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Transmedia Storytelling. Welche Möglichkeiten ergeben sich durch die digitale Vernetzung für TV-Formate?

Die Rettung für das deutsche Fernsehen?

Titel: Transmedia Storytelling. Welche Möglichkeiten ergeben sich durch die digitale Vernetzung für TV-Formate?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2016 , 49 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Melanie Neuendorf-Schrickel (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Durch die ständige Vernetzung und die immer weiter wachsende Always-on-Mentaliät entwickeln die Menschen einen immer höheren Anspruch, was ihre Unterhaltung betrifft. Man will sich nicht einfach zurücklehnen und das Programm genießen, wie beim Lean-Back-Medium Fernsehen, sondern immer stärker auf das aktive Medium Internet zurückgreifen.
Es ist auch nichts Neues, dass das Fernsehen immer mehr Quoteneinbrüche erlebt. Besonders gravierend ist der Wegfall der Konsumenten zwischen 18-29 Jahren, wie man aus mehreren Statistiken ablesen kann. Speziell in diesem Lebensabschnitt besuchen die Probanden lieber Streaming Portale oder trennen sich komplett von dem gesellschaftlichen Zwang, Serien, Filme und Shows sehen zu “müssen”. Aber das könnte vielleicht nur die erste Altersgruppe sein, die dem Fernsehen entgleitet.

Der Konsument will mehr. Aktive Mitgestaltung eines komplexen Universums, einer Story. Ist Transmedia Storytelling für das deutsche Fernsehen das Richtige oder doch nur Geldverschwendung? Ich möchte in meiner Arbeit nicht nur auf die Möglichkeiten für das deutsche Fernsehen eingehen, sondern durch meine Beispielkonzeption die neu entstandenen Möglichkeiten der digitalen Kommunikation beschreiben und aufzeigen, dass es kein Massenmedium mehr braucht, um ein neues Produkt bekannt zu machen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1. Forschungsstand und Forschungsfrage

2.2. Methodenwahl

3. Warum Transmedia Storytelling?

3.1. Warum ins Internet anstatt ins Fernsehen - oder doch Beides?

4. Case Studies

5. Möglichkeiten von Transmedia Storytelling

5.1. Konzeption

5.1.1. Zielgruppe definieren

5.1.2. Inhaltliche Entwicklung

5.1.3. Konkretes Design

5.1.4. Ausführung

5.1.4.1. Teaser

5.1.4.2. Trailer

5.1.4.3. Target

5.1.4.4. Participation

5.1.4.5. Collaboration

6. Probleme in Deutschland

6.1. Nicht genügend fachkundige Autoren

6.2. Fehlender Wille beim Fernsehen

6.3. Transmedia Storytelling ist aufwendig und kostenintensiv

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob Transmedia Storytelling eine wirksame Strategie für das deutsche Fernsehen sein kann, um dem Rückgang der Zuschauerzahlen in der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen entgegenzuwirken und das Medium durch digitale Vernetzung attraktiver zu gestalten.

  • Analyse des aktuellen Forschungsstandes zu Transmedia Storytelling.
  • Untersuchung des veränderten Mediennutzungsverhaltens junger Zielgruppen.
  • Evaluierung erfolgreicher internationaler und deutscher Fallstudien.
  • Konzeption eines beispielhaften transmedialen Projekts.
  • Identifikation zentraler Herausforderungen und Barrieren im deutschen TV-Markt.

Auszug aus dem Buch

3. Warum Transmedia Storytelling?

“Never underestimate the power of a great story” (Lucas G. Screenwriter for Canal+)

“Transmedia storytelling represents a process where integral elements of a fiction get dispersed systematically across multiple delivery channels for the purpose of creating a unified and coordinated entertainment experience. Ideally, each medium makes it own unique contribution to unfolding of the story” - Henry Jenkins webblog (2011).

Unter Transmedia Storytelling versteht man eine Geschichte bzw. einen Inhalt der konzeptionell über verschiedene Medien erzählt wird. Die einzelnen Teile werden auf den verschiedenen Plattformen wiedergegeben. Hier erzählt man jeweils einen anderen Teil einer Geschichte, welche sich dann zu einem großen Ganzen zusammenfügen.

Dies ist auch der größte Unterschied zur verwandten Thematik Crossmedia. Das bedeutet wiederum, dass derselbe Inhalt für die unterschiedlichen Plattformen angepasst und verbreitet wird.

Bei Transmedia Storytelling fungieren die einzelnen Plattformen als neues Kapitel/Element eines Erzählkosmos (C. Gerhards, 2013, S107).

Transmedia Storytelling kann als Ergänzung zu einem Hauptmedium oder als Puzzlespiel für den Konsumenten eingesetzt werden.

Das Erzählen in seriellen Einheiten hat die Menschen schon immer fasziniert und in ihren Bann gezogen. Schon der Weltklassiker “Tausendundeine Nacht” hat der Protagonistin Scheherazade das Leben gerettet.

Auch andere Beispiele, wie das Decamerone aus dem 14. Jahrhundert, von Fortsetzungsromanen in Zeitungen oder spannende Hörspielgeschichten im Radio zeigen auf, dass der Reiz, eine Geschichte in mehrere Einheiten zu unterteilen und immer weiter fort zu spinnen, offensichtlich unstillbar ist. Die Menschen wollen lange etwas von einer Geschichte haben, die Figuren kennenlernen und mit ihnen fühlen.

Das serielle Erzählen, oder die Serie, ist klassischerweise im Fernsehen angesiedelt. Aber mit steigender Technologisierung und Digitalisierung haben sich auch entsprechende serielle Formate im Internet, mit unterschiedlichster Ausprägung, schnell entwickelt. Leider war die Begeisterung der Macher anfangs größer als die des Publikums (D. Eick, 2014, S75).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Rückgang der Fernsehquoten bei jungen Zielgruppen durch die wachsende Bedeutung des Internets und stellt die Forschungsfrage nach der Relevanz von Transmedia Storytelling.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert den Begriff Transmedia Storytelling, verortet ihn im wissenschaftlichen Kontext und legt den Forschungsstand sowie die gewählte Untersuchungsmethodik dar.

3. Warum Transmedia Storytelling?: Es wird erläutert, wie Transmedia Storytelling Geschichten über verschiedene Plattformen als zusammenhängenden Erzählkosmos verteilt und warum dies im digitalen Zeitalter ein Bedürfnis der Nutzer anspricht.

4. Case Studies: Durch Analyse internationaler (Star Wars, Game of Thrones) und deutscher Beispiele (Berlin Tag und Nacht, Dina Foxx) wird aufgezeigt, wie verschiedene Plattformen zur Story-Erweiterung genutzt werden.

5. Möglichkeiten von Transmedia Storytelling: Das Kapitel detailliert die Konzeption, Zielgruppenbestimmung und Ausführung eines fiktiven Projekts, um die Möglichkeiten und das Zusammenspiel verschiedener Medienkanäle praktisch aufzuzeigen.

6. Probleme in Deutschland: Es werden die drei zentralen Barrieren für Transmedia Storytelling im deutschen Markt analysiert: Fachkräftemangel bei Autoren, mangelnder Wille der Sender und hohe Kostenstrukturen.

7. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Transmedia Storytelling zwar eine Chance zur Zuschauerbindung bietet, aber ein grundlegendes Umdenken in den deutschen Medienhäusern bezüglich Quote und Investition erfordert.

Schlüsselwörter

Transmedia Storytelling, Digital Natives, Fernsehlandschaft, Zuschauer-Engagement, Crossmedia, Webserie, Digitales Erzählen, Medienkonvergenz, Formate, Serien, Community-Faktor, Online-Streaming, Interaktivität, Content, Zielgruppenorientierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Potenzial von Transmedia Storytelling als Strategie, um klassische TV-Formate für jüngere Zielgruppen, die zunehmend das Internet als Hauptmedium nutzen, wieder attraktiver zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit behandelt die Mediennutzung durch "Digital Natives", die dramaturgischen Unterschiede zwischen TV und Online-Medien, erfolgreiche Praxisbeispiele der Branche sowie die ökonomischen und strukturellen Hürden bei der Umsetzung transmedialer Konzepte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie TV-Sender und Produzenten durch transmediale Ansätze eine langfristige Fanbase aufbauen können, anstatt sich nur auf kurzfristige Einschaltquoten zu stützen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin kombiniert eine Literaturanalyse mit Experteninterviews (u.a. mit Produzenten) und ergänzt diese durch eine eigene Umfrage zum Mediennutzungsverhalten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Auswertung von Fallstudien (Case Studies), eine eigene Konzeption eines transmedialen Projekts und eine kritische Auseinandersetzung mit den Problemen am deutschen Markt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie Transmedia Storytelling, Digital Natives, Zuschauer-Engagement, Second Screen und die Synergie zwischen Fernsehen und Internet sind zentral für die Argumentation.

Warum scheitern viele transmediale Projekte in Deutschland laut der Autorin?

Laut der Arbeit scheitern viele Projekte an der starren Ausrichtung auf die Einschaltquote, dem Mangel an fachkundigen Autoren für mehrere Plattformen und der Scheu der Sender vor dem hohen finanziellen und personellen Aufwand.

Welche Rolle spielt die Community-Bildung für den Erfolg?

Die Community ist essenziell. Die Arbeit betont, dass ohne eine aktive Fan-Gemeinschaft, die sich mit den Charakteren identifiziert, transmediale Formate in Deutschland kaum eine Chance auf Erfolg haben, da sie keine organische Reichweite erzielen.

Ende der Leseprobe aus 49 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Transmedia Storytelling. Welche Möglichkeiten ergeben sich durch die digitale Vernetzung für TV-Formate?
Untertitel
Die Rettung für das deutsche Fernsehen?
Hochschule
Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft
Note
1,7
Autor
Melanie Neuendorf-Schrickel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
49
Katalognummer
V341180
ISBN (eBook)
9783668322004
ISBN (Buch)
9783668322011
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Transmedia Storytelling TV Fernsehen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Melanie Neuendorf-Schrickel (Autor:in), 2016, Transmedia Storytelling. Welche Möglichkeiten ergeben sich durch die digitale Vernetzung für TV-Formate?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/341180
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Leseprobe aus  49  Seiten
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