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Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Medienpädagogik

Das Internet als Ort informeller Bildung für Jugendliche

Titel: Das Internet als Ort informeller Bildung für Jugendliche

Hausarbeit , 2012 , 19 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Sandra Kraft (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Neue Medien und insbesondere das Internet durchdringen in der heutigen Gesellschaft immer mehr Lebensbereiche. In Zeiten von Smartphones ist der Zugang zu den vielfältigen Ressourcen dieses Mediums nicht einmal mehr ortsgebunden. Praktisch kann zu jeder Zeit und an jedem Ort auf die scheinbar endlosen Nutzungsmöglichkeiten zugegriffen werden. Mit Blick auf Wortschöpfungen der Marke Generation@ oder Netkids wird gerade Jugendlichen generell eine große Medienaffinität zugesprochen, da sie quasi automatisch mit einem breiten Medienensemble aufwachsen und vor allem im Hinblick auf das Internet drin sind.

Euphorisch betrachtet kann das Internet als Ort mit unbegrenzten Bildungsmöglichkeiten gesehen werden. An die-ser Stelle gerät der Begriff der informellen Bildung in den Fokus, welcher in dieser Arbeit mit Blick auf das Internet eingehender betrachtet werden soll. Allein die Nutzung des Internets sagt aber noch nichts über die Art der Nutzung aus. Jedes Individuum dürfte sich auf eigenen Pfaden im Netz bewegen, was zu der Frage führt, ob dies im Hinblick auf Online-Bildungsmöglichkeiten nicht auch zu Ungleichheiten führt. Deshalb soll hier folgender Fragestellung nachgegangen werden: Bestehen Ungleichheiten in der Teilhabe Jugendlicher an informellen Bildungsprozessen des Internets und von welchen Faktoren hängen diese ab?

Um sich der Antwort dieser Frage zu nähern, wird zunächst ein Bildungsbegriff dargestellt, welcher als Arbeitsgrundlage gelten soll, um anschließend das Internet als Ort von informeller Bildung zu identifizieren. Danach soll bestätigt werden, dass dieser Ort auch tatsächlich von Jugendlichen so selbstverständlich und ausgiebig genutzt wird, wie es o.g. Begriffe implizieren. Das Forschungsfeld der Digital Inequality wird schließlich herangezogen, um in den letzten Kapiteln dieser Arbeit die differenten Nutzungsweisen des Internets durch Jugendliche darzustellen und von welchen Faktoren diese eventuell abhängen. Heterogene Nutzungsweisen führen schließlich auch zu heterogenen Bildungszugängen im Onlinebereich. Abschließend soll die Bedeutung dieser Ungleichheiten für mögliche pädagogische Unter-stützungsangebote erläutert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bildung

2.1. Informelle Bildung

2.1.1. Orte informeller Bildung

2.2.2. Das Internet als Ort informeller Bildung

3. Zugang und Nutzung des Internets durch Jugendliche

4. Zwischenfazit

5. Digital Inequality (Digitale Ungleichheit)

6. Bildungshintergrund und digitale Ungleichheit

7. Ungleichheitssensible Angebote

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die These, ob soziale Ungleichheiten in der Teilhabe Jugendlicher an informellen Bildungsprozessen im Internet existieren und von welchen Faktoren diese abhängen. Dabei wird analysiert, wie unterschiedliche Nutzungsweisen des Internets mit dem formalen Bildungshintergrund der Jugendlichen korrelieren.

  • Informelle Bildung im Kontext des Internetzeitalters
  • Nutzungsmuster und Medienaffinität Jugendlicher
  • Theorie der digitalen Ungleichheit (Digital Inequality)
  • Einfluss des Bildungshintergrunds auf digitale Kompetenzen
  • Pädagogische Implikationen und Handlungsansätze

Auszug aus dem Buch

2.2.2. Das Internet als Ort informeller Bildung

Da im vorigen Kapitel gezeigt wurde, dass mit Medien generell informelle Bildung verbunden werden kann, soll nun der Fokus auf das Internet diesbezüglich gerichtet werden. Mit dem häufigen Verweis auf die unendlich erscheinende Informationsfülle im Netz, lassen sich große Hoffnung in Bezug auf Lern- und Bildungschancen hegen (vgl. Schäfer/ Lojewski 2007, S. 96ff). Neben der Möglichkeit Informationen abzurufen, stellt das Internet allerdings noch weit mehr Angebote bereit. Zu denken sei hier z.B. an E-Mail, Chats, soziale Netzwerke (z.B. Facebook) und Foren. Hier kommt der kommunikative Aspekt klar zum Vorschein. Neue Kontakte können leicht geknüpft werden, wobei sich Diskussions-, Unterstützungs- und weitere vielfältige Interaktionsmöglichkeiten ergeben können. Neben der Kommunikation mit anderen Nutzern bieten sich aber auch Felder, um selbst Informationen z.B. in Form von Blogs, Videoportalen (z.B. youtube) oder Wikis zu erschaffen. Ergänzend wirkt hier der Faktor Anonymität. Prinzipiell kann jeder User entscheiden, wie er sich im Netz zu erkennen gibt. Dies kann von einer völligen Offenbarung persönlicher Daten bis hin zu einer frei erfundenen Selbstdarstellung führen. Die eigene Identität darf also variiert und andere mögliche Identitäten ausprobiert werden, um die Reaktion der anderen User daraufhin zu erproben (z.B. Darstellung des anderen Geschlechts in Chatrooms). Zusammengefasst stellt das Netz also:

• Informationsmöglichkeiten,

• Kommunikationsmöglichkeiten und

• Partizipationsmöglichkeiten bereit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hinführung zum Thema, Darstellung des informellen Bildungsbegriffs im Internetkontext und Formulierung der zentralen Forschungsfrage zur Teilhabe.

2. Bildung: Theoretische Fundierung von Bildungsbegriffen, Abgrenzung formaler, non-formaler und informeller Bildung sowie Identifikation zentraler Lernorte wie Familie und Peers.

3. Zugang und Nutzung des Internets durch Jugendliche: Analyse empirischer Daten zur Verbreitung und Art der Internetnutzung bei Jugendlichen mit Fokus auf JIM-Studie und Onliner-Atlas.

4. Zwischenfazit: Synthese der bisherigen Erkenntnisse, die das Internet als potenziellen, aber heterogen genutzten Bildungsraum bestätigen.

5. Digital Inequality (Digitale Ungleichheit): Theoretische Herleitung durch Wissenskluftforschung und Übertragung auf die verschiedenen Dimensionen digitaler Ungleichheit nach DiMaggio und Hargittai.

6. Bildungshintergrund und digitale Ungleichheit: Empirische Untersuchung des Einflusses formaler Bildung auf die Nutzungsqualität und die Art der Internetanwendung bei Jugendlichen.

7. Ungleichheitssensible Angebote: Diskussion pädagogischer Interventionsmöglichkeiten zur Förderung bildungsbenachteiligter Jugendlicher im virtuellen und realen Raum.

Schlüsselwörter

Informelle Bildung, Jugendliche, Internet, Digitale Ungleichheit, Digital Divide, Bildungshintergrund, Medienkompetenz, Wissenskluft, Internetnutzung, Lernprozesse, Soziale Stratifizierung, Medienpädagogik, Partizipation, Bildungsressourcen, Autonomie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Potenzial des Internets als Ort für informelle Bildung bei Jugendlichen und analysiert dabei bestehende Ungleichheiten in der Nutzung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf Bildungsbegriffen, Nutzungsverhalten im Internet, Theorien zur digitalen Ungleichheit und pädagogischen Förderansätzen.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Es wird gefragt, ob Ungleichheiten in der Teilhabe Jugendlicher an informellen Bildungsprozessen im Internet existieren und von welchen Faktoren diese abhängen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung empirischer Studienergebnisse wie der JIM-Studie zur Mediennutzung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die Darstellung aktueller Nutzungszahlen und die Analyse soziologischer Konzepte der digitalen Kluft.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind informelle Bildung, digitale Ungleichheit (Digital Inequality), Bildungshintergrund, Medienkompetenz und Partizipation.

Welchen Stellenwert nimmt der Bildungshintergrund bei der Internetnutzung ein?

Der Bildungshintergrund ist ein entscheidender Faktor, da formal höher gebildete Jugendliche das Internet häufiger autonom und vielfältiger nutzen.

Sind pädagogische Angebote im Internet allein ausreichend?

Nein, die Arbeit weist darauf hin, dass neben digitalen Angeboten vor allem die reale pädagogische Unterstützung in der Jugendarbeit notwendig ist.

Warum ist das Internet als Ort informeller Bildung so relevant?

Es bietet Jugendlichen zeitlich und örtlich ungebundene Möglichkeiten zur Information, Kommunikation und Partizipation abseits formaler Institutionen.

Was ist das Ziel ungleichheitssensibler Angebote?

Ziel ist es, gezielt Jugendliche mit geringeren Kompetenzen zu unterstützen, damit auch sie die Bildungsressourcen des Internets effektiv nutzen können.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Internet als Ort informeller Bildung für Jugendliche
Hochschule
Philipps-Universität Marburg  (Erziehung- und Bildungswissenschaft)
Veranstaltung
Bildung und Sozialisation
Note
1,7
Autor
Sandra Kraft (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
19
Katalognummer
V340182
ISBN (eBook)
9783668299955
ISBN (Buch)
9783668299962
Sprache
Deutsch
Schlagworte
internet informelle bildung Jugendliche fortbildung bildung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sandra Kraft (Autor:in), 2012, Das Internet als Ort informeller Bildung für Jugendliche, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/340182
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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