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Metaphern in Rechtstexten. Das deutsche Grundgesetz und die französische Verfassung

Title: Metaphern in Rechtstexten. Das deutsche Grundgesetz und die französische Verfassung

Term Paper , 2013 , 14 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Anonym (Author)

Speech Science / Linguistics

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Summary Excerpt Details

Ziel dieser Seminararbeit ist es, die Frequenz von Metaphern, insbesondere Orientierungs- und Konzeptmetaphern, in den beiden Sprachen, Deutsch und Französisch, genauer gesagt in deren Rechtstexten, darzustellen und zugleich herauszufinden, ob es in einer der beiden Sprachen möglicherweise eher einen Hang zu Metaphern gibt.

Die Allgegenwärtigkeit von Metaphern im Alltag der Menschen ist, unter anderem, Gegenstand beziehungsweise die Basis der vorliegenden Seminararbeit.

Es stellt sich die Frage, ob Metaphern tatsächlich in allen denkbaren Bereichen des Lebens, also auch in der Rechtssprache, existieren. Grundsätzlich werden Rechtstexte häufig als äußerst nüchtern und trocken angesehen und man verbindet sie eher weniger mit rhetorischen Figuren wie Metaphern. Daher ist es sehr interessant herauszufinden, ob und wie häufig Metaphern in Wirklichkeit in Rechtstexten vorhanden sind.

Basierend auf einer einleitenden Darstellung von „Metaphors we live by“ von Lakoff und Johnson und der Bildfeldtheorie nach Harald Weinrich folgt zunächst eine getrennte Darstellung des deutschen Grundgesetzes und der französischen Verfassung im Hinblick auf die vorkommende Metaphorik. Anschließend folgt eine Gegenüberstellung der beiden Rechtstexte beziehungsweise deren Metaphernfrequenzen.

Abschließend werden in einem Fazit die Ergebnisse der Gegenüberstellung zusammenfassend dargestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen der kognitiven Metapherntheorie von Lakoff und Johnson

2.1 Die Bildfeldtheorie nach Harald Weinrich

3. Metaphern in der deutschen Rechtssprache am Beispiel des deutschen Grundgesetzes

3.1 Metaphern in der französischen Rechtssprache am Beispiel der französischen Verfassung (Constitution)

4. Gegenüberstellung der Metaphernfrequenz

5. Schluss

6. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Präsenz und Häufigkeit von Metaphern in Rechtstexten, wobei der Schwerpunkt auf einem kontrastiven Vergleich zwischen dem deutschen Grundgesetz und der französischen Verfassung liegt. Ziel ist es, die Verwendung von Orientierungs- und Konzeptmetaphern zu analysieren und festzustellen, ob in einer der beiden Sprachen eine stärkere Tendenz zum metaphorischen Ausdruck besteht.

  • Grundlagen der kognitiven Metapherntheorie nach Lakoff und Johnson
  • Einsatz der Bildfeldtheorie nach Harald Weinrich zur Metaphernanalyse
  • Analyse metaphorischer Ausdrücke im deutschen Grundgesetz
  • Untersuchung metaphorischer Konstruktionen in der französischen Verfassung
  • Kontrastive Gegenüberstellung der Metaphernfrequenz in beiden Sprachen

Auszug aus dem Buch

3. Metaphern in der deutschen Rechtssprache am Beispiel des deutschen Grundgesetzes

In deutschen Rechtstexten befinden sich viele metaphorische Ausdrücke, die zunächst möglicherweise gar nicht als Metaphern identifiziert werden, da es sich größtenteils um lexikalisierte Metaphern handelt, also solche, die bereits "als Zweitbedeutung in den Wortschatz eingegangen sind"25.

In diesem Abschnitt soll nicht die Gesamtheit aller im deutschen Grundgesetz vorhandenen Metaphern aufgezeigt werden, sondern lediglich ausgewählte, bedeutsame Metaphern, die mehrfach vorkommen und einen guten Einblick in die Frequenz der Metaphorik in deutschen Rechtstexten ermöglichen.

Eine häufig vorkommende Metapher ist die der Unverletzlichkeit von Menschenrechten, wie in Artikel 1 Absatz 2 GG oder der Freiheit, wie in Artikel 2 Absatz 2 Satz 2 GG. Weitere Beispiele finden sich unter anderem in Artikel 4 Absatz 1 GG und Artikel 13 GG. Abstrakten Phänomenen, wie die Freiheit oder die Menschenrechte es sind, werden menschliche Eigenschaften zugeschrieben. Sie werden zu Personen, die, wie im vorliegenden Fall, verletzlich sein können. Dies ist also ein Fall der Personifikation. Des Weiteren gehört diese Metapher, um der Bildfeldtheorie nach Weinrich zu folgen, dem Bildfeld der Rechte als Lebewesen an. Das bildspendende Feld ist das des Lebewesens und das bildempfangende Feld das der Rechte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, erläutert die Relevanz von Metaphern in der Sprache und definiert das Ziel der Arbeit, die Metaphernfrequenz in Rechtstexten kontrastiv zu vergleichen.

2. Grundlagen der kognitiven Metapherntheorie von Lakoff und Johnson: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die kognitive Metapherntheorie, erläutert Konzepte wie die Gefäßmetapher, Personifikation sowie Orientierungsmetaphern und deren alltägliche Verankerung.

2.1 Die Bildfeldtheorie nach Harald Weinrich: Hier wird die Theorie erläutert, dass Metaphern nicht isoliert vorkommen, sondern in festen Bildfeldern stehen, wobei Begriffe als bildspendende oder bildempfangende Felder agieren.

3. Metaphern in der deutschen Rechtssprache am Beispiel des deutschen Grundgesetzes: Der Autor zeigt anhand ausgewählter Beispiele auf, wie Personifikationen, Raumorientierungen und Gefäßmetaphern das Grundgesetz strukturieren, obwohl diese oft lexikalisiert sind.

3.1 Metaphern in der französischen Rechtssprache am Beispiel der französischen Verfassung (Constitution): Dieses Kapitel analysiert analog zum deutschen Beispiel die Metaphorik in der französischen Verfassung und identifiziert ähnliche Mechanismen wie Personifikation und Raumorientierungen.

4. Gegenüberstellung der Metaphernfrequenz: Die Ergebnisse werden verglichen und es wird festgestellt, dass in beiden Rechtstexten eine sehr ähnliche Art und Frequenz an metaphorischen Ausdrücken vorhanden ist.

5. Schluss: Die Arbeit resümiert, dass Metaphern in beiden Rechtstexten weit verbreitet sind und die Ähnlichkeit der Befunde primär auf die starke Lexikalisierung dieser Ausdrücke zurückzuführen ist.

6. Bibliographie: Dieses Kapitel listet die verwendeten Quellen und die analysierten Rechtstexte auf.

Schlüsselwörter

Metaphern, Rechtssprache, Grundgesetz, Verfassung, Kognitive Metapherntheorie, Lakoff und Johnson, Bildfeldtheorie, Harald Weinrich, Personifikation, Orientierungsmetapher, Kontrastive Linguistik, Lexikalisierung, Rechtsinstitutionen, Sprachvergleich, Verfassungsrecht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung und dem Vergleich metaphorischer Sprache in juristischen Grundlagentexten, konkret dem deutschen Grundgesetz und der französischen Verfassung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die kognitive Metapherntheorie von Lakoff und Johnson, die Bildfeldtheorie nach Weinrich sowie die Identifikation von Metaphern wie Personifikationen und Orientierungsmetaphern in Rechtstexten.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Frequenz von Metaphern in den genannten Verfassungstexten darzustellen und zu ermitteln, ob eine der beiden Sprachen einen stärkeren Hang zum metaphorischen Ausdruck aufweist.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zur Anwendung?

Die Arbeit nutzt eine kontrastive linguistische Analyse auf Basis der kognitiven Metapherntheorie und der Bildfeldtheorie, um gezielt ausgewählte Textstellen der Verfassungen zu untersuchen.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung, die detaillierte Analyse der Metaphorik im deutschen Grundgesetz und in der französischen Verfassung sowie eine abschließende direkte Gegenüberstellung der Ergebnisse.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Metapher, Rechtssprache, Personifikation, lexikalisierte Ausdrücke, Raumorientierung und der kontrastive Vergleich zwischen Deutschland und Frankreich.

Wie lässt sich die Rolle der "lexikalisierten Metaphern" in der Rechtssprache zusammenfassen?

Die Arbeit stellt fest, dass die meisten in den Verfassungen gefundenen Metaphern so stark lexikalisiert sind, dass sie von den Bürgern als Teil des normalen Wortschatzes verstanden werden und ihre metaphorische Herkunft kaum noch bewusst wahrgenommen wird.

Was ergibt der Vergleich zwischen dem deutschen Grundgesetz und der französischen Verfassung?

Der Vergleich zeigt, dass beide Rechtstexte eine sehr ähnliche Art und Frequenz an metaphorischen Ausdrücken aufweisen, wobei vor allem Personifikationen und Orientierungsmetaphern dominieren.

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Details

Title
Metaphern in Rechtstexten. Das deutsche Grundgesetz und die französische Verfassung
College
University of Cologne
Course
Grundlagen Seminar B: Die Metapher
Grade
2,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2013
Pages
14
Catalog Number
V339686
ISBN (eBook)
9783668293090
ISBN (Book)
9783668293106
Language
German
Tags
Metapher Grundgesetz Verfassung Rechtslinguistik Rechtstexte deutsch französisch
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2013, Metaphern in Rechtstexten. Das deutsche Grundgesetz und die französische Verfassung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/339686
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