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Mehr als nur ein Teddybär. Übergangsobjekte und ihr Einfluss auf die Entwicklung in der frühen Kindheit

Title: Mehr als nur ein Teddybär. Übergangsobjekte und ihr Einfluss auf die Entwicklung in der frühen Kindheit

Term Paper , 2016 , 24 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Corinna Fritz (Author)

Psychology - Developmental Psychology

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Summary Excerpt Details

Das Thema der vorliegenden Arbeit eröffnete sich der Verfasserin im Rahmen ihrer erzieherischen Tätigkeit innerhalb einer Kinderkrippe. Denn die meisten Kinder starten ihre Eingewöhnungszeit mit einem Elternteil und einem Kuscheltier. Ist die Eingewöhnungszeit abgeschlossen, verabschieden sich die Eltern am Morgen und gehen zur Arbeit, aber das Kuscheltier bleibt.

In der heutigen Zeit, in der außerfamiliäre Kinderbetreuung immer früher beginnt, ist das Kuscheltier als Wegbegleiter ein aktuelles Thema. Bei der Betrachtung vieler Diskussionen in Online-Foren philosophiert eine Vielzahl von Eltern über das Kuscheltier. Folglich lohnt es sich danach zu forschen, ob nicht doch mehr hinter diesen geliebten Objekten steckt.

Es ergeben sich mehrere Fragen. Kann das Kuscheltier den Ablöseprozess des Kindes erleichtern? Wie bewältigt ein Kind mit Kuscheltier den Alltag in der Kinderkrippe im Vergleich zu einem Kind ohne dieses? Bietet es dem Kind Sicherheit um sich selbstständig entwickeln zu können? Im Rahmen dieser Ausarbeitung soll daher folgende Leitfrage bearbeitet werden. Sind Übergangsobjekte für die Entwicklung in der frühen Kindheit hilfreich?

Die Theorie von WINNICOTT beschäftigte sich schon in den 50er Jahren mit der Funktion des Kuscheltiers und gab einen Denkanstoß für weitere Ansichten, wie auch für die Theorie von BOWLBY. Im Abschnitt zwei sollen daher diese zwei Theorien dargestellt und in Beziehung gesetzt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsklärung und Vorstellung der Theorien

2.1 Definition Übergangsobjekte

2.2 Funktionen der Beziehung zum Übergangsobjekt

2.3 Objektbeziehungstheorie nach Donald Winnicott

2.4 Grundlagen der Bindungstheorie nach John Bowlby

2.5 Bezug zu Übergangsobjekten in John Bowlbys Bindungstheorie

3. Fallbeispiele aus der Praxis und Interviews

3.1 Fallbeispiel I: Kind mit Übergangsobjekt

3.2 Interview mit Jonahs Mutter

3.3 Falleispiel II: Kind ohne Übergangsobjekt

3.4 Interview mit Pauls Mutter

4. Ergebnisse

4.1 Vergleich der Fallbeispiele

4.2 Darstellung der Ergebnisse und kritische Analyse

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Übergangsobjekten für die soziale Entwicklung und emotionale Regulierung von Kindern in der frühen Kindheit, insbesondere im Kontext der außerfamiliären Betreuung in einer Kinderkrippe. Im Zentrum steht die Leitfrage, ob Kuscheltiere den Ablöseprozess und die Bewältigung des Krippenalltags wirksam erleichtern können.

  • Theoretische Grundlagen nach Winnicott und Bowlby
  • Emotionale Regulierung durch Übergangsobjekte
  • Praxisnahe Fallbeispiele im Krippenalltag
  • Vergleich von Kindern mit und ohne Kuscheltier
  • Kritische Analyse zur Rolle der Bindungsbasis

Auszug aus dem Buch

2.3 Objektbeziehungstheorie nach Donald Winnicott

Gleich nach der Geburt führt die totale Abhängigkeit des Säuglings zu einer Mutter -Kind-Einheit und so beschreibt WINNICOTT die Mutter, in den ersten Monaten nach der Geburt, als Teil des Säuglings und den Säugling als Teil der Mutter. Das Baby erschafft durch seinen Hunger die Illusion der Brust um sein Bedürfnis zu befriedigen und die Mutter stellt sich in dieser Situation zur Verfügung. Dadurch kann Urvertrauen entstehen und das Baby erfährt das Gefühl von Wirklichkeit und Lebendigkeit. Diese Phase löst sich mit der Periode der Entwöhnung ab. In dieser Zeit erschafft sich das Kind ein Übergangsobjekt und mit dessen Hilfe einen Zugang zur äußeren Welt.

„Das Objekt repräsentiert den Übergang des Kindes aus einer Phase der engsten Verbundenheit mit der Mutter in eine andere, in der es mit der Mutter als einem Phänomen außerhalb seines Selbst in Beziehung steht“

Es lernt also, die innere und äußere Welt zu unterscheiden, voneinander getrennt zu halten und zueinander in Beziehung zu setzen. Durch die Schaffung des Übergangsobjektes ist das Kind in der Lage, zwischen Phantasie und Fakten zu unterscheiden und macht damit die ersten Schritte hin zur Entwicklung seines Selbst. Dieses Objekt hat die Qualität, für begrenzte Zeit die psychische Abwesenheit der Mutter zu ersetzen. WINNICOTT bezeichnet dies als Übergangsphänomen und stellte es in folgender Abbildung dar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Verfasserin motiviert das Thema aus ihrer pädagogischen Praxis heraus und formuliert die Leitfrage nach dem Nutzen von Übergangsobjekten.

2. Begriffsklärung und Vorstellung der Theorien: Es werden die psychoanalytischen Grundlagen von Winnicott und die Bindungstheorie von Bowlby erläutert sowie in Bezug zueinander gesetzt.

3. Fallbeispiele aus der Praxis und Interviews: Die Arbeit präsentiert Beobachtungsprotokolle und Interviewergebnisse von zwei Krippenkindern, von denen eines ein Übergangsobjekt nutzt und das andere nicht.

4. Ergebnisse: Die Ergebnisse aus Theorie und Praxis werden einander gegenübergestellt, vergleichend analysiert und kritisch hinterfragt.

5. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass Übergangsobjekte eine hilfreiche Stütze sein können, betont jedoch die Individualität der kindlichen Entwicklungsstrategien.

Schlüsselwörter

Übergangsobjekt, Kuscheltier, Kinderkrippe, Bindungstheorie, Winnicott, Bowlby, soziale Entwicklung, emotionale Regulierung, Ablöseprozess, Kleinkind, Eingewöhnung, Objektbeziehungstheorie, Praxisbeispiel, Kindheitsforschung, Bindungsverhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, welche Rolle Übergangsobjekte, wie etwa Kuscheltiere, bei der sozialen und emotionalen Entwicklung von Kleinkindern in der Kinderkrippe spielen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit verknüpft psychologische Theorien zur Bindung und Objektbeziehung mit praktischen Beobachtungen aus dem Alltag in einer Kindertagesstätte.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu klären, ob Übergangsobjekte den Ablöseprozess des Kindes von den Eltern erleichtern und die emotionale Sicherheit sowie Selbstständigkeit fördern.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Es wird eine qualitative Analyse durchgeführt, die auf der Gegenüberstellung von zwei Praxis-Fallbeispielen und ergänzenden Experteninterviews mit den jeweiligen Müttern basiert.

Was wird im Hauptteil ausführlich thematisiert?

Der Hauptteil widmet sich der theoretischen Fundierung durch Winnicott und Bowlby sowie der detaillierten Beschreibung und Auswertung von Verhaltenssequenzen der untersuchten Kinder in verschiedenen Krippensituationen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Übergangsobjekt, Bindungsbasis, emotionale Regulierung, Krippenalltag und frühkindliche Entwicklung.

Welche Rolle spielt das von Jonah genutzte Tuch in der Praxis?

Das Tuch dient Jonah als konstante Stütze, die ihm hilft, Trennungen von der Mutter zu bewältigen und sich schneller zu beruhigen, wobei der Verlust des Objekts jedoch zu emotionaler Instabilität führt.

Warum unterscheidet sich die Entwicklung bei Paul?

Paul entwickelt sich ohne ein spezifisches Übergangsobjekt sehr selbstständig, zeigt jedoch in Stresssituationen ein stärkeres Bedürfnis nach der Anwesenheit der Mutter und hat Schwierigkeiten, sich ohne Unterstützung zu regulieren.

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Details

Title
Mehr als nur ein Teddybär. Übergangsobjekte und ihr Einfluss auf die Entwicklung in der frühen Kindheit
Grade
1,0
Author
Corinna Fritz (Author)
Publication Year
2016
Pages
24
Catalog Number
V339154
ISBN (eBook)
9783668290617
ISBN (Book)
9783668290624
Language
German
Tags
Übergangsobjekte Kuscheltiere Frühkindliche Entwicklung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Corinna Fritz (Author), 2016, Mehr als nur ein Teddybär. Übergangsobjekte und ihr Einfluss auf die Entwicklung in der frühen Kindheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/339154
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