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Unternehmensbewertung anhand erbschaftsteuerlicher Kriterien

Title: Unternehmensbewertung anhand erbschaftsteuerlicher Kriterien

Seminar Paper , 2015 , 27 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Johannes Seidel (Author)

Business economics - Accounting and Taxes

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Summary Excerpt Details

Die Unternehmensbewertung für erbschaftsteuerliche Zwecke ermittelt den Wert des Unternehmens. Anschließend wird die Steuerschuld basierend auf der Vermögenshöhe berechnet, welche im Vorfeld durch die Bewertung ermittelt wurde. Aus diesem Grund ist letztendlich die Bewertung im Wesentlichen verantwortlich für die Bemessungsgrundlage und damit für die Höhe der Steuerschuld. Die Intention des Gesetzgebers liegt darin, einen möglichst präzisen, den tatsächlichen Umständen entsprechenden aktuellen Wert des Steuerobjektes zu ermitteln und den entstehenden Aufwand und somit die Kosten möglichst gering zu halten.Bewertungsvorschriften sind daher unerlässlich, um eine möglichst gerechte Besteuerung zu ermöglichen. Die starke Beeinflussung der Steuerschuld durch die Bewertung spiegelt folglich, sowohl deren Relevanz als auch eine durch ständige Rechtsprechung gegebenen Aktualität wider.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Relevanz und Motivation der erbschaftsteuerlichen Bewertung

2. Erläuterung und Analyse der Unternehmensbewertung

2.1. Prozess der Unternehmensbewertung

2.1.1. Einordnung der Unternehmensbewertung in den Erbschaftsprozess

2.1.2. Gesamtbewertung und der „gemeine Wert“ als Bewertungsmaßstab

2.2. Hierarchie der Verfahren nach §11 BewG

2.2.1. Stufe 1 und 2 – Börsenkurs und Verkaufswert

2.2.2. Stufe 3 – Öffnung des §11 BewG

2.3. Bewertungsverfahren

2.3.1. Ertragswertverfahren nach IDW S1

2.3.2. Discounted Cashflow

2.3.3. Vereinfachtes Ertragswertverfahren §199-203 BewG

2.3.4. Substanzwertverfahren

3. Kritische Gegenüberstellungen der Verfahren nach §11 BewG

4. Abschließendes Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Unternehmensbewertung im Kontext erbschaftsteuerlicher Kriterien. Ziel ist es, den Bewertungsprozess in das allgemeine Erbschaftsrecht einzuordnen, die gesetzlich verankerte Anwendungshierarchie der Verfahren zu erläutern und eine kritische Analyse hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit und Präzision in der Praxis durchzuführen.

  • Einordnung der Unternehmensbewertung in den erbschaftsrechtlichen Prozess
  • Darstellung und Analyse des 3-Stufen-Konzepts nach §11 BewG
  • Gegenüberstellung gängiger Verfahren wie IDW S1, DCF und vEWV
  • Diskussion des Substanzwertverfahrens als Untergrenze
  • Kritische Bewertung der Manipulationsanfälligkeit und Praxisdienlichkeit der Methoden

Auszug aus dem Buch

2.3.4. Substanzwertverfahren

Wie bereits erwähnt, darf für Verfahren der 3. Stufe aus Anhang 1 der Substanzwert nicht unterschritten werden und stellt somit die Untergrenze für die Bewertung dar. Dies kann nicht immer im Vorfeld bekannt sein und somit muss der Substanzwert in der Praxis oftmals berechnet werden. Beim Substanzwertverfahren anhand des Rekonstruktionswertes, welches zu den Einzelbewertungsverfahren zählt, erfolgt eine isolierte Betrachtung der einzelnen Vermögensgegenstände und der Schulden. Eine notwendige Annahme hierbei ist das Going – Concern – Prinzip, also die Unternehmensfortführung. Mit dem Rekonstruktionswert wird der Wert ermittelt, der für einen exakten Nachbau des Unternehmens notwendig wäre. Diese Bewertung geschieht zu einem bestimmten Stichtag und lässt Synergieeffekte einzelner Vermögensgegenstände, ebenso wie deren Fähigkeit, zukünftige Cashflows zu generieren, außer Acht. Zunächst erfordert die Berechnung eine Bewertung der betriebsnotwendigen Aktiva zu Wiederbeschaffungskosten und der nicht betriebsnotwendigen Aktiva zum Liquidationswert. Betriebsnotwendige Verbindlichkeiten werden mit Nominalwerten, nicht betriebsnotwendige Verbindlichkeiten mit ihren Ablösungswerten angesetzt.

Der Substanz- und der Liquidationswert stellen zwei vollkommen unterschiedliche Konzeptionen dar. Unter dem Liquidationswert versteht man die Wertermittlung bei Einzelverkauf aller Vermögensgegenstände unter der Annahme, dass das Unternehmen nicht fortgeführt wird. Alle einzelveräußerten Güter werden mit Einzelerschlagungswerten und Verbindlichkeiten mit Ablösungsbeträgen angesetzt. Genutzt wird dieses Verfahren auch für den Fall, dass das Unternehmen nBnV besitzt. Damit ist das Vermögen gemeint, welches nicht direkt dem Geschäftszweck zugeordnet werden kann. Hier wird neben dem Liquidationswert des nBnV noch dessen Ertragswert errechnet. Diese beiden Werte werden verglichen und der jeweils höhere Wert dem Unternehmenswert hinzuaddiert, um den Gesamtwert des Unternehmens zu erhalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Relevanz und Motivation der erbschaftsteuerlichen Bewertung: Einführung in die Bedeutung der Unternehmensbewertung für die Festsetzung der Erbschaftsteuer und die Zielsetzung der Arbeit.

2. Erläuterung und Analyse der Unternehmensbewertung: Detaillierte Darstellung des Bewertungsprozesses, der gesetzlichen Hierarchie (§11 BewG) sowie der gängigen Verfahren (IDW S1, DCF, vEWV, Substanzwert).

3. Kritische Gegenüberstellungen der Verfahren nach §11 BewG: Analyse der Vor- und Nachteile sowie der Manipulationsrisiken und Herausforderungen bei der Anwendung der unterschiedlichen Bewertungsmethoden.

4. Abschließendes Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Anwendbarkeit der Verfahren und deren Eignung zur Ermittlung einer gerechten Steuerschuld.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, Erbschaftsteuer, Gemeiner Wert, Bewertungsgesetz, IDW S1, Discounted Cashflow, Substanzwertverfahren, Ertragswertverfahren, Stichtagsprinzip, Kapitalkosten, Steuerschuld, Unternehmensvermögen, Bewertungsverfahren, Kapitalgesellschaft, Tax Shield

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die methodischen Grundlagen und die praktische Anwendung der Unternehmensbewertung für erbschaftsteuerliche Zwecke in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die gesetzlich geregelte Anwendungshierarchie nach §11 BewG, verschiedene Bewertungsverfahren wie das Ertragswertverfahren und der Discounted Cashflow sowie die kritische Reflexion dieser Methoden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen im Erbschaftsprozess bewertet werden, und die Qualität sowie Manipulationsanfälligkeit der gesetzlich zugelassenen Verfahren zu hinterfragen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es erfolgt eine deskriptive Analyse der gesetzlichen Bestimmungen kombiniert mit einer kritischen Gegenüberstellung gängiger betriebswirtschaftlicher Bewertungsmodelle.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Einordnung der Bewertung in den Erbschaftsprozess, die Erläuterung der dreistufigen Hierarchie und die detaillierte Analyse spezifischer Verfahren wie IDW S1, DCF und des vereinfachten Ertragswertverfahrens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind unter anderem Unternehmensbewertung, Erbschaftsteuer, gemeiner Wert, Bewertungsgesetz (BewG), IDW S1 und Discounted Cashflow.

Warum ist die Unterscheidung zwischen den Stufen nach §11 BewG so wichtig?

Die Hierarchie legt fest, welches Verfahren anzuwenden ist. Sobald eine Wertermittlung durch eine höhere Stufe (z. B. Börsenkurs) möglich ist, sind nachgelagerte, aufwendigere Stufen ausgeschlossen.

Welche Kritik äußert der Autor am vereinfachten Ertragswertverfahren (vEWV)?

Der Autor kritisiert insbesondere die realitätsfernen Annahmen bei der Pauschalisierung des Risikozuschlags und die Manipulationsanfälligkeit des Verfahrens, da es sich ausschließlich auf Vergangenheitswerte stützt.

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Details

Title
Unternehmensbewertung anhand erbschaftsteuerlicher Kriterien
Grade
1,0
Author
Johannes Seidel (Author)
Publication Year
2015
Pages
27
Catalog Number
V338900
ISBN (eBook)
9783668284326
ISBN (Book)
9783668284333
Language
German
Tags
unternehmensbewertung kriterien Steuerrecht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Johannes Seidel (Author), 2015, Unternehmensbewertung anhand erbschaftsteuerlicher Kriterien, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/338900
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