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Schlussfolgerungen für die Praxis der Jugendhilfe in Deutschland durch den Vergleich mit der englischen Jugendhilfe

Title: Schlussfolgerungen für die Praxis der Jugendhilfe in Deutschland durch den Vergleich mit der englischen Jugendhilfe

Term Paper , 2013 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Sarah Proske (Author)

Social Work

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Kinderschutzfälle sind in der heutigen medialen Welt stets präsent. Fachkräfte der Sozialen Arbeit haben im Jugendamt mit einer steigenden Anzahl von Fällen zu kämpfen und es scheint immer schwieriger, einer Kindeswohlgefährdung oder Nichtgewährleistung des Kin-deswohls vorzubeugen bzw. sie zu verhindern.

Das deutsche Jugendhilfesystem erscheint vielen Fachkräften der Sozialen Arbeit oft unzurei-chend und gleichzeitig zu komplex. Wird jedoch das Vorgehen gegen eine Kindeswohlgefährdung im deutschen System der Jugendhilfe mit dem englischen Jugendhilfesystem in Ver-gleich gesetzt, erscheinen viele Handlungsmöglichkeiten nach dem KJHG einfacher und gleichzeitig ähnlich. Daneben wird durch einige Statistiken deutlich, dass im Vergleich zu England in Deutschland viel mehr Hilfen zur Erziehung in Anspruch genommen werden, wobei sich die Frage stellt, warum dies so ist. Es lassen sich beim Vergleich beider Systeme neben einigen Gemeinsamkeiten auch Unterschiede feststellen, die es in dieser Hausarbeit gilt, herauszustellen.

Im Folgenden soll ein Vergleich zwischen dem deutschen und dem englischen Jugendhilfe-system sowie den Gesetzesvorschriften, nach denen gehandelt wird, gezogen werden, indem im ersten Kapitel die Jugendhilfe in Deutschland und in England allgemein beschrieben wird. Im zweiten Kapitel soll ein Fallbeispiel aufgeführt werden, das das teilweise unterschiedliche Vorgehen in einem Kinderschutzprozess in England und Deutschland anhand der Anwendung von Gesetzesvorschriften verdeutlicht.
Zuletzt werden im dritten Kapitel, der Auswertung, Schlussfolgerungen für das deutsche Sys-tem gezogen, die durch den Vergleich mit dem englischen System aus der Analyse hervorgehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Allgemeine Aspekte der Jugendhilfe in Deutschland und England

1.1 Jugendhilfe in Deutschland

1.2 Jugendhilfe in England

2. Das Vorgehen in einem Kinderschutzfall im Vergleich des deutschen und englischen Jugendhilfesystems am Fallbeispiel Familie J.

3. Auswertung

Fallbeispiel Familie J.

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Jugendhilfesysteme in Deutschland und England miteinander zu vergleichen, um durch die Analyse von Gemeinsamkeiten und Unterschieden im Kinderschutz sowie in den gesetzlichen Rahmenbedingungen Rückschlüsse für die deutsche Praxis zu ziehen.

  • Vergleich der gesetzlichen Grundlagen und Strukturen der Jugendhilfe (KJHG vs. Children's Act).
  • Analyse des Vorgehens bei Kindeswohlgefährdungen und notwendigen Interventionsmöglichkeiten.
  • Untersuchung der Rechtsansprüche von Kindern, Jugendlichen und Eltern.
  • Evaluation der Konzepte von Fremdunterbringung und Hilfen zur Erziehung.
  • Identifikation von Lernpotenzialen für das deutsche System durch englische Praxisbeispiele.

Auszug aus dem Buch

1.2 Jugendhilfe in England

In Großbritannien gibt es keine formelle Verfassung, die verschiedenen Gesetze und Rechtsvorschriften entstanden im Laufe der Jahrhunderte. Da jeder Landesteil über eine eigene Gesetzgebung verfügt, wird sich im Folgenden nur auf das Jugendhilfesystem in England bezogen (Knuth 2008: 125).

In England wird die Jugendhilfe als ‚youth service‘ bezeichnet. Dieser gehört zum allgemeinen Teil des Bildungswesens und soll „die persönliche Entwicklung und die soziale Erziehung junger Menschen durch ein umfassendes und breit gefächertes Angebot von Freizeitaktivitäten fördern“ (Köhnen 1992: 24). Gefördert wird der youth service zentral vom britischen Erziehungsministerium, die Verantwortung wird jedoch nur für England getragen (ebd.: 26).

Auf der örtlichen Ebene der Jugend- und Gemeinwesenarbeit lassen sich einige Gemeinsamkeiten mit der deutschen Jugendhilfe erkennen. Kinder und Jugendliche sollen bei der Organisation von Jugendeinrichtungen, wie beispielsweise Jugendclubs, aber auch bei der Demokratieausgestaltung (‚active citizenship‘) partizipiert werden.

Ein grundlegendes Kindergesetz für das heutige Kinderschutzsystem wurde 1989 erlassen (The Children’s Act (CA) 1989), das jedem Kind „das Recht auf Schutz vor Missbrauch und Ausbeutung gewährt und das Recht auf Untersuchungen, um ihr Wohlergehen zu gewährleisten“ um es bestmöglich in der Familie zu belassen (Fegert et al. 2010: 196). Nachdem das Ministerium für Erziehung und Wissenschaft 1989 eine effektivere Nutzung der Jugendarbeit gewährleisten wollte, wurde 1991 die National Youth Agency, eine übergreifende Einrichtung, gegründet.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung skizziert die Problematik steigender Kinderschutzfälle und begründet den Vergleich zwischen dem deutschen und englischen Jugendhilfesystem zur Ableitung von Handlungsoptionen.

1. Allgemeine Aspekte der Jugendhilfe in Deutschland und England: Dieses Kapitel beschreibt die jeweiligen Strukturen, rechtlichen Grundlagen (KJHG vs. Children's Act) sowie die Organisation der Jugendhilfe in beiden Ländern.

2. Das Vorgehen in einem Kinderschutzfall im Vergleich des deutschen und englischen Jugendhilfesystems am Fallbeispiel Familie J.: Anhand eines konkreten Falls werden die unterschiedlichen Vorgehensweisen bei der Intervention, Inobhutnahme und rechtlichen Begleitung bei einer Kindeswohlgefährdung gegenübergestellt.

3. Auswertung: Hier werden die Ergebnisse des Vergleichs zusammengefasst, insbesondere hinsichtlich der unterschiedlichen Bedeutung von Pflegefamilien, des Subsidiaritätsprinzips und der Prozessgestaltung im Kinderschutz.

Fallbeispiel Familie J.: Ein Anhangsabschnitt, der die Details der Lebenssituation der betroffenen Familie J. darstellt und als Grundlage für die Fallanalyse dient.

Schlüsselwörter

Kinderschutz, Jugendhilfe, Deutschland, England, Kindeswohlgefährdung, KJHG, Children's Act, Inobhutnahme, Jugendamt, Sozialarbeit, Fremdunterbringung, Prävention, Partizipation, Vergleich, Erziehungshilfe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das deutsche und englische Jugendhilfesystem im Vergleich, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei der Bewältigung von Kinderschutzfällen aufzuzeigen.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die Arbeit fokussiert sich auf gesetzliche Grundlagen wie das KJHG und den englischen Children's Act, Interventionsmöglichkeiten bei Kindeswohlgefährdung und die Organisation stationärer Hilfen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch den Vergleich mit England Schlussfolgerungen zu ziehen, wie die Praxis der Jugendhilfe in Deutschland verbessert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erkenntnisgewinnung genutzt?

Die Autorin nutzt eine vergleichende Analyse sowie die exemplarische Anwendung der rechtlichen Grundlagen auf ein spezifisches Fallbeispiel (Familie J.).

Was wird im inhaltlichen Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen der Jugendhilfe in beiden Ländern und stellt den Kinderschutzprozess anhand eines Fallbeispiels gegenüber.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Kinderschutz, Jugendhilfesystem, KJHG, Children's Act, Inobhutnahme und Fremdunterbringung geprägt.

Warum wird im englischen System öfter in Pflegefamilien untergebracht als im deutschen?

Der Autor stellt fest, dass in England Pflegefamilien einen höheren Stellenwert genießen, da sie als günstiger und für das Kind als "natürlichere Erziehung" wahrgenommen werden.

Was ist der wesentliche Unterschied zwischen dem deutschen und englischen Vorgehen bei der Inobhutnahme?

Ein zentraler Unterschied liegt darin, dass in England die Inobhutnahme rechtlich nur durch die Polizei erfolgen kann, während das Jugendamt in Deutschland bei Gefahr im Verzug direktere Handlungsbefugnisse hat.

Wie unterscheidet sich die Rolle des Familiengerichts in beiden Ländern?

In England ist für Notfallschutzanordnungen (emergency protection order) zwingend ein Eilantrag bei Gericht erforderlich, wohingegen deutsche Behörden bei dringender Gefahr eigenständiger agieren können.

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Details

Title
Schlussfolgerungen für die Praxis der Jugendhilfe in Deutschland durch den Vergleich mit der englischen Jugendhilfe
College
University of Applied Sciences Dortmund
Course
Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland und England
Grade
1,7
Author
Sarah Proske (Author)
Publication Year
2013
Pages
15
Catalog Number
V338343
ISBN (eBook)
9783668278530
ISBN (Book)
9783668278547
Language
German
Tags
schlussfolgerungen praxis jugendhilfe deutschland vergleich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sarah Proske (Author), 2013, Schlussfolgerungen für die Praxis der Jugendhilfe in Deutschland durch den Vergleich mit der englischen Jugendhilfe, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/338343
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