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Nicht-invasive Pränataldiagnostik im Rahmen der Mutterschafts-Richtlinien

Ein Einblick in die Hintergründe und den Entscheidungsfindungsprozess

Title: Nicht-invasive Pränataldiagnostik im Rahmen der Mutterschafts-Richtlinien

Term Paper , 2016 , 30 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Jasmin Brands (Author)

Sociology - Medicine and Health

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Summary Excerpt Details

Diese Ausarbeitung soll dazu dienen, die nicht-invasive Pränataldiagnostik im Rahmen der Mutterschafts-Richtlinien – im Hinblick auf die Hintergründe und deren Konsequenzen für werdende Mütter – zu analysieren, um abschließend einen Einblick in diese Thematik zu ermöglichen. Zu diesem Zweck werden in dem auf die Einleitung folgenden, theoretischen Teil zunächst die Entwicklung und der Stand der PND in der Bundesrepublik Deutschland, nicht-invasive Untersuchungsmethoden und rechtliche Grundlagen vorgestellt. Daran anschließend soll, im empirischen Teil der Arbeit, auf Basis der Theorie sowie in Bezugnahme auf gewonnene Daten, ein tieferes Verständnis für die Entscheidungsfindungsprozesse schwangerer Frauen erreicht werden. Abschließend werden die gewonnenen Erkenntnisse zur Pränataldiagnostik und den Entscheidungsfindungsprozessen zusammengefasst und diskutiert.

Basierend auf der Tatsache, dass die Einführung des erweiterten Basis-Ultraschallscreening verhältnismäßig kurz zurückliegt, muss darauf hingewiesen werden, dass dementsprechend wenig Literatur vorhanden ist. Darüber hinaus fokussiert die vorliegende Arbeit auf die nicht-invasiven Verfahren der Pränataldiagnostik, die im Rahmen der Mutterschafts-Richtlinien standardmäßig vorgesehen sind und deren Kosten von den Krankenkassen übernommen werden. In ihrem begrenzten Umfang kann die vorliegende Ausarbeitung demnach weder darauf abzielen, einen vollständigen Überblick über diese Thematik zu geben, noch darauf vorherrschende Forschungslücken zu schließen. Ebenso ist zu beachten, dass, auch wenn die Partner oder werdenden Väter von dem Schwangerschaftserleben betroffen sind, im Rahmen dieser Ausarbeitung, nicht explizit berücksichtigt werden. Zudem wird, aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichwohl für beiderlei Geschlecht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Hintergründe zur Pränataldiagnostik // Theoretischer Teil

1. Entwicklung und Stand der PND in der Bundesrepublik Deutschland

2. Nicht-invasive Untersuchungsmethoden

2.1 Ultraschall

2.2 Serologische Untersuchungen

2.3 Neue Entwicklung: Bluttest auf Trisomien

3. Rechtliche Grundlagen

3.1 Schwangerschaftsabbruch

3.2 Gendiagnostikgesetz

3.3 Aufklärung/Beratung

III. Entscheidungsfindungsprozesse // Empirischer Teil

1. Schwangerschaftserleben in Zeiten der PND

2. 19. – 22. SSW: Basis- oder erweitertes Basis-Ultraschallscreening

3. Auffälliger Befund: Einsatz invasiver Verfahren?

IV. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die nicht-invasive Pränataldiagnostik im Rahmen der geltenden Mutterschafts-Richtlinien. Ziel ist es, die Hintergründe, die rechtlichen Rahmenbedingungen sowie die komplexen Entscheidungsprozesse werdender Mütter bei der Inanspruchnahme pränataler Untersuchungen zu beleuchten und zu diskutieren.

  • Entwicklung und aktueller Stand der Pränataldiagnostik in Deutschland
  • Nicht-invasive Untersuchungsmethoden wie Ultraschall und neue Bluttests auf Trisomien
  • Rechtliche Grundlagen und ethische Aspekte (Gendiagnostikgesetz, Schwangerschaftsabbruch)
  • Empirische Analyse des Schwangerschaftserlebens und der Entscheidungsfindung bei auffälligen Befunden
  • Kritische Betrachtung von Aufklärungsqualität und Beratungsangeboten

Auszug aus dem Buch

1. Schwangerschaftserleben in Zeiten der PND

Anhand der beschriebenen Entwicklungen lässt sich nachvollziehen, dass sich das Schwangerschaftserleben von Frauen in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert hat. Während diese früher bis zur Entbindung hofften beziehungsweise hoffen mussten, dass „alles gut gehen würde und das Kind gesund sein würde“, kann die Schwangerschaft heute nicht nur per Ultraschall überwacht werden, sondern die Gesundheit des Kindes bereits im Mutterleib, mit Hilfe verschiedenster Methoden der PND, evaluiert werden (Rohde et. al. 2008: 65).

Aufgrund der „Möglichkeit des frühzeitigen Wissens um Erkrankungen bzw. Behinderungen [ergeben sich] neue Konflikte und Herausforderungen für die werdenden Mütter […], auf die sie kaum vorbereitet sind und bei denen ihnen kaum psychologische Hilfestellung angeboten wird“ (ebd.). In diesem Sinne konstatieren Anke Rohde et. al. eine „Technisierung“ von Schwangerschaften, durch die das „natürliche“ Erleben von Schwangerschaft und Geburt verloren gehen könne (ebd.).

Auch Erika Feyerabend bemerkt kritisch, insbesondere mit Blick auf den neuentwickelten Bluttest, dass „die Aussicht ‚früher, sicherer und einfacher‘ genetische Besonderheiten erkennen zu können, […] die Ansprüche, Wünsche und Ertragbarkeitsvorstellungen aller verändern“ wird (Feyerabend 2009: 9). So werde der Druck zur Entscheidung (und zum Schwangerschaftsabbruch) für Frauen, die mit einem ‚auffälligen‘ Kinder schwanger gingen, steigen, aber auch der Erklärungsdruck für Frauen, die aus sozialen Gründen abtreiben wollen würden (ebd.). Dieser Eindruck wird durch die Berichte einiger Frauen, „von einer gewissen Ängstlichkeit, sich vor dem Ergebnis einer pränataldiagnostischen Untersuchung auf das Kind in ihnen einzulassen“, bestätigt (Rohde et. al. 2008: 65).

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Einführung in das Thema, darlegen der Problemstellung sowie Erläuterung der Zielsetzung und methodischen Vorgehensweise der Arbeit.

II. Hintergründe zur Pränataldiagnostik // Theoretischer Teil: Detaillierte Darstellung der historischen Entwicklung, der gängigen nicht-invasiven Untersuchungsmethoden und der rechtlichen Grundlagen, inklusive des Gendiagnostikgesetzes.

III. Entscheidungsfindungsprozesse // Empirischer Teil: Analyse des Schwangerschaftserlebens und der Entscheidungsprozesse bei Basis-Ultraschallscreenings sowie im Fall von auffälligen Befunden anhand von Literatur und eigenen Kurzinterviews.

IV. Fazit: Zusammenfassende Diskussion der zentralen Ergebnisse, wobei der hohe Bedarf an qualifizierter Beratung und die Bedeutung informierter Entscheidungen für schwangere Frauen betont werden.

Schlüsselwörter

Pränataldiagnostik, PND, Schwangerschaftserleben, Mutterschafts-Richtlinien, Gendiagnostikgesetz, Ultraschallscreening, nicht-invasive Diagnostik, Trisomie 21, Entscheidungsfindung, Schwangerschaftsabbruch, Fehlbildung, genetische Beratung, pränatale Medizin, Patientin, Gesundheitsförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Pränataldiagnostik (PND) in Deutschland, insbesondere mit den nicht-invasiven Verfahren im Rahmen der Mutterschafts-Richtlinien und deren Auswirkungen auf werdende Mütter.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernpunkten gehören die medizinischen Methoden, die rechtlichen Voraussetzungen wie das Gendiagnostikgesetz sowie das emotionale Erleben schwangerer Frauen in Zeiten zunehmender Diagnostik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Hintergründe der Pränataldiagnostik sowie die Entscheidungsfindungsprozesse bei schwangeren Frauen zu analysieren und kritisch zu hinterfragen, ob diese Entscheidungen tatsächlich selbstbestimmt getroffen werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse sowie eine ergänzende, explorative Umfrage in Form von Kurzinterviews mit zwanzig Schwangeren/Müttern zur Entscheidungssituation beim Ultraschall.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Entwicklung und den rechtlichen Grundlagen der PND sowie einen empirischen Teil, der das Schwangerschaftserleben und spezifische Entscheidungssituationen bei Screenings und Befunden untersucht.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Neben dem Kernbegriff "Pränataldiagnostik" sind "Entscheidungsprozesse", "Mutterschafts-Richtlinien", "Gendiagnostikgesetz" und das "Schwangerschaftserleben" zentrale Begriffe.

Welchen Einfluss haben Gynäkologen auf die Entscheidung der Frau?

Die Arbeit zeigt, dass Ärzte einen starken Einfluss ausüben, da viele Frauen angeben, eine Untersuchung nur aufgrund der Empfehlung ihrer Ärztin oder ihres Arztes durchführen zu lassen.

Wie bewerten die Autorinnen die Qualität der Aufklärung?

Die Ergebnisse deuten auf Mängel hin, da ein hoher Anteil der Schwangeren den Begriff der Pränataldiagnostik nicht korrekt einordnen kann und sich viele Frauen nicht ausreichend über psychosoziale Alternativen oder Risiken informiert fühlen.

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Details

Title
Nicht-invasive Pränataldiagnostik im Rahmen der Mutterschafts-Richtlinien
Subtitle
Ein Einblick in die Hintergründe und den Entscheidungsfindungsprozess
College
Ruhr-University of Bochum  (Fakultät für Sozialwissenschaft)
Course
Prävention und Gesundheitsförderung
Grade
1,3
Author
Jasmin Brands (Author)
Publication Year
2016
Pages
30
Catalog Number
V335346
ISBN (eBook)
9783668252226
ISBN (Book)
9783668252233
Language
German
Tags
PND Pränataldiagnostik Mutterschafts-Richtlinien MuRL Entscheidungsfindungsprozesse Mütter Schwangerschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jasmin Brands (Author), 2016, Nicht-invasive Pränataldiagnostik im Rahmen der Mutterschafts-Richtlinien, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/335346
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