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Armut und Behinderung. Die Wechselwirkung beider Faktoren

Titel: Armut und Behinderung. Die Wechselwirkung beider Faktoren

Seminararbeit , 2016 , 14 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziologie - Soziales System und Sozialstruktur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Seminararbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Armut und Behinderung. Armut in reichen Industrieländern ist nicht mit Armut in Entwicklungsländern, wie zum Beispiel Angola, zu vergleichen. Jedoch dreht sich Armut nicht nur um ein zu geringes Einkommen, sondern auch um den „Mangel an Möglichkeiten, um an den zentralen gesellschaftlichen Bereichen zumindest in einem Mindestausmaß teilhaben zu können.“(Schenk [2007], 243f)

Der Mangel an Möglichkeiten kann einerseits von nicht vorhandenen finanziellen Ressourcen ausgehen, aber andererseits auch von physischen, psychischen und funktionellen Beeinträchtigungen. So ergibt sich die Tatsache, dass Armut und Behinderung in einem engen kausalen Zusammenhang stehen. Dies trifft wiederum auf alle Sozioökonomien, Österreich und Angola eingeschlossen, zu. Dementsprechend ist dieser Sachverhalt ein Phänomen, welches sich rund um den Globus antreffen lässt und arme Menschen weltweit einem erhöhten Behinderungsrisiko ausgesetzt sind, sowie Menschen mit Behinderungen meist armen Bevölkerungsgruppen angehören.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Begrifflichkeiten

1.1 Armut

1.1.1 Absolute Armut

1.1.2 Relative Armut

1.2 Behinderung

2. Die Wechselwirkung zwischen den Faktoren Armut und Behinderung

2.1 Armut als Ursache von Behinderung

2.2 Behinderung als Ursache von Armut

3. Situation in Österreich

4. Resümee

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den engen, zirkulären Zusammenhang zwischen Armut und Behinderung. Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Armut das Entstehen von Behinderungen begünstigt und wie umgekehrt eine Behinderung das Risiko für Armut signifikant erhöht, sowie die spezifische Situation in Österreich zu beleuchten.

  • Definition und Differenzierung der Begriffe Armut und Behinderung
  • Analyse des kausalen Wechselwirkungsmodells (Teufelskreis)
  • Untersuchung von Armut als Ursache von Behinderung
  • Untersuchung von Behinderung als Ursache von Armut
  • Darstellung der Lebenslagen von Menschen mit Behinderung in Österreich

Auszug aus dem Buch

2.1 Armut als Ursache von Behinderung

Anhand des vorigen Abschnitts wird deutlich, dass eine Verbindung zwischen den Faktoren Armut und Behinderung vorhanden ist. In der Literatur zeigt sich, dass viele unterschiedliche Lebensbedingungen, von denen arme Menschen betroffen sind, eine Rolle bei der Entstehung von Behinderung spielen (Zahnd 2011, 29; Bezev 2011, 12) Nun wird versucht diese zu erläutern und somit aufzuzeigen wie Armut Behinderung bedingt.

Menschen, die in Armut leben, sind zumeist den Konsequenzen von schlechter Ernährung ausgesetzt. Zusätzlich zur mangelnden ausgewogenen Nahrung schleicht sich noch der Fakt, dass in Ländern des globalen Südens die Trinkwasserversorgung und die hygienischen Bedingungen nicht dem gewünschten Sollwert entsprechen (Schwinge 2008, 188; Zahnd 2011, 29).

Das Risiko für eine dauerhafte Beeinträchtigung erhöht sich, wenn der Mensch zu wenig Essen oder nur einseitige Kost zur Verfügung hat. Als Beispiel kann genannt werden, dass die Wahrscheinlichkeit einer intellektuellen Beeinträchtigung eines neugeborenen Kindes aufgrund von Jodmangel der Mutter während der Schwangerschaft steigt. Jedoch ist auch das Immunsystem eines erwachsenen Körpers durch Mangelernährung und schlechte Hygiene angegriffen und ist somit sehr anfällig für Infektionskrankheiten. Schlechte Bakterien, die zumeist auch wegen des verschmutzten Trinkwassers aufgenommen werden, sind Verursacher vielerlei Erkrankungen, können jedoch von einem geschwächten Körper nur schwer bekämpft werden (Bezev 2011, 13)

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Es wird der Zusammenhang zwischen Armut und Behinderung als globales Phänomen eingeführt und die Forschungsfrage nach deren Wechselwirkung gestellt.

1. Begrifflichkeiten: Definition der zentralen Begriffe Armut (absolute und relative Armut) sowie Behinderung unter Berücksichtigung des sozialen Modells.

2. Die Wechselwirkung zwischen den Faktoren Armut und Behinderung: Erläuterung des Teufelskreises, in dem Armut und Behinderung wechselseitig als Ursache und Folge auftreten.

2.1 Armut als Ursache von Behinderung: Untersuchung, wie Armut durch Mangelernährung, schlechte Hygiene und gefährliche Lebensbedingungen zur Entstehung von Behinderungen führt.

2.2 Behinderung als Ursache von Armut: Analyse, wie Behinderungen den Zugang zu Bildung und Arbeitsmarkt erschweren und durch Exklusion in Armut führen.

3. Situation in Österreich: Statistische Betrachtung der Armutsgefährdung von Menschen mit Behinderung im Vergleich zur Gesamtbevölkerung in Österreich.

4. Resümee: Zusammenfassende Darstellung der zirkulären Beziehung beider Faktoren und Ausblick auf die Notwendigkeit politischer Gegenmaßnahmen.

Schlüsselwörter

Armut, Behinderung, Teufelskreis, Exklusion, Armutsgefährdung, Lebenslage, soziale Teilhabe, Arbeitsmarkt, Gesundheit, Entwicklungsländer, Österreich, Bildungsdefizit, Diskriminierung, soziale Sicherheit, UN-Behindertenrechtskonvention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den komplexen, zirkulären Zusammenhang zwischen Armut und Behinderung und zeigt auf, wie diese beiden Merkmale sich gegenseitig bedingen und verstärken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Definition der Begriffe, die Analyse der wechselseitigen Kausalität (Armut verursacht Behinderung und Behinderung führt zu Armut) sowie die soziale Situation betroffener Menschen in Österreich.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Mechanismen hinter dem "Teufelskreis" von Armut und Behinderung zu erklären und zu belegen, dass dies kein regionales, sondern ein globales Phänomen ist.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Auswertung von Statistiken und Erhebungen, wie etwa dem Behindertenbericht der Bundesregierung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsdefinitionen, die Analyse der Wechselwirkung (inklusive eines Erklärungsmodells) sowie die spezifische Betrachtung der Armutsgefährdungsquoten in Österreich.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Armut, Behinderung, Exklusion, Teufelskreis, soziale Teilhabe und Armutsgefährdung.

Warum ist das Risiko für Behinderungen in Armutslagen erhöht?

Armut führt oft zu schlechter Ernährung, mangelnder Gesundheitsversorgung, unhygienischen Lebensverhältnissen und einer höheren Exposition gegenüber gefährlichen Arbeitsumgebungen oder Konflikten, was dauerhafte körperliche Schäden begünstigt.

Wie wirkt sich eine Behinderung konkret auf das Armutsrisiko aus?

Eine Behinderung führt häufig zu Exklusion am Arbeitsmarkt, erschwertem Zugang zu Bildung und höheren Lebenshaltungskosten, was Betroffene direkt in materielle Notlagen bringt.

Welche Rolle spielen Frauen in der österreichischen Statistik?

Die Arbeit hebt hervor, dass Frauen mit Behinderung in Österreich statistisch gesehen ein deutlich höheres Armutsrisiko tragen als Männer mit Behinderung.

Können Sozialtransfers den "Teufelskreis" vollständig durchbrechen?

Obwohl Sozialtransfers und Pensionen in Österreich armutspräventiv wirken und Schlimmeres verhindern, reicht dies allein meist nicht aus, um den Teufelskreis dauerhaft zu durchbrechen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Armut und Behinderung. Die Wechselwirkung beider Faktoren
Hochschule
Universität Wien  (Bildungswissenschaft)
Veranstaltung
Pädagogik bei kultureller Verschiedenheit und sozialer Benachteiligung - Behinderung verstehen - Zur Relevanz von Sprache und Kultur
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
14
Katalognummer
V334461
ISBN (eBook)
9783668243415
ISBN (Buch)
9783668243422
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Armut Behinderung Wechselwirkung Benachteiligung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2016, Armut und Behinderung. Die Wechselwirkung beider Faktoren, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/334461
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Leseprobe aus  14  Seiten
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