Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Sociology - Miscellaneous

Der Mensch als Klient. Gedanken zur Konstruktion klienteler Identitäten

Title: Der Mensch als Klient. Gedanken zur Konstruktion klienteler Identitäten

Essay , 2016 , 5 Pages , Grade: unbenotet

Autor:in: Joy Baruna (Author)

Sociology - Miscellaneous

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die Haltung, Klienten würden erst in Interaktionen mit Professionellen durch selbige geformt und konstruiert werden, schafft meines Erachtens eine Basis, von der aus defizitorientiertes Denken und Handeln in Hilfeplanprozessen gestärkt wird. Partizipation von Adressaten im Sinne einer aktiven Teilnahme an Entscheidungsfindungen kann unter diesen Bedingungen kaum gedacht, geschweige denn umgesetzt werden.

Dass Mitbestimmung der Adressaten grundsätzlich eine Herausforderung darstellt, wird hier nicht bestritten. Doch mir stellt sich die Frage, ob ein anderer Zugang, ein anderer gedanklicher Ausgangspunkt für die lebensweltorientierte Zusammenarbeit zwischen Professionellen und Adressaten von Vorteil sein könnte, insbesondere im Hinblick auf die Gestaltung von Hilfeplangesprächen- und Prozessen. Mein gedanklicher Ansatz diesbezüglich lautet: Der Mensch als Fall produziert selbst seine* „klientele Identität“.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Der Mensch als Klient - Gedanken zur Konstruktion klienteler Identitäten

1.1 Einleitung

1.2 Theoretische Auseinandersetzung mit der Klientenkonstruktion

1.3 Der Klient als aktiver Konstrukteur

1.4 Implikationen für die sozialpädagogische Praxis und Hilfeplangespräche

1.5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit kritisiert die verbreitete Sichtweise, dass Professionelle in der Sozialen Arbeit klientele Identitäten primär konstruieren und die Adressaten dabei in eine passive Objektrolle drängen. Ziel ist es, das Konzept der Lebensweltorientierung zu nutzen, um den Adressaten als aktiven Produzenten seines eigenen Lebens und seiner Identität zurückzugewinnen, um so partizipative Prozesse in der Hilfeplanung zu fördern.

  • Kritische Analyse von Zuschreibungsprozessen in der Hilfeplanung.
  • Betrachtung von Klienten als aktive Akteure statt als passive Objekte.
  • Einfluss der klientelbestätigenden Haltung auf die Partizipation.
  • Bedeutung des „Redens mit“ statt „Redens über“ den Klienten.
  • Anwendung lebensweltorientierter Ansätze auf das Hilfeplangespräch.

Auszug aus dem Buch

Der Mensch als Klient - Gedanken zur Konstruktion klienteler Identitäten

„Klienten sind und bleiben zu einem nicht geringen Anteil Objekt professionellen Entscheidens. Umgekehrt sind Professionelle nicht (oder nicht nur) die objektiv urteilenden Experten im Hilfeprozess, sondern in erster Linie Konstrukteure einer klientelen Identität, für die eine entsprechende Blaupause immer schon existiert“ (Messmer & Hitzler, 2007, S. 70).

Die Haltung, Klienten würden erst in Interaktionen mit Professionellen durch selbige geformt und konstruiert werden, schafft meines Erachtens eine Basis, von der aus defizitorientiertes Denken und Handeln in Hilfeplanprozessen gestärkt wird. Partizipation von Adressaten im Sinne einer aktiven Teilnahme an Entscheidungsfindungen kann unter diesen Bedingungen kaum gedacht, geschweige denn umgesetzt werden.

Dass Mitbestimmung der Adressaten grundsätzlich eine Herausforderung darstellt, wird hier nicht bestritten. Doch mir stellt sich die Frage, ob ein anderer Zugang, ein anderer gedanklicher Ausgangspunkt für die lebensweltorientierte Zusammenarbeit zwischen Professionellen und Adressaten von Vorteil sein könnte, insbesondere im Hinblick auf die Gestaltung von Hilfeplangesprächen- und Prozessen. Mein gedanklicher Ansatz diesbezüglich lautet: Der Mensch als Fall produziert selbst seine* „klientele Identität“. Zwar findet dies zumeist im Rahmen besonderer, prägender, zwingender Umstände statt und es bleibt zu diskutieren, inwieweit es Adressaten sozialer Arbeit möglich ist sich bestimmten formenden Einflüssen und Entwicklungen zu entziehen, die sozialpädagogisches Handeln letztlich notwendig machen, doch in jedem Fall kann die Entwicklung hin zur Klientenidentität weder als rein zufälliger Prozess definiert werden, der seitens der Adressaten durch Passivität gekennzeichnet ist, noch findet er meines Erachtens erst in Interaktionen durch sozialpädagogische Professionellen statt, sondern geht diesen voraus.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der Mensch als Klient - Gedanken zur Konstruktion klienteler Identitäten: Die Arbeit hinterfragt die Machtstrukturen in der Hilfeplanung und die damit einhergehende Objektivierung der Adressaten durch Professionelle. Es wird ein Perspektivwechsel gefordert, der den Klienten als aktiven, lebensweltorientierten Akteur begreift und die Partizipation stärkt.

Schlüsselwörter

Klientenidentität, Sozialpädagogik, Hilfeplangespräch, Lebensweltorientierung, Partizipation, soziale Konstruktion, Adressaten, Fallarbeit, Machtstrukturen, Professionelle, Handlungsfähigkeit, Objektrolle, Subjektstatus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Hinterfragung der professionellen Konstruktion von Klientenidentitäten im Kontext sozialpädagogischer Hilfeplanprozesse.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen Machtasymmetrien in der Hilfeplanung, die Rolle der Adressaten als aktive Subjekte sowie die Bedeutung partizipativer Kommunikation im professionellen Handeln.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, einen neuen gedanklichen Ausgangspunkt für die Zusammenarbeit zwischen Professionellen und Adressaten zu etablieren, der Klienten als aktive Produzenten ihrer Lebenssituation anerkennt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und kritischen Reflexion aktueller sozialwissenschaftlicher Fachliteratur zur professionellen Interaktion und Fallarbeit.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Konzepte der Identitätskonstruktion sowie die Auswirkungen auf Hilfeplangespräche diskutiert und Ansätze zur Förderung der Teilhabe von Adressaten entwickelt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Identitätskonstruktion, Lebensweltorientierung, Subjektstatus, Partizipation und soziale Dienstleistung.

Inwiefern beeinflusst das „Reden über“ den Hilfeprozess?

Das „Reden über“ Klienten fördert laut der Arbeit die Bestätigung von Klientenidentitäten als defizitär, was eine partizipative Mitgestaltung verhindert.

Warum wird die Rolle der Adressaten als „Konstrukteure“ hervorgehoben?

Indem Adressaten als aktive Konstrukteure ihrer eigenen Identität gesehen werden, wird ihr Subjektstatus gestärkt und ihre Handlungsverantwortung gewürdigt, anstatt sie nur als passive Empfänger von Hilfen zu behandeln.

Excerpt out of 5 pages  - scroll top

Details

Title
Der Mensch als Klient. Gedanken zur Konstruktion klienteler Identitäten
College
Free University of Berlin  (Psychologie und Erziehungswissenschaft)
Course
Multiperspektivisches Fallverstehen
Grade
unbenotet
Author
Joy Baruna (Author)
Publication Year
2016
Pages
5
Catalog Number
V334005
ISBN (eBook)
9783668236769
ISBN (Book)
9783668236776
Language
German
Tags
Sozialpädagogik Erziehungswissenschaft Fallverstehen multiperspektivisch Klient Soziale Arbeit Dienstleistung Hilfeplanung klientele Identität Partizipation Hilfeplangespräch Lebensweltorientierung ressourcenorientiert Ressource defizitorientiert Defizit Adressat
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Joy Baruna (Author), 2016, Der Mensch als Klient. Gedanken zur Konstruktion klienteler Identitäten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/334005
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  5  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint