In dieser Hausarbeit wird anhand einer fiktiven Person auf das Thema Beweglichkeitstraining eingegangen. Hierzu gehört die Beweglichkeitstestung und - auswertung dieser Person und eine darauf folgende Trainingsplanung zur Verbesserung der Beweglichkeit. Zusätzlich wird zu dieser Person ein beispielhafter Trainingsplan für das koordinative Training angefertigt.
Anschließend wird im Vergleich zweier Studien auf die Effekte des Dehnens im Hinblick auf eine Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeit eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
1 Personendaten
2 Beweglichkeitstestung
2.1 Beweglichkeitstest bei Frau XY
2.2 Auswertung der Testergebnisse bei Frau XY
3 Trainingsplanung Beweglichkeitstraining
4 Trainingsplanung Koordinationstraining
5 Studien: Effekte des Dehnens im Hinblick auf eine Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, auf Basis einer individuellen Beweglichkeitsanalyse einen strukturierten Trainingsplan zu entwickeln, der gezielt muskuläre Defizite mindert, die Stabilität im unteren Bewegungsapparat fördert und Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich entgegenwirkt.
- Durchführung und Auswertung einer Beweglichkeitstestung nach Janda
- Erstellung eines individuellen Dehnprogramms zur gezielten Muskelentspannung
- Entwicklung eines Koordinationstrainings zur Stabilisation und Rumpfkräftigung
- Analyse wissenschaftlicher Studien zu den Effekten von Dehnmethoden auf die Leistungsfähigkeit
Auszug aus dem Buch
Begründung:
Ausgehend von den Ergebnissen aus der Beweglichkeitstestung bei Frau XY, wurde auf die Muskelgruppen mit leicht eingeschränkter Beweglichkeit durch Erhöhung der Satzzahl ein Schwerpunkt gesetzt.
Die Häufigkeit pro Woche richtet sich hauptsächlich nach der verfügbaren Zeit der Kundin. „Grundsätzlich sollte das Beweglichkeitstraining ganzjährig in das Training integriert werden …. Proportional zum Trainingsumfang sollte man auch den Umfang des Beweglichkeitstrainings erhöhen.“ (Schurr, 2005, S. 62). Das Dehnprogramm soll in die Erwärmung vor dem Koordinationstraining eingebaut werden.
„Durch das statische Dehnen kann die Muskelgruppe besser erfühlt werden, neue Übungen können zunächst einmal einfacher erlernt werden. …. Es spricht vieles dafür, alle verfügbaren Dehntechniken in das Trainings zu integrieren ...“ (Schurr, 2005, S. 60). Durch die verschiedenen Aerobic-Kursen, an welchen Frau XY teilnimmt, konnte Sie bereits einen Eindruck der verschiedenen Dehnübungen und -methoden bekommen und bereits Übung darin sammeln.
Um also zügig eine Verbesserung der Beweglichkeit und ein abwechslungsreiches Training zu gestalten, werden verschiedene Dehnmethoden angewandt.
„Jeder Muskel im Körper hat einen Gegenspieler, der ihm entgegengesetzt arbeitet. …. Wird eine dieser Muskelgruppen kräftiger oder beweglicher als die andere, können Dysbalancen entstehen, die unter Umständen Verletzungen oder Haltungsschäden nach sich ziehen.“ (Walker, 2014, S. 40). Mit diesem Wissen als Hintergrund und mit Fokus auf die in Beweglichkeit eingeschränkten Muskelgruppen und der gesundheitlichen Vorgeschichte von Frau XY, wurde darauf geachtet, dass Agonisten und deren Antagonisten gleichsam im Dehnprogramm aufgenommen werden. Dies soll dazu führen, den Schmerzen in Nacken- und Schulterbereich und dem Stechen im Kniegelenk entgegen zu wirken.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Personendaten: Erfassung der persönlichen Parameter, des Gesundheitszustands und der Trainingsmotive der Kundin zur individuellen Ausgangsbestimmung.
2 Beweglichkeitstestung: Durchführung einer Beweglichkeitsdiagnostik nach Janda sowie die fachliche Interpretation der Ergebnisse zur Identifikation von Schwachstellen.
3 Trainingsplanung Beweglichkeitstraining: Vorstellung eines gezielten Dehnprogramms mit konkreten Methoden, Übungsbeschreibungen und Belastungsparametern.
4 Trainingsplanung Koordinationstraining: Detaillierte Ausarbeitung von Übungen zur Stabilitätsverbesserung und Rumpfkraft sowie deren trainingswissenschaftliche Begründung.
5 Studien: Effekte des Dehnens im Hinblick auf eine Verbesserung der sportlichen Leistungsfähigkeit: Kritische Gegenüberstellung wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Wirkung von statischem Dehnen auf Kraftentfaltung und Leistung.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Janda, Dehnmethoden, Muskeldysbalancen, Flexi-Bar, Stabilitätsübungen, Leistungsfähigkeit, Sportwissenschaft, Trainingsplanung, Prävention, Muskelverkürzung, Bewegungsapparat, motorisches Lernen, Stretching.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit fokussiert sich auf die Erstellung und wissenschaftliche Begründung eines individuellen Trainingsplans, bestehend aus Beweglichkeits- und Koordinationstraining für eine Kundin mit spezifischen orthopädischen Einschränkungen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die Beweglichkeitsdiagnostik, gezieltes Dehnungstraining, die Förderung der koordinativen Fähigkeiten sowie die Analyse wissenschaftlicher Studien zur Effektivität von Stretching.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist die Reduktion von Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich sowie die Stabilisierung der unteren Körperhälfte durch ein auf die Kundin abgestimmtes, evidenzbasiertes Trainingsprogramm.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurde die Beweglichkeitstestung nach Janda angewandt, kombiniert mit einer Literaturrecherche und dem Vergleich zweier relevanter wissenschaftlicher Studien zur Trainingslehre.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die Ist-Analyse der Kundin, die detaillierte Planung der Trainingsinhalte (Dehnen und Koordination) sowie die wissenschaftliche Fundierung des gewählten Belastungsgefüges.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den Kernbegriffen gehören Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Janda, Muskeldysbalancen und Leistungsfähigkeit.
Warum spielt die Anamnese im Kapitel 1 eine so wichtige Rolle für das Training?
Die Anamnese identifiziert die spezifische Vorgeschichte (z.B. Außenbandruptur) und die beruflichen Belastungsfaktoren, was die gezielte Auswahl der anschließenden Übungen erst ermöglicht.
Warum wird Koordinationstraining unmittelbar nach dem Dehnen durchgeführt?
Dies dient dazu, nach der kurzzeitigen neuromuskulären Entspannung durch das Dehnen die Stabilität und die neuromuskuläre Ansteuerung durch das Koordinationstraining gezielt zu schulen.
- Quote paper
- Lea Kim Engelmann (Author), 2015, Beweglichkeitstraining. Testung, Auswertung, Traininsplanerstellung und Effekte des Dehnens auf die sportliche Leistungsfähigkeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/323985