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Psychische Folgen für Kriegsteilnehmer des Ersten Weltkriegs. Was wurde aus den Kriegsinvaliden?

Titel: Psychische Folgen für Kriegsteilnehmer des Ersten Weltkriegs. Was wurde aus den Kriegsinvaliden?

Facharbeit (Schule) , 2015 , 18 Seiten

Autor:in: Laura Schmöcker (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Erster Weltkrieg, Weimarer Republik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Bei der Vorbereitung auf diese Facharbeit tauchten die verschiedensten Fragen auf. Um all diese zusammenzufassen und einzugrenzen, bildete sich zu meinem Thema „Psychische Folgen für Kriegsteilnehmer“ auch die folgende Titelfrage heraus: „Was wurde aus den Kriegsinvaliden?“. Ziel dieser Arbeit soll damit sein, diese Frage aus verschieden Blickwinkeln zu beleuchten und weitergehend zu beantworten.

So wird es darum gehen, wie der damalige Umgang mit solchen Menschen tatsächlich war. Waren sie als Patienten mit den Behandlungsmethoden einverstanden und hatten sie überhaupt etwas dazu zu sagen? Und in welcher Situation waren die Ärzte, wie gingen sie mit ihnen um?

Um die Struktur logisch und übersichtlich zu gestalten, habe ich mich für die Gliederungsform „vom Allgemeinen zum Besonderen“ entschieden. So wird nach dieser Einleitung zunächst ein kurzer Einblick ins Rahmenthema „Der Erste Weltkrieg“, zusammenhängend mit den „psychischen Folgen für Kriegsteilnehmer“ erfolgen. Abgelöst wird jenes Kapitel dann vom Kernstück der Arbeit. Zunächst widme ich mich dort den Ursachen psychischer Krankheiten (3.1), um das Entstehen der Krankheiten möglichst klar nachvollziehbar zu machen. Anschließend wird es spezifischer um die Posttraumatischen Belastungsstörungen gehen (3.2). Wie sind diese definiert? Um welche Symptome handelt es sich genau? Weiterhin werde ich an diesem Punkt auch einige Behandlungsmethoden psychischer Krankheiten (3.3) darstellen. Eine zentrale Frage in diesem Abschnitt wird sein, wie wirksam und angemessen die damaligen Behandlungsmethoden psychischer Krankheiten tatsächlich waren. Im Schlussteil der Arbeit werden die Ergebnisse und Antworten auf die Titelfrage noch einmal zusammengefasst um das Thema gut abzurunden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgemeiner Überblick

3.Psychische Folgen für Kriegsteilnehmer

3.1 Ursachen psychischer Krankheiten

3.2 Posttraumatische Belastungsstörungen

3.3 Behandlungsmethoden und der Zwiespalt der Ärzte

4. Schlussteil

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die psychischen Folgen des Ersten Weltkriegs für die beteiligten Soldaten und analysiert kritisch den damaligen Umgang mit sogenannten „Kriegsneurotikern“. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie die Behandlungsmethoden und die ärztliche Perspektive das Schicksal der Kriegsinvaliden prägten und inwieweit diese Patienten als bloße Forschungsobjekte oder Mittel zum Zweck der schnellen Fronttauglichkeit instrumentalisiert wurden.

  • Historischer Kontext des Ersten Weltkriegs und dessen psychische Belastung.
  • Ursachenforschung psychischer Erkrankungen und Kriegsneurosen.
  • Definition und Entwicklung des Begriffs der posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS).
  • Kritische Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Behandlungsmethoden.
  • Der ethische Zwiespalt der Ärzte zwischen medizinischer Hilfe und staatlichem Versorgungsauftrag.

Auszug aus dem Buch

3.3 Behandlungsmethoden und der Zwiespalt der Ärzte

In seinem Vortrag über die Behandlung von Kriegsneurosen sagte Stabsarzt Dr. Gustav Liebermeister 1917, dass jeder einzelne Fall so individuell sei, dass es „[…] eine Methode nach der man alle funktionellen Kriegsneurosen systematisch behandeln könnte […]“ nicht gäbe. Damit hatte er wohl Recht, denn dementsprechend entwickelten sich eine Vielzahl verschiedener Behandlungsmethoden, besonders auch dadurch, dass Kriegsneurosen, zumindest in diesem Ausmaß, teils komplettes Neuland für viele der Behandelnden Ärzte war.

Weiterhin berichtete Dr. Liebermeister in seinem Vortrag, von seinen Erfahrungen in der Therapie, dass die militärische Disziplin, der die Soldaten unterstanden, sich des Öfteren als sehr nützlich erwies. Denn dadurch mussten die Soldaten, nicht nur dem Befehl ins Lazarett zu gehen und sich dort behandeln zu lassen Folge leisten, sondern sie mussten auch die vom Arzt gewählte Therapiemethode, sofern es sich nicht um einen Eingriff in ihre körperliche Integrität handelte, unterziehen. In vielen Fällen war somit die Zusammenarbeit mit den Patienten leichter. Dennoch ist Liebermeister der Meinung, dass eben dieser Punkt bei dem Vorgehen des Arztes besonders beachtet werden muss und unterstreicht die Wichtigkeit, der Fähigkeit eines Arztes sich, in den Patienten hineinzuversetzen, um ihn dem entsprechend behandeln zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die psychische Belastung von Soldaten im Ersten Weltkrieg anhand der hohen Zahl an Nervenkrankheiten und definiert die Leitfrage nach dem Umgang mit und dem Verbleib der Kriegsinvaliden.

2. Allgemeiner Überblick: Dieses Kapitel gibt einen historischen Abriss über den Verlauf des Ersten Weltkriegs und die politische Situation in Europa, welche maßgeblich zur Entstehung der traumatischen Erlebnisse beitrug.

3.Psychische Folgen für Kriegsteilnehmer: Hier werden die Ursachen von Kriegsneurosen, das Krankheitsbild der posttraumatischen Belastungsstörungen und die oftmals grausamen und umstrittenen Behandlungsmethoden der damaligen Zeit detailliert analysiert.

4. Schlussteil: Der Schlussteil fasst die Ergebnisse zusammen, kritisiert die ärztliche Praxis als zweite Traumatisierung und hinterfragt die späte offizielle Anerkennung psychischer Belastungsstörungen.

Schlüsselwörter

Erster Weltkrieg, Kriegsneurose, Posttraumatische Belastungsstörung, PTBS, psychische Folgen, Nervenkrankheiten, Behandlungsmethoden, Kaufmann-Kur, Kriegsteilnehmer, Frontalltag, Trauma, Psychiatrie, Militär, Soldaten, Ethik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den psychischen Langzeitfolgen des Ersten Weltkriegs bei Soldaten und der gesellschaftlichen sowie medizinischen Reaktion auf diese bis dato kaum erforschten Krankheitsbilder.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entstehung von Kriegsneurosen, der historischen Entwicklung des Begriffs „posttraumatische Belastungsstörung“ sowie der kritischen Reflexion ärztlichen Handelns in Militärkrankenhäusern.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Situation von Kriegsinvaliden zu beleuchten, zu klären wie mit ihnen umgegangen wurde und ob die damals angewandten Therapien den betroffenen Patienten tatsächlich halfen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse, die durch zeitgenössische Quellen wie ärztliche Vorträge, medizinische Abhandlungen und persönliche Feldpostbriefe von Soldaten gestützt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Ursachenanalyse psychischer Krankheiten, die Definition von PTBS im historischen Kontext und eine kritische Darstellung verschiedener Behandlungsmethoden.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die zentralen Begriffe umfassen Kriegsneurosen, Trauma, PTBS, Psychiatrie im Ersten Weltkrieg und die ethische Problematik der militärärztlichen Versorgung.

Was genau war die „Kaufmann-Kur“ und warum war sie umstritten?

Es handelte sich um eine Behandlungsmethode, bei der Patienten schmerzhaften Stromschlägen ausgesetzt wurden, um Symptome zu unterdrücken. Sie galt als umstritten, da sie oft unethisch war und sogar zu Todesfällen führte.

Warum spielt der „Zwiespalt der Ärzte“ eine so große Rolle in der Untersuchung?

Ärzte standen unter dem staatlichen und militärischen Druck, Soldaten schnellstmöglich wieder frontfähig zu machen, was oft im direkten Widerspruch zum Wohl der Patienten stand.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Psychische Folgen für Kriegsteilnehmer des Ersten Weltkriegs. Was wurde aus den Kriegsinvaliden?
Autor
Laura Schmöcker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
18
Katalognummer
V323786
ISBN (eBook)
9783668229457
ISBN (Buch)
9783668229464
Sprache
Deutsch
Schlagworte
psychische folgen kriegsteilnehmer ersten weltkriegs kriegsinvaliden
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Laura Schmöcker (Autor:in), 2015, Psychische Folgen für Kriegsteilnehmer des Ersten Weltkriegs. Was wurde aus den Kriegsinvaliden?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/323786
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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