In diesem fachvermittelnden Text geht es darum einem philosophisch Aussenstehenden eine bestimmte philosophische Fragestellung/ Thema nahe zu bringen.
Es geht um Humes Kontroverse zwischen Vernunft und Moralität. Wie diese miteinander funktionieren und/ oder ob sie unabhängig voneinander berachtet werden könnten. Das ganze wird in einer fiktiven Diskussion dargestellt.
Inhaltsverzeichnis
1. Begleittext
2. Quellenangabe
3. SternTv- Sendung vom 08.09.2014
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die philosophische Kontroverse von David Hume bezüglich der Frage, ob moralische Handlungen primär durch den Verstand oder durch affektive Gefühle bestimmt werden, indem sie diese Theorie in einen lebensnahen, fiktiven Diskussionskontext einbettet.
- Die Rolle von Vernunft versus Gefühl bei moralischen Entscheidungen.
- Die fundamentale Struktur des menschlichen Gemüts nach Hume.
- Die Bedeutung von affektiven Reaktionen für die Identifizierung von Tugend und Laster.
- Das Zusammenwirken von moralischen Gesetzen und situativer Erfahrung.
- Kritische Auseinandersetzung mit intellektualistischen Moralbildern.
Auszug aus dem Buch
SternTv- Sendung vom 08.09.2014
Moderator: Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Zuschauer, nun kommen wir zu einem Thema, das uns alle betrifft. Wir tun dies jeden Tag, ob unbewusst oder bewusst. Vielleicht auch grade jetzt in diesem Moment, wenn Sie entscheiden „SternTv“ einzuschalten. Denn es geht um Entscheidungen treffen und das was uns zu unseren Handlungen bewegt.
Jeder Mensch trifft Entscheidungen und manche dieser, scheinen für uns Fragwürdig. Wie zum Beispiel der Übergriff auf eine ältere Dame an der U-Bahn-Station im Hamburger Schanzenviertel, der die letzten Tage schon durch die Medien ging. In diesem Fall sind drei männliche Jugendliche zwischen 17 und 22 Jahren, an einem Mittwochabend, über eine 67 Jährige Frau hergefallen, nachdem die alleinstehende Dame von ihrem Einkauf nach Hause kehren wollte. Die drei Herrschaften schlugen die Rentnerin mit einer Taschenlampe nieder, ohne erkennbares Motiv, denn sie liefen davon, ohne auch nur etwas ihrer Habseligkeiten, die sie mit sich führte, zu entwenden.
Diese, wohl fehlgeleitete Entscheidung, ist der Anlass unserer Zusammenkunft, um auf den ethischen Aspekt von Handlungen einzugehen. Ich begrüße mit Ihnen nun fünf junge Menschen, des Heimat- und Jugendvereins Groß Himstedt.
Zusammenfassung der Kapitel
Begleittext: Der Verfasser erläutert die Intention hinter der fiktiven Diskussionsrunde und ordnet die philosophische Fragestellung Humes in einen alltagsnahen Kontext ein.
Quellenangabe: Hier werden die verwendeten Primär- und Sekundärquellen sowie Online-Ressourcen für die philosophische Argumentation aufgeführt.
SternTv- Sendung vom 08.09.2014: Dieser Hauptteil präsentiert die moderierte Diskussion der fünf Teilnehmer über die Ursprünge moralischen Handelns und die Gewichtung von Vernunft und Gefühl.
Schlüsselwörter
Moralphilosophie, David Hume, Vernunft, Gefühl, Affektive Reaktion, Handlungssteuerung, Ethik, Moralische Gesetze, Tugend, Laster, Intellekt, Urteilsbildung, Motivation, Moralität, menschliche Natur
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der philosophischen Debatte über die Grundlagen menschlicher Moral und untersucht, ob unsere Entscheidungen eher durch rationale Vernunft oder durch emotionale Gefühle geleitet werden.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit beleuchtet das Zusammenspiel von Vernunft und Gefühl, die moralische Urteilsbildung, die Bedeutung von affektiven Reaktionen sowie die moralische Bewertung von Handlungen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, Humes Kontroverse zwischen verstandesbasierter und gefühlsbasierter Moral einem breiten Publikum durch ein fiktives Diskussionsbeispiel verständlich näherzubringen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine fachvermittelnde Textform gewählt, die eine philosophische Theorie in einen fiktiven Diskurs (Fernseh-Talkrunde) einbettet, um abstrakte Begriffe wie die „fundamentale Struktur des menschlichen Gemüts“ praxisnah zu reflektieren.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil besteht aus einem fiktiven Transkript, in dem fünf junge Leute über ein aktuelles Fallbeispiel diskutieren und dabei verschiedene philosophische Standpunkte zu Humes Moralphilosophie einnehmen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Moralität, David Hume, affektive Reaktion, Vernunft und ethische Handlungssteuerung definiert.
Warum wird im Text das Beispiel eines U-Bahn-Überfalls gewählt?
Der Überfall dient als emotionaler und gesellschaftlich relevanter Anlass, um die abstrakte Frage, warum wir bestimmte Handlungen als „schlecht“ oder „unmoralisch“ empfinden, konkret und laienverständlich zu diskutieren.
Welche Rolle spielt der Verstand in der diskutierten Theorie?
Der Verstand wird im Diskurs als Werkzeug zur logischen Schlussfolgerung und Abwägung beschrieben, benötigt jedoch nach Ansicht der Diskutanten eine von Gefühlen vorgegebene Basis, um moralische Richtungen überhaupt erst identifizieren zu können.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2016, Eine fiktive philosophische Diskussion zum Thema Vernunft oder Gefühle. Wodurch wird Moralität bestimmt?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/323672