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Zum Glückskonzept des Epikur

Möglichkeiten und Grenzen seiner Anwendung auf Sport

Title: Zum Glückskonzept des Epikur

Intermediate Examination Paper , 2007 , 28 Pages , Grade: 2

Autor:in: Daniel Sigg (Author)

Sport - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

In der folgenden Arbeit sollen zuerst Kernsätze des Glückskonzeptes von Epikur herausgearbeitet werden, die dann im weiteren Verlauf der Arbeit auf die Grenzen und die Möglichkeiten hin zur Glücksfindung im Sport untersucht werden. Im Anschluss daran folgt eine kurze Zusammenfassung mit den Ergebnissen dieser Arbeit.
Eins sollte jedoch noch angefügt werden. Sport stellt in diesem Zusammenhang den Überbegriff über alle Sportarten und deren Ausführungscharakter dar. In dieser Arbeit wird nicht differenziert zwischen z.B. Breitensport, Leistungssport oder Schulsport. Deshalb sind auch beispielhafte Interpretationen in jedem Bereich möglich.

Die Epikureer gehören zum Bereich der hellenistischen Philosophie, die in etwa von Alexander dem Großen bis zum Kaiserreich des Augustus reicht. Somit liegen diese philosophischen Richtungen bereits mehr als 2000 Jahre zurück, dennoch besitzen sie immer noch eine starke Aktualität. Dies liegt daran, dass sie den Menschen in den Mittelpunkt ihrer Betrachtung setzten und für ihn, als Individuum, Gesetze schafften. Epikur schaffte es, Antworten auf die Fragen der Zeit zu geben. Es ging ihm um die Kunst, ein gutes und glückliches Leben zu führen. Das glückliche Leben sei Folge einer gewissen Diätethik und Selbstbeherrschung. Es wurden weniger die großen Fragen wie das Streben nach Ruhm, Wahrheit und Schönheit diskutiert, sondern praktische Hinweise gegeben, wie ein ausgeglichenes Leben zu führen sei.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Glückskonzept des Epikur

3. Anwendung des Glückskonzeptes auf den Sport

3.1. Das höchste Gut

3.2. Die Verfügbarkeit der Lust

3.3. Abgeleitete Lebensregeln

3.4. Gleichberechtigung

3.5. Der Weise

4. Fazit und Ausblick

5. Bibliographie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die zentralen Kernsätze des Glückskonzeptes von Epikur herauszuarbeiten und anschließend deren Übertragbarkeit auf den Sport zu untersuchen, um Möglichkeiten und Grenzen der Glücksfindung in diesem Bereich zu identifizieren.

  • Kernkonzepte der epikureischen Philosophie (Lust, Ataraxia, Seelenruhe).
  • Die Rolle von Vernunft und Lebensregeln bei der Eudämonia.
  • Interpretation des Flow-Zustandes im Sport im Kontext der Lusttheorie.
  • Analyse von Angstarten und deren Bewältigung im sportlichen Kontext.
  • Vergleich zwischen Leistungssport und Breitensport unter epikureischen Gesichtspunkten.

Auszug aus dem Buch

3.2. Die Verfügbarkeit der Lust

Durch die Vernunft und ihre Verwalterin die Philosophie ist der Mensch in der Lage sein Glückschance zu erkennen und ihre Verwirklichung in die Hand zu nehmen. Sie ist es, die das Glück dem Zufall entreißt und es eigentlich erst möglich macht, indem sie die Lust verfügbar macht (vgl. HOSSENFELDER, 1991, S. 76ff).

So ist es auch besser, nach Epikur, mit Verstand Pech zu haben, als ohne Verstand Glück zu haben. Nicht die Ausschweifung und der Luxus schaffen das lustvolle Leben, sondern nüchternes Rechnen der Vernunft, die uns angibt was wir wählen und was wir meiden sollen. Denn es ist wichtig seine Ziele zu erreichen und die Lust zu fordern, aber man darf sie sich nicht zu hochstecken, sonst wird man beim Nichterreichen so genannte nicht erfüllte Bedürfnisse zurücklassen, die die Unlust fordern und das stört die Seelenruhe (ataraxia) (vgl. HOSSENFELDER, 1991, S. 76ff). Zwischen den Bedürfnissen wird in dreierlei Hinsicht unterschieden. Es gibt die Furcht, die Begierde und den Schmerz. Es ist nun die Aufgabe der Philosophie diese Leidenschaften zu unterdrücken und einem zu helfen. Sie ist also Lebenspraxis, eine Arznei der Seele (vgl. WEISCHEDEL, 2000, S.72).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Relevanz der hellenistischen Philosophie und Darlegung der Zielsetzung, epikureische Glückskonzepte auf den Sport zu interpretieren.

2. Glückskonzept des Epikur: Zusammenfassung der Kernelemente wie das höchste Gut, die Rolle der Vernunft, die Bedeutung von Lebensregeln und das Ideal des Weisen.

3. Anwendung des Glückskonzeptes auf den Sport: Detaillierte Untersuchung, wie epikureische Begriffe im Sportkontext – insbesondere durch das Flow-Erleben – interpretiert werden können.

3.1. Das höchste Gut: Analyse des Lustbegriffs im Sport, unterteilt in einfache sinnliche Lust und komplexe geistige Lust am Beispiel prominenter Sportler.

3.2. Die Verfügbarkeit der Lust: Erläuterung der Bedeutung der Vernunft sowie Umgang mit Furcht, Begierden und Schmerz im Sport.

3.3. Abgeleitete Lebensregeln: Diskussion von Selbstgenügsamkeit, Unauffälligkeit und der Bedeutung von Freundschaft im sportlichen Miteinander.

3.4. Gleichberechtigung: Betrachtung der Inklusivität des Sports im Vergleich zum epikureischen Garten.

3.5. Der Weise: Untersuchung der Frage, ob ein Idealmodell des "Weisen" auf den Sport, etwa am Beispiel von Michael Jordan, übertragbar ist.

4. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Anwendbarkeit des epikureischen Konzepts auf den Sport und Vorschlag für weiterführende Studien.

5. Bibliographie: Auflistung der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Epikur, Glückskonzept, Sport, Lust, Ataraxia, Eudämonia, Flow-Zustand, Vernunft, Lebensregeln, Seelenruhe, Angstbewältigung, Leistungssport, Breitensport, Philosophie, Hedonismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Übertragbarkeit der antiken Glücksphilosophie Epikurs auf den Sport, um zu ergründen, ob und wie sportliche Aktivitäten zur individuellen Glückseligkeit beitragen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Kernbereichen zählen das epikureische Lustkonzept, die Rolle der Vernunft bei der Zielsetzung, der Umgang mit Schmerz und Angst sowie die sozialen Aspekte im Sport wie Freundschaft und Gleichberechtigung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Parallelen zwischen den Kernsätzen Epikurs und den Bedingungen sportlicher Aktivität zu ziehen, um eine philosophische Interpretation von Glück im Sport zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine hermeneutische Interpretation durch, bei der epikureische Textstellen und philosophische Konzepte herangezogen werden, um diese durch Beispiele aus dem Breiten- und Leistungssport zu illustrieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des höchsten Gutes (Lust), die Steuerung durch die Vernunft, die Übertragung von Lebensregeln auf sportliche Kontexte sowie die Auseinandersetzung mit dem Ideal des "Weisen".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Glückskonzept, Lust, Seelenruhe (Ataraxia), Flow-Zustand, Vernunft, Schmerzüberwindung und Lebensführung.

Wie wird der Flow-Zustand philosophisch eingeordnet?

Der Flow-Zustand wird als moderne Entsprechung für das epikureische Glück empfunden, da er ähnliche Kriterien der Konzentration, Harmonie und Unlustfreiheit aufweist.

Welche Rolle spielt die Angst im sportlichen Kontext laut der Arbeit?

Angst wird als größte Gefahr für die Seelenruhe identifiziert; der Autor unterscheidet dabei zwischen physischer Angst vor Schmerz/Verletzung, sozialer Angst vor Blamage und der Angst vor dem Unbekannten.

Kann man Michael Jordan als epikureischen Weisen betrachten?

Der Autor schlägt diese Interpretation vor, da Jordan sein gesamtes Leben mit Vernunft auf ein Ziel ausgerichtet hat, schränkt jedoch ein, dass das epikureische Ideal des Weisen für den "normalen" Menschen kaum erreichbar ist.

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Details

Title
Zum Glückskonzept des Epikur
Subtitle
Möglichkeiten und Grenzen seiner Anwendung auf Sport
College
University of Tubingen  (Institut für Sportwissenschaft)
Grade
2
Author
Daniel Sigg (Author)
Publication Year
2007
Pages
28
Catalog Number
V323429
ISBN (eBook)
9783668224483
ISBN (Book)
9783668224490
Language
German
Tags
Philosophie Ethik Stoa Epikur Sport
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniel Sigg (Author), 2007, Zum Glückskonzept des Epikur, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/323429
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