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Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations und Journalismus. Kooperation und Konfrontation

Titel: Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations und Journalismus. Kooperation und Konfrontation

Hausarbeit , 2015 , 17 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Thomas Pohle (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wozu brauchen wir noch Journalisten? – Diese Frage stellt sich auch Armin Wolf, Moderator und stellvertretender Chefredakteur der TV-Information des Österreichischen Rundfunks (ORF), in seinem gleichnamigen Buch. Hierbei bezieht er sich auf die Tatsache, dass heutzutage immer mehr Menschen auf privater Ebene Informationen ins Netz stellen.

Beschäftigt man sich mit der Thematik des Einflusses von Public Relations – nachfolgend auch als PR abgekürzt oder Öffentlichkeitsarbeit – auf den Journalismus, so stellt sich einem nach einiger Zeit eventuell auch die Frage, ob man nicht vielleicht sogar auf den Journalismus, in der Form wie er heutzutage überwiegend betrieben wird, lieber verzichten möchte. Viele Studien belegen mittlerweile, dass Journalisten oftmals gekauft werden und selbst kaum noch Eigenrecherche betreiben. Inwiefern und vor allem von wem, wird in folgender Arbeit dargelegt. Es werden verschiedene Studien und Meinungen zu diesem Thema umrissen und gegenübergestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

1. Public Relations

2. Journalismus

II. Journalismus und PR im Verhältnis

III. Forschung

1. Studie Reporters and Officials (Sigal; 1973)

2. Studie Der Einfluss der Gatekeeper auf die Themenstruktur der Öffentlichkeit (Nissen/Menningen; 1977)

3. Relations Between Journalists and Public Relations Practitioners (Jean Charron; 1974)

4. Studie Öffentlichkeitsarbeit oder Journalismus? Zum Einfluß im Mediensystem (Baerns; 1979)

a. Leitgedanke, Forschungsansatz, Forschungsdesign

b. Ergebnisse

5. Studie PR-basierte Zeitungsberichte (Haller; 2005)

IV. Einfluss PR auf Journalismus (brancheninterner Umgang)

V. PR und Journalismus – ein spannungsvolles Verhältnis (Carsten Lange; 2000)

VI. Fazit

VII. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe und spannungsgeladene Verhältnis zwischen Public Relations (PR) und Journalismus. Ziel ist es, auf Basis existierender wissenschaftlicher Studien zu beleuchten, inwiefern PR-Aktivitäten die Unabhängigkeit der journalistischen Berichterstattung beeinflussen und ob von einer Instrumentalisierung des Journalismus durch die Wirtschaft auszugehen ist.

  • Theoretische Grundlagen und Definitionen von Public Relations und Journalismus.
  • Analyse historischer und aktueller Studien zum Einfluss von PR auf die Medienberichterstattung.
  • Untersuchung von Abhängigkeiten und Kooperationsmustern zwischen PR-Akteuren und Journalisten.
  • Diskussion brancheninterner Praktiken und ethischer Dilemmata (z.B. "Grauzonen" und Interessenkonflikte).

Auszug aus dem Buch

1. Studie Reporters and Officials (Sigal; 1973)

Zu den ersten Studien im Bezug auf das Verhältnis von Öffentlichkeitsarbeit zur Medienberichterstattung zählt die Studie Reporters and Officials: The Organization and Politics of Newsmaking von Leon V. Sigal aus dem Jahre 1973. Hier wurde in den Jahren 1949, 1954, 1959, 1964 und 1969 eine Inhaltsanalyse zweier amerikanischer Tageszeitungen (The New York Times und The Washington Post) in der ersten Februarwoche und der zweiten Dezemberwoche der jeweiligen Jahre durchgeführt. Sigal stellte zu seiner Studie folgende Thesen auf (Sigal 1973: 119):

„Die meisten in- und ausländischen Nachrichten basieren auf Informationen aus Routine-Quellen (,routine channels‘)“

„Die Regierung der USA ist als Urheber der Informationen von großer Bedeutung.“

In seiner Arbeit beschreibt er gängige Techniken von Politikern und deren PR-Beratern, die angewendet werden, um Journalisten zu beeinflussen. Beispiele dieser Techniken sind das background briefing, bei dem Journalisten von Politikern zum Essen eingeladen werden, um mit ihnen Hintergründe zu besprechen und sie zu disziplinieren, die „gepflanzte Frage“, bei der vor einer Pressekonferenz mit ausgewählten Journalisten eine Absprache erfolgt über Fragen, die der Journalist zu bestimmten Zeitpunkten stellt, um die Diskussion in eine bestimmte Richtung zu lenken, oder direkt das Auslassen einiger Fragen auf einer Pressekonferenz. Eine andere Methode ist es, die Pressekonferenz nicht öffentlich anzukündigen und nur ausgewählte Journalisten einzuladen. (Sigal 1973: 109ff)

Die Studie ergab, dass 58,2 Prozent aller Inhalte auf standardisierten Informationsquellen basieren und lediglich 25,8 Prozent durch Eigenrecherche entstanden. Viel erschreckender ist jedoch die Tatsache, dass unter der Hälfte aller Artikel die US-amerikanische Regierung als Quelle angegeben wurde. Sigal´s Studie ergab, dass die Öffentlichkeitsarbeit enormen Einfluss auf die Tageszeitungen hat. (Schmidt, 2013: 91)

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der gegenseitigen Beeinflussung von PR und Journalismus ein und stellt die Relevanz einer kritischen Betrachtung angesichts aktueller Entwicklungen heraus.

II. Journalismus und PR im Verhältnis: Dieses Kapitel erörtert die konzeptionellen Unterschiede und die ethischen Spannungsfelder zwischen der journalistischen Unabhängigkeit und den Interessen von Public Relations.

III. Forschung: Hier werden zentrale wissenschaftliche Studien von den 1970er Jahren bis zur Gegenwart analysiert, um den Einfluss von PR auf die Themenstruktur und die Medienarbeit empirisch zu untermauern.

IV. Einfluss PR auf Journalismus (brancheninterner Umgang): Dieser Abschnitt beleuchtet anhand aktueller Beispiele die Praxis des brancheninternen Austauschs und die kontroversen Verflechtungen zwischen PR-Agenturen und Medienhäusern.

V. PR und Journalismus – ein spannungsvolles Verhältnis (Carsten Lange; 2000): Basierend auf der Expertise von Carsten Lange wird das Verhältnis als wechselseitige Abhängigkeit interpretiert, wobei die professionelle Handhabung dieser Verbindung betont wird.

VI. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und warnt vor der zunehmenden Instrumentalisierung des Journalismus durch PR-Aktivitäten, die den ursprünglichen journalistischen Grundsätzen widerspricht.

Schlüsselwörter

Public Relations, Journalismus, Medienberichterstattung, Öffentlichkeitsarbeit, Determinationsthese, Agenda-Setting, Medienökonomie, Instrumentalisierung, Pressefreiheit, Medienethik, Kommunikationswissenschaft, Input-Output-Analyse, Nachrichtenproduktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Spannungsfeld zwischen Public Relations und Journalismus und untersucht, inwieweit PR die Unabhängigkeit und Themenwahl journalistischer Arbeit beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die historische Entwicklung der PR-Einflüsse, die Abhängigkeiten zwischen den Akteuren, ethische Standards des Journalismus und die Kritik an der zunehmenden PR-Durchdringung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie PR-Akteure durch gezielte Kommunikationsstrategien die Medienberichterstattung steuern und welche Konsequenzen dies für die Qualität und Unabhängigkeit des Journalismus hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Literaturanalyse und wertet eine Reihe zentraler empirischer Studien sowie Prozessanalysen (z.B. von Barbara Baerns) aus, um die theoretischen Hypothesen zu stützen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsbestimmung, die Darstellung historischer Studien (Sigal, Baerns, etc.), die Analyse aktueller Medientrends sowie die Diskussion brancheninterner Verflechtungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie PR-Instrumentalisierung, Agenda-Setting, Medienethik und die wechselseitige Abhängigkeit von PR und Journalismus charakterisiert.

Welche Rolle spielen die Studien von Baerns und Sigal?

Sie dienen als empirisches Fundament, um nachzuweisen, dass ein signifikanter Teil der Berichterstattung auf PR-Inputs basiert und der Einfluss der Öffentlichkeitsarbeit auf die Tagespresse historisch gewachsen und hoch ist.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Internet?

Das Internet wird als revolutionärer Faktor betrachtet, der einerseits Informationsmöglichkeiten erweitert, andererseits aber auch ein Überangebot an unprofessionellen Beiträgen schafft, was die journalistische Selektionsleistung erschwert.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations und Journalismus. Kooperation und Konfrontation
Hochschule
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald  (Institut für Politik- und Kommunikationswissenschaft)
Veranstaltung
PR und Journalismus
Note
2,3
Autor
Thomas Pohle (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
17
Katalognummer
V322992
ISBN (eBook)
9783668221284
ISBN (Buch)
9783668221291
Sprache
Deutsch
Schlagworte
PR Öffentlichkeitsarbeit Journalismus Public Relations Hausarbeit Einfluss Öffentlichkeit Medien Kowi Kommunikationswissenschaft Presse Public Relations
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thomas Pohle (Autor:in), 2015, Öffentlichkeitsarbeit, Public Relations und Journalismus. Kooperation und Konfrontation, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/322992
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