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Gefahr durch fremde Sprachen? Anglizismen im gegenwärtigen Sprachgebrauch und der Streit um französische Wörter im siebzehnten Jahrhundert

Title: Gefahr durch fremde Sprachen? Anglizismen im gegenwärtigen Sprachgebrauch und der Streit um französische  Wörter im siebzehnten  Jahrhundert

Pre-University Paper , 2016 , 19 Pages , Grade: 2,5

Autor:in: Michael Zabudkin (Author)

German Studies - Linguistics

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In dieser Facharbeit werde Ich mich mit der Fragestellung befassen, ob fremdsprachliche Einflüsse eine Gefahr der Verfremdung oder eine Bereicherung des Deutschen bedeuten. Dabei kläre Ich auf über den gegenwärtigen Einfluss des Englischen und den im 17. Jahrhundert französischen Einfluss auf die Sprache und die Meinungen der Gesellschaft.

Dabei werden Gründe für den Einfluss von Anglizismen und französischen Wörtern untersucht und auf deren Auswirkungen eingegangen.

Anschließend werde Ich im letzten Teil englischen und französischen Spracheinfluss vergleichen, Vor- und Nachteile abwägen und mein Fazit zur Frage: „Sprachwandel: Gefahr oder Entwicklung?'' geben.

In andauernden gesellschaftlichen Veränderungen der Kultur, der Gebräuche und vielfältiger Innovationen und Erfindungen, werden Anpassungen in der sprachlichen Entwicklung gefordert. Neue Bezeichnungen zu immer wieder neu erscheinenden Gegenständen, Ideen oder Verfahren, sind unabdingbar zur Differenzierung, sowie präziser Bezeichnung der einzelnen Sachverhalte. Im Laufe der Entwicklung von Sprachen, sind Prozesse des Fremdeinflusses anderer Sprachen, auf beidseitiger Ebene oft beobachtet worden. Gleichermaßen ist auch die deutsche Sprache von Außeneinflüssen geprägt worden, denn im Laufe der Jahrhunderte hat sich die deutsche Sprache stark verändert.

Ursprünglich sind die Wurzeln der deutschen Sprache auf die indogermanischen Sprachen zurückzuführen. Allerdings trennte sich die deutsche Sprache im Mittelalter von den anderen germanischen Sprachen ab.
Bis heute unterliegt die deutsche Sprache weiteren Veränderungen vor allem durch neue Wörter aus Fremdsprachen oder durch Beseitigung von Begriffen aus dem Wortschatz.

Wesentliche Einflüsse stammen aus dem Griechischen, dem Lateinischen, dem Französischen und dem Englischen.
Als Reaktion auf den Sprachwandel reagieren zahlreiche Kritiker, indem sie die Gefahr einer „Überfremdung'' ankündigen, bei dem die nationale und kulturelle Wiedererkennbarkeit ihrer eigenen Sprache vor dem Verfall steht. Oft wird dabei von leichtfertigem und überflüssigem Gebrauch von fremden Wörtern gesprochen.
Bekannter Kritiker ist hierfür Walter Krämer: „Wer nichts zu sagen hat, sagt es auf Englisch.’’

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Englischer Spracheinfluss auf das Deutsche

2.1 Definition: Anglizismus

2.2 Ursachen englischer Spracheinflüsse

3. Sprachreformen im 17. Jahrhundert

3.1 Französischer Spracheinfluss auf das Deutsche

3.2 Sprachgesellschaften und die Kritik am französischen Spracheinfluss im 17.Jh.

4.Fremdsprachen: Gefahr für die deutsche Sprache oder Weiterentwicklung?

4.1 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen fremdsprachlicher Einflüsse auf die deutsche Sprache, wobei ein Vergleich zwischen der gegenwärtigen Anglisierungstendenz und dem französischen Spracheinfluss im 17. Jahrhundert gezogen wird. Das primäre Ziel ist es, zu analysieren, ob diese Sprachkontakte als Bedrohung für die nationale Sprachidentität oder als natürlicher Prozess der Weiterentwicklung und Bereicherung zu bewerten sind.

  • Historische und sozioökonomische Ursachen für Spracheinflüsse
  • Definition und Kategorisierung von Anglizismen und Gallizismen
  • Vergleichende Analyse der Sprachentwicklung in verschiedenen Epochen
  • Rolle von Sprachgesellschaften und Kritik am Fremdeinfluss
  • Psychologische und mediale Aspekte der modernen Sprachveränderung

Auszug aus dem Buch

2.1 Definition: Anglizismus

Englische Spracheinflüsse und deren Übernahme in andere Sprachen bezeichnet man als „Anglizismus“ (vom mittellateinischen anglicus, welches sich als englisch übersetzen lässt.). Dabei sind alle englischen Spracheinflüsse aus Amerika, England und aller übrigen englischen Herkunftsländer (Australien,Kanada etc.) gemeint. Es ist möglich, dass ein Anglizismus vom britischen Englisch als Britizismus bezeichnet wird, ist sie aus dem Amerikanischen kann die Bezeichnung Amerikanismus lauten.

Anglizismen sind vor allem in bestimmten (Fach-)Jargons gebräuchlich. Dabei kann der Gebrauch des entnommenen Englischen auf verschiedenen Ebenen eines anderen Sprachsystems erscheinen, wie z.B: der Artikulation bei Namen, der Formenbildung bei Konjugationen, der Ortographie oder der lexikalischen Ebene bei der vor allem fremde Wörter übernommen werden. Englische Spracheinflüsse betreffen in der deutschen Sprache vor allem die lexikalischen Ebenen, also Einflüsse auf den Wortschatz.

Dabei sind verschiedene Kategorien von „Anglizismen“ bekannt, jedoch sind damit hauptsächlich unveränderte bzw. direkt übernommene englische Begriffe gemeint. Wörter wie: Jeans, Recycling, Sale, Keyboard oder Sex, sind in der deutschen Gesellschaft allgemein üblich und sind für viele vom Sprachgefühl her, keine Fremdwörter mehr. Im Gegensatz dazu gibt es Wörter wie: Flatscreen, Rollerblades, Gay, welche bei den Deutschen stärkere Unstimmigkeiten über die alltägliche Benutzung aufweisen. Diese Begriffe sind Hypothesen zufolge im Prozess der Konventionalisierung. Dies sind Beispiele für übertragene Wörter, aus dem Englischen, ohne weitere Veränderungen oder deutschen Mischeinflüssen. Diesen stehen z.T. Lehnübersetzungen und Lehnübertragungen gegenüber.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert den Wandel der deutschen Sprache durch externe Einflüsse und führt in die Fragestellung ein, ob fremdsprachliche Elemente eine Gefahr für die kulturelle Identität darstellen oder eine Bereicherung bilden.

2. Englischer Spracheinfluss auf das Deutsche: Dieses Kapitel untersucht die Entstehung und Verbreitung des englischen Einflusses auf das Deutsche, von den historischen Ursachen bis zur Bedeutung in der heutigen Werbesprache und Jugendkultur.

2.1 Definition: Anglizismus: Hier werden die begrifflichen Grundlagen gelegt und erläutert, wie sich verschiedene Formen der Entlehnung, wie Lehnübersetzungen und Lehnübertragungen, im Deutschen manifestieren.

2.2 Ursachen englischer Spracheinflüsse: Das Kapitel beleuchtet die außersprachlichen Faktoren wie Kolonialismus, wirtschaftliche Vormachtstellung und technologische Innovationen der USA, die den Transfer englischer Begriffe begünstigt haben.

3. Sprachreformen im 17. Jahrhundert: Es wird die historische Situation des 17. Jahrhunderts beschrieben, in der das Französische als Sprache des Adels und der Gebildeten den deutschen Wortschatz massiv beeinflusste.

3.1 Französischer Spracheinfluss auf das Deutsche: Dieser Abschnitt analysiert die Ausprägung von Gallizismen und wie diese den höfischen Sprachgebrauch sowie verschiedene gesellschaftliche Bereiche veränderten.

3.2 Sprachgesellschaften und die Kritik am französischen Spracheinfluss im 17.Jh.: Hier wird der organisierte Widerstand gegen den Fremdeinfluss durch Sprachgesellschaften thematisiert, die eine Pflege der Muttersprache und die Reinigung der Sprache anstrebten.

4.Fremdsprachen: Gefahr für die deutsche Sprache oder Weiterentwicklung?: Das Kapitel setzt die historische Kritik mit heutigen Debatten in Bezug und hinterfragt die Emotionalität der aktuellen Diskussion um Sprachverfall und Identität.

4.1 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Sprache ein lebendiger Organismus ist, bei dem Kommunikation die höchste Priorität hat, und betont die Eigenverantwortung der Sprachgemeinschaft bei der Verwendung von Fremdwörtern.

Schlüsselwörter

Anglizismus, Sprachwandel, Fremdeinfluss, Gallizismus, Sprachgesellschaft, Sprachpflege, Sprachidentität, Lehnübersetzung, Kommunikation, Kulturwandel, Wortschatzerweiterung, Sprachgeschichte, Amerikanisierung, Modernisierung, Sprachwissenschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Wandel der deutschen Sprache durch den Kontakt mit anderen Sprachen, konkret anhand der historischen französischen Einflüsse im 17. Jahrhundert und des modernen englischen Einflusses.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Ursachen für Sprachkontakte, die Kategorisierung von Lehnwörtern, die Rolle der Sprachgesellschaften als Kritiker und die moderne gesellschaftliche Debatte über Sprachreinheit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, ob fremdsprachliche Einflüsse als Gefahr einer kulturellen Verfremdung oder als natürliche, bereichernde Entwicklung der deutschen Sprache zu interpretieren sind.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit nutzt einen vergleichenden historisch-linguistischen Ansatz, kombiniert mit einer Analyse aktueller gesellschaftlicher Meinungen und sprachwissenschaftlicher Literatur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Anglizismen, die historischen Sprachreformen des 17. Jahrhunderts sowie eine kritische Auseinandersetzung mit dem modernen Diskurs um Sprachwandel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Anglizismus, Sprachwandel, Sprachpflege, Sprachidentität, Gallizismus und Kommunikation.

Welche Rolle spielten Sprachgesellschaften im 17. Jahrhundert?

Sie dienten als Vereinigungen von Gelehrten, die die deutsche Sprache fördern, fremde Einflüsse (insbesondere aus dem Französischen) eliminieren und die eigene Literatur emanzipieren wollten.

Warum wird der Begriff "Handy" im Text als Scheinanglizismus hervorgehoben?

Der Text erklärt, dass "Handy" fälschlicherweise für ein englisches Wort gehalten wird, obwohl es eine deutsche Schöpfung ist, die eher mit dem Adjektiv "handlich" in Verbindung steht.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor im Fazit?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Sprache ein dynamischer Organismus ist, bei dem nicht staatliche Instanzen, sondern die Gemeinschaft durch verantwortungsbewusste Kommunikation über die Verwendung von Begriffen entscheidet.

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Details

Title
Gefahr durch fremde Sprachen? Anglizismen im gegenwärtigen Sprachgebrauch und der Streit um französische Wörter im siebzehnten Jahrhundert
Grade
2,5
Author
Michael Zabudkin (Author)
Publication Year
2016
Pages
19
Catalog Number
V322933
ISBN (eBook)
9783668228788
ISBN (Book)
9783668228795
Language
German
Tags
gefahr sprachen anglizismen sprachgebrauch streit wörter jahrhundert
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Zabudkin (Author), 2016, Gefahr durch fremde Sprachen? Anglizismen im gegenwärtigen Sprachgebrauch und der Streit um französische Wörter im siebzehnten Jahrhundert, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/322933
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