Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Book Science

Open Access und die Zukunft der wissenschaftlichen Zeitschriften

Title: Open Access und die Zukunft der wissenschaftlichen Zeitschriften

Presentation (Elaboration) , 2016 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Vanessa Theobald (Author)

Book Science

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Im Jahr 2015 feierte die Philosophical Transactions, eine wissenschaftliche Fachzeitschrift, ursprünglich herausgegeben von Henry Oldenburg von der britischen Royal Society, ihr 350-jähriges Bestehen. Sie gilt als die älteste englische Fachzeitschrift und etablierte als solche fundamentale Konzepte und Prozesse der wissenschaftlichen Kommunikation, wie zum Beispiel das Peer-Review, die seitdem die zentralen Grundlagen der wissenschaftlichen Zeitschriften geworden sind.

Anlässlich der Feierlichkeiten stellte die Royal Society im Jubiläumsjahr nicht nur alle Inhalte ihrer Zeitschriften Open Access zur Verfügung , sondern richtet auch eine Konferenz mit dem Thema The Future of Scholarly Scientific Communication aus, bei deren Vorträgen und Diskussionsrunden Open Access immer wieder eine wesentliche Bedeutsamkeit für die Zukunft der wissenschaftlichen Kommunikation zugesprochen und ausdrücklich gewünscht wurde.

Die vorliegende Arbeit geht daher der Frage nach, welche Rolle Open Access für die Zukunft insbesondere der wissenschaftlichen Zeitschriften spielt beziehungsweise spielen wird. Dabei werden die Ursprünge und Ziele der Open Access-Bewegung, deren aktuelle Umsetzung in der Praxis, sowie derzeitige Entwicklungen auf dem Zeitschriftenmarkt einer genaueren Reflexion unterzogen, um die Wahrnehmung und Positionierung des Open Access im digitalen Zeitschriftenmarkt beurteilen zu können. Ziel dieser Arbeit ist es, am Ende eine Prognose darüber aufstellen zu können, wie die Zukunft der wissenschaftlichen Zeitschriften aussehen könnte, respektive welche Bedeutung Open Access dabei zukommt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ursprünge und Ziele der Open Access-Bewegung

3 Open Access Strategien

3.1 Green Open Access (Selbstarchivierung)

3.2 Gold Open Access: Open Access-Zeitschriften

4 Geschäftsmodelle und Finanzierung von Open Access

4.1. Institutionelle Open Access-Zeitschriften und Dokumentenserver

4.2 Author-pays-Modell

4.3 „Hybride Zeitschriften“ und die double dipping-Praxis

4.4 Finanzierungshilfen für Open Access-Publikationen

5 Aktuelle Entwicklungen

6 Open Access – Irrweg oder heiliger Gral?

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die Rolle von Open Access für die Zukunft wissenschaftlicher Zeitschriften, indem sie Ursprünge, Strategien sowie aktuelle Markt- und Finanzierungsentwicklungen analysiert, um eine fundierte Prognose über die Bedeutung dieses Publikationsmodells abzugeben.

  • Ursprung und theoretische Fundierung der Open Access-Bewegung
  • Unterscheidung zwischen Green und Gold Open Access Strategien
  • Analyse von Geschäftsmodellen und Finanzierungsformen
  • Kritische Betrachtung der Double-Dipping-Praxis bei hybriden Zeitschriften
  • Entwicklungstrends im Bereich der Megajournals

Auszug aus dem Buch

4.3 „Hybride Zeitschriften“ und die double dipping-Praxis

“Double dipping arises if a publisher seeks an unwarrantable increase in revenues by levying article processing charges (APCs) for publication in a hybrid journal, while not providing a proportionate decrease in subscription costs.”

David Prosser, RULK, 2015

Einen Sonderfall stellen Closed Access Zeitschriften dar, die Autoren gegen Gebühr anbieten, einzelne Beiträge in ihren subskriptionsbasierten Journalen kostenlos für die Leserschaft zugänglich zu machen. Stark in der Kritik steht dabei das double dipping, der als hybride bezeichneten Fachzeitschriften, da auf diese Weise Einnahmen aus Abonnements und nochmals zusätzlich für die Freischaltung von Open Access Artikeln generiert werden. Eine wissenschaftliche Publikation wird so mehrfach aus öffentlichen Mitteln bezahlt: Erstmals für die Erstellung durch öffentlich bezahlte Wissenschaftler, ein zweites Mal für das Abonnement der Zeitschrift durch die wissenschaftlichen Institutionen (z. B. Bibliotheken) und abermals für die Freischaltung einzelner Artikel im Open Access.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Bedeutung wissenschaftlicher Fachzeitschriften ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der zukünftigen Rolle von Open Access im wissenschaftlichen Publikationswesen.

2 Ursprünge und Ziele der Open Access-Bewegung: Es werden die historischen Meilensteine wie die Budapester Initiative beleuchtet und die ethischen sowie ökonomischen Intentionen des freien Zugangs zu Forschungsergebnissen dargelegt.

3 Open Access Strategien: Dieses Kapitel differenziert zwischen dem grünen Weg der Selbstarchivierung auf Repositorien und dem goldenen Weg der Erstveröffentlichung in Open Access-Fachzeitschriften.

4 Geschäftsmodelle und Finanzierung von Open Access: Hier werden ökonomische Modelle, insbesondere das Author-pays-Modell, sowie die kontrovers diskutierte Praxis hybrider Zeitschriften und Finanzierungshilfen kritisch hinterfragt.

5 Aktuelle Entwicklungen: Der Anstieg von Open Access-Publikationen und die zunehmende Relevanz von sogenannten Megajournals als neue Dienstleister der Wissenschaft werden aufgezeigt.

6 Open Access – Irrweg oder heiliger Gral?: Das Abschlusskapitel reflektiert die divergierenden Interessen von Wissenschaft, Verlagen und Politik und hinterfragt, ob ein Konsens für die Zukunft gefunden werden kann.

Schlüsselwörter

Open Access, Wissenschaftliche Zeitschriften, Peer Review, Geschäftsmodelle, Green Open Access, Gold Open Access, Author-pays-Modell, Hybride Zeitschriften, Double Dipping, Megajournals, Zeitschriftenkrise, Publikationsfonds, Wissenschaftskommunikation, Forschungsergebnisse, Fachverlage.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Transformationsprozess des wissenschaftlichen Publikationsmarktes durch Open Access und dessen Auswirkungen auf Verlage, Bibliotheken und Forscher.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentral sind die Strategien des Open Access, verschiedene Finanzierungsmodelle und der kritische Vergleich zwischen traditionellen Closed Access- und modernen Open Access-Publikationswegen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die aktuelle Positionierung von Open Access zu beurteilen und eine fundierte Prognose über die Zukunft wissenschaftlicher Fachzeitschriften zu treffen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, der Reflexion bestehender Studien und der Auswertung von statistischem Datenmaterial zur Preis- und Publikationsentwicklung.

Was wird im Hauptteil ausführlich behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Strategien, die Analyse konkreter Geschäftsmodelle wie des Author-pays-Modells und die Untersuchung aktueller Markttrends.

Was charakterisiert diese Arbeit inhaltlich?

Besonders prägend ist die kritische Auseinandersetzung mit ökonomischen Aspekten, wie der double dipping-Problematik bei hybriden Zeitschriften und der finanziellen Belastung für Bibliotheken.

Was versteht man unter dem in der Arbeit erwähnten „Double Dipping“?

Double Dipping beschreibt die Praxis, dass Verlage sowohl Subskriptionsgebühren für das Gesamtjournal als auch zusätzliche Publikationsgebühren (APCs) für einzelne Open Access-Artikel im selben hybriden Journal erheben.

Welche Rolle spielen Megajournals in der Zukunft?

Megajournals, wie PLOS ONE, gewinnen als innovative, fachübergreifende Dienstleister für Autoren an Bedeutung und bilden einen wachsenden Sektor innerhalb des Open Access-Marktes.

Excerpt out of 16 pages  - scroll top

Details

Title
Open Access und die Zukunft der wissenschaftlichen Zeitschriften
College
Johannes Gutenberg University Mainz  (Institut für Buchwissenschaft)
Course
Oberseminar Bibliotheken als Institutionen der Buchkultur
Grade
1,0
Author
Vanessa Theobald (Author)
Publication Year
2016
Pages
16
Catalog Number
V322928
ISBN (eBook)
9783668220782
ISBN (Book)
9783668220799
Language
German
Tags
Open Access Zeitschriften Digitales Publizieren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Vanessa Theobald (Author), 2016, Open Access und die Zukunft der wissenschaftlichen Zeitschriften, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/322928
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  16  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint