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Rechtsextremismus im Jugendalter. Erklärungsansätze und Präventionsmöglichkeiten der Pädagogik

Title: Rechtsextremismus im Jugendalter. Erklärungsansätze und Präventionsmöglichkeiten der Pädagogik

Term Paper , 2016 , 21 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Lisa Schwenty (Author)

Pedagogy - Pedagogic Sociology

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Summary Excerpt Details

Die folgende Arbeit widmet sich der Fragestellung, welchen Beitrag PädagogInnen in Form sinnvoller Handlungsstrategien zur Prävention und Intervention gegen die Affinität zu Rechtsextremismus bei Jugendlichen leisten können. Dabei wird davon ausgegangen, dass der Auftrag der Rechtsextremismusbekämpfung unter anderem der außerschulischen Jugendbildung obliegt.

Nach einigen Definitionen und der Darstellung der aktuellen Situation in der Bundesrepublik Deutschland erfolgt deshalb ein Exkurs in die Sozialisationstheorien, anhand derer versucht wird, Inszenierungen der jungen Menschen zu analysieren und in Bezug zu ihrer jeweiligen Lebenssituation zu setzen. Der Schwerpunkt wird auf den für die politische Sozialisation relevanten Faktoren liegen, es soll lediglich untersucht werden, wie es dazu kommen kann, dass Jugendliche Minderheiten oder andere Kulturen ausgrenzen und abwerten, während andere hierfür weniger empfänglich scheinen.

Anschließend wird der Ansatz der außerschulischen Jugendbildung in der Arbeit mit rechtsextremen Jugendlichen vorgestellt, wobei der Fokus auf der akzeptierenden Jugendarbeit liegen wird. Im letzten Teil wird die Kritik an dieser Arbeit sowie mögliche Grenzen und der Entwicklungsbedarf in diesem Handlungsfeld dargestellt, woraufhin ein abschließendes Fazit folgt.

Seit 2015 ist in Europa die Rede von einer Flüchtlingskrise. Aktuell sind etwa 1.200.000 Flüchtlinge in Deutschland. ,,Das Portal gegen Neonazis'' verzeichnet im Jahr 2016 nach nur drei Monaten bereits 271 Angriffe auf deren Unterkünfte sowie 73 tätliche Übergriffe.1 AsylbewerberInnen werden zunehmend als KonkurrentInnen wahrgenommen., was zu einer wachsenden Attraktivität minderheitenfeindlicher und rechtsextremistischer Orientierungen und einer Zuspitzung nationalistischer und antidemokratischer Tendenzen zu führen scheint. Betroffene leiden häufig unter Relativierung und Nivellierung ihrer Erfahrungen, da rechte Tendenzen lange verharmlost oder verschwiegen werden. In einer von der Friedrich-Ebert-Stiftung geförderten repräsentativen Studie stimmten bereits 2006 teilweise über 40% der deutschen Bevölkerung fremdenfeindlichen Aussagen zu.

Der Rechtsextremismus ist keine Randerscheinung mehr, sondern in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die Parolen von Parteien wie der NPD sind fest verankert, was sich unter anderem in einem ausgeprägten Alltagsrassismus widerspiegelt. Die Problematik rund um den Rechtsextremismus wurde lange verharmlos.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Rechtsextremismus als politische Orientierung

3. Ursachen rechtsextremer Einstellungen

3.1 Risiko- und Resilienzfaktoren

3.2 Sozialisationsinstanzen

3.2.1 Familie

3.2.2 Schule

3.2.3 Peer Group

3.2.4 Medien

4. Interventionsstrategien in der außerschulischen Jugendbildung

4.1 Intention und Umsetzung der außerschulischen Jugendbildung

4.2 Erfolge in Intervention und Prävention

5. Kritik an der Arbeit mit rechtsextremen Jugendlichen

5.1 Gefahren und Grenzen

5.2 Anforderungen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, welche Handlungsstrategien PädagogInnen in der außerschulischen Jugendbildung anwenden können, um der Affinität zu Rechtsextremismus bei Jugendlichen präventiv und intervenierend entgegenzuwirken. Dabei wird insbesondere die Rolle der Sozialisationsinstanzen analysiert und der Ansatz der akzeptierenden Jugendarbeit kritisch beleuchtet.

  • Sozialisationsprozesse und ihre Bedeutung für die politische Orientierung
  • Einflussfaktoren wie Familie, Schule, Peer Groups und Medien
  • Methoden der präventiven und intervenierenden Jugendarbeit
  • Kritische Reflexion der akzeptierenden Jugendarbeit und ihrer Grenzen

Auszug aus dem Buch

3.2.3 Peer Group

Peer Groups, also sogenannte Gruppen von ,,Ähnlich-Altrigen'' spielen in der heutigen Gesellschaft eine wichtige Rolle beim Knüpfen von Kontakten und dem Erfahren neuer Verhaltensmuster. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung und sind auch bei rechtsextremen Orientierungen relevant. Das Eingliedern in die Gesellschaft kann durch negative Einflussnahme anderer Gruppenmitglieder beeinträchtigt werden. Ein Risiko von Peer Groups besteht darin, dass das Verlangen nach Zugehörigkeit und eine starke Gruppendynamik Jugendliche zu Dingen verleiten können, zu denen sie als Einzelpersonen nicht bereit gewesen wären. So können kollektive Aktionen wie Angriffe auf Asylbewerberheime als Zeichen von Solidarität stattfinden. Der Ausschluss aus einer Peer Group kann zu Isolation und einem verminderten Selbstwertgefühl führen, was widerum das Suchen und Anschließen an eine neue Gruppe, deren Ideologie dann verherrlicht wird, begünstigt, um den nötigen Rückhalt zu erfahren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die wachsende Bedeutung rechtsextremer Tendenzen bei Jugendlichen vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Krisen und leitet daraus die pädagogische Fragestellung ab.

2. Rechtsextremismus als politische Orientierung: Dieses Kapitel definiert Rechtsextremismus als einen Oberbegriff für eine Weltanschauung, die durch Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit und Antidemokratie geprägt ist.

3. Ursachen rechtsextremer Einstellungen: Es werden verschiedene Sozialisationsfaktoren und Risikobereiche untersucht, die zur Entstehung rechtsextremer Einstellungen beitragen können.

4. Interventionsstrategien in der außerschulischen Jugendbildung: Hier werden pädagogische Handlungsansätze wie die akzeptierende Jugendarbeit und Konfrontationspädagogik zur Prävention und Intervention dargestellt.

5. Kritik an der Arbeit mit rechtsextremen Jugendlichen: Dieses Kapitel beleuchtet kritisch die Grenzen, Gefahren und praktischen Schwierigkeiten der pädagogischen Arbeit mit rechtsextremen Zielgruppen.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion der pädagogischen Verantwortung und der Notwendigkeit einer breiten Verankerung präventiver Konzepte in der Jugendarbeit.

Schlüsselwörter

Rechtsextremismus, Jugendliche, außerschulische Jugendbildung, Sozialisation, Prävention, Intervention, akzeptierende Jugendarbeit, Peer Group, politische Bildung, Fremdenfeindlichkeit, Sozialisationsinstanzen, Identitätsbildung, Pädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, wie pädagogische Fachkräfte durch gezielte Handlungsstrategien innerhalb der außerschulischen Jugendbildung auf rechtsextreme Tendenzen bei Jugendlichen reagieren können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die theoretischen Ursachen rechtsextremer Einstellungen, die Rolle von Sozialisationsinstanzen und die evaluative Auseinandersetzung mit Interventionskonzepten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, sinnvolle pädagogische Handlungsstrategien zu identifizieren, die eine Prävention gegen Rechtsextremismus fördern und die Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin stützt sich auf eine fundierte theoretische Literaturanalyse aktueller sozialwissenschaftlicher und erziehungswissenschaftlicher Forschung zum Thema Rechtsextremismus und Sozialisation.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Ursachenanalyse (Kapitel 3), die Vorstellung von Interventionsstrategien (Kapitel 4) sowie eine kritische Reflexion der pädagogischen Praxis (Kapitel 5).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich über Begriffe wie Rechtsextremismus, akzeptierende Jugendarbeit, Sozialisation und pädagogische Intervention definieren.

Warum spielt die akzeptierende Jugendarbeit eine so große Rolle in der Diskussion?

Sie gilt als ein zentraler, aber auch umstrittener Ansatz, da sie versucht, über Beziehungsaufbau Zugang zu Jugendlichen zu finden, die sich bereits rechtsextremen Ideologien zugewandt haben.

Welche Rolle spielt die Familie laut der Autorin?

Die Familie fungiert als primäre Sozialisationsinstanz, wobei Faktoren wie Erziehungspraktiken, fehlende Vorbilder oder Gewalterfahrungen als beeinflussende Elemente auf die Entwicklung politischer Einstellungen identifiziert werden.

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Details

Title
Rechtsextremismus im Jugendalter. Erklärungsansätze und Präventionsmöglichkeiten der Pädagogik
College
University of Marburg
Grade
1,0
Author
Lisa Schwenty (Author)
Publication Year
2016
Pages
21
Catalog Number
V320631
ISBN (eBook)
9783668242548
ISBN (Book)
9783668242555
Language
German
Tags
rechtsextremismus jugendalter erklärungsansätze präventionsmöglichkeiten pädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lisa Schwenty (Author), 2016, Rechtsextremismus im Jugendalter. Erklärungsansätze und Präventionsmöglichkeiten der Pädagogik, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/320631
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