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Stabilisierungspolitik. Ziele, Konzepte, Preisstabilität

Titel: Stabilisierungspolitik. Ziele, Konzepte, Preisstabilität

Seminararbeit , 2004 , 23 Seiten

Autor:in: Daniel von Kirchner (Autor:in)

BWL - Wirtschaftspolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ich werde mich im Rahmen dieser Arbeit mit drei Themenkomplexen beschäftigen. Zum einen sind dies die grundlegenden Modelle der Makroökonomie. Ich habe während des Studiums mehrfach feststellen können, dass diese grundlegenden Theorien in Verbindung mit ihren historischen Hintergründen das Verständnis weitgehender ökonomischer Zusammenhänge erleichtert.

Im ersten Themenkomplex meiner Arbeit gehe ich auf die vier wirtschaftspolitischen Ziele ein und versuche hier auch die Entstehung und die Legitimation derer näher zu beleuchten.

Im zweiten Themenkomplex möchte ich auf die wirtschaftspolitischen Konzepte der Stabilisierungspolitik eingehen. Dabei befasse ich mich ausführlich mit dem klassischen ökonomischen Liberalismus und stelle diesem den Keynesianismus gegenüber. Danach möchte ich mit Hilfe der Phillipskurve den Zielkonflikt zwischen Vollbeschäftigung und Preisstabilität in den Focus meiner Betrachtungen ziehen.

Im dritten Teil meiner Hausarbeit möchte ich kurz auf die Preisstabilität als eines der Ziele der Wirtschaftspolitik eingehen und dadurch die wichtige Rolle und Aufgabe des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB) mit der Europäischen Zentralbank (EZB) an deren Spitze und ihrem geldpolitischen Instrumentarium verdeutlichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitender Gedanke

2. Stabilisierungspolitik und ihre Ziele

3. Wirtschaftspolitische Konzepte der Stabilisierungspolitik

3.1 Klassischer ökonomischer Liberalismus versus Keynesianismus

3.2 Die Philippskurve – Zielkonflikt zwischen Vollbeschäftigung und Preisstabilität

4. Preisstabilität als ein Ziel der Wirtschaftspolitik

4.1 Geldpolitische Instrumente des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB)

4.1.1 Offenmarktpolitik

4.1.2 Mindestreservepolitik

4.1.3 Ständige Fazilitäten

5. Schlusswort

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit befasst sich mit der Analyse wirtschaftspolitischer Modelle zur Stabilisierung einer Volkswirtschaft. Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen der Makroökonomie – insbesondere den Gegensatz zwischen klassischem Liberalismus und Keynesianismus – zu beleuchten und den Zielkonflikt zwischen Beschäftigung und Preisstabilität kritisch zu untersuchen, um schließlich die Rolle der Geldpolitik und der Europäischen Zentralbank einzuordnen.

  • Vergleichende Analyse makroökonomischer Theorien (Liberalismus vs. Keynesianismus)
  • Untersuchung des Zielkonflikts mittels der Philippskurve
  • Darstellung der Aufgaben und Instrumente des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB)
  • Diskussion der Stabilisierungspolitik vor dem Hintergrund aktueller wirtschaftlicher Herausforderungen

Auszug aus dem Buch

3.1 Klassischer ökonomischer Liberalismus versus Keynesianismus

Seit dem 16. Jahrhundert, wo der Merkantilismusgedanke (Handel treiben) Ausgangspunkt der Wirtschaftspolitik war, hat die Frage nach den Ursachen des Wohlstandes im Mittelpunkt des wirtschaftlichen Handelns und Denkens gestanden. Des weiteren stand ebenso auch die Rolle des Staates im Mittelpunkt der Betrachtung.

Ende des 18. Jahrhunderts forderte der klassische ökonomische Liberalismus Freiheiten in Hinblick auf Dispositionen und Selbstständigkeit in der Wirtschaft. Der Staat sollte lediglich nur eine untergeordnete Rolle einnehmen und seine Tätigkeit auf unumgängliche, hoheitliche Aufgaben konzentrieren (Schaffung und Überwachung von einer Rechtordung). Der „Nachtwächterstaat“ sollte einen ordnungspolitischen Rahmen abgrenzen – somit wäre es gewährleistet, dass die wirtschaftlichen Grundfreiheiten wie Gewerbefreiheit, freier Wettbewerb und Freihandel realisiert werden könnten.

Die Wurzeln des klassischen Wirtschaftsliberalismus liegen in der Zeit der Aufklärung. Vernunft stand hier an oberster Stelle. Nach Ansicht der Aufklärung, wonach jeder Mensch nach Vernunft handelt und somit auch rational handelt, entsteht ein natürliches Recht auf Freiheit in allen Bereichen des Lebens, auch in dem der Wirtschaft. Adam Smith (1723-1790) veröffentliche 1776 das Werk „Der Wohlstand der Nationen“. Aus diesem Buch resultieren auch die wesentlichen Punkte des Marktmodells. Smith vertritt die Auffassung, dass die eigennützige Verfolgung der Interessen des Individuums zum allgemeinen Wohlstand führt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitender Gedanke: Einführung in die drei Themenkomplexe der Arbeit, bestehend aus makroökonomischen Modellen, wirtschaftspolitischen Konzepten und der Rolle der EZB.

2. Stabilisierungspolitik und ihre Ziele: Erläuterung der Entstehung des „magischen Vierecks“ und des historischen Kontextes der deutschen Wirtschaftsordnung nach dem Zweiten Weltkrieg.

3. Wirtschaftspolitische Konzepte der Stabilisierungspolitik: Gegenüberstellung der liberalen Markttheorie und keynesianischer Ansätze sowie eine Analyse des Zielkonflikts anhand der Philippskurve.

4. Preisstabilität als ein Ziel der Wirtschaftspolitik: Darstellung der Aufgaben des ESZB und detaillierte Erläuterung der geldpolitischen Instrumente zur Steuerung der Liquidität.

5. Schlusswort: Kritische Reflexion der Sparpolitik der Bundesregierung und Plädoyer für investitionsfördernde Maßnahmen zur Stärkung der gesamtwirtschaftlichen Situation.

Schlüsselwörter

Stabilisierungspolitik, Preisstabilität, Wirtschaftswachstum, Vollbeschäftigung, klassischer Liberalismus, Keynesianismus, Philippskurve, Europäische Zentralbank, ESZB, Geldpolitik, Fiskalpolitik, Mindestreservepolitik, Offenmarktpolitik, soziale Marktwirtschaft, Arbeitslosigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Seminararbeit analysiert die Ziele und Konzepte der Stabilisierungspolitik und untersucht die theoretischen sowie praktischen Rahmenbedingungen, unter denen wirtschaftspolitische Entscheidungen getroffen werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf makroökonomischen Theorien, dem Vergleich zwischen klassischem Liberalismus und Keynesianismus sowie der geldpolitischen Steuerung durch das Europäische System der Zentralbanken.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Legitimation wirtschaftspolitischer Ziele zu beleuchten und insbesondere den Zielkonflikt zwischen Vollbeschäftigung und Preisstabilität wissenschaftlich zu durchdringen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Untersuchung historischer sowie theoretischer Wirtschaftsmodelle, die durch grafische Darstellungen wie das „magische Viereck“ und die Philippskurve illustriert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung wirtschaftspolitischer Konzepte und eine detaillierte Analyse der geldpolitischen Instrumente der EZB, wie Offenmarktpolitik und Mindestreservepolitik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Stabilisierungspolitik, Preisstabilität, Geldpolitik, das magische Viereck und der Vergleich zwischen keynesianischen und liberalen Wirtschaftsmodellen.

Warum spielt die Philippskurve eine zentrale Rolle im Text?

Sie dient als theoretisches Modell, um den inhärenten Konflikt zwischen der Senkung der Arbeitslosenquote und dem Risiko von Preissteigerungen (Inflation) zu veranschaulichen.

Wie bewertet der Autor die aktuelle Sparpolitik?

Der Autor argumentiert im Schlusswort, dass eine reine Sparpolitik das Wirtschaftswachstum eher hemmen könnte und empfiehlt stattdessen gezielte öffentliche Investitionen und Steuerentlastungen zur Belebung der Konjunktur.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Stabilisierungspolitik. Ziele, Konzepte, Preisstabilität
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg  (Institut für ökonomische Bildung)
Veranstaltung
Stabilisierungspolitik
Autor
Daniel von Kirchner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
23
Katalognummer
V320362
ISBN (eBook)
9783668190221
ISBN (Buch)
9783668190238
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stabilisierungspolitik Preisstabilität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniel von Kirchner (Autor:in), 2004, Stabilisierungspolitik. Ziele, Konzepte, Preisstabilität, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/320362
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Leseprobe aus  23  Seiten
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