Die Lernenden erweitern ihre Lese- und Rezeptionskompetenz, indem sie mit dem gelesenen Roman „Duplik Jonas 7“ produktiv umgehen und aus vorgegebenen und eigenen Ideen Szenen verfassen, um im Anschluss in einem Rollenspiel verschiedene Rollen einzunehmen und szenisch umzusetzen. Dabei planen sie ihr Vorgehen und reflektieren im Anschluss ihre Gruppenarbeit.
Inhaltsverzeichnis
1. Stellung der Stunde in der Unterrichtseinheit
2. Lernvoraussetzungen
2.1 Allgemeine Lernvoraussetzungen
2.2 Institutionelle Lernvoraussetzungen
2.3 Spezielle Lernvoraussetzungen
3. Sachanalyse
4. Didaktische Überlegungen
5. Methodische Überlegungen
6. Angestrebter Kompetenzzuwachs
7. Verlaufsplan
8. Literatur- und Quellenangaben
9. Anhang
Zielsetzung & Themen
Diese Unterrichtsvorbereitung zielt darauf ab, durch die produktive Gestaltung von Rollenspielen eine tiefgreifende Auseinandersetzung mit dem Roman „Duplik Jonas 7“ zu fördern, wobei die Schülerinnen und Schüler ihre Lese- und Rezeptionskompetenz sowie ihre soziale Kompetenz in Gruppenarbeitsphasen weiterentwickeln.
- Produktive Auseinandersetzung mit literarischen Texten
- Förderung der Lese- und Rezeptionskompetenz
- Methodische Umsetzung szenischer Interpretation (Gerichtsverhandlung, Talkshow, etc.)
- Stärkung der sozialen Kompetenz und Gruppenarbeitsfähigkeit
- Reflexion des Lernprozesses durch Feedbackinstrumente
Auszug aus dem Buch
Szenische Interpretation
In dieser Unterrichtsstunde werden Rollenspiele zu dem Inhalt des Romans geplant und gestaltet. Rollenspiele lassen sich der Methode der szenischen Interpretation zuordnen, bei dem die Spieler in fiktiven Rollen und Situationen handeln und literarische Texte mit ihren körperlichen und sprachlichen Mitteln deuten. Es geht dabei vor allem auch um die Erfahrungen und Lernprozesse der Teilnehmer. „Szenisches Interpretieren ist Handeln in den vom Text vorgegebenen oder angedeuteten Rollen und Situationen. Es versteht den Text als Entwurf, als Partitur für Szenen, die in Vorstellungen umgesetzt und durch Spielhandlungen dargestellt und gedeutet werden.“
Szenische Verfahren dienen vor allem spielerischen Handlungen mit Texten und grenzen sich ab von „gespielten Handlungen“, welcher einer genauen Umsetzung der Textvorlage entsprechen. „Szenische Verfahren nähern sich bekannten und unbekannten Texten mit altersadäquaten, methodisch einfachen und allgemeinverständlichen Verfahren.“ Es handelt sich dabei um einen handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterricht, bei dem im Gegensatz zur traditionellen Textanalyse und Textinterpretation „Formen des Umgestaltens, des Ergänzens, des Umsetzens in andere Medien ergänzt“ werden. Dazu gehört das Verfassen eigener Texten nach eigenen Mustern oder auch das Spielen zu Texten.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Stellung der Stunde in der Unterrichtseinheit: Dieses Kapitel verortet die Unterrichtsstunde im Gesamtkontext der Einheit und definiert den angestrebten Kompetenzzuwachs.
2. Lernvoraussetzungen: Hier werden die allgemeinen, institutionellen und speziellen Lernbedingungen der Klasse 7 detailliert analysiert.
3. Sachanalyse: Dieses Kapitel liefert eine inhaltliche Zusammenfassung des Romans „Duplik Jonas 7“ und erläutert die theoretischen Grundlagen der szenischen Interpretation.
4. Didaktische Überlegungen: Die didaktische Einordnung der Unterrichtsstunde erfolgt durch den Bezug zu Bildungsstandards und lesedidaktischen Modellen.
5. Methodische Überlegungen: Hier wird der methodische Aufbau der Stunde, inklusive des Einstiegs und der Gruppenarbeitsphasen, begründet.
6. Angestrebter Kompetenzzuwachs: Eine explizite Benennung der angestrebten Lernziele bezüglich der Lese- und Rezeptionskompetenz der Lernenden.
7. Verlaufsplan: Dieser Abschnitt bietet eine tabellarische Übersicht des zeitlichen Ablaufs sowie der eingesetzten Methoden und Medien.
8. Literatur- und Quellenangaben: Ein Verzeichnis der verwendeten Fachliteratur und Quellen für diese Unterrichtsvorbereitung.
9. Anhang: Enthält ergänzende Materialien wie Merkblätter, Zielsetzungsbögen und Reflexionsinstrumente für die Schülerinnen und Schüler.
Schlüsselwörter
Duplik Jonas 7, Literaturunterricht, Rollenspiel, szenische Interpretation, Gruppenarbeit, Lese- und Rezeptionskompetenz, Handlungs- und produktionsorientierter Unterricht, Sozialkompetenz, Differenzierung, Feedback, Inhaltsangabe, Romanarbeit, Sekundarstufe, Didaktik, Reflexion.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit stellt eine detaillierte Unterrichtsvorbereitung für das Fach Deutsch in einer siebten Klasse dar, die sich mit der produktiven Erarbeitung des Romans „Duplik Jonas 7“ befasst.
Was sind die zentralen Themenfelder der Unterrichtseinheit?
Im Zentrum stehen die Auseinandersetzung mit dem Roman, die Themen Klonen und Genforschung sowie die praktische Umsetzung von literarischen Inhalten durch szenische Interpretation.
Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?
Das primäre Ziel ist die Erweiterung der Lese- und Rezeptionskompetenz durch produktiven Umgang mit dem Text, konkret durch die Gestaltung von Rollenspielen.
Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?
Die Unterrichtsreihe basiert auf der Methodik des handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichts, speziell der szenischen Interpretation nach Ingo Scheller.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine Sachanalyse des Romans, didaktische sowie methodische Überlegungen zur Umsetzung der Rollenspiele und einen detaillierten Verlaufsplan.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?
Wichtige Begriffe sind insbesondere Rollenspiel, szenische Interpretation, Gruppenarbeit, Leseförderung und Kompetenzorientierung.
Welche spezifischen Rollenspiele sind für die Schüler geplant?
Es sind vier verschiedene Formate vorgesehen: eine Gerichtsverhandlung, eine Nachrichtensendung, ein Fernsehinterview und eine Talkshow.
Warum wird im Unterricht mit unterschiedlichen Rollenspiel-Formaten gearbeitet?
Die unterschiedlichen Formate ermöglichen eine Differenzierung, da sie verschiedene Anspruchsniveaus aufweisen und unterschiedliche Begabungen der Lernenden ansprechen.
Wie wird die soziale Kompetenz der Schüler während der Gruppenarbeit gefördert?
Dies geschieht durch die Einführung verbindlicher Regeln, die Zuweisung fester Funktionen (Gruppenleiter, Regelbeobachter, Zeitwächter) und eine anschließende Reflexionsphase.
Welche Rolle spielt der Reflexionsbogen am Ende der Stunde?
Der Reflexionsbogen dient dazu, dass die Lernenden ihre eigene Gruppenarbeit und das Erreichen des selbstgesetzten Ziels bewerten und somit ihren Lernprozess bewusst abschließen.
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- Jennifer Raab (Author), 2013, "Wir planen unser Rollenspiel". Eine Gruppenarbeit (Deutsch, Klasse 7), Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/319619