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Die Verlustabzugsbeschränkung bei bei Körperschaften § 8c KStG

Title: Die Verlustabzugsbeschränkung bei bei Körperschaften § 8c KStG

Term Paper (Advanced seminar) , 2015 , 26 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Ömür Altunbey (Author)

Law - Tax / Fiscal Law

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Summary Excerpt Details

Die Regelungen des § 8c KStG bezüglich der Verlustabzugsbeschränkung von 2008 ersetzten die bis zu dem Zeitpunkt geltenden Regelungen des § 8 Abs.4 KStG a.F. und beabsichtigen eine Einschränkung von missbräuchlichen Übertragungen von Unternehmen beziehungsweise Unternehmensanteilen. Gerade zu wirtschaftlich schwierigen Zeiten oder in Hochsteuerländern wie Deutschland kommt auf die Thematik der Verlustnutzung bei Körperschaften eine enorme Bedeutung zu.

Aus diesem Grund ist die Zielvorstellung auf der Unternehmensebene, die Verluste mit den Gewinnen zu verrechnen um die Steuerlast zu senken. Dies erweckt auch aus sich eines Investors ein großes Interesse am Erwerb von Beteiligungen bzw. Anteilen von Unternehmen mit Verlusten.

Genau um diese Gesetzeslücke für eine missbräuchliche Steuergestaltung zu schließen führte der Gesetzgeber die Verlustabzugsbeschränkung für Körperschaften, die den erlittenen Verlust quotal bzw. gänzlich wegfallen lässt, ein. Aus wirtschaftlicher Sicht können jedoch einige Probleme entstehen, sodass bspw. Veräußerungen von Gesellschaftsbeteiligungen unattraktiver werden. Die Verlustabzugsbeschränkung könnte dadurch erhebliche Auswirkungen auf die Investitionsentscheidungen von Investoren haben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2 DIE VERLUSTABZUGSBESCHRÄNKUNG BEI KÖRPERSCHAFTEN

2.1 Hintergrund des Regelungsbedürfnisses des Gesetzgebers

2.1.1 Der steuerliche Verlust bei Kapitalgesellschaften

2.1.1.1 Verlustnutzung

2.1.1.2 Missbräuchliche Nutzung von Verlusten

2.1.2 Mantelkaufregelung nach § 8 Abs. 4 KStG a.F.

2.1.3 Gesetzesentwicklung und der Übergang von § 8 Abs.4 KStG a.F. zu § 8c KStG

2.1.4 Maßnahmen und Absichten des Gesetzgebers

2.2 Grundaussagen von § 8c KStG

2.2.1 Neuregelung der Verlustabzugsbeschränkung

2.2.1.1 Schädlicher Beteiligungserwerb

2.2.1.2 Fünfjahreszeitraum

2.2.1.3 Übertragungsvorgang

2.2.1.3.1 Unmittelbare Übertragungen

2.2.1.3.2 Mittelbare Übertragungen

2.2.1.4 Erwerber mit gleichgerichteten Interessen

2.2.2 Konzernklausel

2.2.3 Stille-Reserven-Klausel

2.2.4 Sanierungsklausel

3 KRITISCHE WÜRDIGUNG UND GESTALTUNGSMÖGLICHKEITEN

3.1 Kritische Betrachtung der Gesetzesentwicklung

3.2 Problemstellungen Auf der Konzernebene

3.3 Gestaltungsmöglichkeiten

4 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, die verschärfte Verlustabzugsbeschränkung gemäß § 8c KStG detailliert zu analysieren, die gesetzgeberische Intention nachzuvollziehen sowie eine kritische Bewertung der Regelungen vorzunehmen.

  • Historische Entwicklung des Verlustabzugs bei Kapitalgesellschaften
  • Tatbestandsvoraussetzungen für einen schädlichen Beteiligungserwerb
  • Analyse von Ausnahmeregelungen wie Konzern-, Stille-Reserven- und Sanierungsklausel
  • Kritische Würdigung der Gesetzesanwendung im Konzernumfeld

Auszug aus dem Buch

2.2.1.3.1 Unmittelbare Übertragungen

Die Unmittelbare Übertragung ist eine der Voraussetzungen des § 8c KStG für einen schädlichen Beteiligungserwerb. Die unmittelbare Übertragung ist im Vergleich zu einer mittelbaren Übertragung wesentlich transparenter, wodurch sie einfacher zu erkennen und zu beurteilen ist. Sie stellt auch bezüglich des Vollzugs keine Probleme dar. Dementsprechend könnte ein Sachverhalt folgendermaßen dargestellt werden:

Im vorliegenden Sachverhalt hält eine Muttergesellschaft (M-AG) die Anteile der beiden Tochtergesellschaften T1 und T2 zu jeweils 100 %. Die T1 hält wiederum 100 % der Anteile der Z-GmbH, die bspw. einen Verlust von 5 Mio. Euro aufweist. Ein schädlicher Beteiligungserwerb würde bei dieser unmittelbaren Übertragung vorliegen, wenn bereits wie im Kapitel 3.2.1.1 beschrieben mehr als 25 % bzw. 50 % der Anteile von T1 an T2 übertragen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in die Problematik der Verlustnutzung bei Körperschaften und Erläuterung des Gangs der Untersuchung.

2 DIE VERLUSTABZUGSBESCHRÄNKUNG BEI KÖRPERSCHAFTEN: Detaillierte Analyse der gesetzlichen Regelungen zum Verlustuntergang sowie der spezifischen Klauseln für Ausnahmesituationen.

3 KRITISCHE WÜRDIGUNG UND GESTALTUNGSMÖGLICHKEITEN: Kritische Reflexion der Gesetzesentwicklung und Diskussion der Herausforderungen innerhalb komplexer Konzernstrukturen.

4 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Betrachtung der Entwicklung des § 8c KStG und der Notwendigkeit zukünftiger Norm-Anpassungen.

Schlüsselwörter

Verlustabzug, § 8c KStG, Kapitalgesellschaft, Mantelkauf, Beteiligungserwerb, Verlustvortrag, Konzernklausel, Stille-Reserven-Klausel, Sanierungsklausel, Steuergestaltung, Unternehmenskauf, Verlustuntergang, Steuersatz, Unternehmenssteuerreform, Konzernstruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der steuerlichen Verlustabzugsbeschränkung für Körperschaften in Deutschland, insbesondere mit der Anwendung und Auslegung des § 8c KStG.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die historische Entwicklung des Mantelkaufverbots, die Voraussetzungen für den Wegfall von Verlusten bei Anteilseignerwechseln sowie die verschiedenen Ausnahmeregelungen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Details der verschärften Verlustabzugsbeschränkung nach § 8c KStG aufzuzeigen und eine kritische Würdigung der gesetzlichen Bestimmungen vorzunehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es handelt sich um eine rechtswissenschaftliche Analyse, die gesetzliche Bestimmungen, Verwaltungsanweisungen und Literaturquellen auswertet, um Sachverhalte anhand von Beispielen zu veranschaulichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Tatbestandsmerkmale des schädlichen Beteiligungserwerbs, den Fünfjahreszeitraum, Übertragungsvorgänge und die Anwendung der Konzern-, Stille-Reserven- und Sanierungsklausel.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Verlustabzug, § 8c KStG, Mantelkauf, Beteiligungserwerb, Konzernklausel und Verlustuntergang.

Wie unterscheidet sich eine unmittelbare von einer mittelbaren Übertragung im Kontext des § 8c KStG?

Unmittelbare Übertragungen sind transparenter und leichter zu identifizieren, während mittelbare Übertragungen in komplexen Konzernstrukturen unübersichtlicher sind und eine durchgerechnete Beteiligungsquote erfordern.

Warum ist die Stille-Reserven-Klausel für Unternehmen relevant?

Sie fungiert als Verschonungsregelung, die bei einem schädlichen Beteiligungserwerb den Verlustuntergang teilweise oder vollständig verhindert, sofern die Körperschaft über stille Reserven im Inland verfügt.

Welche Rolle spielt die Sanierungsklausel?

Sie ermöglicht es, einen Beteiligungserwerb zum Zweck der Sanierung unbeachtlich zu lassen, um die Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung einer Gesellschaft zu verhindern.

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Details

Title
Die Verlustabzugsbeschränkung bei bei Körperschaften § 8c KStG
College
University of Applied Sciences Aschaffenburg
Course
Schwerpunkt Steuern
Grade
2,0
Author
Ömür Altunbey (Author)
Publication Year
2015
Pages
26
Catalog Number
V319431
ISBN (eBook)
9783668193765
ISBN (Book)
9783668193772
Language
German
Tags
verlustabzugsbeschränkung körperschaften kstg
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ömür Altunbey (Author), 2015, Die Verlustabzugsbeschränkung bei bei Körperschaften § 8c KStG, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/319431
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