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Psycho-soziale Behandlung in der Klinisch-therapeutischen Sozialen Arbeit

Title: Psycho-soziale Behandlung in der Klinisch-therapeutischen Sozialen Arbeit

Term Paper , 2011 , 17 Pages

Autor:in: Bernd Palmen (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

In der vorliegenden Arbeit beschäftige ich mich mit Interventionsansätzen der Klinisch-therapeutischen Sozialen Arbeit in der psychiatrischen Rehabilitation am Beispiel des Wohnverbunds und Ambulant Betreuten Wohnens in der ABC GmbH.

Der Eingliederungsbereich der ABC GmbH umfasst stationäre Integrationseinrichtungen (Wohnheime) und Ambulant Betreutes Wohnen in verschiedenen Sozialräumen. In den Sozialräumen Zentrum, West und Süd gibt es sowohl Wohnheime als auch Betreutes Wohnen. Im Sozialraum Nord bestehen ausschließlich ambulante Unterstützungsangebote.

Mein Einsatzbereich sind 5 Außenwohngruppen und das Betreute Wohnen im Sozialraum Zentrum. Zielgruppe des Wohnbereichs sind erwachsene psychisch behinderte Frauen und Männer, die zum Zeitpunkt der Aufnahme aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung/Behinderung nicht in der Lage sind, selbstständig in einer eigenen Wohnung oder bei ihrer Familie zu leben. In den stationären Wohnungen wird umfassende Hilfestellung und Betreuung für Menschen mit einem hohen Unterstützungsbedarf in unterschiedlichen Lebensbereichen (Wohnen, Arbeit/Beschäftigung, Soziale Beziehungen, Freizeit) angeboten.

Durch die Nähe zum Krankenhaus ist in Krisensituationen eine schnelle medizinische und therapeutische Versorgung gewährleistet. Unter „Außenwohngruppen“ ist kein Wohnheim mit z.B. mehreren Wohnebenen oder Etagen zu verstehen, sondern eine Ansiedlung von einzelnen Wohnungen am Randgebiet des Krankenhauses im Sinne einer „dezentralen“ Versorgungsstruktur. Es stehen zurzeit 11 Wohnplätze zur Verfügung.

Die Betreuung der Klienten des Betreuten Wohnens erfolgt in der Regel in deren Wohnungen. Betreutes Wohnen hat die Aufgabe, seelisch behinderte, chronisch erkrankte Menschen im Lebensalltag zu unterstützen und in die Gemeinde zu integrieren. Im Sozialraum Zentrum werden derzeit 50 Klienten ambulant betreut. Ich habe die Fallverantwortung für 4 Klienten.

Die vorliegende Arbeit soll einen Einblick in Denk- und Handlungsweisen der klinisch-therapeutischen Sozialarbeit geben. In Kapitel 2 gehe ich auf ausgewählte Störungsbilder der Klienten, mit denen ich in meiner praktischen Tätigkeit häufig konfrontiert bin, ein.

Kapitel 3 befasst sich mit psycho-sozialen Behandlungsmöglichkeiten mit dem Schwerpunkt auf Beratungskonzeptionen und sozialtherapeutischen Interventionsmöglichkeiten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Klientel und Störungsbilder

3. Psycho-soziale Behandlung

3.1 Beratung

3.2 Sozialtherapeutische Interventionsansätze

3.3 Förderung von Netzwerken

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, Interventionsansätze der klinisch-therapeutischen Sozialarbeit im Kontext der psychiatrischen Rehabilitation (Wohnverbund und ambulant betreutes Wohnen) darzustellen und methodisch zu reflektieren. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie durch eine wertschätzende Beziehungsgestaltung und gezielte sozialtherapeutische Maßnahmen die Selbsthilfe- und Selbstheilungspotenziale der Klienten nachhaltig gestärkt und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gefördert werden können.

  • Grundlagen der Beziehungsgestaltung (Bindungsbeziehung) in der klinisch-therapeutischen Sozialarbeit
  • Umgang mit spezifischen psychischen Störungsbildern (Schizophrenie, Depression, Persönlichkeitsstörungen)
  • Beratungskonzeptionen und deren Anwendung im Alltag
  • Sozialtherapeutische Interventionsansätze zur Förderung von Gesundheit und Teilhabe
  • Bedeutung von Netzwerkarbeit und Empowerment-Strategien

Auszug aus dem Buch

3.2 Sozialtherapeutische Interventionsansätze

Grundsätzlich basiert professionelle zwischenmenschliche Hilfe auf einer personalen therapeutischen Beziehung. Ziel sozialtherapeutischer Maßnahmen ist, den Menschen wieder in die Gemeinschaft zu integrieren. Dabei spielen der Erhalt und die Förderung der Autonomie eine ebenso wichtige Rolle wie die Einbindung in gesellschaftliche Bezüge. Klinisch-therapeutische Sozialarbeit kann nicht ohne Kooperation mit anderen Disziplinen dieses Ziel erreichen. Sie versucht aber eine Lücke zu schließen zwischen Sozialarbeit und Therapie, indem sie in der therapeutischen psycho-sozialen Fallarbeit soziale Unterstützungs und Entlastungshilfen einerseits, persönlichkeitsstützende und -fördernde Beziehungsgestaltung andererseits verknüpft.

Seit wenigen Jahren wenden wir im Wohnbereich und Ambulant Betreuten Wohnen zur Optimierung der Hilfebedarfserfassung unserer Klienten die internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) als Klassifikationsinstrument praktisch an. Mit einem sozialtherapeutischen Verständnis von psycho-sozialen Problemen und Störungen als Passungsproblemen zwischen Person und Umwelt sehe ich das ICF grundsätzlich als hilfreich und eine Orientierung an, die Haltung zu verändern im Sinne einer Entwicklung eines bio-psycho-sozialen Rehabilitationsverständnisses, das Behinderung nicht als ein Problem der Person versteht, sondern als gesellschaftlich verursacht und in einem komplexen Geflecht von Bedingungen zu begreifen ist. Ein Teil des ICF befasst sich mit der Funktionsfähigkeit und Behinderung, der andere Teil mit den Kontextfaktoren, die wiederum unterteilt sind in verschiedene Komponenten, wie Körperfunktionen, -strukturen, Aktivitäten, Partizipation und Umweltfaktoren). Das ICF kann an dieser Stelle nicht in seiner Komplexität beschrieben werden. Wichtig ist mir aber das Grundverständnis des ICF herauszustellen, d.h. die Chance durch die Berücksichtigung der gesellschaftlichen Kontextfaktoren, Barrieren oder das Fehlen von Förderfaktoren für Menschen mit psychischen Behinderungen zu identifizieren und auf diese Weise Veränderungen zu bewirken.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert den institutionellen Rahmen der ABC GmbH und beschreibt die Zielgruppe sowie die grundlegende Ausrichtung der Arbeit innerhalb der klinisch-therapeutischen Sozialarbeit.

2. Klientel und Störungsbilder: Das Kapitel erläutert verschiedene psychische Störungen und Behinderungen der Klienten und reflektiert diese als bewusste oder unbewusste Bewältigungsstrategien in schwierigen Lebenskontexten.

3. Psycho-soziale Behandlung: Es wird die Rolle der Sozialarbeit als Bindungsbeziehung definiert und der theoretische sowie methodische Handlungsrahmen erläutert.

3.1 Beratung: Dieser Abschnitt fokussiert auf die vertrauensvolle Beziehungsgestaltung und stellt verschiedene beratungsrelevante Aufgaben im Hinblick auf individuelle Entwicklungspotenziale dar.

3.2 Sozialtherapeutische Interventionsansätze: Hier wird der Einsatz der ICF als Klassifikationsinstrument sowie die Notwendigkeit einer bio-psycho-sozialen Perspektive in der Arbeit mit Klienten thematisiert.

3.3 Förderung von Netzwerken: Das Kapitel präsentiert konkrete Maßnahmen wie Zeitschriftenprojekte, öffentliche Veranstaltungen und Foren für Angehörige, um soziale Kontakte und Selbstwirksamkeit zu stärken.

4. Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung fasst die zentrale Aufgabe des klinisch-therapeutischen Sozialarbeiters zusammen, Vertrauen wiederherzustellen und Klienten bei der Rückgewinnung eines als sinnvoll empfundenen Lebens zu unterstützen.

Schlüsselwörter

Klinisch-therapeutische Sozialarbeit, Psychiatrische Rehabilitation, Betreutes Wohnen, Beziehungsgestaltung, Bindungsbeziehung, Sozialtherapie, ICF, Empowerment, Psycho-soziale Behandlung, Störungsbilder, Netzwerkförderung, Ressourcenorientierung, Selbsthilfe, Psychodynamik, Teilhabe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet die Praxis und methodische Fundierung der klinisch-therapeutischen Sozialarbeit im Bereich der psychiatrischen Rehabilitation bei der ABC GmbH.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die Beziehungsarbeit, den Umgang mit spezifischen Störungsbildern, beratungskonzeptionelle Grundlagen und sozialtherapeutische Methoden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine wertschätzende, theoretisch fundierte Begleitung die Autonomie und soziale Teilhabe psychisch behinderter Menschen gestärkt werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden psychodynamische Konzepte, die internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) sowie Ansätze der systemischen und ressourcenorientierten Sozialarbeit integriert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Störungsbilder der Klienten, die Methoden der Beratung, konkrete Interventionsansätze sowie Strategien zur Förderung sozialer Netzwerke detailliert erörtert.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Schlagworte sind Klinisch-therapeutische Sozialarbeit, Empowerment, Beziehungsgestaltung, bio-psycho-soziale Perspektive und Teilhabe.

Warum spielt die Spiegelneuron-Forschung für den Autor eine Rolle?

Der Autor nutzt diese Erkenntnisse, um die Bedeutung non-verbaler Kommunikation und das unbewusst-intuitive Verstehen innerhalb der helfenden Beziehung wissenschaftlich zu untermauern.

Wie integriert der Autor das ICF in seine tägliche Arbeit?

Er nutzt das ICF als Klassifikationsinstrument, um Behinderung nicht als individuelles Defizit, sondern als komplexes Passungsproblem zwischen Person und Umwelt zu verstehen und gezielte Barrieren abzubauen.

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Details

Title
Psycho-soziale Behandlung in der Klinisch-therapeutischen Sozialen Arbeit
College
University of Applied Sciences North Rhine-Westphalia Köln
Course
Profession Soziale Arbeit - Leitung und Organisation, Analyse und Intervention
Author
Bernd Palmen (Author)
Publication Year
2011
Pages
17
Catalog Number
V319244
ISBN (eBook)
9783668185449
ISBN (Book)
9783668185456
Language
German
Tags
psycho-soziale behandlung klinisch-therapeutischen sozialen arbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bernd Palmen (Author), 2011, Psycho-soziale Behandlung in der Klinisch-therapeutischen Sozialen Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/319244
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