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Triest und die prekäre Identität in der Moderne

Zwei ausgewählte Gedichte aus Sabas „Trieste e una donna“

Titel: Triest und die prekäre Identität in der Moderne

Hausarbeit , 2014 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Francesca Cavaliere (Autor:in)

Romanistik - Italianistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit soll sich mit der prekären Identität in der Moderne am Beispiel der Gedichte „Trieste“ und „Tre Vie“ aus Sabas Gedichtzyklus „Trieste e una donna“ (1910-1912) beschäftigen. Diese Gedichte über Triest gleichen einer topographischen Darstellung der Stadt in lyrischer Form. Das Bild der Stadt ist dabei immer auch vom wechselnden Standpunkt des rastlosen Flaneurs abhängig. Jede Straße und jeder Platz entspricht einer Art Mikrokosmos, in der sich eine je eigene Gefühlswelt des lyrischen Ichs spiegelt, welche sich zu einem ambivalenten Ganzen zusammenfügen lässt. Sabas Heimatstadt Triest dient ihm in diesen Gedichten als Projektionsfläche für seine Gefühle und Gedanken. In der kulturellen und topographischen Heterogenität der Stadt spiegelt sich die ambivalente Identität des lyrischen Ichs wieder, welche nicht zuletzt auch Parallelen zu Sabas Leben aufweist. Die Topographie der Stadt und die Autobiographie des Autors werden hier also auf das Engste miteinander verknüpft.

Im theoretischen Teil der Arbeit soll auf den prekären Status der Identität in der Moderne eingegangen werden. Dazu soll zunächst versucht werden eine allgemeine Definition des Begriffs Identität zu geben. Im Besonderen soll ferner der Einfluss der Moderne auf die jüdische Identität betrachtet werden, da der Autor Saba selbst jüdischer Herkunft war. Im zweiten Teil sollen zudem wichtige Eckpunkte aus Sabas Biographie dargelegt werden, um hier den autobiographischen Einfluss auf sein künstlerisches Schaffen aufzuzeigen. Dabei steht vor allem die Frage im Mittelpunkt, inwieweit bereits in Sabas Biographie ein Identitätskonflikt angelegt ist?
Im textanalytischen Teil der Arbeit stehen dann die beiden Gedichte: „Trieste“ und „Tre Vie“, aus dem Zyklus: „Trieste e una donna“ im Mittelpunkt. Hier soll geklärt werden, wie die Stadt Triest aus der Perspektive des lyrischen Ichs dargestellt wird und welche Rückschlüsse sich aus den topographischen Beschreibungen auf seine eigene Identität ableiten lassen. Daran schließt sich die Frage an, ob und wo die Identität des lyrischen Ichs Parallelen zu Sabas Biographie aufweist und inwiefern diese Identität als Beispiel für die prekäre Situation des Subjekts in der Moderne gelten kann? In der abschließenden Schlussbetrachtung sollen noch einmal die Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Gedichte in Bezug auf ihre moderne Identitätskonstruktion zusammengefasst werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Identität, Judentum und Moderne

2.2 Sabas Leben und Werk

3. „Trieste e una donna“ (1910-1912)

3.1 Das Gedicht „Trieste“

3.2 Das Gedicht “Tre Vie di Trieste”

3.2.1 1. Strophe - Die „Via del Lazzaretto Vecchio“

3.2.2 2. Strophe - Die „Via del Monte“

3.2.3 3. Strophe – Die „Via Domenico Rossetti“

4. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Konstruktion einer prekären, ambivalenten Identität in der Moderne anhand von zwei ausgewählten Gedichten aus Umberto Sabas Zyklus „Trieste e una donna“. Ziel ist es, die Verbindung zwischen der topographischen Darstellung Triests und der autobiographischen Identitätskonstruktion des lyrischen Ichs freizulegen und aufzuzeigen, inwiefern diese als Beispiel für das moderne Subjekt mit seiner existentiellen Zerrissenheit dienen kann.

  • Die Wechselwirkung zwischen urbanem Raum und Identitätsbildung.
  • Einflüsse von Herkunft, Judentum und Moderne auf die Identität.
  • Die Analyse der topographischen Darstellung der Stadt als lyrische Spiegelung des inneren Zustands.
  • Der Vergleich zwischen objektiver Außenansicht und subjektiver Innenperspektive in der Lyrik.

Auszug aus dem Buch

3.1 Das Gedicht „Trieste“

Formal teilt sich das Gedicht in drei ungleich lange Strophen, die keinem festen Versmaß folgen. Auffällig ist dagegen die Vielzahl an Enjambements, die dem Gedicht ebenso wie der alltägliche Sprachgebrauch den für Sabas Dichtung typischen prosaisch-dokumentarischen Stil verleihen. Neben den sog. „versi sciolti“ enthält das Gedicht jedoch auch eine Vielzahl an freien Reimen, darunter vor allem Paarreime.

Bereits der Titel des Gedichts verrät, dass das vorliegende Gedicht Sabas Heimatstadt gewidmet ist. Auch für das lyrische Ich scheint es sich hier um seine Heimatstadt zu handeln, denn im Verlauf des Gedichts lässt sich hier ein Wandel von einer eher objektiven zu einer zunehmend subjektiven Sicht des lyrischen Ichs auf die Stadt erkennen. Verwendet er noch in der 1. Strophe die allgemeine Bezeichnung: „la città“ (1), wird diese in der 2. Strophe durch den konkreten Stadtnamen „Trieste“ (8) ersetzt. In der 3. Strophe schließlich macht das lyrische Ich durch die Verwendung des Possessivbegleiters in „la mia città“ (23) klar seine Zugehörigkeit zur Stadt deutlich und knüpft so inhaltlich an das Ende der 2. Strophe an, in der er folglich auch die Triestiner Luft als „l'aria natia“ (22) bezeichnet. Das Heimatgefühl des lyrischen Ichs scheint jedoch von konkurrierenden Gefühlen überschattet zu sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Fragestellung ein, wie sich prekäre Identität in der Moderne am Beispiel von Sabas Gedichten aus „Trieste e una donna“ lyrisch und topographisch manifestiert.

2. Theoretischer Hintergrund: Das Kapitel erörtert grundlegende Identitätsbegriffe im Kontext der Moderne sowie den Einfluss von Judentum und Biographie auf das literarische Schaffen von Umberto Saba.

3. „Trieste e una donna“ (1910-1912): Hier erfolgt die detaillierte textanalytische Untersuchung der Gedichte „Trieste“ und „Tre Vie di Trieste“ hinsichtlich ihrer topographischen Symbolik und der Identitätskonstruktion des lyrischen Ichs.

4. Schluss: Die Schlussbetrachtung resümiert die Ergebnisse der Analyse und bestätigt, dass die Identität des lyrischen Ichs ein Spiegelbild der prekären, modernen Subjektsituation darstellt.

Schlüsselwörter

Triest, Umberto Saba, Moderne, Identität, Lyrik, Topographie, Judentum, Autobiographie, Flaneur, Ambivalenz, Subjekt, Triestiner Identität, Existentialismus, Identitätskrise, Stadtlyrik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die moderne Identitätskonstruktion in ausgewählten Gedichten von Umberto Saba vor dem Hintergrund seiner Heimatstadt Triest.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Identitätsbegriff in der Moderne, der Einfluss jüdischer Herkunft auf das Individuum sowie die topographische Darstellung städtischer Räume in der Lyrik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, nachzuweisen, wie Saba durch die Verknüpfung von Stadtbild und subjektivem Erleben eine moderne, prekäre Identität thematisiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine textanalytische Methode, die durch biografische sowie psychoanalytische Ansätze (in Anlehnung an Freud) ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die beiden Gedichte „Trieste“ und „Tre Vie“ detailliert analysiert, wobei besonders die Perspektiven des lyrischen Ichs und die symbolische Bedeutung der Straßennamen im Fokus stehen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Schlüsselwörtern gehören Triest, Moderne, Identität, Lyrik, Topographie und die jüdische Identitätsfrage.

Welche symbolische Bedeutung haben die Winde in „Trieste“?

Die Winde Mistral, Bora und Scirocco symbolisieren die kulturelle Heterogenität Triests und die zwiespältige, teils fremd wirkende Identität des lyrischen Ichs.

Wie spiegelt sich die Biografie Sabas in den drei Straßen von „Tre Vie“ wider?

Die drei Straßen repräsentieren verschiedene Identitätsebenen: das soziale Umfeld der Arbeiterklasse, die jüdische Herkunft und die Sehnsucht nach privatem Glück.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Triest und die prekäre Identität in der Moderne
Untertitel
Zwei ausgewählte Gedichte aus Sabas „Trieste e una donna“
Hochschule
Universität Potsdam  (Romanistik)
Veranstaltung
Lyrik der italienischen Moderne: Ungaretti, Montale, Saba
Note
1,3
Autor
Francesca Cavaliere (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
21
Katalognummer
V318239
ISBN (eBook)
9783668174405
ISBN (Buch)
9783668174412
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Moderne Lyrik Saba Triest Tre vie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Francesca Cavaliere (Autor:in), 2014, Triest und die prekäre Identität in der Moderne, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/318239
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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