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Kann die Gehirnforschung neuronale Vorgänge beim Lernen identifizieren? Eine Betrachtung der Arbeiten von Gerhard Roth und Wolf Singer

Title: Kann die Gehirnforschung neuronale Vorgänge beim Lernen identifizieren? Eine Betrachtung der Arbeiten von Gerhard Roth und Wolf Singer

Seminar Paper , 2015 , 13 Pages , Grade: 2

Autor:in: Madita Wegerer (Author)

Pedagogy - Miscellaneous Topics

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Summary Excerpt Details

Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden, ob es nach Meinung der beiden Hirnforscher Gerhard ROTH und Wolf SINGER möglich ist, den im Gehirn stattfindenden neuronalen Vorgang des Lernens, wenn es ihn gibt, ausfindig zu machen, zu deuten und ihn vielleicht sogar zu veranschaulichen.

Zu Beginn soll ein kurzer Überblick über das Themengebiet gegeben sowie das Forschungsinteresse erläutert werden. Im weiteren Verlauf folgen wichtige Ausführungen der verwendeten Begrifflichkeiten und deren Bedeutung in beiden Texten unter Hervorhebung relevanter Passagen sowie Zitaten, die Aufschluss zur Beantwortung der erwähnten Forschungsfrage geben.

Diese Arbeit orientiert sich stark an den Fachgebieten der Autoren, welche als gemeinsames wissenschaftliches Fachgebiet die Hirnforschung haben. Zusätzlich beinhalten die oben genannten Texte Übergänge in die Neurologie sowie diverse Einflüssen aus der Biologie und der Philosophie. Das bedeutet, dass vor allem das Gehirn zentrale Aufmerksamkeit in dieser Erörterung des Fragenkomplexes hat und seine Position in späterer Folge genauer betrachtet werden muss.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Voranmerkungen

2. Forschungsfeld

3. Forschungsinteresse

4. Einschränkungen

5. Von Gehirnstrukturen

5.1 Entwicklung kognitiver Strukturen

5.2 Lernen

5.2.1 Wolf Singer

5.2.2 Gerhard Roth

5.3 Chemische Vorgänge im Gehirn

5.4 Gedächtnis

5.5 Wahrnehmung und Selbstreferentialität

6. Conclusio

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht auf Basis der Texte von Gerhard Roth und Wolf Singer, ob und wie „Lernen“ aus Sicht der modernen Hirnforschung als neuronaler Vorgang im Gehirn abgebildet und zugeordnet werden kann.

  • Analyse neuronaler Grundlagen von Lern- und Gedächtnisprozessen.
  • Gegenüberstellung der Ansätze von Gerhard Roth und Wolf Singer.
  • Untersuchung der Rolle von Gehirnstrukturen und synaptischer Vernetzung.
  • Bedeutung von Selbstreferentialität und Wahrnehmung beim Lernprozess.
  • Kritische Reflexion über die Möglichkeiten und Grenzen der neurobiologischen Erklärbarkeit von Lernen.

Auszug aus dem Buch

5.2.1 Wolf Singer

SINGER geht in seinen Annahmen über den kognitiven Aufbau von Lernprozessen von Vernetzungen von Nervenzellen zwischen verschiedenen Hirnarealen aus. Vor allem die Neustrukturierungsprozesse der teilweise angeborenen wie auch neu aufgebauten Nervenzellengruppen und der daraus resultierenden Lernleistungen hängen von dem Erfahrungsrepertoire des Gehirns ab. Je mehr Verbindungen es bei der Interaktion mit seiner Umwelt (im Laufe der Zeit) entwickeln konnte, desto tiefgreifender sind die strukturellen Veränderungen. SINGER macht im Großen und Ganzen keinen bedeutenden Unterschied zwischen „normales Lernen“ von „Erweiterung durch Erfahrung“ des Individuums. Vielmehr handelt es sich um einen fließenden Übergang von einem ins andere. Er unterscheidet allein die Zeit, in der gelernt wird, als Unterscheidungsmerkmal, da er behauptet, dass die Verbindungen ab der Pubertät nur noch latente Veränderungen vollziehen. Der Großteil innerstrukturellen Selektion und Festigung sollte bis dahin bereits passiert sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Voranmerkungen: Einführung in das Themengebiet, Darlegung des Forschungsinteresses und Erläuterung der Motivation hinter der Analyse.

2. Forschungsfeld: Einordnung der Arbeit in das interdisziplinäre Fachgebiet der Hirnforschung unter Einbeziehung neurologischer, biologischer und philosophischer Aspekte.

3. Forschungsinteresse: Darstellung der historischen und aktuellen wissenschaftlichen Debatte zur Lokalisation von Hirnprozessen und der Problematik gesicherter empirischer Befunde.

4. Einschränkungen: Erläuterung der methodischen Abgrenzung der Arbeit und des Verzichts auf eine Einbeziehung weiterer Fachdomänen.

5. Von Gehirnstrukturen: Einführung in die grundlegenden Gehirnfunktionen und die Bedeutung neuronaler Speicherpunkte.

5.1 Entwicklung kognitiver Strukturen: Diskussion der funktionellen Architektur des Gehirns und der Rolle von Umwelteinflüssen auf strukturelle Modifikationen.

5.2 Lernen: Einleitung in die unterschiedlichen Sichtweisen der Autoren zum Thema Lernen.

5.2.1 Wolf Singer: Analyse von Singers Theorie zur Vernetzung von Nervenzellen und der Bedeutung des Erfahrungsrepertoires.

5.2.2 Gerhard Roth: Darstellung von Roths Auffassung über die Verbindung von Lernen und Gedächtnis sowie der verschiedenen Lernarten.

5.3 Chemische Vorgänge im Gehirn: Untersuchung der biochemischen Grundlagen der Engrammbildung und der synaptischen Übertragung.

5.4 Gedächtnis: Erörterung der Definition von Gedächtnis und der Beteiligung spezifischer Hirnregionen.

5.5 Wahrnehmung und Selbstreferentialität: Untersuchung des Prinzips der Selbstreferentialität und dessen Einfluss auf die selektive Informationsaufnahme.

6. Conclusio: Synthese der Forschungsergebnisse und Beantwortung der zentralen Forschungsfrage zur neuronalen Verortung von Lernen.

Schlüsselwörter

Hirnforschung, Lernen, Gedächtnis, Neuronale Strukturen, Wolf Singer, Gerhard Roth, Selbstreferentialität, Synaptische Plastizität, Kognitive Architektur, Engrammbildung, Neurologie, Gehirnleistungen, Vernetzung, Adaptionsprozess, Gedächtnisforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob Lernprozesse durch die Methoden der modernen Hirnforschung direkt neuronalen Vorgängen im menschlichen Gehirn zugeordnet werden können.

Welche Autoren stehen im Zentrum der Untersuchung?

Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretischen Positionen der Hirnforscher Gerhard Roth und Wolf Singer.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, ob Roth und Singer den Vorgang des Lernens als physisch lokalisierbare neuronale Veränderung im Gehirn definieren und nachweisen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich der Forschungsansätze von Roth und Singer in Bezug auf ihre neurobiologischen Annahmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit Gehirnstrukturen, der Entwicklung kognitiver Muster, der biochemischen Basis des Gedächtnisses und dem Prinzip der Selbstreferentialität.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind neuronale Vernetzung, strukturelle Veränderung, Gedächtnisleistung, Synapsen und Selbstreferentialität.

Welche Rolle spielt die Selbstreferentialität laut den Autoren?

Sie dient als kritisches Kriterium, da das Gehirn Informationen selektiv nach subjektiven Kriterien wie Neuheit und Relevanz bewertet und lernt.

Wie lautet das Fazit zur Verortung von Lernprozessen?

Lernprozesse werden als komplexe, wahrscheinlich über das gesamte Gehirn verteilte Neustrukturierungsprozesse interpretiert, wobei die genaue Lokalisation wissenschaftlich noch umstritten ist.

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Details

Title
Kann die Gehirnforschung neuronale Vorgänge beim Lernen identifizieren? Eine Betrachtung der Arbeiten von Gerhard Roth und Wolf Singer
College
University of Vienna  (Bildungswissenschaft)
Course
BM 3 Lernen und Negativität
Grade
2
Author
Madita Wegerer (Author)
Publication Year
2015
Pages
13
Catalog Number
V316929
ISBN (eBook)
9783668160804
ISBN (Book)
9783668160811
Language
German
Tags
Bildungswissenschaft Hirnforschung Gedächtnis neuronale Verbindungen Lernen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Madita Wegerer (Author), 2015, Kann die Gehirnforschung neuronale Vorgänge beim Lernen identifizieren? Eine Betrachtung der Arbeiten von Gerhard Roth und Wolf Singer, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/316929
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