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Portfolioarbeit als pädagogisches Werkzeug zur systematischen Bildungsdokumentation. Implementierung in einer Kindertagesbetreuung

Title: Portfolioarbeit als pädagogisches Werkzeug zur systematischen Bildungsdokumentation. Implementierung in einer Kindertagesbetreuung

Term Paper , 2012 , 19 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Sara Kritzler (Author)

Pedagogy - Nursery Pedagogy, Early Childhood Education

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Summary Excerpt Details

Kindliche Bildungsprozesse zu beobachten und zu dokumentieren gehört seit langem zum Handwerkszeug pädagogischer Fachkräfte. Der Einsatz von Portfolios stellt eine Möglichkeit der systematischen Bildungsdokumentation dar. Die vorliegende Arbeit ist im Sinne eines konzeptionellen Bausteins zu verstehen, der von pädagogischen Teams genutzt werden kann – schon ab dem Zeitpunkt, an dem in Erwägung gezogen wird, die Arbeit mit Portfolios in der jeweiligen Einrichtung einzuführen. Daher werden im Folgenden viele Bezüge zur Praxis hergestellt.

Als Hilfe bei der Entscheidungsfrage, ob das Team Portfolioarbeit einführen möchte oder nicht, sollen daher Argumente für den Einsatz von Portfolios in Kindertagesstätten besprochen werden, nachdem zunächst die Begrifflichkeit ‚Portfolio‘ und ihre Bedeutung im pädagogischen Kontext erläutert wurde.

Die Gliederung der Handreichung spiegelt gleichzeitig wider, wie auch das pädagogische Team bei der Einführung der Portfolioarbeit vorgehen sollte: zuvorderst sollte eine solide theoretische Basis geschaffen werden, anschließend geht es an die Erprobung in der Praxis. Ein Teil der Arbeit befasst sich daher mit zentralen Aspekte bei der Implementierung von Portfolioarbeit in einer Einrichtung der Kindertagesbetreuung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Der Begriff des Portfolios

2. Portfolioarbeit als eine Form der Bildungsdokumentation in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung

2.1 Pro Portfolioarbeit

2.2 Möglichkeiten der Gestaltung der Portfolioarbeit

2.2.1 Ausrichtungsmöglichkeiten des Portfolios

2.2.1.1 Einbeziehen der Kinder

2.2.1.2 Einbeziehen der Eltern

2.2.2 Optische Gestaltung des Portfolios

2.3 Zentrale Aspekte bei der Implementierung von Portfolioarbeit in einer Einrichtung der Kindertagesbetreuung

2.3.1 Analyse des Ist-Zustands

2.3.2 Sich gemeinsam über Portfolios informieren

2.3.3 „Unser Portfolio-Konzept“ – Die Konzipierung eines eigenen Portfolio-Modells

2.3.4 Rahmenbedingungen abstecken

2.3.5 Die Heranführung der Eltern an das Portfolio

2.3.6 Die Heranführung der Kinder an das Portfolio

2.3.7 Erprobung und Reflexion

3. Schlussbemerkungen

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, einen konzeptionellen Baustein für pädagogische Teams zu schaffen, um die Implementierung von Portfolioarbeit als Methode zur systematischen Bildungsdokumentation in Kindertageseinrichtungen zu erleichtern. Die Arbeit zielt darauf ab, theoretische Grundlagen mit praxisorientierten Empfehlungen zu verbinden, um eine nachhaltige Einführung zu ermöglichen.

  • Bedeutung und Definition des Portfolios im pädagogischen Kontext
  • Gestaltungsmöglichkeiten und Einbeziehung von Kindern und Eltern
  • Strukturierte Vorgehensweise bei der Implementierung in Teams
  • Reflexion und Qualitätssicherung pädagogischer Arbeit

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Analyse des Ist-Zustands

Das pädagogische Team muss zunächst einmal in den Blick nehmen, wie derzeitig das Beobachten und Dokumentieren in der Einrichtung stattfinden. Das geht einher mit Fragen nach der Zufriedenheit: wie kommen die Fachkräfte mit den aktuell genutzten Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren zurecht? Was klappt gut und soll aus diesem Grund beibehalten werden? Wo bestehen Schwierigkeiten und Unzufriedenheit und ist herauszufinden, worin sie sich begründen? In letzterer Frage ist gleichzeitig schon das Ziel der Analyse des Ist-Zustands enthalten: es gilt herauszufinden, welche Wünsche und Bedarfe das Team hat. Wie möchten die Fachkräfte zukünftig dokumentieren? Worauf legen sie Wert?

Die Beobachtung als pädagogisches Werkzeug darf nicht zu einem „schematischen Ritual“ (Knauf, o.J.) werden. Dies kann nur gesichert sein, wenn jede pädagogische Fachkraft selbst ein Bewusstsein dafür (entwickelt) hat, weshalb die Beobachtung für das pädagogische Handeln unerlässlich ist und zu welchem Zweck sie geschieht. „Es kann nicht um Kontrolle und Klassifizierung gehen, sondern um Beachtung, um fachliches und persönliches Interesse der [Fachkraft] an dem, was das Kind tut, und daran, was es tut.“ (Strätz & Demandewitz, 2007, S.9).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der Begriff des Portfolios: Dieses Kapitel erläutert den etymologischen Ursprung und die allgemeine Verwendung des Begriffs Portfolio, um eine theoretische Basis für den pädagogischen Kontext zu legen.

2. Portfolioarbeit als eine Form der Bildungsdokumentation in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung: Hier wird der Einsatz von Portfolios in der Kindertagesbetreuung diskutiert, wobei insbesondere der Nutzen für die individuelle Begleitung von Kindern und die Professionalisierung der pädagogischen Arbeit hervorgehoben wird.

2.1 Pro Portfolioarbeit: Dieses Kapitel liefert Argumente für den Einsatz von Portfolios, indem es auf die Unterstützung kindlicher Selbstbildungspotenziale und die veränderten Anforderungen an pädagogische Fachkräfte eingeht.

2.2 Möglichkeiten der Gestaltung der Portfolioarbeit: Hier werden unterschiedliche Portfolio-Konzepte sowie Möglichkeiten der Einbeziehung von Kindern, Eltern und Aspekte der optischen Gestaltung dargelegt.

2.2.1 Ausrichtungsmöglichkeiten des Portfolios: Dieses Kapitel analysiert verschiedene inhaltliche Strukturierungsmöglichkeiten, wie etwa die Ausrichtung an Bildungsbereichen oder das schwedische Modell.

2.2.1.1 Einbeziehen der Kinder: Hier wird betont, dass die Gestaltung der Portfolios mit anstatt für Kinder stattfinden sollte, um Selbstreflexion zu fördern und Wertschätzung auszudrücken.

2.2.1.2 Einbeziehen der Eltern: Dieses Kapitel erläutert, wie Eltern aktiv an der Gestaltung partizipieren können, um die Erziehungspartnerschaft zu stärken.

2.2.2 Optische Gestaltung des Portfolios: Hier werden Kriterien für eine kindgerechte Mappe und die Wichtigkeit der Handhabbarkeit für die Kinder thematisiert.

2.3 Zentrale Aspekte bei der Implementierung von Portfolioarbeit in einer Einrichtung der Kindertagesbetreuung: Dieses Kapitel stellt einen konkreten Leitfaden für Teams dar, um Portfolios systematisch in den Einrichtungsalltag zu integrieren.

2.3.1 Analyse des Ist-Zustands: Hier geht es darum, die aktuelle Beobachtungspraxis zu reflektieren und Wünsche für die zukünftige Dokumentation zu identifizieren.

2.3.2 Sich gemeinsam über Portfolios informieren: Dieses Kapitel beschreibt den notwendigen Prozess der Informationsbeschaffung und des Austauschs innerhalb des Teams.

2.3.3 „Unser Portfolio-Konzept“ – Die Konzipierung eines eigenen Portfolio-Modells: Hier wird die Erarbeitung eines einrichtungsindividuellen Portfolio-Modells behandelt, das den Bedürfnissen von Kindern, Eltern und Team entspricht.

2.3.4 Rahmenbedingungen abstecken: Dieses Kapitel befasst sich mit den Faktoren Zeit, Raum und Material, die für die praktische Arbeit am Portfolio essenziell sind.

2.3.5 Die Heranführung der Eltern an das Portfolio: Hier wird erläutert, wie Eltern durch Veranstaltungen über Ziele und Nutzen der Portfolioarbeit informiert und einbezogen werden.

2.3.6 Die Heranführung der Kinder an das Portfolio: Dieses Kapitel bietet Anregungen, wie die Portfolioarbeit altersgerecht bei den Kindern eingeführt und wie Partizipation dabei gelebt werden kann.

2.3.7 Erprobung und Reflexion: Hier wird die Bedeutung der anschließenden Reflexion im Team betont, um Erfahrungen auszuwerten und das Konzept zu optimieren.

3. Schlussbemerkungen: Dieses Kapitel fasst zusammen, dass die Implementierung von Portfolios ein langfristiger Prozess ist, der zur Anhebung der Qualität in der gesamten Einrichtung beiträgt.

Schlüsselwörter

Portfolio, Bildungsdokumentation, Kindertagesbetreuung, Portfolioarbeit, pädagogisches Werkzeug, Selbstreflexion, Erziehungspartnerschaft, Partizipation, Implementierung, Bildungspläne, Beobachtung, Dokumentationsverfahren, Qualitätssicherung, Lern- und Entwicklungsprozesse, Kompetenzentwicklung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung von Portfolioarbeit als pädagogischem Werkzeug zur systematischen Bildungsdokumentation in Kindertageseinrichtungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung des Portfolios, die verschiedenen Gestaltungs- und Implementierungsmöglichkeiten sowie die Einbeziehung von Kindern und Eltern als Erziehungspartner.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, pädagogischen Teams eine strukturierte Handreichung und Orientierungshilfe zur Einführung von Portfolios in ihrer spezifischen Einrichtung zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse und Aufbereitung bestehender Fachliteratur, ergänzt durch praxisorientierte Empfehlungen für den Implementierungsprozess.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen, verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten, die konkreten Implementierungsschritte in einem Team sowie die Einbindung der verschiedenen Akteure.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind Portfolio, Bildungsdokumentation, Partizipation, Erziehungspartnerschaft, Implementierung und pädagogisches Werkzeug.

Wie unterscheidet sich ein „Lern- bzw. Entwicklungsportfolio“ von anderen Portfolio-Arten?

Ein Lern- bzw. Entwicklungsportfolio ist laut der Autorin auf die Sichtbarmachung von Lernprozessen und die Förderung der Selbstreflexion des Kindes ausgerichtet, anstatt nur eine reine "Bildermappe" darzustellen.

Warum ist die „wahrnehmende Beobachtung“ für die Autorin ein wichtiges Konzept?

Die Autorin erachtet die Auseinandersetzung mit der „wahrnehmenden Beobachtung“ als wertvoll, da sie zu einer deutlichen Professionalisierung der pädagogischen Arbeit führt und nicht auf Kontrolle, sondern auf echtem Interesse am Kind basiert.

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Details

Title
Portfolioarbeit als pädagogisches Werkzeug zur systematischen Bildungsdokumentation. Implementierung in einer Kindertagesbetreuung
College
University of Applied Sciences Düsseldorf
Course
Konzipieren & Evaluieren
Grade
1,3
Author
Sara Kritzler (Author)
Publication Year
2012
Pages
19
Catalog Number
V316251
ISBN (eBook)
9783668153745
ISBN (Book)
9783668153752
Language
German
Tags
kita kindergarten kindertagesstätte portfolio portfolioarbeit dokumentation bildungsdokumentation beobachtung beobachten kind kinder dokumentieren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sara Kritzler (Author), 2012, Portfolioarbeit als pädagogisches Werkzeug zur systematischen Bildungsdokumentation. Implementierung in einer Kindertagesbetreuung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/316251
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