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Einfluss des Working Capital Managements auf die Unternehmensrentabilität und -liquidität

Title: Einfluss des Working Capital Managements auf die Unternehmensrentabilität und -liquidität

Project Report , 2016 , 32 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Hendrik Lange (Author)

Business economics - Investment and Finance

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Summary Excerpt Details

Gegenstand dieser Arbeit ist die Vorstellung des Working Capital Managements als ganzheitliches und integriertes Managementkonzept zur Planung, Steuerung und Kontrolle des im Unternehmen gebundenen betriebsnotwendigen Vermögens sowie der Analyse seiner Wirkungszusammenhänge in Bezug auf die Unternehmensrentabilität und –liquidität.

Liquidität und Rentabilität sind die zwei Grundpfeiler unternehmerischen Handelns. Unternehmen können langfristig am Markt nur erfolgreich sein, wenn sie es schaffen, sowohl eine ausreichende Liquidität zur Bedienung ihrer Zahlungsverpflichtungen vorzuhalten als auch eine entsprechende Rendite zu erwirtschaften um den Werteverzehr auffangen und in neue Technologien investieren zu können. Vernachlässigt ein Unternehmen eines dieser beiden Ziele, so führt dies langfristig unweigerlich zum Ausscheiden des betreffenden Unternehmens aus dem Markt.

Die Schwierigkeit hinter dieser zunächst einfach und logisch klingenden Betrachtung liegt jedoch darin, dass Rentabilität und Liquidität zwei konkurrierende Zielsetzungen sind, welche sich jeweils gegenseitig negativ beeinflussen. Beschafft sich ein Unternehmen beispielweise am Markt frische Liquidität um Marktschwankungen besser abfedern zu können, so geht dies zwangsläufig zu Lasten der Rentabilität des Unternehmens, da sich das Verhältnis von Ertrag zu Mitteleinsatz negativ verändert. Nutzt ein Unternehmen hingegen seine liquiden Mittel zum Abbau von Schulden und zur Verringerung seiner Zinslast, so steigert sich die Rentabilität des Unternehmens zu Lasten der Liquidität.

Dem im Unternehmen gebundenen Kapital kommt in diesem Wechselspiel zwischen Rentabilität und Liquidität eine bedeutende Rolle zu. Während das Anlagevermögen die zur Produktion notwendigen Anlagen und Maschinen umfasst, welche nur langsam abgebaut und schwer liquidiert werden können, umfasst das Umlaufvermögen in erster Linie die betriebsnotwendigen Produktionsfaktoren, welche in der Regel nur kurzfristig im Unternehmen verbleiben und dem Unternehmen somit einen gewissen Spielraum zur Steuerung des im Unternehmen gebundenen Kapitals ermöglichen.

Das Working Capital Management, welches Gegenstand der nachfolgenden Projektarbeit ist, setzt an diesem Stellhebel an und gibt dem Management ein Instrument an die Hand, mit welchem sie das Working Capital und damit auch die Liquidität und Rentabilität eines Unternehmens maßgeblich zu ihren Gunsten beeinflussten können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Einführung und Problembeschreibung

1.2. Ziel der Arbeit

1.3. Aufbau der Arbeit

2. Grundlagen des Working Capital Managements

2.1. Definitionen

2.1.1. Working Capital

2.1.2. Working Capital Management

2.2. Ziele des Working Capital Managements

2.3. Zielkonflikte des Working Capital Managements

3. Prozesse des Working Capital Managements

3.1. Forderungsmanagement – Order-to-Cash Prozess (OTC)

3.1.1. Prozessdarstellung

3.1.2. Steuerungsgröße: Days Sales Outstanding (DSO)

3.1.3. Maßnahmen zur Optimierung des Order-to-Cash Prozesses

3.2. Vorratsmanagement – Forecast-to-Fullfill Prozess (FTF)

3.2.1. Prozessdarstellung

3.2.2. Steuerungsgröße: Days Inventories Held (DIH)

3.2.3. Maßnahmen zur Optimierung des Forecast-to-Fullfill Prozesses

3.3. Verbindlichkeitenmanagement – Purchase-to-Pay Prozess (PTP)

3.3.1. Prozessdarstellung

3.3.2. Steuerungsgröße: Days Payables Outstanding (DPO)

3.3.3. Maßnahmen zur Optimierung des Purchase-to-Pay Prozesses

3.4. Cash Conversion Cycle (CCC)

4. Einfluss des Working Capital Managements auf die Liquidität

4.1. Einfluss auf die Eigenkapitalquote

4.2. Einfluss auf die Liquiditätsgrade

4.3. Einfluss auf den Cash Conversion Cycle

5. Einfluss des Working Capital Managements auf die Rentabilität

5.1. Einfluss auf den Cashflow

5.2. Einfluss auf den Return-on-Investment (ROI)

6. Fazit

6.1. Zusammenfassung

6.2. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Vorstellung des Working Capital Managements als ganzheitliches Managementkonzept zur Planung, Steuerung und Kontrolle des betriebsnotwendigen Vermögens, um dessen Einfluss auf Rentabilität und Liquidität eines Unternehmens fundiert zu analysieren.

  • Methoden zur Optimierung von Order-to-Cash-, Forecast-to-Fullfill- und Purchase-to-Pay-Prozessen.
  • Dynamische Steuerung durch den Cash Conversion Cycle (CCC).
  • Analyse der Auswirkungen auf Liquiditätsgrade und Eigenkapitalquote.
  • Untersuchung der Rentabilitätssteigerung mittels Kennzahlensystemen wie dem ROI.
  • Praktische Fallsimulation am Beispiel der Stark Industrie GmbH.

Auszug aus dem Buch

3.1. Forderungsmanagement – Order-to-Cash Prozess (OTC)

Der Order-to-Cash Prozess bildet den gesamten Vertriebsprozess von der Auftragserfassung über die Auftragsbearbeitung bis hin zum Zahlungseingang ab. Der Order to-Cash Prozess besteht entsprechend der zeitlichen Reihenfolge der anfallenden Tätigkeiten aus den Teilprozessen Risiko- und Kreditmanagement, Auftragsbearbeitung und Rechnungsstellung, Geschäftsbedingungen, Mahnwesen, Reklamationsmanagement und dem Zahlungsmanagement.

Primäre Zielsetzung des Order-to-Cash Prozesses ist es, den Zahlungseingang zu beschleunigen und die ausstehenden Forderungen in voller Höhe zu erhalten. Aus statischer Sicht führt diese Zielsetzung zu einer Reduzierung des Forderungsbestands, während aus dynamischer Sicht eine Reduzierung der Kapitalbindung in Umsatztagen, ausgedrückt durch die Steuerungskennzahl Days Sales Outstanding, angestrebt wird.

Die Days Sales Outstanding (DSO) sind die Steuerungskennzahl des Order-to-Cash Prozesses. Die DSO geben die Forderungsreichweite in Tagen an, also die Anzahl der Tage die durchschnittlich von der Rechnungsstellung bis zum Zahlungseingang durch den Kunden vergehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Zielkonflikte zwischen Rentabilität und Liquidität und die Rolle des Working Capital Managements.

2. Grundlagen des Working Capital Managements: Definition der Begrifflichkeiten, der strategischen Ziele und der bei Optimierungsprojekten entstehenden Zielkonflikte.

3. Prozesse des Working Capital Managements: Detaillierte Analyse der Kernprozesse (OTC, FTF, PTP) und ihre Zusammenführung im dynamischen Steuerungskonzept des Cash Conversion Cycle.

4. Einfluss des Working Capital Managements auf die Liquidität: Untersuchung der Auswirkungen von Working Capital Maßnahmen auf die Eigenkapitalquote, Liquiditätsgrade und den Cash Conversion Cycle anhand eines Praxisbeispiels.

5. Einfluss des Working Capital Managements auf die Rentabilität: Analyse der positiven Effekte auf den operativen Cashflow und den Return-on-Investment (ROI) durch verringerten Kapitaleinsatz.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Potenziale des Working Capital Managements als Instrument für wirtschaftliche Stabilität in verschiedenen Konjunkturphasen.

Schlüsselwörter

Working Capital Management, Rentabilität, Liquidität, Cash Conversion Cycle, Order-to-Cash, Purchase-to-Pay, Forecast-to-Fullfill, Forderungsmanagement, Vorratsmanagement, Verbindlichkeitenmanagement, ROI, Cashflow, Bilanzoptimierung, Prozessmanagement, Kennzahlensysteme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der ganzheitlichen Steuerung des im Unternehmen gebundenen Kapitals, um durch prozessorientierte Ansätze sowohl die Liquidität als auch die Rentabilität nachhaltig zu verbessern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Optimierung der drei Kernprozesse (OTC, FTF, PTP), der Einsatz des Cash Conversion Cycle als Steuerungsinstrument sowie die Analyse der Auswirkungen auf finanzielle Unternehmenskennzahlen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, das Working Capital Management als integriertes Konzept zur Planung und Kontrolle betriebsnotwendigen Vermögens darzustellen und die Wirkungszusammenhänge auf die Rentabilität und Liquidität aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine prozessorientierte Analyse und wendet die theoretischen Erkenntnisse in einem fiktiven Berechnungsmodell (Stark Industrie GmbH) an, um Auswirkungen auf Liquiditätsgrade und ROI zu demonstrieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Prozesse des Working Capital Managements im Detail erläutert, Möglichkeiten zur Optimierung aufgezeigt und die anschließende quantitative Auswirkung auf die Bilanz und Kennzahlen simuliert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Working Capital Management, Cash Conversion Cycle, Rentabilität, Liquidität, Forderungs- und Vorratsmanagement sowie Prozessoptimierung.

Wie verändert das Working Capital Management die Eigenkapitalquote?

Durch die Freisetzung von Mitteln, die zum Schuldenabbau verwendet werden, sinkt die Bilanzsumme, was bei konstantem Eigenkapital zu einer rechnerischen Erhöhung der Eigenkapitalquote führt.

Warum ist der Cash Conversion Cycle das "Herzstück" des Konzepts?

Er bietet im Gegensatz zu statischen Betrachtungen eine dynamische, prozessorientierte Sichtweise, indem er die Reichweiten von Forderungen, Vorräten und Verbindlichkeiten in einem einzigen, integrierten Modell zusammenführt.

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Details

Title
Einfluss des Working Capital Managements auf die Unternehmensrentabilität und -liquidität
College
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Grade
1,7
Author
Hendrik Lange (Author)
Publication Year
2016
Pages
32
Catalog Number
V315970
ISBN (eBook)
9783668156289
ISBN (Book)
9783668156296
Language
German
Tags
Working Capital Management Working Capital Order-to-Cash Forecast-to-Fullfill Purchase-to-Pay Cash Conversion Cycle Net Working Capital Days Working Capital Betriebsvermögen Umlaufvermögen Rentabilität Liquidität Cash Management Forderungsmanagement Vorratsmanagement Verbindlichkeitenmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hendrik Lange (Author), 2016, Einfluss des Working Capital Managements auf die Unternehmensrentabilität und -liquidität, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/315970
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