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Gewalt gegen Pflegende. Gewaltprävention und Gewaltintervention in der Pflegebranche

Titel: Gewalt gegen Pflegende. Gewaltprävention und Gewaltintervention in der Pflegebranche

Hausarbeit , 2015 , 23 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: M.Ed. Henriette Bartusch (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Gewalt in der Pflege

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist es, die Frage zu klären, wie sich Pflegende vor Gewaltübergriffen schützen können. Um diese Zielstellung zu erfüllen, ist die Arbeit folgendermaßen gegliedert.

Zunächst wird versucht, sich dem Begriff der Gewalt anzunähern, um danach eine Definition und mögliche Einteilung des Gewaltbegriffs zu erarbeiten. An dieser Stelle soll ebenso die Gewaltanwendung in der Pflege exemplarisch aufgedeckt werden.

Das darauffolgende Kapitel beschäftigt sich mit Präventions- und Interventionsmöglichkeiten zum Schutz der Pflegenden. Dabei soll vor allem die Prävention im Fokus stehen, um die Entstehung von Gewalt von Beginn an zu verhindern. Somit soll das vorletzte Kapitel mögliche Lösungsansätze bieten und damit aufzeigen, wie Pflegende sich vor Gewaltübergriffen schützen können.

Abschließend fasst eine Schlussbetrachtung die wichtigsten Aspekte der Arbeit zusammen und dient zugleich der Rückführung zum Thema.

Von jeglichen Theorien, die Erklärungen für gewalttätiges Verhalten liefern sowie von rechtlichen Bezugnahmen soll in dieser Arbeit abgesehen werden, da es vielmehr um die Förderung der Wahrnehmung für gewalttätiges Handeln sowie um die praktische Lösung derartigen Begegnens gehen soll.

Des Weiteren soll in dieser Arbeit lediglich die Gewalt gegen Pflegende und nicht gegen zu Pflegende betrachtet werden, da sonst der Rahmen der Arbeit überschritten werden würde.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gewalt in der Pflege – Ein Definitionsversuch

3. Gewaltprävention und -intervention

4. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der Problematik der Gewalt gegen Pflegende im Berufsalltag und untersucht, mit welchen präventiven sowie intervenierenden Maßnahmen sich das Pflegepersonal vor solchen Übergriffen schützen kann.

  • Phänomenologie der Gewalt in der Pflege
  • Differenzierung zwischen verschiedenen Gewaltformen
  • Risikofaktoren für Gewalt am Arbeitsplatz
  • Präventionsstrategien und Kompetenzförderung
  • Interventionsmöglichkeiten in Akutsituationen

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Violence in the healthcare workplace is an unfortunate reality, a risk factor that is sometimes viewed as fact of life for nurses. Statistics proving the staggering number of violent acts against nurses on the job are released year after year [...]. In spite of this, attempts to quell this workplace hazard have often been largely unsuccessful, perpetuating a culture of complacence.1

Trautner bringt die drastische Problematik, mit welcher Pflegende tagtäglich in ihrem Arbeitsumfeld konfrontiert sind auf den Punkt. Mit Schlagwörtern wie unfortunate, risk factor and hazard spricht sie die bedrohliche Situation Pflegender an, welche oftmals unausgesprochen bleibt, da sie viel zu oft als „fact of life for nurses“2 bagatellisiert wird. Dabei sollte diese Thematik nicht unterbewertet werden, denn aktuellere Studien „aus dem europäischen und deutschsprachigen Raum konnten [...] aufzeigen, dass zwischen 20 und 90% der Mitarbeitenden innerhalb von 12 Monaten physische und verbale Gewalt“3 durch PatientInnen erfuhren. So fanden zum Beispiel Franz et al. in ihrer retrospektiven Studie von 2010 mit 123 Befragten heraus, dass innerhalb der letzten 12 Monate „70.7% of the respondents experienced physical and 89.4% verbal aggression“4. Auch aus eigener Erfahrung – durch die Arbeit im pflegerischen Bereich im Krankenhaus – kann bestätigt werden, dass durch PatientInnen ausgeübte Gewalt eine immanente Konstante des Berufsalltages von Gesundheits- und KrankenpflegerInnen darstellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Verbreitung von Gewalt gegenüber Pflegepersonal und begründet die Relevanz der Thematik für den beruflichen Alltag sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2. Gewalt in der Pflege – Ein Definitionsversuch: Dieses Kapitel nähert sich dem komplexen Begriff der Gewalt, erarbeitet eine pflegespezifische Definition und differenziert zwischen verschiedenen Formen wie direkter und indirekter Gewalt.

3. Gewaltprävention und -intervention: Es werden zentrale Risikofaktoren analysiert sowie präventive Ansätze wie Kompetenzförderung und Psychohygiene, aber auch praktische Interventionsmöglichkeiten bei akuten Gewaltübergriffen dargestellt.

4. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer dauerhaften Auseinandersetzung mit dem Thema Gewalt, um eine humane und sichere Pflegequalität zu gewährleisten.

Schlüsselwörter

Gewalt in der Pflege, Gewaltprävention, Gewaltintervention, Pflegequalität, Pflegende, Aggression, Resilienz, Berufliche Belastung, Kompetenzentwicklung, Psychohygiene, Arbeitsschutz, Konfliktmanagement, Deeskalation, Pflegewissenschaft, Patientenkontakt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Problematik der Gewalt gegen Pflegende durch PatientInnen und untersucht, wie man dieser Herausforderung begegnen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Definition von Gewalt im pflegerischen Kontext, die Identifikation von Risikofaktoren sowie Strategien zur Prävention und Intervention.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu klären, wie sich Pflegende im Berufsalltag wirksam vor Gewaltübergriffen schützen können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die auf einer systematischen Recherche in Fachdatenbanken und Bibliothekskatalogen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung der Gewalt sowie eine ausführliche Erörterung präventiver Maßnahmen und Handlungsmöglichkeiten für den Akutfall.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Gewaltprävention, Pflegende, Resilienz, Aggressionsmanagement und professionelle Pflegequalität geprägt.

Warum ist laut der Autorin ein "Definitionsversuch" von Gewalt in der Pflege nötig?

Weil Gewalt als sehr komplex empfunden wird und eine präzise Definition notwendig ist, um Gewalthandlungen im Pflegealltag identifizieren und strukturiert analysieren zu können.

Welche Rolle spielt die "Psychohygiene" für das Pflegepersonal?

Sie dient als Schutzschild, indem Pflegende lernen, durch ein positives Selbstbild und Erholungsphasen ihr Selbstbewusstsein zu stärken und damit weniger Angriffsfläche für Gewalt zu bieten.

Können auch Institutionen als Täter von Gewalt gegenüber Pflegenden auftreten?

Ja, durch strukturelle Faktoren wie Personalmangel, Zeitdruck und unregelmäßige Dienstzeiten kann auch die Institution strukturelle Gewalt gegen Pflegende ausüben.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gewalt gegen Pflegende. Gewaltprävention und Gewaltintervention in der Pflegebranche
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Berufspädagogik und Berufliche Didaktiken)
Veranstaltung
Komplexe Versorgungssysteme in der Pflege
Note
2,0
Autor
M.Ed. Henriette Bartusch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
23
Katalognummer
V315369
ISBN (eBook)
9783668136168
ISBN (Buch)
9783668136175
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gewalt gegen Pflegende Gewalt und Pflege Gewaltprävention Gewaltintervention
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.Ed. Henriette Bartusch (Autor:in), 2015, Gewalt gegen Pflegende. Gewaltprävention und Gewaltintervention in der Pflegebranche, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/315369
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  23  Seiten
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