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Volksherrschaft nach Aristoteles und die moderne parlamentarische Demokratie

Title: Volksherrschaft nach Aristoteles und die moderne parlamentarische Demokratie

Term Paper , 2015 , 27 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christian Kremer (Author)

Philosophy - General Essays, Eras

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Summary Excerpt Details

Angesichts der Aktualität der aristotelischen Politik für die moderne politische Philosophie werden in der vorliegenden Arbeit die aristotelische Volksherrschaft und die moderne parlamentarische Demokratie miteinander verglichen und ihre Unterschiede kritisch bewertet. Unter der Volksherrschaft nach Aristoteles verstehe ich die aristotelische Bestimmung der Demokratie sowie Aristoteles' Entwurf der Politie als gemeinwohlorientierte Form der Volksherrschaft und bestmögliche Staatsverfassung.

Nach der Untersuchung der Demokratie und Politie in der aristotelischen Staatsformenlehre und vor dem Hintergrund der antiken athenischen Demokratie stelle ich die Grundlagen und Erscheinungsformen der modernen parlamentarischen Demokratie dar. In diesem Zusammenhang erläutere ich die Prinzipien der Volkssouveränität, Rechtsstaatlichkeit und Gewaltenteilung. Ferner werfe ich einen Blick auf den repräsentativen Charakter der parlamentarischen Demokratie und auf die Rolle der Parteien. Danach betrachte ich die Verwirklichung von Freiheit, Gleichheit und sozialer Gerechtigkeit als Ziele der modernen Demokratie.

Anschließend vergleiche ich die aristotelische Volksherrschaft mit der modernen parlamentarischen Demokratie, indem ich ihre wichtigsten Gemeinsamkeiten und Unterschiede aufzeige sowie in einer kritischen Gegenüberstellung über ihre größten Stärken und Schwächen reflektiere. Konkrete Detailfragen zur modernen Demokratie kläre ich am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0. Einleitung

1. Die aristotelische Staatsformenlehre

1.1 Demokratie

1.2 Politie

2. Die moderne parlamentarische Demokratie

2.1 Volkssouveränität, Rechtsstaatlichkeit und Gewaltenteilung

2.2 Repräsentation und Parteien

2.3 Freiheit, Gleichheit und soziale Gerechtigkeit

3. Volksherrschaft nach Aristoteles und die moderne parlamentarische Demokratie im Vergleich

3.1 Gemeinsamkeiten und Unterschiede

3.2 Stärken und Schwächen

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit setzt die aristotelische Volksherrschaft sowie das Konzept der Politie in einen kritischen Vergleich zur modernen parlamentarischen Demokratie, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Staatskonzeption und Machtausübung aufzuzeigen und die Relevanz der aristotelischen Lehre für heutige Diskurse zu bewerten.

  • Aristotelische Staatsformenlehre und das Konzept der Politie
  • Prinzipien der modernen parlamentarischen Demokratie (Volkssouveränität, Rechtsstaatlichkeit)
  • Struktureller Vergleich antiker und moderner Demokratiemodelle
  • Rolle der Gewaltenteilung und Partizipationsmöglichkeiten
  • Kritische Analyse von Stärken und Schwächen beider Systeme

Auszug aus dem Buch

1. Die aristotelische Staatsformenlehre

In Buch III der Politik beginnt Aristoteles, seine Lehre von den verschiedenen Staatsformen zu entwickeln. Das Wesen eines Staates offenbart sich in seiner Verfassung. Aristoteles bestimmt den Begriff der Verfassung als „die Ordnung (táxis) des Staates (pólis) in bezug auf die Staatsämter (arché) und vor allem in bezug auf das oberste von allen, denn das oberste von allen ist die Regierung (políteuma), und diese wiederum ist die Verfassung.“ Aristoteles formuliert drei Möglichkeiten der Machtverteilung und Machtausübung im Staat. Die Staatsregierung als „oberste Gewalt“ wird entweder „von einem oder von wenigen oder von der Mehrzahl des Volkes“ gebildet.

Aristoteles hält die Verfassungen für richtig, die das Allgemeinwohl befördern, während er die Verfassungen, die „nur den eigenen Nutzen des einen oder der wenigen oder der großen Mehrzahl“ zum Ziel haben, als „bloße Abarten“ richtiger Verfassungsformen ansieht. Bei dieser normativen Betrachtung wird deutlich, dass Aristoteles strikt zwischen dem Allgemeinwohl und dem Eigennutz der großen Mehrheit unterscheidet. Unter dem Allgemeinwohl versteht Aristoteles den Zweck des Staates, zur Glückseligkeit, zur „Vollkommenheit des Lebens“ seiner Bürger beizutragen. Als notwendiger Bestandteil des gelingenden Lebens gilt ihm die Tüchtigkeit bzw. Tugendhaftigkeit, wie es Aristoteles in der Nikomachischen Ethik ausführlich behandelt.

Kombiniert man die drei Möglichkeiten der Machtverteilung und -ausübung mit den beiden Möglichkeiten der staatlichen Zielsetzung ergeben sich die drei richtigen Verfassungen Königtum, Aristokratie und Politeia, die in späteren Kapiteln Politie genannt wird, sowie die drei entarteten Verfassungen Tyrannis, Oligarchie und Demokratie. Aristoteles fährt in seiner Untersuchung staatlicher Machtausübung fort und identifiziert die „beratende Gewalt [,] […] die regierende Gewalt […] [und] die richterliche Gewalt“ als die drei Teile jeder Verfassung.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Einleitung: Diese Einleitung führt in die aristotelische Politik ein, beleuchtet deren Renaissance in der modernen Philosophie und skizziert das Ziel der Arbeit, die aristotelische Volksherrschaft mit der parlamentarischen Demokratie zu vergleichen.

1. Die aristotelische Staatsformenlehre: Hier werden die Grundlagen der aristotelischen Verfassungslehre erläutert, insbesondere die Unterscheidung zwischen richtigen und entarteten Staatsformen sowie die spezifische Definition der Demokratie und der Politie.

2. Die moderne parlamentarische Demokratie: Dieses Kapitel stellt zentrale Prinzipien der heutigen Demokratie dar, wie Volkssouveränität, Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung sowie die Rolle von Parteien und Parlamentarismus.

3. Volksherrschaft nach Aristoteles und die moderne parlamentarische Demokratie im Vergleich: In diesem Hauptteil werden beide Systeme gegenübergestellt, Gemeinsamkeiten bei der Gewaltenteilung analysiert und die jeweiligen Stärken und Schwächen kritisch hinterfragt.

4. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und bewertet die aristotelische Politie als einen theoretischen Vorläufer des modernen Verfassungsstaates.

Schlüsselwörter

Aristoteles, Politik, Demokratie, Politie, parlamentarische Demokratie, Volkssouveränität, Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung, Gemeinwohl, Staatsformenlehre, Partizipation, Mesotes-Lehre, Liberalismus, Menschenrechte, Sozialstaat

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die antike Staatsformenlehre von Aristoteles im Vergleich zur modernen parlamentarischen Demokratie, um historische Wurzeln und konzeptionelle Unterschiede politischer Herrschaft aufzuzeigen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die aristotelische Definition von Demokratie und Politie sowie moderne Konzepte wie Volkssouveränität, Rechtsstaatlichkeit und die Rolle des Parteienstaats.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die aristotelische Volksherrschaft kritisch mit heutigen demokratischen Systemen zu vergleichen und zu reflektieren, inwiefern antike Ideen zur Vermeidung von Machtkonzentration für moderne Demokratien relevant bleiben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer philosophischen und politikwissenschaftlichen Literaturanalyse sowie einem systemvergleichenden Ansatz, der antike Schriften mit modernen Demokratietheorien verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Darstellung der aristotelischen Lehre, eine Analyse der Prinzipien moderner parlamentarischer Demokratien und einen direkten Vergleich, der Stärken und Schwächen beider Systeme beleuchtet.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind neben Aristoteles und Politik vor allem Volkssouveränität, Gewaltenteilung, Gemeinwohl, Mesotes-Lehre sowie die Unterscheidung zwischen antiker Demokratie und moderner parlamentarischer Demokratie.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von Freiheit bei Aristoteles von der heutigen?

Während Aristoteles Freiheit primär mit positiver Partizipation in einer überschaubaren Polis verknüpft, ruht der moderne Freiheitsbegriff auf dem Fundament universaler Menschenrechte und individueller Abwehrrechte gegenüber dem Staat.

Warum ist laut Aristoteles die Politie der Demokratie vorzuziehen?

Aristoteles sieht in der Politie eine gemischte Verfassung, die durch ihre Verankerung im Mittelstand die Vorteile von demokratischen und oligarchischen Elementen vereint und dadurch stabiler und gemeinwohlorientierter ist als eine radikale Demokratie.

Welche Schwäche sieht die Arbeit in der modernen parlamentarischen Demokratie?

Eine zentrale Schwäche ist die Tendenz zum „Parteienstaat“, der durch den intensiven Konkurrenzkampf um Macht zu einer Aushöhlung des freien Mandats und einer Verfestigung politischer Eliten führen kann.

Was ist die Bedeutung des Losverfahrens in der antiken Demokratie?

Das Losverfahren garantierte nach Aristoteles eine absolute Gleichheit aller Bürger bei der Ämtervergabe und wirkte durch die kurze Amtsdauer einer gefährlichen Machtkonzentration entgegen.

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Details

Title
Volksherrschaft nach Aristoteles und die moderne parlamentarische Demokratie
College
University of Dortmund  (Institut für Philosophie und Politikwissenschaft)
Course
Aristoteles: Politik
Grade
1,3
Author
Christian Kremer (Author)
Publication Year
2015
Pages
27
Catalog Number
V315167
ISBN (eBook)
9783668141803
ISBN (Book)
9783668141810
Language
German
Tags
volksherrschaft aristoteles demokratie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Kremer (Author), 2015, Volksherrschaft nach Aristoteles und die moderne parlamentarische Demokratie, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/315167
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