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Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik

Schulen in freier Trägerschaft - dargestellt am Beispiel der Montessorischule Langenhagens

Titel: Schulen in freier Trägerschaft - dargestellt am Beispiel der Montessorischule Langenhagens

Examensarbeit , 2003 , 118 Seiten , Note: gut

Autor:in: Wiebke Boden (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

[...] Im Rahmen dieser Arbeit stelle ich mir die Aufgabe, darzulegen, ob es bereits jetzt
Alternativen im deutschen Bildungssystem gibt, mit denen man die Bildungsmisere in
Deutschland sicherlich nicht lösen aber zumindest mildern kann.
Die Strukturierung meiner Arbeit habe ich folgendermaßen vorgenommen:
Zunächst werde ich die allgemeinen Grundlagen der Thematik der Freien Schulen
erörtern (Kapitel 2). Dazu stelle ich die Merkmale aller Schulen in freier Trägerschaft
vor und zeige ihre Entwicklung von der Vergangenheit bis in die Gegenwart auf. Ein
weiterer Punkt in diesem Kapitel ist die Darstellung der Regularien, der Finanzierung
und der Rechtsstellung der Freien Schulen durch den Gesetzgeber.
In Kaptitel 3 beschreibe ich die fünf bekanntesten und am meisten verbreiteten Freien
Schulen, die in Deutschland existieren und ihre unterschiedlichen Ansichten in der
Gestaltung ihres Unterrichts besitzen.
In Kapitel 4 werde ich die Montessori Schule in Langenhagen vorstellen, die mit ihrem
speziellen pädagogischen Konzept eine eher außergewöhnliche Freie Schule darstellt.
Das pädagogische Konzept, das Erleben des Unterrichtsalltages sowie persönlich
geschilderte Eindrücke werden der Arbeit hierdurch den notwendigen praktischen
Bezug geben.
Zum Schluss meiner Arbeit (Kapitel 5) stelle ich aktuelle Fragen der Bildungspolitik,
wie z.B. Was können staatliche Schulen von Schulen in freier Trägerschaft lernen und umgekehrt? Warum können sich die Schulen in freier Trägerschaft gegenüber den
staatlichen Schulen nicht behaupten? , zur Diskussion und zeige mögliche Lösungswege
auf.
Zum Abschluss meiner Einleitung ist es notwendig, folgendes klarzustellen bzw. zu
erwähnen. Ich habe, aus Vereinfachungsgründen, bei der Erwähnung des Lehrpersonals
oftmals nur die männliche Bezeichnung benutzt.
An dieser Stelle danke ich allen Mitgliedern der Montessori Schule Langenhagen, die es
ermöglicht haben, ihre Schule in dieser Arbeit vorzustellen. Dank gilt besonders Herrn
Dr. Berger, dem Direktor der Schule, der sich einem Interview stellte und mir Fotos für
meine Arbeit zur Verfügung stellte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Freie Schulen

2.1 Merkmale der Schulen in freier Trägerschaft

2.1.1 Begriffsbestimmung

2.1.2 Konzept der Freien Schulen

2.1.3 Ausbildung und Stellung des Lehrers

2.2 Die historische Entwicklung der Schulen in freier Trägerschaft

2.3 Rechtsstellung der Schulen in freier Trägerschaft

2.4 Finanzierung

2.5 Die Vielfalt des freien Schulwesens dargestellt an ausgewählten Schulkonzepten

Die freien Waldorfschulen

2.6.1 Aufgaben und Stand des Lehrers

2.6.2 Unterrichtspraxis und Lehrpläne

2.7 Die Freien katholischen und evangelischen Schulen

2.7.1 Freie katholische Schulen

2.7.1.1 Aufgaben und Stand des Lehrers in den Freien katholischen Schulen

2.7.1.2 Unterrichtspraxis und Lehrpläne

2.7.2 Evangelische Schulen:

2.7.2.1 Aufgaben und Stand des Lehrers

2.7.2.2 Unterrichtspraxis und Lehrpläne

2.8 Die deutschen Landerziehungsheime

2.8.1 Aufgaben und Stand des Lehrers

2.8.2 Unterrichtspraxis und Lehrpläne

2.9 Die Montessori- Schulen

2.9.1 Aufgaben und Stand des Lehrers

2.9.2 Unterrichtspraxis und Lehrpläne

3 Die Montessorischule Langenhagen- Beispiel für eine Schule in freier Trägerschaft

3.1 Vorstellung der Schule

3.2 Pädagogisches Konzept der Schule in Langenhagen

3.2.1 Was ist Hochbegabung?

3.2.2 Interview mit dem Direktor

3.3 Hospitation im Unterricht

3.3.1 Umgang mit dem Montessori- Material

3.3.1.1 Sinnesmaterial

3.3.1.2 Mathematisches Material

3.3.1.3 Sprachmaterial

3.3.1.4 Übungen des praktischen Lebens

3.3.2 Stellungnahme

4 Die Schulen in freier Trägerschaft - ein Impulsgeber für die staatliche Schule?

4.1 Was können staatliche Schulen von Schulen in freier Trägerschaft lernen?

4.2 Warum wurde das Konzept der Freien Schulen im staatlichen Schulwesen noch nicht realisiert?

4.3 Wie kann man das Konzept der Freien Schulen in die staatlichen Schulen einführen?

4.4 Warum können sich die Schulen in freier Trägerschaft gegenüber den staatlichen Schulen nicht behaupten?

4.5 Forderung der Freien Schulen an die Bildungspolitik

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, ob es im deutschen Bildungssystem bereits Alternativen gibt, die dazu beitragen können, die festgestellte Bildungsmisere zu mildern. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Rolle von Schulen in freier Trägerschaft als Impulsgeber für das staatliche Schulwesen, dargestellt am Praxisbeispiel der Montessorischule Langenhagen.

  • Merkmale und Konzepte von Schulen in freier Trägerschaft
  • Vergleich unterschiedlicher freier Schulkonzepte (Waldorf, Katholisch/Evangelisch, Landerziehungsheime, Montessori)
  • Analyse des pädagogischen Konzepts und der Unterrichtspraxis der Montessorischule Langenhagen
  • Diskussion über Transfermöglichkeiten freier Schulkonzepte in staatliche Schulen
  • Anforderungen und bildungspolitische Perspektiven für das Schulwesen

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Konzept der Freien Schulen

Eine Freie Schule mit einem bestimmten weltanschaulichen und pädagogisch didaktischen Konzept, ist keine Forderung der Gesellschaft, keine Forderung von Pädagogen, keine Forderung von Politikern oder Beamten, sondern eine Forderung von Schülern bzw. stellvertretend für sie, von Eltern. Schulen in freier Trägerschaft stehen für das intensive Bemühen um ein Höchstmaß an einer Differenzierung der Leistungsanforderungen und an einer Individualisierung der Lernprozesse. Schulen in freier Trägerschaft sehen sich bei aller Vielfalt, Unterschiedlichkeit und Unabhängigkeit der unterschiedlichen Werteorientierungen, Glaubensbindungen und weltanschaulichen Positionen ihrer Trägereinrichtungen und Dachverbände in ihrer Verantwortung gegenüber den Kindern durch eine Reihe gemeinsamer pädagogischer Leitvorstellungen verbunden.

Alle Freien Schulen begreifen die Kindheit als eigenständige Lebensphase mit dem Recht auf Selbstbestimmung, Glück und Zufriedenheit. Da das eigenverantwortliche Handeln des Kindes im Vordergrund steht, basiert das pädagogische Prinzip des Unterrichts auf einer differenzierten Angebotsform. An den meisten Freien Schulen gibt es eine Mischung aus freien Angeboten und solchen, an denen die Kinder verbindlich teilnehmen müssen. Zu diesen großen Freiheitsräumen für Kinder gehören ebenfalls die weitgehende Individualisierung des Lernens durch Binnendifferenzierung, Freiarbeit, Wochenplanarbeit, von Schülern selbst gewählte und selbstorganisierte Aktivitäten, die von Erwachsenen nicht gelenkt oder kontrolliert werden. Weiterhin werden ihnen viele Mitbestimmungsrechte über wesentliche Angelegenheiten des Schulalltags eingeräumt. Das gilt zum Beispiel bei der Erarbeitung von Regeln des Schullebens, bei der Planung von Lernangeboten, bei der Gestaltung der Klassenräume etc.. Die Freien Schulen stellen sich somit der Forderung nach einem Unterricht und nach Arbeitsformen, die ein selbständiges und eigenverantwortliches und über die Schule hinaus ein lebensbegleitendes Lernen ermöglichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Erläutert die Motivation der Autorin zur Untersuchung alternativer Schulformen angesichts der aktuellen Bildungsmisere und legt die Struktur der Arbeit dar.

2 Freie Schulen: Vermittelt Grundlagen zu Merkmalen, Geschichte, rechtlicher Stellung und Finanzierung von Schulen in freier Trägerschaft sowie einen Überblick über verschiedene Schulkonzepte.

3 Die Montessorischule Langenhagen- Beispiel für eine Schule in freier Trägerschaft: Stellt die konkrete Praxis der Montessorischule in Langenhagen vor, inklusive deren pädagogischem Konzept, Hochbegabtenförderung und Hospitationsergebnissen.

4 Die Schulen in freier Trägerschaft - ein Impulsgeber für die staatliche Schule?: Reflektiert kritisch über die Übertragbarkeit freier Konzepte auf staatliche Schulen, diskutiert Hindernisse und stellt bildungspolitische Forderungen.

5 Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und zieht ein Resümee über die Rolle freier Schulen als Impulsgeber sowie die notwendige Weiterentwicklung des Bildungssystems.

Schlüsselwörter

Freie Schulen, Schulen in freier Trägerschaft, Montessoripädagogik, Waldorfpädagogik, Landerziehungsheime, Hochbegabtenförderung, Freiarbeit, Schulkonzepte, Bildungspolitik, Reformpädagogik, Individualisierung, Unterrichtspraxis, Ersatzschulen, Schulkultur, Privatschulen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht alternative Schulformen in freier Trägerschaft und deren pädagogische Ansätze als mögliche Lösungsansätze oder Impulsgeber für das deutsche Bildungssystem.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die konzeptionellen Unterschiede freier Schulen, deren historische Entwicklung, rechtliche Rahmenbedingungen sowie die praktische Umsetzung, beispielhaft dargestellt an der Montessorischule Langenhagen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu analysieren, ob und inwieweit das deutsche Bildungssystem durch die Übernahme von Konzepten freier Schulen reformiert oder zumindest die Bildungsmisere gemildert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin kombiniert eine Literaturanalyse der pädagogischen Grundlagen mit einer empirischen Fallstudie, die durch Hospitationen und ein Experteninterview mit dem Schulleiter der Montessorischule Langenhagen gestützt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der allgemeinen Merkmale freier Schulen, einen detaillierten Vergleich bekannter Konzepte sowie eine tiefgehende Fallstudie einer Montessori-Schule mit ihrem besonderen Fokus auf Bilingualität und Hochbegabtenförderung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Freie Schulen, Reformpädagogik, Montessori, Individualisierung, Bildungspolitik und Schulentwicklung.

Welchen Stellenwert nimmt die Hochbegabtenförderung an der untersuchten Schule ein?

An der Montessorischule Langenhagen ist die Förderung hochbegabter Kinder eine der drei Säulen des pädagogischen Konzepts; sie werden integrativ im Klassenverband durch spezielle Materialien und Angebote gefördert.

Welche Kritik äußert die Autorin an der aktuellen Situation staatlicher Schulen?

Die Autorin kritisiert die Passivität, starre Reglementierung, mangelnde Autonomie für Schulen und Lehrkräfte sowie ein System, das eher auf Gehorsam und Konkurrenz als auf individuelles, selbstständiges Lernen ausgerichtet ist.

Ende der Leseprobe aus 118 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Schulen in freier Trägerschaft - dargestellt am Beispiel der Montessorischule Langenhagens
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover  (Institut für Erziehungswissenschaften)
Note
gut
Autor
Wiebke Boden (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
118
Katalognummer
V31446
ISBN (eBook)
9783638324564
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schulen Trägerschaft Beispiel Montessorischule Langenhagens
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Wiebke Boden (Autor:in), 2003, Schulen in freier Trägerschaft - dargestellt am Beispiel der Montessorischule Langenhagens, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/31446
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Leseprobe aus  118  Seiten
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