Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Politics - Topic: Peace and Conflict, Security

Wie neutral ist die Schweiz? Untersuchung des Einsatzes der Schweizer Armee in Kosovo (Swisscoy)

Title: Wie neutral ist die Schweiz? Untersuchung des Einsatzes der Schweizer Armee in Kosovo (Swisscoy)

Term Paper , 2015 , 21 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Lucas Giesen (Author)

Politics - Topic: Peace and Conflict, Security

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Die folgende Arbeit will klären, ob der Swisscoy-Einsatz in Kosovo vereinbar ist mit der Neutralität der Schweiz. Aus der Beantwortung dieser Frage kann man ableiten, ob die Schweiz bezogen auf diesen Fall weiterhin als neutraler Staat angesehen werden kann, oder ob sie doch ihre „neutralitätspolitschen Handlungsspielräume“ (Bundesrat der Schweiz 1999) nutzt.

Hierbei wird zunächst auf die Schweizer Neutralität an sich eingegangen und wie sie bezogen auf den Swisscoy-Einsatz ausgelegt wird. Anhand von Schweizer Quellen, unter anderem der Schweizerischen Bundesverfassung, aber auch Aufsätzen aus der Allgemeinen Schweizerischen Militärzeitschrift, soll dargestellt werden, wie die Schweiz ihre Neutralität selbst definiert und welchen Spielraum sie hinsichtlich außenpolitischer Entscheidungen nutzt, um dem eigenen Anspruch gerecht zu werden.

Darauf folgend werden die Gründe vorgestellt, welche die Schweiz dazu veranlasste den Friedenseinsatz zu beginnen. Hierbei möchte ich die Intentionen der Schweiz analysieren, die die Basis für die Entscheidung des Einsatzes bildeten und immer noch bilden. Des Weiteren wird der aktive Einsatz vor Ort im Fokus stehen. Auf welche Weise kann ein neutrales Land intervenieren und dann im Außeneinsatz handeln? Wo liegen Kompromisse die man machen muss, wenn man neutral bleiben will, jedoch gezwungen wird parteiisch zu agieren, wenn man im Krisengebiet vermitteln soll? Hier soll die Ausführung des Einsatzes dargestellt werden.

Danach werde ich auf die Diskussion innerhalb der Schweiz bezüglich der Neutralität sowie Swisscoy eingehen. Diese wird auf politischer, vorzugsweise auf wissenschaftlicher, jedoch auch auf bürgerlicher Ebene geführt. Die Interessenlage innerhalb der breiten Schweizer Bevölkerung soll in dieser Arbeit nur am Rande erwähnt werden. Aufgrund der entsprechenden Quellenlage, konzentriert sich die Arbeit auf Quellen welche die Swisscoy direkt thematisieren sowie Quellen über die Neutralität an sich.



Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Schweizer Neutralität im Lichte von Swisscoy

3. Swisscoy

3.1. Der Einsatz

3.2. Wissenschaftliche und politische Meinungen

4. Swisscoy – Vereinbar mit der Neutralität?

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Vereinbarkeit des Schweizer Militäreinsatzes "Swisscoy" im Kosovo mit dem Neutralitätsgebot der Schweiz. Dabei wird analysiert, inwieweit das Streben nach aktiver Friedensförderung und die Wahrung nationaler Sicherheitsinteressen mit dem traditionellen Selbstverständnis der Schweiz als neutraler Staat kollidieren.

  • Historische und rechtliche Grundlagen der Schweizer Neutralität
  • Die Entstehungsgeschichte und die operative Ausgestaltung der Swisscoy
  • Motive und sicherheitspolitische Interessen hinter dem Auslandseinsatz
  • Wissenschaftliche und politische Debatten zur Neuausrichtung der Schweizer Sicherheitspolitik
  • Das Spannungsfeld zwischen formaler Neutralität und informeller Progressivität

Auszug aus dem Buch

3.1. Der Einsatz

Die Intentionen für den Einsatz der Schweiz in Kosovo waren und sind vielseitig. Wie schon in Kapitel 2 erwähnt, sieht sich die Schweiz in der Verantwortung den internationalen Friedenprozess zu unterstützen. Diese moralische Begründung heranzuführen ist jedoch unzureichend um zu erklären, warum die Eidgenossen sich 1999 für den aktiven Einsatz in Kosovo aussprachen. Es gibt noch genug andere Krisenherde auf der Welt, in denen die Schweiz nicht aktiv interveniert. Warum also in Kosovo? Bei der Einsicht in die Literatur wird immer wieder deutlich, dass die Schweiz Sorge hat bezüglich Migration bzw. „Massenfluchtbewegungen“ (Bundesrat der Schweiz 1999, S. 24). In SIPOL B 2000 wird dieses Problem und seine Folgen für die Schweiz immer wieder erwähnt. Der Bericht zeigt aber ferner auch die Gründe für die Migrationsbewegungen auf, welche es einzudämmen gilt, will man die sie verhindern. „Menschenrechtsverletzungen“ (Bundesrat der Schweiz 1999, S. 12), „wirtschaftliche Notlagen“ (Bundesrat der Schweiz 1999, S. 19) und „Ressourcenknappheit“ (Bundesrat der Schweiz 1999, S. 12) werden unter anderem aufgeführt.

Doch die Migration an sich ist nicht das Problem, sondern die Folgen für die Schweiz. Aus dem Bericht geht hervor, dass die Schweizer Angst hatten (und haben), dass ihr Land selbst zu einem Schauplatz gewaltsamer Konflikte werden könnte, wenn verschiedene Bevölkerungsgruppen innerhalb der Schweiz ihre Fehden weiter betreiben würden (vgl. Bundesrat der Schweiz 1999, S. 17). Diese Gefahr könnte „nicht ausgeschlossen werden“ (ebd.). Des Weiteren sehen die Verfasser des Berichtes eine Problematik bezüglich der internationalen Beziehungen der Eidgenossenschaft zu anderen Staaten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Swisscoy ein und legt die Forschungsfrage zur Vereinbarkeit des Kosovo-Einsatzes mit der Schweizer Neutralität dar.

2. Schweizer Neutralität im Lichte von Swisscoy: Das Kapitel erläutert die Grundlagen der bewaffneten Neutralität und deren Transformation durch sicherheitspolitische Berichte wie SIPOL B 2000.

3. Swisscoy: Hier wird der konkrete Einsatz im Kosovo sowie die damit verbundenen politischen und wissenschaftlichen Meinungen und Herausforderungen detailliert untersucht.

3.1. Der Einsatz: Dieser Unterpunkt analysiert die vielfältigen Beweggründe für die Entsendung der Truppe, insbesondere im Hinblick auf Migrationssorgen und die Wahrung nationaler Interessen.

3.2. Wissenschaftliche und politische Meinungen: Das Kapitel betrachtet kritische Positionen zur Neuausrichtung der Schweizer Sicherheitspolitik und die daraus resultierenden Debatten innerhalb der Schweiz.

4. Swisscoy – Vereinbar mit der Neutralität?: Dieser Abschnitt reflektiert die Vereinbarkeit des Einsatzes mit den völkerrechtlichen und politischen Ansprüchen der Neutralität.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und schließt mit der Unterscheidung zwischen formeller Neutralität und informeller Progressivität.

Schlüsselwörter

Swisscoy, Schweiz, Neutralität, Kosovo, KFOR, Sicherheitspolitik, Friedensförderung, Auslandseinsatz, Migration, Nationale Interessen, SIPOL B 2000, Außenpolitik, Interessengesteuertes Handeln, Humanitäre Intervention, Friedenssicherung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob der Einsatz der "Swisscoy" im Rahmen der KFOR-Mission im Kosovo mit dem traditionellen Neutralitätsstatus der Schweiz vereinbar ist.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die historische Entwicklung der Schweizer Neutralität, die politische Entscheidungsfindung für den Auslandseinsatz und die wissenschaftliche Debatte um die schweizerische Sicherheitspolitik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu klären, ob die Schweiz durch den Swisscoy-Einsatz weiterhin als neutraler Staat gelten kann oder ob sie ihre neutralitätspolitischen Handlungsspielräume zugunsten eigener Interessen neu auslegt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor nutzt eine qualitative Inhaltsanalyse von offiziellen Berichten (wie SIPOL B 2000), rechtlichen Dokumenten sowie wissenschaftlichen Aufsätzen und Stellungnahmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Intentionen für den Einsatz, die Transformation der Neutralität von einer defensiven zur aktiven Rolle und die politische Diskussion über die Legitimität solcher Auslandseinsätze.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere die "formelle Neutralität" versus der "informellen Progressivität" sowie das Spannungsfeld zwischen internationaler Kooperation und dem Neutralitätsgebot.

Warum wird der Selbstschutz der Swisscoy als kritisch betrachtet?

Da die Swisscoy als unbewaffneter Verband gilt, ist sie auf den Schutz durch das österreichische Bataillon angewiesen, was von Kritikern als "zweitklassige" Mission und als Schwachstelle der eigenen Sicherheitskonzeption angesehen wird.

Welche Rolle spielt die Bevölkerungsmeinung?

Obwohl die politische und wissenschaftliche Gemeinschaft auf mehr internationale Kooperation drängt, zeigt die Arbeit auf, dass ein sehr hoher Anteil der Schweizer Bevölkerung nach wie vor strikt am Neutralitätsgebot festhält.

Excerpt out of 21 pages  - scroll top

Details

Title
Wie neutral ist die Schweiz? Untersuchung des Einsatzes der Schweizer Armee in Kosovo (Swisscoy)
College
RWTH Aachen University  (Institut für politische Wissenschaften)
Course
Theorien der internationalen Beziehungen
Grade
1,3
Author
Lucas Giesen (Author)
Publication Year
2015
Pages
21
Catalog Number
V314159
ISBN (eBook)
9783668128583
ISBN (Book)
9783668128590
Language
German
Tags
Swisscoy Schweiz Kosovo KFOR Neutralität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lucas Giesen (Author), 2015, Wie neutral ist die Schweiz? Untersuchung des Einsatzes der Schweizer Armee in Kosovo (Swisscoy), Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/314159
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  21  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint