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Denken und Fühlen. Die Rolle von Gedanken und Gefühlen in der Sozialpsychologie

Entstehung und Einfluss von Gefühlen und Gedanken

Title: Denken und Fühlen. Die Rolle von Gedanken und Gefühlen in der Sozialpsychologie

Seminar Paper , 2014 , 15 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Fabio Köcher (Author)

Psychology - Social Psychology

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Der britische Literaturkritiker John Churton Collins (* 1848 | † 1908) äußerte zu seinen Lebzeiten, dass „die Hälfte aller Fehler dadurch entsteht, dass wir denken sollten, wo wir fühlen, und dass wir fühlen sollten, wo wir denken.“ Mehr als ein Jahrhundert später kann unsere Gesellschaft auf ein umfangreicheres Wissen über die Psyche des Menschen zurückgreifen und sollte uns Aufschluss darüber geben können, was diese intellektuelle Persönlichkeit mit diesem Zitat meinte. Darüber hinaus stellt sich aus dieser Aussage auch die Frage, ob diese Hypothese aus dem 19. Jahrhundert auch heute noch auf Resonanz klingen mag.

Doch auch heutzutage trifft die Psychologie auf seine Grenzen. Bei meiner Recherche, wo der Ursprung der Gedanken eigentlich liegt, bin ich auf keinerlei wissenschaftliche Argumentationen gestoßen. Über die Entstehung von Gefühlen bietet die Wissenschaft Antworten, auf welche auch nachfolgend in dieser Arbeit eingegangen wird. Im Grunde genommen beschäftigt sich diese Arbeit damit, welche Rolle Gedanken und Gefühle haben, wie sie sich gegenseitig beeinflussen und welchen Einfluss sie auf die Person selbst sowie das Umfeld haben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Der Prozess der Informationsverarbeitung

2. Einfluss von Gefühlen auf das Denken

2.1. Einfluss der Stimmung auf den Verarbeitungsstil

2.2. Einfluss der Gefühle auf Wahrnehmung & Erinnerung

2.3. Einfluss der Gefühle auf Urteile

3. Entstehung von Gefühlen

4. Einfluss von Kognitionen auf Gefühle

5. Bedeutung im täglichen Leben

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht das komplexe Wechselspiel zwischen menschlichen Gedanken (Kognitionen) und Gefühlen (Affekten). Das primäre Ziel ist es zu analysieren, wie sich emotionale Zustände auf die Informationsverarbeitung, Urteilsbildung und Wahrnehmung auswirken und inwieweit diese Prozesse unser tägliches Leben beeinflussen.

  • Die psychologischen Grundlagen der Informationsverarbeitung.
  • Der Einfluss von Stimmungen auf den kognitiven Verarbeitungsstil.
  • Die Auswirkungen von Affekten auf Wahrnehmung, Erinnerung und Urteilsbildung.
  • Die kognitive Entstehung von Gefühlen und deren reziproke Beeinflussung.
  • Praktische Bedeutung im Alltag, beispielsweise in Marketing oder bei sozialen Interaktionen.

Auszug aus dem Buch

2.2. Einfluss der Gefühle auf Wahrnehmung & Erinnerung

Bereits im ersten Abschnitt wurden anhand der Situationsbeispiele (u. a. des Verliebten) deutlich, dass bestimmte Gefühlsumstände auch einen Einfluss auf unsere Wahrnehmung haben. Doch in welcher Form verändert sich die Wahrnehmung oder das Erinnerungsvermögen durch die Gefühlslage?

In der Psychologie spricht man in einem solchen Fall von einem Einfärben der Wahrnehmung und Erinnerung, der sog. „Stimmungskongruenz“. Es ist festzustellen, dass Informationen, welche zu unserer aktuellen Gefühlslage passen, einen Verarbeitungsvorteil aufweisen. Aus dieser Erkenntnis lassen sich verschiedene Vorteilstypen unterscheiden. Zum einen die Stimmungskongruenz im Prozess der Wahrnehmung („mood-congruent encoding“) und zum anderen beim Prozess der Erinnerung („mood-congruent memory“, „mood-state-dependent memory“):

mood-congruent encoding: Diese Form des Verarbeitungsvorteils sagt aus, dass eine stimmungskongruente Information erleichtert wahrgenommen/verarbeitet werden kann. Sind wir positiv gestimmt, werden auch positive Ereignisse oder Begebenheit vermehrt bzw. intensiver wahrgenommen.

mood-congruent memory: Im Endeffekt geht es hierbei nicht wie beim „encoding“ um die Verarbeitung von Reizen, sondern um den Abruf von Erinnerungen. Gedächtnisinhalte, welche der aktuellen Stimmungslage entsprechen, lassen sich vereinfacht abrufen.

mood-state-dependent memory: Diesen Begriff verwendet man für die erleichterte Erinnerung, wenn die Stimmung bei der Abfrage eines Gedächtnisinhaltes mit der Stimmung, mit welcher die Erinnerung gespeichert wurde, übereinstimmt. Inhalte, welche im bestimmten Zustand einverleibt wurden, sind auch in selbigen Zustand besser abrufbar.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Einführung in die Thematik durch das Zitat von John Churton Collins und Darlegung der zentralen Fragestellung bezüglich der Rolle von Denken und Fühlen.

1. Der Prozess der Informationsverarbeitung: Untersuchung, wie Menschen Reize aus der Umwelt mittels kognitiver und affektiver Prozesse bewerten und verarbeiten.

2. Einfluss von Gefühlen auf das Denken: Analyse der Auswirkungen von Stimmung auf Verarbeitungsstile, Gedächtnis und Urteilsbildung sowie Vorstellung der Heuristiken.

3. Entstehung von Gefühlen: Erörterung der Rolle von Kognitionen bei der Entstehung von Emotionen und wie das Gehirn Informationen zur Bewertung nutzt.

4. Einfluss von Kognitionen auf Gefühle: Darstellung der Wechselwirkung, wie Gedanken Gefühle prägen und welche Rolle angeborene sowie gelernte Reiz-Reaktions-Verbindungen spielen.

5. Bedeutung im täglichen Leben: Reflexion über die Relevanz der gewonnenen Erkenntnisse für den Alltag, das Marketing und die psychologische Gesundheit.

Schlüsselwörter

Sozialpsychologie, Kognition, Affekt, Stimmungskongruenz, Informationsverarbeitung, Urteilsbildung, Affektpriming, How do I feel about-Heuristik, Wahrnehmung, Erinnerung, Emotion, Valenz, Attribution, Reiz-Reaktions-Verbindungen, Manipulation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem wechselseitigen Einfluss von Denken und Fühlen im Kontext der Sozialpsychologie.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf Informationsverarbeitung, dem Einfluss von Stimmung auf das Urteilsvermögen, der Entstehung von Emotionen und der Bedeutung dieser Prozesse im Alltag.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Es soll verdeutlicht werden, wie stark kognitive Prozesse und emotionale Zustände miteinander verflochten sind und welche Auswirkungen dies auf menschliches Verhalten hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf psychologischen Fachliteraturen, Experimenten und Theorien (z. B. Stimmungskongruenz, Affekt-als-Information) basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert, wie Gefühle das Denken und die Wahrnehmung beeinflussen, wie Kognitionen wiederum Emotionen erzeugen und wo diese Mechanismen im täglichen Leben auftreten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kognition, Affekt, Stimmungskongruenz, Urteilsbildung und Informationsverarbeitung sind die zentralen Begriffe der Arbeit.

Was genau beschreibt die "how do I feel about-Heuristik"?

Diese Heuristik beschreibt, dass eine Person ihre aktuelle Stimmung als Informationsquelle nutzt, um ein Urteil über einen Gegenstand oder eine Situation zu fällen.

Welche Bedeutung hat der Begriff "Stimmungskongruenz"?

Stimmungskongruenz bezeichnet das Phänomen, dass Informationen, die der aktuellen Stimmung entsprechen, leichter wahrgenommen, gespeichert und abgerufen werden können.

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Details

Title
Denken und Fühlen. Die Rolle von Gedanken und Gefühlen in der Sozialpsychologie
Subtitle
Entstehung und Einfluss von Gefühlen und Gedanken
College
Ingolstadt University of Applied Sciences
Grade
1,7
Author
Fabio Köcher (Author)
Publication Year
2014
Pages
15
Catalog Number
V311960
ISBN (eBook)
9783668112063
ISBN (Book)
9783668112070
Language
German
Tags
denken fühlen rolle gedanken gefühlen sozialpsychologie entstehung einfluss
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Fabio Köcher (Author), 2014, Denken und Fühlen. Die Rolle von Gedanken und Gefühlen in der Sozialpsychologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/311960
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