Mithilfe des Profils einer 30-jährigen Kandidatin werden ein Beweglichkeitstraining und ein Koordinationstraining geplant.
Zunächst wird die Durchführung manueller Beweglichkeitstests für Brust-, Hüftbeuge-, Kniestreck-, Kniebeuge- und Wadenmuskulatur beschrieben. Darauf folgen die Übungsbeschreibungen für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining.
Die Arbeit schließt mit einer Literaturrecherche ab.
Inhaltsverzeichnis
1 PERSONENDATEN
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG (MANUELLER BEWEGLICHKEITSTEST)
2.1 Test 1 Testung der Brustmuskulatur
2.2 Test 2 Testung der Hüftbeugemuskulatur
2.3 Test 3 Testung der Kniestreckmuskulatur
2.4 Test 4 Testung der Kniebeugemuskulatur
2.5 Test 5 Testung der Wadenmuskulatur
2.6 Testergebnisse und Testbewertung der Testperson (Frau A.)
2.7 Definierte Trainingsziele
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
3.1 Übungsbeschreibung
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
5 LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein individuell angepasstes Beweglichkeits- und Koordinationstraining für eine 30-jährige Testperson zu entwickeln, um präventiv gegen berufsbedingte Haltungsprobleme und Verspannungen vorzugehen. Auf Basis einer gründlichen Diagnostik und der Analyse aktueller sportwissenschaftlicher Literatur werden konkrete Trainingspläne erstellt, die sowohl die allgemeine Beweglichkeit fördern als auch die koordinativen Fähigkeiten der Person verbessern sollen.
- Durchführung einer umfassenden Beweglichkeitstestung nach Janda
- Erstellung eines gezielten Dehnprogramms mit verschiedenen Methoden
- Konzeption eines Koordinationstrainings zur Verbesserung der Rumpfspannung
- Wissenschaftliche Fundierung der Trainingsmaßnahmen durch Literaturrecherche
- Integration präventiver Ansätze zur Haltungskorrektur im Alltag
Auszug aus dem Buch
2.1 Test 1 Testung der Brustmuskulatur
Frau A. Legt sich in Rückenlage auf eine Behandlungsliege. Die Beine sind aufgestellt, die Fußsohlen haben Kontakt zur Behandlungsliege. Der Rumpfbereich wird zur gegenüberliegenden Seite mit der Handfläche fixiert, durch einen leichten Zug diagonal von der zu testenden Seite weg, wird die Dehnung verstärkt und kontrolliert durchgeführt. Frau A. liegt nah an der Kante der Liege, um die Position des Oberarmes zur Horizontalen zu messen (Messbereich). Hierbei ist der zu testende Arm im Schultergelenk abduziert und außenrotiert. Das Ellenbogengelenk hat eine Beugung von 90 Grad. Um die optimale Testdurchführung zu gewährleisten wird Frau A. darauf hingewiesen ihren Bauch leicht anzuspannen um das Abheben des Lendenwirbelbereichs und somit die Testverfälschung zu verhindern.
Normwerte Testauswertung Brustmuskulatur (modifiziert nach Janda, 2000b, S. 271)
Zusammenfassung der Kapitel
1 PERSONENDATEN: In diesem Kapitel werden die anthropometrischen Daten sowie der Gesundheitszustand der Testperson erhoben und bewertet, um eine Basis für die Trainingsplanung zu schaffen.
2 BEWEGLICHKEITSTESTUNG (MANUELLER BEWEGLICHKEITSTEST): Hier erfolgt die manuelle Testung verschiedener Muskelgruppen zur Bestimmung des Beweglichkeitsstatus, gefolgt von einer Auswertung und Zieldefinition.
3 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING: Dieses Kapitel stellt das spezifisch erstellte Dehnprogramm inklusive Übungsbeschreibungen und Belastungsparametern dar.
4 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING: Fokus dieses Kapitels ist die Auswahl von koordinativen Übungen auf instabilen Unterlagen zur Verbesserung der Rumpf- und Gleichgewichtsfähigkeiten.
5 LITERATURRECHERCHE: Hier werden zwei wissenschaftliche Studien analysiert, um die Effekte von Dehnmethoden auf die sportliche Leistungsfähigkeit kritisch zu beleuchten.
Schlüsselwörter
Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Prävention, Dehnmethoden, Haltungsschäden, Diagnostik, Janda, Rumpfspannung, Muskeldysbalancen, Trainingsplanung, Gesundheitsmanagement, Sportliche Fitness, Beweglichkeitstest, Kraftausdauer, Körperwahrnehmung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines präventiven Gesundheitskonzepts bestehend aus Beweglichkeits- und Koordinationstraining für eine Büroangestellte.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die körperliche Diagnostik, die manuelle Testung von Beweglichkeitsdefiziten, die Trainingsmethodik für Dehnung und Koordination sowie die wissenschaftliche Evidenz dieser Maßnahmen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist die Vorbeugung von Haltungsbeschwerden und muskulären Verspannungen durch ein strukturiertes, an die individuellen Bedürfnisse angepasstes Trainingsprogramm.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es werden standardisierte manuelle Beweglichkeitstests (nach Janda) durchgeführt und ergänzend eine Literaturrecherche zu den Effekten von Dehntechniken vorgenommen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil liegt der Schwerpunkt auf der Durchführung der Tests, der daraus abgeleiteten Trainingsplanung für Beweglichkeit und Koordination sowie der Interpretation relevanter Studien.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Schlüsselbegriffe sind Prävention, Beweglichkeit, Koordination, Trainingsplanung, Haltung und Gesundheitsmanagement.
Warum wurde bei Frau A. ein weiches Dehnen gewählt?
Da es sich um das erste Dehntraining der Person handelt, wurde eine sanfte Form gewählt, um Schmerzreize und reflektorische Muskelspannung zu vermeiden, die den Trainingseffekt mindern könnten.
Welchen Einfluss hat statisches Dehnen laut der Literaturrecherche?
Die recherchierten Studien deuten darauf hin, dass statisches Dehnen vor einer Belastung die Sprintleistung und Explosivkraft negativ beeinflussen kann.
- Quote paper
- Anonym (Author), 2015, Trainingsplan für ein Beweglichkeits- und Koordinationstraining mit einer 30-jährigen Kandidatin, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/311930