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Der Nutzen von Forschungskooperationen. Arten, Möglichkeiten, Gefahren

Title: Der Nutzen von Forschungskooperationen. Arten, Möglichkeiten, Gefahren

Seminar Paper , 2011 , 38 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dipl. Kfm., B.A. Tim Kinberger (Author), Thomas Bräuer (Author)

Business economics - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Was aber nützt eine Kooperation tatsächlich? Lassen sich Gewinne und Umsatzrenditen steigern? Wie kann ungewollter Wissensabfluss verhindert werden? Wirkt sich eine
Kooperation positiv auf die Qualität und Quantität von Innovationen aus? Wann ist eine Kooperation sinnvoll, wann nicht?

Mit diesen und anderen Fragen beschäftigen sich
Wissenschaftler seit Mitte der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. In diesem Zusammenhang ist insbesondere das Standardmodell von D’Aspremont und Jacquemin (1988) zu nennen, welches sich mit Kostenreduktionen aufgrund von verhinderter Doppelarbeit ebenso wie mit verringertem Output aufgrund von Monopolstellungen beschäftigt. Dieses Modell ist die Grundlage vieler weiterer Theorien und wurde im Laufe der
Jahre vielfach verändert und weiterentwickelt. Trotz wachsender Literatur im Bereich der Forschungskooperationen, sowohl theoretischer als auch empirischer Natur, existieren bis heute nur wenige Arbeiten, welche sich explizit mit dem Nutzen einer Forschungskooperation befassen (vgl. Belderbos et al. 2004).

Im Rahmen dieser Arbeit wird zunächst auf die grundlegenden Kooperationsmerkmale eingegangen, ebenso wie auf, für Forschungskooperationen relevante, ausgewählte Kooperationsarten. Desweiteren werden die Unterschiede zwischen der Kooperation von Unternehmen untereinander und der Kooperation zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen dargestellt und die Gefahren, welche aus einer Kooperation entstehen können, erläutert. Im Folgenden wird versucht, wichtige Theorien zu Forschungskooperationen darzustellen und einen Überblick über den aktuellen Stand der empirischen Forschung in diesem Bereich zu geben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

2 Kooperation: Grundlagen

2.1 Gründe für Kooperation

2.2 Dimensionen der Kooperation

2.2.1 Kooperationsrichtungen

2.2.2 Intensität der Kooperation

2.3 Kooperation zwischen Unternehmen und Forschungs-einrichtungen

2.3.1 Gründe für eine Zusammenarbeit

2.3.2 Konfliktfelder

3 Theoretische Grundlagen

3.1 Die ersten Modelle

3.2 Das Standardmodell

3.3 Weitere Modelle

4 Empirische Untersuchungen

4.1 An empirical test of models explaining research expenditures and research cooperation: evidence for the German service sector

4.2 Cooperative R&D and Firm Performance

4.3 Assessing spillovers from universities to firms: evidence from French firm-level data

4.4 The impact of Research Joint Ventures on Firm Performance: An Empirical Assessment

4.5 Why firms Form Research Joint Ventures: Theory and Evidence

4.6 Why do firms cooperate on R&D? An empirical study

4.7 Channels of R&D spillovers: An empirical investigation of Swiss firms

4.8 The effect of strategic technology alliances on company performance

4.9 Empirical Evidence on the Success of R&D Co-operation – Happy together?

4.10 Die Wirkung von Forschungskooperationen auf den Unternehmenserfolg – eine Fallstudie zum Landkreis Saalfeld Rudolstadt

4.11 R&D cooperation and Spillovers: Some empirical evidence

4.12 Kooperationen zwischen technologieorientierten Gründungsunternehmungen und Forschungseinrichtungen

5 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht theoretische Grundlagen und empirische Erkenntnisse zu Forschungskooperationen von Unternehmen, mit dem Ziel, den tatsächlichen Nutzen solcher Zusammenarbeiten für den Unternehmenserfolg und die Innovationsfähigkeit zu bewerten.

  • Grundlagen, Typologien und Motive interorganisationaler Kooperationen
  • Theoretische Modelle zur Analyse von Forschungskooperationen und Spillover-Effekten
  • Empirische Evidenz zur Auswirkung von Kooperationen auf Produktivität und Innovationserfolg
  • Herausforderungen in der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen
  • Zusammenhang zwischen Kooperationsinhalt, Unternehmensgröße und Profitabilität

Auszug aus dem Buch

3.1 Die ersten Modelle

Die frühesten Modelle stammen von Brander und Spencer (1983), Spence (1984) und Katz (1986), wobei sich Brander und Spencer (1983) sowie Spence (1984) nicht direkt mit F&E-Kooperationen sondern lediglich mit (ungewollten) Spillover-Effekten, also dem „unentgeltlichen Transfer des in einem Unternehmen generierten Wissens an andere Unternehmen“ (König et al. 1994, S. 221) beschäftigen.

Katz (1986) hingegen analysiert ein Vier-Phasen-Spiel, in welchem Kooperationen möglich sind. In der ersten Phase („membership stage“) entscheidet jeder Spieler, ob er an einer Forschungskooperation teilnehmen will. In der zweiten Phase („agreement stage“) werden die Regeln der Kooperationsvereinbarung bezüglich Kosten- und Output-Teilung festgelegt. In der dritten Phase („development stage“) entscheidet jeder Spieler, wie viel in F&E investiert wird und folgt damit seinem persönlichen Gewinnmaximierungskalkül. In der vierten und letzten Phase („production stage“) werden die Outputmengen, abhängig von den Produktionskosten, welche aus den Entscheidungen der dritten Phase resultieren, festgelegt.

Katz (1986) kommt nach Analyse dieses Spiels u.a. zu folgenden Ergebnissen: (1) Die Teilung der F&E-Kosten erhöht die Anreize F&E zu betreiben. (2) Die Teilung des F&E-Outputs erhöht zwar die Effizienz, senkt aber auch die Anreize F&E zu betrieben, da jedes Unternehmen weiß, dass die eigene F&E auch den Konkurrenten hilft. (3) Bei starkem Wettbewerb auf dem Produktmarkt ist der Konsument der größte Nutznießer von Kostensenkungen. Daher kommt es unter Umständen zu Absprachen um F&E und damit Kostensenkungen zu begrenzen. (4) Auf Märkten, auf denen (ohne Kooperation) starke Spillover-Effekte existieren, liegen höchstwahrscheinlich große Anreize vor zu kooperieren. (5) Wenn Firmen die Höhe der Kosten- und Output-Teilung frei bestimmen können, sind F&E-Kooperationen besonders dann lohnend, wenn ein hoher Spillover zwischen den Partnern möglich ist (bspw. bei der Grundlagenforschung) (vgl. Katz 1986, S. 542).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung vertrauensbasierter Kooperationen und skizziert die Fragestellung nach deren Nutzen für Innovation und Unternehmenserfolg.

2 Kooperation: Grundlagen: Es werden zentrale Beweggründe, verschiedene Dimensionen und Ausprägungen von Unternehmenskooperationen sowie spezifische Konfliktfelder bei der Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen dargelegt.

3 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel fasst wesentliche wissenschaftliche Modelle zusammen, die Forschungskooperationen und Spillover-Effekte theoretisch fundieren.

4 Empirische Untersuchungen: Eine umfassende Analyse bestehender empirischer Studien überprüft Hypothesen über den Einfluss von Kooperationen auf F&E-Investitionen, Produktivität und Markterfolg.

5 Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit wertet die Ergebnisse aus Theorie und Empirie kritisch aus und identifiziert Forschungsdefizite sowie Uneinigkeiten bezüglich des tatsächlichen Nutzens von Forschungskooperationen.

Schlüsselwörter

Forschungskooperation, F&E, Spillover-Effekte, Innovation, Unternehmenserfolg, Produktivität, Kostenreduktion, Absorptionskapazität, Strategische Allianz, Joint Venture, Technologieübertragung, Wissensabfluss, Kooperationsanreize, Marktneuheit, Wettbewerbsvorteile

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung von Forschungskooperationen zwischen Unternehmen sowie zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen und analysiert deren Einfluss auf ökonomische Erfolgsgrößen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen der Kooperationsforschung, verschiedene Formen der Zusammenarbeit, Spillover-Effekte sowie empirische Befunde zu Innovationskraft und Produktivitätssteigerungen ab.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, den tatsächlichen Nutzen von Forschungskooperationen auf Basis von Theorie und Empirie zu bewerten, da in der Literatur bisher keine eindeutige Antwort auf die Frage nach dem messbaren Erfolg existiert.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung zahlreicher empirischer Studien, die unterschiedliche Datensätze und ökonometrische Modelle verwenden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Modellbetrachtungen und eine detaillierte Auseinandersetzung mit einer Vielzahl empirischer Studien, die verschiedene Aspekte von Kooperationen und deren Wirkung auf Unternehmen analysieren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Zentrale Begriffe sind Forschungskooperation, F&E, Spillover-Effekte, Innovation, Unternehmenserfolg, Produktivität, Kostenreduktion und Strategische Allianzen.

Warum ist die Zusammenarbeit mit ausländischen Universitäten für hoch-innovative Unternehmen laut Monjon und Waelbroeck besonders wichtig?

Diese Unternehmen haben oft das technologische Limit im eigenen Land erreicht und benötigen daher den Zugang zu neuem akademischen Wissen, das nur ausländische Einrichtungen bieten können.

Welche Rolle spielt die Firmengröße bei der Entscheidung für eine Forschungskooperation?

Empirische Studien kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen; einige deuten darauf hin, dass die Firmengröße keinen signifikanten Einfluss hat, während andere zeigen, dass größere Unternehmen häufiger mit Forschungseinrichtungen kooperieren.

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Details

Title
Der Nutzen von Forschungskooperationen. Arten, Möglichkeiten, Gefahren
College
University of Dortmund  (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät)
Course
Innovationsmanagement
Grade
1,3
Authors
Dipl. Kfm., B.A. Tim Kinberger (Author), Thomas Bräuer (Author)
Publication Year
2011
Pages
38
Catalog Number
V311333
ISBN (eBook)
9783668101388
ISBN (Book)
9783668101395
Language
German
Tags
Joint Venture R&D Kooperation Forschungseinrichtung Spillover strategic alliance Gründung Unternehmen Startup
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Kfm., B.A. Tim Kinberger (Author), Thomas Bräuer (Author), 2011, Der Nutzen von Forschungskooperationen. Arten, Möglichkeiten, Gefahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/311333
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