Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Sociology - Methodology and Methods

Experimente und Kontrollgruppen-Konzepte. Ein Überblick

Definitionen, Bedingungen, Störfaktoren, Versuchsvarianten

Title: Experimente und Kontrollgruppen-Konzepte. Ein Überblick

Term Paper , 2012 , 17 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Anonym (Author)

Sociology - Methodology and Methods

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Ob in der Naturwissenschaft, in der Psychologie, im Marketing oder sogar im Alltag, überall kann man Experimente finden. In dieser Hausarbeit besteht das Hauptziel darin, die Bezeichnung „Experimente und Kontrollgruppen-Konzepte“ zu konkretisieren.

Der Autor möchte, dass die Leser am Ende der Hausarbeit eine eigene Meinung über Experimente haben. Zudem möchte er, dass jeder sich die Frage stellt, ob und wann Experimente gemacht werden sollten und ob diese wirklich den Nutzen erbringen, welchen wir Menschen sehen möchten oder annehmen sehen zu wollen.

Im Ersten Abschnitt werden die Hauptbegriffe konkretisiert und definiert. Nachdem diese Begriffe konkretisiert worden sind, wird in Abschnitt 2 und 3 auf Bedingungen, welche erfüllt sein sollten, wenn ein Experiment durchgeführt werden soll und einige Störfaktoren, welche das Experiment beeinflussen könnten, eingegangen. Nach diesen drei Abschnitten, indem erst einmal der Grundstein zum Verständnis gelegt werden soll, spezifiziert sich Abschnitt 4 auf zwei Versuchsvarianten. Diese zwei Versuchsvarianten sind zum einen das Laborexperiment und zum anderen das Feldexperiment. Diese Methoden werden durch das Veranschaulichen ihrer Vor- und Nachteile und mit Hilfe von Beispielen konkretisiert. Abschließend geht der letzte Abschnitt auf das Stanford-Prison Experiment und den Bysanter-Effect ein. Diese Beispiele haben die Sozialforschung geprägt und sind zwei Extremfälle.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0 Einleitung

1. Grundbegriffe und Definition

1.1 Definition des Begriffs „Experimente“

1.2 Definition der Begriffe „abhängige“ und „unabhängige“ Variable

1.3 Definition von „Experimental- und Kontrollgruppen“

2. Bedingungen zur Durchführung von Experimenten

3. Einfluss von Störfaktoren

4. Versuchsvarianten

4.1 Charakterisierung von Laborexperimenten

4.1.1 Entscheidende Vorteile eines Laborexperiments

4.1.2 Entscheidende Nachteile eines Laborexperimenten

4.2 Charakterisierung von Feldexperimenten

4.2.1 Entscheidende Vorteile eines Feldexperiments

4.2.2 Entscheidende Nachteile eines Feldexperiments

4.3 Charakterisierung von Simulationsversuchen

5. Beispiele von Experimenten und Kontrollgruppen

5.1 Stanford-Prison Experiment

5.1.1 Entstehung des Experiments

5.1.2 Vorgang und Entwicklung des Experiments

5.1.3 Fazit

5.2 Der Bysanter-Effect

5.2.1 Entstehung des Experiments

5.2.2 Planungs- und Ablaufprozess des Experiments

5.2.3 Fazit

6. Fazit und Kritik an Experimenten

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Hauptziel, das methodische Konzept von Experimenten sowie deren Einsatz von Kontrollgruppen in der empirischen Sozialforschung zu konkretisieren, kritisch zu hinterfragen und anhand praxisnaher Beispiele zu erläutern.

  • Grundlagen und Definitionen wissenschaftlicher Experimente
  • Einflussfaktoren und Rahmenbedingungen bei Versuchsaufbauten
  • Vergleich von Labor-, Feld- und Simulationsexperimenten
  • Fallstudien zum Stanford-Prison Experiment und zum Bystander-Effekt
  • Ethische Reflexion und wissenschaftliche Kritik an experimentellen Methoden

Auszug aus dem Buch

1.1 Definition des Begriffs „Experimente“

Laut Peter Atteslander ist es schwierig eindeutig zu bestimmen, wann von einem Experiment gesprochen werden kann. ,,Es ist sinnvoll, nur jene Untersuchung als Experiment zu bezeichnen, bei welcher ein Höchstmaß an Kontrolle der sozialen Situation vorliegt.“ (Peter Atteslander, Methoden der empirischen Sozialforschung: 165)

Zimmermann hingegen definiert den Begriff „Experimente“ kurz und prägnant mit folgenden Worten: „Das Experiment verstehen wir als eine wiederholbare Beobachtung unter kontrollierten Bedingungen; dabei werden eine bzw. mehrere unabhängige Variablen so manipuliert, dass eine Überprüfungsmöglichkeit der zugrunde liegenden Hypothesen, d.h. der Behauptung eines Kausalzusammenhanges, in unterschiedlichen Situationen gegeben ist.“ (Zimmermann, 1972, S.37)

Diese Definitionen lesen sich erst einmal anders, aber im Kern beinhalten sie das Gleiche. Im folgenden Teil ist die Definition ausführlicher:

Ein Experiment ist eine Untersuchung mit dem Ziel Informationen zu erhalten. Experimente werden meist dann durchgeführt, wenn eine Hypothese existiert, welche man überprüfen möchte. Experimente können auch zu Entdeckungen führen. Das ist dann der Fall, wenn man einen Versuch durchführen wird, ohne vorher eine Hypothese festgelegt zu haben. In diesem Fall wäre das Ergebnis eine Überraschung. Um ein Experiment überhaupt durchführen zu können, bedarf es an bestimmen Faktoren. Mit bestimmten Faktoren sind unteranderem Beobachter/Versuchsleiter gemeint. Beobachter haben die Aufgabe, ihre Aufmerksamkeit dem Versuch zu widmen, d.h. das Experiment zu untersuchen. Damit der Beobachter seiner Aufgabe nachgehen kann, sind entweder Personen notwendig, die am Versuch teilnehmen oder ein Objekt, welches dann beobachtet werden könnte. Wenn das Experiment mit Personen vollzogen werden soll, so benötigt man eine Personengruppe, welche als Experimentalgruppe agiert und eine, welche als Kontrollgruppe agiert. Um einen Versuch durchführen zu können, braucht man natürlich auch einen Vorgang ggf. müssen Vorbereitungen wie der Aufbau des Experiments durchgeführt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

0 Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz von Experimenten in verschiedenen Lebensbereichen ein und umreißt das Ziel, die Konzepte von Experimenten und Kontrollgruppen zu spezifizieren.

1. Grundbegriffe und Definition: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Experiments sowie die essenziellen Variablen und die Rolle von Experimental- und Kontrollgruppen anhand von Beispielen.

2. Bedingungen zur Durchführung von Experimenten: Hier werden die methodischen Voraussetzungen wie Hypothesenbildung, Operationalisierung und Versuchsplanung erläutert.

3. Einfluss von Störfaktoren: Es werden verschiedene Faktoren wie Reifungsprozesse oder situative Einflüsse thematisiert, die das Ergebnis eines Experiments verfälschen können.

4. Versuchsvarianten: Das Kapitel vergleicht Laborexperimente, Feldexperimente und Simulationsversuche hinsichtlich ihrer Durchführbarkeit, Validität und Kosten.

5. Beispiele von Experimenten und Kontrollgruppen: Anhand des Stanford-Prison Experiments und des Bystander-Effekts werden zwei bedeutende, aber auch kontroverse sozialwissenschaftliche Experimente detailliert analysiert.

6. Fazit und Kritik an Experimenten: Das abschließende Kapitel kritisiert ethische Grenzüberschreitungen bei Experimenten und reflektiert die Notwendigkeit einer sorgsamen Abwägung zwischen wissenschaftlichem Erkenntnisgewinn und dem Schutz der Probanden.

Schlüsselwörter

Experimente, Kontrollgruppen, Sozialforschung, Laborexperiment, Feldexperiment, Hypothese, Störfaktoren, Validität, Stanford-Prison Experiment, Bystander-Effekt, Sozialpsychologie, Datenerhebung, Ethik, Variablen, Simulation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der methodischen Struktur von Experimenten, insbesondere der Funktion von Kontrollgruppen in der empirischen Sozialforschung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Themen umfassen wissenschaftliche Definitionen, methodische Bedingungen für Versuche, verschiedene experimentelle Varianten (Labor, Feld, Simulation) sowie ethische Aspekte und prominente Fallstudien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Konkretisierung der Bezeichnung „Experimente und Kontrollgruppen-Konzepte“, um den Lesern ein tieferes Verständnis für den Nutzen und die Grenzen experimenteller Forschung zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die den Begriff des Experiments mittels Literaturquellen definiert und durch die Analyse von Fallbeispielen (Stanford-Prison, Bystander-Effekt) veranschaulicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Grundbegriffen, die Bedingungen für die Durchführung von Versuchen, die Analyse von Störfaktoren, einen Vergleich verschiedener Versuchsvarianten und die detaillierte Beschreibung zweier bekannter Experimente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Experimente, Kontrollgruppen, interne/externe Validität, Sozialforschung, Laborexperiment, Feldexperiment und ethische Verantwortung der Forscher.

Warum wird das Stanford-Prison Experiment als „Extremfall“ bezeichnet?

Es wird als Extremfall gewertet, weil es die psychische Belastung der Probanden durch die Gefängnissimulation massiv überschritt und nach nur sechs Tagen aufgrund gesundheitlicher Risiken abgebrochen werden musste.

Welche Rolle spielt der Bystander-Effekt im Kontext der Experimente?

Er dient als Beispiel für eine Untersuchung, die durch ein reales Ereignis inspiriert wurde, um das Verantwortungsgefühl von Menschen in Abhängigkeit von der Anwesenheit anderer zu erforschen.

Warum betont der Autor die Bedeutung von Kontrollgruppen?

Kontrollgruppen sind für den Autor essenziell, um die Ergebnisse der Experimentalgruppe zu vergleichen und die Validität der aufgestellten Hypothesen statistisch bzw. methodisch abzusichern.

Excerpt out of 17 pages  - scroll top

Details

Title
Experimente und Kontrollgruppen-Konzepte. Ein Überblick
Subtitle
Definitionen, Bedingungen, Störfaktoren, Versuchsvarianten
College
University of Applied Sciences Bremen  (Wirtschaftswissenschaften)
Grade
2,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2012
Pages
17
Catalog Number
V310418
ISBN (eBook)
9783668091658
ISBN (Book)
9783668091665
Language
German
Tags
experimente kontrollgruppen definition bedingungen störfaktoren versuchsvarianten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2012, Experimente und Kontrollgruppen-Konzepte. Ein Überblick, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/310418
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  17  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint