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Postsozialistische Stadtentwicklung Prags. Entindustrialisierung, Citybildung und Suburbanisierung

Title: Postsozialistische Stadtentwicklung Prags. Entindustrialisierung, Citybildung und Suburbanisierung

Seminar Paper , 2015 , 32 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Martin Klante (Author)

Geography / Earth Science - Demographics, Urban Management, Planning

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Summary Excerpt Details

Die Stadt Prag, auch die „Goldene Stadt“ genannt, hat seit ihrer Gründung eine einzigartige Geschichte beschrieben. In dieser Seminararbeit soll die Entwicklung der Stadt von ihrer Entstehung, über ihren Aufschwung zur kulturellen und politischen Machtmetropole Mitteleuropas, bis hin zur Moderne beleuchtet werden. Der Schwerpunkt soll hierbei auf den postsozialistischen Stadtentwicklungsprozessen nach dem Fall des Eisernen Vorhangs liegen.

Zu Beginn dieser Arbeit wird die Entstehungsgeschichte Prags von seiner ersten Besiedelung an beschrieben. Dabei sollen vor allem die Höhepunkte in den einzelnen Jahrhunderten detailliert herausgestellt werden, die maßgebend Einfluss auf das politische, wirtschaftliche, kulturelle, soziale sowie städtebauliche Geschehen in Prag genommen haben. Die Einteilung der Kapitel beschreibt, aufgrund der Fülle an Ereignissen und der Schwerpunktsetzung, die Stadtgeschichte einerseits vor dem 20. Jahrhunderts und andererseits von Beginn des 20. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges sowie von der Nachkriegszeit bis zur Samtenen Revolution und der damit verbundenen Ablösung des kommunistischen Regimes.

Die Darstellung der Prager Stadtentwicklung bis zu diesem Zeitpunkt sollen dazu dienen einen klaren Ausgangspunkt für die daran anschließenden Entwicklungen in der postsozialistischen Zeit der Transformation zu skizzieren. Auf dieser Basis werden die wichtigsten Prozesse seit Beginn der 1990er Jahre, wie die Entindustrialisierung der Prager Wirtschaft, die allgemeine Citybildung des Innenstadtbereiches, die Wohnungsmarktsituation für die Prager Bevölkerung und die Suburbanisierung in die Peripherie der Stadt und damit einhergehende Gentrifizierungstendenzen im Detail erörtert.

Im Anschluss an die Beschreibung der postsozialistischen Stadtentwicklungen sollen die genannten Phänomene mit Hilfe von ausgewählten Beispielen gestützt und deren Tragweite für die Stadt weiter verdeutlicht werden. Abschließend möchte diese Seminararbeit ein kritisches Fazit über die vergangen Entwicklungen des Postsozialismus ziehen und einen möglichen Ausblick auf künftige Stadtentwicklungsprozesse geben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. STADTENTWICKLUNG VOR 1990

2.1. Prager Stadtentwicklung vor dem 20. Jahrhundert

2.2. Prag zu Beginn des 20. Jahrhunderts

2.3. Prag zwischen 1945 und 1989

3. POSTSOZIALISTISCHE STADTENTWICKLUNG

3.1. Entindustrialisierung und Tertiärisierung

3.2. Wohnungsmarktsituation

3.3. Citybildung

3.4. Suburbanisierung

3.5. Beispiele

3.5.1. Das Stadtteilzentrum Pankrac

3.5.2. Das Stadtteilzentrum Budejovicka

3.5.3. Der Verwaltungsbezirk Prag 13

3.5.4. Der Stadtteil Smichov

3.5.5. Das Projekt „River City Prag“

4. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit verfolgt das Ziel, die städtebauliche Entwicklung Prags von ihren historischen Ursprüngen bis hin zur Moderne zu beleuchten, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den postsozialistischen Transformationsprozessen nach 1989 liegt. Es soll analysiert werden, wie politische Umbrüche und der Wechsel zur Marktwirtschaft die Stadtstruktur und das Leben der Bevölkerung prägten.

  • Historische Etappen der Prager Stadtentwicklung vor 1990
  • Prozesse der Entindustrialisierung und Tertiärisierung in der postsozialistischen Ära
  • Veränderungen der Wohnungsmarktsituation und Gentrifizierungstendenzen
  • Strukturelle Auswirkungen der Citybildung und Suburbanisierung
  • Fallbeispiele zur modernen Stadtentwicklung in ausgewählten Prager Stadtgebieten

Auszug aus dem Buch

3.4. Suburbanisierung

Ausgangspunkt für die Suburbanisierungsprozesse der Bevölkerung und des Gewerbes in Prag nach 1989 bildeten die in der Vergangenheit durch Eingemeindung zur Stadtfläche hinzugewonnenen und bis dahin dünn besiedelten Gebiete in den Randzonen der Stadt. Auf Grund dieses Flächenzuwachses fand die Suburbanisierung in Prag größtenteils innerhalb der eigenen Stadtgrenze statt, wenn auch außerhalb des eigentlich bebauten Stadtgebiets.

Im Zuge der Restitution wurden in diesen Gebieten auch ehemals landwirtschaftlich genutzte Flächen rückübereignet, welche wiederum an Bauunternehmer weiterverkauft wurden. Diese versuchten zu Beginn der 90er Jahre in erster Linie die Nachfrage nach privatem Wohneigentum der einkommensstarken Bevölkerung zu decken, da in diesem Segment höhere Erträge zu erwarten waren. Der breiten Bevölkerung jedoch fehlte die notwendige Kaufkraft für privates Wohneigentum, was auch durch staatliche Steuervorteile für den Eigenheimbau nicht ausgeglichen werden konnte. Es entstanden somit im Stadtrandgebiet Villenviertel und Reihenhausanlagen sowie moderne Einfamilienhäuser des gehobenen Preissegments.

Begünstigt wurde diese Entwicklung durch die dezentrale Verwaltungsstruktur der Gemeinden, die das ländliche Prag, also den Stadtrand, bildeten. Diese Gemeinden waren zu Beginn der 90er Jahre in ihren administrativen Entscheidungen weitestgehend autonom, weshalb es dort keine zentral gesteuerte Stadtentwicklung geben konnte. Neben der Umwelt-, Sozial- und Bildungspolitik war vor allem auch die Verwaltung der Infrastruktur unter der kommunalen Kontrolle. Weshalb sich unter den einzelnen Stadtrandgebieten eine Art Konkurrenzstreit um die jeweilige Attraktivität und verkehrstechnische Anbindung entwickelte. Dieses Wetteifern geschah um sich zu profilieren und Wohnungsbauprojekte oder gewerbliche Investoren anzulocken. Auf diese Weise kam es zu einer städtebaulichen Fragmentierung des Stadtrands.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung legt den Fokus auf die historische und postsozialistische Entwicklung Prags und definiert die zentralen Fragestellungen und methodischen Ansätze der Arbeit.

2. STADTENTWICKLUNG VOR 1990: Dieses Kapitel zeichnet die städtebaulichen Etappen Prags von der Urgeschichte bis zur sozialistischen Ära nach und beleuchtet die Einflüsse politischer Regime auf die Stadtstruktur.

3. POSTSOZIALISTISCHE STADTENTWICKLUNG: Das Hauptkapitel analysiert die Transformationsprozesse nach 1989, insbesondere Wirtschaftsumbau, Wohnungsmarkt, Citybildung und Suburbanisierung, ergänzt durch konkrete lokale Fallstudien.

4. FAZIT: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit kritisch zusammen und bewertet die Auswirkungen des kapitalistisch geprägten Stadtumbaus auf die lokale Bevölkerung und die kommunale Führung.

Schlüsselwörter

Prag, Stadtentwicklung, Postsozialismus, Transformation, Suburbanisierung, Citybildung, Entindustrialisierung, Tertiärisierung, Wohnungsmarkt, Restitution, Stadtplanung, Investitionen, Tourismus, Verwaltungsbezirke, Stadtteilzentren

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die städtebauliche Transformation der Stadt Prag, insbesondere die Auswirkungen des Systemwechsels nach 1989 auf die physische und soziale Struktur der Stadt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entindustrialisierung, der Entwicklung des Dienstleistungssektors (Tertiärisierung), der Umstrukturierung des Wohnungsmarktes sowie der Suburbanisierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die postsozialistischen Entwicklungsprozesse in Prag zu analysieren und aufzuzeigen, wie internationale Investitionen und marktgesteuerte Prozesse das historische Stadtbild und die Lebensbedingungen veränderten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine raum- und stadtgeografische Analyse, die auf Literaturrecherche und der Untersuchung spezifischer Fallbeispiele (Stadtteilzentren) basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich systematisch den ökonomischen und sozialen Faktoren der Transformation, unterteilt in Teilbereiche wie Wohnungsmarkt, Handel und die räumliche Entwicklung in den Randgebieten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie postsozialistische Transformation, städtische Umstrukturierung, Gentrifizierung und polyzentrische Stadtentwicklung charakterisiert.

Welche Bedeutung kommt der „Samtenen Revolution“ für die Stadtplanung zu?

Sie markiert den politischen Umbruch, der den Übergang von der staatlich gelenkten Planwirtschaft zur dezentralen Marktwirtschaft einleitete, was wiederum die Liberalisierung der Stadtentwicklung ermöglichte.

Wie haben sich die Stadtteilzentren wie Pankrac oder Budejovicka verändert?

Diese Gebiete wurden von globalen Investoren zur Dezentralisierung von City-Funktionen genutzt, was zu einer hohen Büro- und Geschäftskonzentration führte, aber teilweise die öffentliche Nutzung und Aufenthaltsqualität für die Bewohner einschränkte.

Welche Rolle spielte der Tourismus bei der wirtschaftlichen Umgestaltung?

Der Massentourismus fungierte nach 1989 als wichtige Antriebsfeder für die Prager Wirtschaft, da er in der Innenstadt Arbeitsplätze schuf und internationale Investitionen anzog.

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Details

Title
Postsozialistische Stadtentwicklung Prags. Entindustrialisierung, Citybildung und Suburbanisierung
College
Technical University of Chemnitz  (Insitut für Europäische Studien)
Course
Seminar Humangeografie Ostmitteleuropa
Grade
1,3
Author
Martin Klante (Author)
Publication Year
2015
Pages
32
Catalog Number
V310227
ISBN (eBook)
9783668090149
ISBN (Book)
9783668090156
Language
German
Tags
Prag Transformation Ostmitteleuropa Tschechische Republik Stadtentwicklung Postsozialismus Entindustrialisierung Citybildung Suburbanisierung Pankrac Budejovicka Prag 13 Smichov River City Prag Tertiärisierung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martin Klante (Author), 2015, Postsozialistische Stadtentwicklung Prags. Entindustrialisierung, Citybildung und Suburbanisierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/310227
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