Das Ziel dieser Studienarbeit ist herauszufinden, ob die Endverbraucherwerbung der Möbelhäuser/Möbelhändler in Deutschland noch zeitgemäß ist. Am Ende dieser Studienarbeit werden noch persönliche Vorschläge in Bezug auf alternative Werbemaßnahmen für die Möbelhändler genannt: also welche Werbeträger und welche Werbemittel die Möbelhändler in Zukunft einsetzen könnten um eine bessere Werbewirkung zu erreichen.
Der Studienarbeit voran ging eine Umfrage mit 140 Leuten (n=140). 140 Fragebögen wurden ausgeteilt und anschließend ausgewertet. Folgende Aspekte wurden mit Hilfe dieses Fragebogens untersucht: Die Umfrage wurde erstellt um zu erfahren, auf was die Kunden beim Möbelkauf achten, also die Kaufkriterien beim Möbelkauf. Dann wurden noch die Gründe für einen Möbelkauf abgefragt. Ebenfalls wurde der Personenkreis durch die Umfrage eingegrenzt. Zuletzt sollten die Befragten ihre Meinung gegenüber den Werbungen der Möbelhändler abgeben, auch in Bezug auf die Glaubwürdigkeit der Werbung.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Möbelmarkt allgemein
3. Kaufkriterien beim Möbelkauf
4. Besuchsgründe Möbelhäuser
5. Personenkreis der Besucher
6. Glaubwürdigkeit der Rabattwerbung
6.1 Ergebnis Fragebogen
6.2 Voraussetzungen für Glaubwürdigkeit
6.3 Wirkung der Glaubwürdigkeit
6.4 Bei welcher Zielgruppe ist die Rabattwerbung besonders glaubwürdig?
7. Alternative Möbelhauswerbung
8. Resümee
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht, ob die derzeitige, stark auf Rabatten basierende Endverbraucherwerbung deutscher Möbelhändler in einem sich wandelnden Marktumfeld noch zeitgemäß ist und welche emotionalen oder qualitätsorientierten Alternativen langfristig zu einer stärkeren Kundenbindung führen können.
- Analyse des aktuellen deutschen Möbelmarktes und dessen wirtschaftlicher Rahmenbedingungen.
- Identifikation relevanter Kaufkriterien und Besuchsmotivationen der Konsumenten.
- Untersuchung der Glaubwürdigkeit aggressiver Rabattwerbung bei unterschiedlichen Zielgruppen.
- Entwicklung von alternativen Werbestrategien mit Fokus auf Qualität, Design und Beratung.
Auszug aus dem Buch
1. Einleitung
Oft denkt man sich beim aufschlagen einer Zeitung, man wäre direkt am Piccadilly Circus oder am Times Sqaure. Denn riesige Werbungen springen einem bei dem Anblick der Zeitung direkt ins Auge. Vor allem Möbelhäuser nutzen in der heutigen Zeit den Werbeträger Zeitung, Magazin oder Prospekt um auf sich aufmerksam zu machen. Für gewöhnlich sieht eine Möbelhauswerbung so aus, dass eine Doppelseite einer Zeitung bedruckt ist. Auf dieser Doppelseite steht meistens der Name des Möbelhändlers, im Hintergrund sind Produkte zu sehen, im Vordergrund sieht man groß und oft in roter Schrift Worte und Zahlen wie Rabatt, Aktion, Schnäppchen, 20%, 50% auf alles. Diese Form der Werbung wird als aggressive und offensive Werbung angesehen. Dieses aggressive Werbeverhalten kann daran liegen, dass es in Deutschland im Bereich Wohnmöbel etwa 9.200 Unternehmen gibt, und diese einen Gesamtumsatz von ca. 30 Milliarden Euro machen.
Wenn man sich die Werbung der führenden Möbelhäuser ansieht, so ist zu erkennen dass sie sich sehr ähneln beziehungsweise fast identisch sind. In dieser Arbeit soll ein Überblick über den aktuellen Möbelmarkt in Deutschland geschaffen werden. Desweiteren werden Kaufkriterien im Bereich Möbel genannt. Auch Gründe für den Besuch eines Möbelhauses werden in dieser Arbeit aufgezeigt. Ebenso werden die Personenkreise, welche einen Möbelhändler besuchen definiert. Zuletzt wird darauf eingegangen ob die aggressive Werbung der Möbelhäuser noch glaubwürdig ist und wenn ja, bei welchen Personenkreisen das der Fall ist.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Arbeit führt in die aktuelle Problematik der aggressiven Rabattwerbung im Möbelhandel ein und definiert das Ziel, die Zeitgemäßheit dieser Werbeform kritisch zu hinterfragen.
2. Möbelmarkt allgemein: Dieses Kapitel liefert einen Überblick über die Marktkennzahlen, die Top-Möbelhäuser in Deutschland und die aktuelle wirtschaftliche Stagnationsphase der Branche.
3. Kaufkriterien beim Möbelkauf: Es werden die zentralen Entscheidungskriterien für Kunden beim Möbelkauf, wie Preis, Beratung und Lieferqualität, basierend auf einer eigenen Umfrage und externen Statistiken, analysiert.
4. Besuchsgründe Möbelhäuser: Dieses Kapitel erläutert die Beweggründe für den Besuch eines Möbelhauses, wobei insbesondere das Erlebnis, die Gastronomie und die Jagd nach Schnäppchen hervorgehoben werden.
5. Personenkreis der Besucher: Hier erfolgt eine sozio-demografische Eingrenzung der typischen Möbelhauskunden basierend auf Alter, Geschlecht, Bildung und Familienstand.
6. Glaubwürdigkeit der Rabattwerbung: Es wird untersucht, inwieweit aggressive Werbung als glaubwürdig wahrgenommen wird, ergänzt durch theoretische Grundlagen zu Kommunikation und Wirkung.
6.1 Ergebnis Fragebogen: Vorstellung der Umfrageergebnisse zur wahrgenommenen Glaubwürdigkeit von Rabattwerbung.
6.2 Voraussetzungen für Glaubwürdigkeit: Erörterung der theoretischen Faktoren Kommunikation, Relevanz und Unsicherheit im Kontext von Werbeinformationen.
6.3 Wirkung der Glaubwürdigkeit: Analyse darüber, wie unterschiedliche Quellenangaben und Präsentationsformen die Glaubwürdigkeit von Werbeaussagen beeinflussen.
6.4 Bei welcher Zielgruppe ist die Rabattwerbung besonders glaubwürdig?: Definition der spezifischen Zielgruppe, bei der aggressive Rabattwerbung am ehesten als glaubwürdig empfunden wird.
7. Alternative Möbelhauswerbung: Auf Basis der identifizierten Bedürfnisse werden konkrete Alternativkonzepte für Printmedien und TV-Spots entwickelt, um ein hochwertigeres Markenimage aufzubauen.
8. Resümee: Zusammenfassung der Ergebnisse mit dem Fazit, dass die einseitige Preiswerbung nicht mehr zeitgemäß ist und eine stärkere emotionale Bindung durch Service und Qualität angestrebt werden sollte.
Schlüsselwörter
Möbelmarkt, Möbelhauswerbung, Kaufkriterien, Rabattwerbung, Kundenzufriedenheit, Marketingstrategie, Kundenbindung, Werbewirkung, Möbelhandel, Zielgruppendefinition, Glaubwürdigkeit, Emotionalisierung, Markenimage, Konsumentenverhalten, Möbelbranche
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert die aktuelle Situation des deutschen Möbelmarktes und hinterfragt kritisch, ob die vorherrschende Praxis der aggressiven Rabattwerbung noch zeitgemäß ist.
Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse von Kaufkriterien, den Beweggründen für Möbelhausbesuche, der Glaubwürdigkeitsanalyse von Werbeformen und der Entwicklung alternativer Marketingkonzepte.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Hauptziel ist es herauszufinden, ob die Endverbraucherwerbung der Möbelhäuser in Deutschland noch zeitgemäß ist und wie Möbelhändler ihre Werbewirkung durch alternative Ansätze verbessern können.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Der Autor führt eine empirische Umfrage mit 140 Teilnehmern durch und stützt die Ergebnisse zusätzlich durch eine fundierte Literaturrecherche und externe Marktstatistiken.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Marktanalyse, die Auswertung von Kaufentscheidungskriterien und Besucherstrukturen sowie eine tiefgehende Untersuchung zur Glaubwürdigkeit von Rabattwerbung.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Möbelmarkt, Rabattwerbung, Glaubwürdigkeit, Kundenbindung und strategische Werbekommunikation geprägt.
Warum wird im Kapitel 6 zwischen verschiedenen Glaubwürdigkeitsfaktoren unterschieden?
Die Differenzierung hilft zu verstehen, dass Glaubwürdigkeit nicht nur vom Sender abhängt, sondern durch Kommunikation, Relevanz und Unsicherheit maßgeblich beeinflusst wird.
Welche konkreten Alternativen schlägt der Autor für die Möbelhauswerbung vor?
Der Autor schlägt eine Abkehr vom reinen Preisdruck vor, hin zu einer emotionalen Werbung, die Kompetenz, Design und Servicequalität durch personalisierte Printanzeigen und TV-Szenarien vermittelt.
- Quote paper
- Matthias Przybilla (Author), 2015, Ist die Werbung der Möbelhändler noch zeitgemäß?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/309799