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Die Klaviermethodik von Heinrich Neuhaus im Kontext von Klavierliteratur, Pianofortebau und Virtuosentum

Title: Die Klaviermethodik von Heinrich Neuhaus im Kontext von Klavierliteratur, Pianofortebau und Virtuosentum

Term Paper , 2014 , 27 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Bernd Wladika (Author)

Musicology - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Als Lehrer der Weltklassepianisten Sviatoslav Richter und Emil Gilels erlangte Heinrich Neuhaus als Klavierpädagoge in Fachkreisen weltweite Aufmerksamkeit. Seine herausragenden Verdienste als Professor am Moskauer Konservatorium sind auch heute noch – über 50 Jahre nach seinem Tod – unangefochten und sein Lehrwerk „Die Kunst des Klavierspiels“ wird hoch geschätzt.

Die vorliegende Arbeit ist Neuhaus' Wirken als Klavierpädagoge gewidmet. Neben der Darstellung ausgewählter methodischer Ansätze erfolgt eine Einordnung seines Wirkens in den breiten Kontext der historischen Entwicklung der Klaviermethodik und ihrer Voraussetzungen. So ist diese eng mit der im 19. Jahrhundert erfolgten Etablierung von anspruchsvoller Klavierliteratur, dem Aufkommen des Virtuosentums und den Errungenschaften des Pianofortebaus verzahnt. Neuhaus' Wirken kann dabei durchaus in der Tradition dieser Entwicklungen gesehen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das 19. Jahrhundert als Schlüsselereignis moderner Klaviermethodik im Kontext von Klavierliteratur, Virtuosentum und Instrumentenbau

2.1 Das Neue Testament der Klavierspieler

2.2 Spannungsfeld Virtuosentum und Klavierbau

2.3 Auswirkungen auf die Entwicklung der Klaviermethodik

3. Heinrich Neuhaus und seine Bedeutung in der Klaviermethodik

3.1 Pianistische „Abstammung“, Ausbildungsumfeld und Repertoire

3.2 Bedeutung als Klavierpädagoge

4. Betrachtung ausgewählter Aspekte von Neuhaus' Klaviermethodik

4.1 Geistige Durchdringung als Basis der Werkerschließung - die Arbeit am künstlerischen Bild

4.2 Klaviertechnische Interpretationsaspekte

4.2.1 Handstellungen und Anschlag

4.2.2 Dynamik und Pedalgebrauch

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Klavierpädagogik von Heinrich Neuhaus im Kontext der historischen Entwicklung von Klavierliteratur, Virtuosentum und Instrumentenbau im 19. Jahrhundert, um daraus wesentliche didaktische Ansätze für die moderne Pianistik abzuleiten.

  • Die Rolle von Beethovens Klaviersonaten für die Evolution der Klaviermethodik.
  • Die Wechselwirkung zwischen der technischen Evolution des Klaviers und kompositorischen Anforderungen.
  • Heinrich Neuhaus als Pädagoge und seine künstlerische Abstammung.
  • Die "Arbeit am künstlerischen Bild" als zentraler methodischer Ansatz bei Neuhaus.
  • Praktische Umsetzung pianistischer Aspekte wie Anschlag, Dynamik und Pedalgebrauch.

Auszug aus dem Buch

4.1 Geistige Durchdringung als Basis der Werkerschließung - die Arbeit am künstlerischen Bild

Einen elementaren Bestandteil von Neuhaus' Klavierpädagogik bildete die möglichst vielschichtige geistige Durchdringung des jeweiligen Werkes. Im Vergleich zu seinen Kollegen ging er „mehr auf die klangliche Ausführung eines Werkes und dessen kulturelle Hintergründe ein.“ Seine „umfassende humanistische Ausbildung“ und sein Austausch „mit Musikern, Literaten, bildenden Künstlern und Wissenschaftlern“ dürfte diese Ausrichtung erklären.

Der hohe Stellenwert, den Neuhaus der in diesem Unterkapitel behandelten Thematik beimisst und die von ihm als „Arbeit an dem 'künstlerischen Bild' “ bezeichnet wurde, spiegelt sich anschaulich in dem Umstand wieder, dass dieser Ansatz das erste Kapitel seines Lehrwerks Die Kunst des Klavierspiels bildet. Durch dieses „vor-die-Klammer ziehen“ erscheint es geradezu so, dass eben die geistige Durchdringung des Werkes als Basis für alle anderen Ausbildungsschritte, die er in den Folgekapiteln darstellt, dient. Für Neuhaus stand die geistige Durchdringung und die Beherrschung technischer Fertigkeiten in einem unlösbaren Zusammenhang, um zu einer künstlerisch ansprechenden Werkinterpretation, respektive einer künstlerischen Reife zu gelangen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Bedeutung von Heinrich Neuhaus als legendären Klavierpädagogen dar und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, seine Methodik im historischen Kontext zu untersuchen.

2. Das 19. Jahrhundert als Schlüsselereignis moderner Klaviermethodik im Kontext von Klavierliteratur, Virtuosentum und Instrumentenbau: Dieses Kapitel analysiert die Evolution des Klaviers und der Klaviermusik durch Beethoven und das aufkommende Virtuosentum als notwendige Basis für die Entwicklung einer modernen Methodik.

3. Heinrich Neuhaus und seine Bedeutung in der Klaviermethodik: Das Kapitel skizziert die biographischen Grundlagen, das Ausbildungsumfeld und die herausragende pädagogische Rolle von Heinrich Neuhaus am Moskauer Konservatorium.

4. Betrachtung ausgewählter Aspekte von Neuhaus' Klaviermethodik: Hier werden die zentralen didaktischen Ansätze von Neuhaus, insbesondere die "Arbeit am künstlerischen Bild" sowie spezielle klaviertechnische Aspekte des Anschlags und des Pedalgebrauchs, detailliert betrachtet.

5. Schlussbetrachtung: Die Schlussbetrachtung bewertet Neuhaus' Beitrag als unschätzbares Erbe für die Klavierpädagogik und fasst die Erkenntnisse über seine ganzheitliche Methode zusammen.

Schlüsselwörter

Heinrich Neuhaus, Klaviermethodik, Klavierpädagogik, Pianistik, 19. Jahrhundert, Klavierbau, Virtuosentum, Die Kunst des Klavierspiels, künstlerisches Bild, Werkerschließung, Anschlagtechnik, Pedalgebrauch, Interpretationskunst, Moskauer Konservatorium, Klavierliteratur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die klavierpädagogischen Ansätze von Heinrich Neuhaus und setzt diese in den historisch-technischen Kontext des 19. Jahrhunderts.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Schwerpunkten zählen die Entwicklung der Klaviermusik und des Klavierbaus, die Bedeutung von Neuhaus als Pädagoge und die Analyse seiner didaktischen Methoden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Neuhaus' bedeutendes Lehrwerk "Die Kunst des Klavierspiels" vor dem Hintergrund seiner Zeit und seiner künstlerischen Philosophie zu beleuchten und zentrale Ansätze für die heutige Praxis zu extrahieren.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor stützt sich auf eine Analyse des Lehrwerks, ergänzt durch Fachliteratur, musikpublizistische Schriften sowie die Auswertung protokollierter Unterrichtsstunden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der historischen Evolution der Klaviermethodik, dem Wirken von Neuhaus sowie spezifischen Themen wie der geistigen Durchdringung von Werken und technischen Aspekten des Spiels.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Heinrich Neuhaus, Klaviermethodik, "Arbeit am künstlerischen Bild" und die Wechselwirkung von Technik und Ausdruck.

Warum spielt die "Arbeit am künstlerischen Bild" bei Neuhaus eine so zentrale Rolle?

Neuhaus betrachtet die geistige Durchdringung als notwendige Basis für jede technische Umsetzung; ohne ein inneres künstlerisches Bild bleibt pianistisches Spiel für ihn rein mechanisch und seelenlos.

Wie illustriert der Autor die praktische Anwendung von Neuhaus' Lehre?

Der Autor greift auf eine protokollierte Unterrichtsstunde mit Sviatoslav Richter zu Beethovens Klaviersonate op. 110 zurück, um die Vermittlung der "Arbeit am künstlerischen Bild" konkret nachvollziehbar zu machen.

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Details

Title
Die Klaviermethodik von Heinrich Neuhaus im Kontext von Klavierliteratur, Pianofortebau und Virtuosentum
College
University of Dortmund  (Institut für Musik und Musikwissenschaft)
Course
Außerschulische Musikpädagogik / Musikvermittlung
Grade
1,0
Author
Bernd Wladika (Author)
Publication Year
2014
Pages
27
Catalog Number
V308959
ISBN (eBook)
9783668075139
ISBN (Book)
9783668075146
Language
German
Tags
klaviermethodik heinrich neuhaus kontext klavierliteratur pianofortebau virtuosentum
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bernd Wladika (Author), 2014, Die Klaviermethodik von Heinrich Neuhaus im Kontext von Klavierliteratur, Pianofortebau und Virtuosentum, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/308959
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