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Finstere Gestalten und rasende Irre. Zwei „Hexensabbat“-Vertonungen im Vergleich (Musik, 6. Klasse)

Title: Finstere Gestalten und rasende Irre. Zwei „Hexensabbat“-Vertonungen im Vergleich (Musik, 6. Klasse)

Lesson Plan , 2015 , 12 Pages , Grade: keine Note

Autor:in: Dr. Malte Sachsse (Author)

Musicology - Miscellaneous

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Summary Excerpt Details

Indem die Schülerinnen und Schüler ihre Höreindrücke zu zwei Kompositionen darstellender Musik zum Thema „Hexensabbat“ visualisieren und kommunizieren, vertiefen sie ihr Wissen um mögliche Zusammenhänge zwischen konkreten Anschauungen und musikalischen Gestaltungen. Sie erweitern damit ihre musikalische Rezeptionskompetenz.

Gegenstand der Stunde sind zwei höchst unterschiedliche musikalische Umsetzungen der Leitidee (bzw. des Programms) „Hexensabbat“. Sowohl „Die Nacht auf dem kahlen Berge“ von Modest Mussorgsky als auch der „Hexensabbat“ von Irène Schweizer gestalten die zentrale Idee äußerst lebendig und einfallsreich und dürften dadurch für die SuS motivierend sein: Die Musik (und insbesondere die gewählten Ausschnitte á 29 bzw. 37 Sekunden) unterbreiten viele Angebote für Bedeutungszuweisungen bezüglich Stimmungen (dunkel, gespenstisch, gruselig) und Bewegungen (Tanz, Besenritt, Stampfen). Gleichzeitig nutzen sie sehr unterschiedliche musikalische Mittel, so dass ihr Vergleich eine Einsicht in die Vielfalt von Möglichkeiten eröffnen kann, eine Leitvorstellung kompositorisch bzw. improvisatorisch zu illustrieren. Die grafische Notation von Höreindrücken ermöglicht es den SuS, die eigenen flüchtigen Eindrücke festzuhalten, zu ordnen und kommunizierbar zu machen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I) Darstellung der längerfristigen Unterrichtszusammenhänge

I) 1 Lernausgangslage

I) 2 Leitgedanken und Intention der Unterrichtsreihe

I) 3 Überblick über die Reihe (Synopse)

II) Begründung der wesentlichen Planungsentscheidungen der Unterrichtsstunde (Didaktisch-methodischer Kommentar)

III) Tabellarischer Verlaufsplan

IV) Literatur

V.1 Einstiegsmaterial

V.2 Arbeitsauftrag

V.3 Musterlösung 1

V.4 Musterlösung 2

V.5 Mögliches Tafelbild

Zielsetzung & Themen

Ziel der Unterrichtsstunde ist es, die musikalische Rezeptionskompetenz der Schülerinnen und Schüler durch den Vergleich zweier unterschiedlicher Vertonungen des Themas „Hexensabbat“ zu erweitern, wobei der Fokus auf der Verknüpfung von Höreindrücken mit konkreten außermusikalischen Vorstellungen liegt.

  • Analyse und Vergleich musikalischer Mittel zur Darstellung außermusikalischer Ideen
  • Einsatz grafischer Notation zur Visualisierung und Strukturierung von Hörerlebnissen
  • Reflexion über die Vielfalt kompositorischer Möglichkeiten zur Illustration einer Leitvorstellung
  • Förderung des ästhetischen Urteilsvermögens durch bewusste Gegenüberstellung unterschiedlicher Klangwelten

Auszug aus dem Buch

II) Begründung der wesentlichen Planungsentscheidungen der Unterrichtsstunde (Didaktisch-methodischer Kommentar)

Gegenstand der Stunde sind zwei höchst unterschiedliche musikalische Umsetzungen der Leitidee (bzw. des Programms) „Hexensabbat“. Sowohl „Die Nacht auf dem kahlen Berge“ von Modest Mussorgsky als auch der „Hexensabbat“ von Irène Schweizer gestalten die zentrale Idee äußerst lebendig und einfallsreich und dürften dadurch für die SuS motivierend sein: Die Musik (und insbesondere die gewählten Ausschnitte á 29 bzw. 37 Sekunden) unterbreiten viele Angebote für Bedeutungszuweisungen bezüglich Stimmungen (dunkel, gespenstisch, gruselig) und Bewegungen (Tanz, Besenritt, Stampfen). Gleichzeitig nutzen sie sehr unterschiedliche musikalische Mittel, so dass ihr Vergleich eine Einsicht in die Vielfalt von Möglichkeiten eröffnen kann, eine Leitvorstellung kompositorisch bzw. improvisatorisch zu illustrieren. Die grafische Notation von Höreindrücken ermöglicht es den SuS, die eigenen flüchtigen Eindrücke festzuhalten, zu ordnen und kommunizierbar zu machen.

Grundlagen der grafischen Notation haben die SuS bereits in der Stunde am letzten Dienstag am Beispiel des „Gnomus“ kennengelernt und geübt; in der darauffolgenden Stunde haben sie beschreibendes Vokabular mithilfe eines Wortmobiles vertieft. Da die SuS also bereits mit wesentlichen, für die Stunde notwendigen methodischen Aspekten (Visualisierung von Höreindrücken und Beschreibung von Musik) in Grundzügen vertraut sein sollten, soll in einem weiteren Schritt nach der Erarbeitungs- und Präsentationsphase ein Vergleich zentraler musikalischer Mittel der Stücke erfolgen. Sie erkennen daran, dass Musiker sehr unterschiedliche Sichtweisen auf ein Thema haben können und dass ihnen eine Palette von Mitteln offensteht, diese zu artikulieren. Vor diesem Hintergrund können die SuS auch (als „Sollbruchstelle“) angemessen begründen, 1. welche Umsetzung ihnen besser gefällt und 2. welche Umsetzung ihrer Vorstellung von einem „Hexensabbat“ eher gerecht wird.

Zusammenfassung der Kapitel

I) Darstellung der längerfristigen Unterrichtszusammenhänge: Dieses Kapitel erläutert die Rahmenbedingungen, die Lerngruppe und die didaktischen Ziele der gesamten Unterrichtsreihe zum Thema „Darstellende Musik“.

II) Begründung der wesentlichen Planungsentscheidungen der Unterrichtsstunde (Didaktisch-methodischer Kommentar): Hier wird die fachdidaktische Wahl der Musikbeispiele begründet und der methodische Weg von der grafischen Notation hin zum ästhetischen Urteil dargelegt.

III) Tabellarischer Verlaufsplan: Dieser Teil strukturiert den zeitlichen Ablauf der Unterrichtsstunde mit Hinweisen zu Sozialformen, Medien und den Lernzielen der einzelnen Phasen.

IV) Literatur: Auflistung der verwendeten fachdidaktischen und musikpädagogischen Quellen sowie Online-Ressourcen.

V.1-V.5 Materialien: Diese Anhänge beinhalten das Einstiegsmaterial, Arbeitsblätter, grafische Musterlösungen für die SuS sowie ein mögliches Tafelbild zur Ergebnissicherung.

Schlüsselwörter

Darstellende Musik, Hexensabbat, Rezeptionskompetenz, grafische Notation, Modest Mussorgsky, Irène Schweizer, Programmmusik, Musikdidaktik, ästhetisches Urteil, Hörfähigkeit, Musikunterricht, Schüleraktivierung, Klangvergleich, kompositorische Mittel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Unterrichtsentwurf grundsätzlich?

Es geht um die Konzeption einer Musikstunde in einer 6. Klasse, in der die Schülerinnen und Schüler lernen, außermusikalische Ideen in zwei unterschiedlichen „Hexensabbat“-Vertonungen durch grafische Notation und musikalische Analyse zu vergleichen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Reihe?

Die Reihe befasst sich mit „Darstellender Musik“, wobei die Schwerpunkte auf der Rezeptionskompetenz und der Verknüpfung von klanglichem Material mit konkreten Vorstellungen liegen.

Was ist das primäre Ziel der Stunde?

Das Ziel ist, dass die Schülerinnen und Schüler Höreindrücke visualisieren und kommunizieren, um Zusammenhänge zwischen bildlicher Vorstellung und musikalischer Gestaltung zu verstehen und kritisch zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die methodische Ausrichtung folgt der „Kommunikativen Musikdidaktik“ und nutzt Prinzipien der grafischen Notation sowie ein strukturiertes Vokabular zur Beschreibung musikalischer Parameter.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die detaillierte didaktische Begründung der Materialauswahl, den tabellarischen Verlaufsplan der Stunde sowie die entsprechenden Arbeitsaufträge für die Gruppenarbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Rezeptionskompetenz, grafische Notation, Programmmusik, Hexensabbat und musikpädagogische Analyse.

Warum wird die Klasse für die Erarbeitung in zwei Räume aufgeteilt?

Die Trennung dient dazu, dass sich Kleingruppen intensiv und ungestört mit jeweils einem der beiden Musikstücke („Nacht auf dem kahlen Berge“ oder „Hexensabbat“) auseinandersetzen können, bevor die Ergebnisse im Plenum verglichen werden.

Was ist die Funktion der „Sollbruchstelle“ im Verlaufsplan?

Die „Sollbruchstelle“ dient der gezielten Urteilsbildung, bei der die Schüler begründen sollen, welche der zwei Kompositionen ihrem persönlichen Empfinden nach einen Hexentanz besser darstellt.

Welche Rolle spielt das Bild von Michael Herr im Unterricht?

Das Bild dient als motivierender Einstieg, um eine „imaginative ästhetische Einstellung“ zu erzeugen und Vorwissen über musikalische Analogien (z.B. gruselige Stimmung) zu reaktivieren.

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Details

Title
Finstere Gestalten und rasende Irre. Zwei „Hexensabbat“-Vertonungen im Vergleich (Musik, 6. Klasse)
Course
3. Unterrichtsbesuch Musik, Gymnasium 6. Klasse
Grade
keine Note
Author
Dr. Malte Sachsse (Author)
Publication Year
2015
Pages
12
Catalog Number
V308466
ISBN (eBook)
9783668067523
ISBN (Book)
9783668067530
Language
German
Tags
Musik Unterrichtsbesuch Gymnasium Hexensabbat grafische Notation Mussorgsky
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dr. Malte Sachsse (Author), 2015, Finstere Gestalten und rasende Irre. Zwei „Hexensabbat“-Vertonungen im Vergleich (Musik, 6. Klasse), Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/308466
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