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Die Parapresbeia-Rede des Demosthenes (Rede XIX) und das Gesandtschaftswesen im antiken Athen

Title: Die Parapresbeia-Rede des Demosthenes (Rede XIX) und das Gesandtschaftswesen im antiken Athen

Elaboration , 2015 , 13 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Deborah Heinen (Author)

World History - Early and Ancient History

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit thematisiert die 19. Rede des Demosthenes, die sogenannte Parapresbeia-Rede, unter Einbeziehung der Rolle des Gesandtschaftswesens in der griechischen Antike. Der Parapresbeia-Prozess war für Demosthenes von großer Bedeutung, denn war er in den Jahren zuvor noch recht unbekannt gewesen , so stieg er in den Jahren nach dem Prozess zu einem der führenden Staatsmänner Athens auf und befand sich 341 v. Chr. auf dem Höhepunkt seiner Karriere.

Zunächst wird dem Leser der vorliegenden Arbeit ein grober Überblick über das Leben und die Werke des Demosthenes gegeben. Anschließend wird der historische und politische Kontext der Parapresbeia-Rede näher erläutert, sowie einzelne wesentliche Charakteristika der Rede selbst. Abschließend wird das Gesandtschaftswesen im antiken Athen beschrieben und die wichtigsten Aspekte der Rede sowie des Gesandtschaftswesens in deren Kontext zusammengefasst. Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass die vorliegende Arbeit lediglich einen groben Überblick über die Rede und ihren Kontext liefern soll, sodass die Darstellung der Ereignisse und der Merkmale der Rede nicht detailliert behandelt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1) Einleitung

2) Demosthenes – Leben und Werke

3) Der historische und politische Kontext der Parapresbeia-Rede

4) Die Parapresbeia-Rede des Demosthenes – Rede XIX

5) Das Gesandtschaftswesen in der griechischen Antike

6) Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die 19. Rede des Demosthenes, die sogenannte Parapresbeia-Rede, vor dem Hintergrund des politischen und historischen Klimas im antiken Athen. Ziel der Analyse ist es, das Wirken des Redners im Kontext des Prozesses gegen Aischines zu beleuchten und dabei die Bedeutung des diplomatischen Gesandtschaftswesens sowie die rhetorischen Strategien und politischen Motive des Demosthenes kritisch einzuordnen.

  • Biografische Einordnung des athenischen Redners Demosthenes
  • Historische Analyse des Philokratesfriedens und dessen Konsequenzen
  • Rhetorische Untersuchung der Parapresbeia-Rede (Rede XIX)
  • Strukturelle Rolle und rechtliche Rahmenbedingungen des griechischen Gesandtschaftswesens

Auszug aus dem Buch

Die Parapresbeia-Rede des Demosthenes – Rede XIX

Die Rede besteht aus 343 Paragraphen und könnte in zwei Reden unterteilt werden – den ersten Teil bilden die Paragraphen 1-181 und den zweiten Teil die Paragraphen 182-343 -, da Demosthenes bereits bis § 181 alle wichtigen Argumente vorbringt und der zweite Teil größtenteils aus Wiederholungen und Vertiefungen des ersten Teils besteht. Die Rede folgt auch nicht dem klassischen Aufbauschema einer Rede, sondern weise laut Paulsen eine „komplizierte Struktur“ auf und habe eine „chaotische Anordnung“ der Redeteile, jedoch muss an dieser Stelle bedacht werden, dass die Reden von ihren Verfassern bewusst so konzipiert wurden, dass sie die gewünschte Wirkung erzielten. Dennoch weist die 19. Rede des Demosthenes beispielsweise zahlreiche Wechsel zwischen Narratio, Argumentatio und Refutatio auf.

Die Rede enthält zudem zahlreiche Wiederholungen, besonders in Bezug auf den Bestechlichkeitsvorwurf gegen Aischines, welchen Demosthenes in seiner Rede über 90 Mal erwähnt, sodass der Bestechlichkeitsvorwurf zu einer Art Leitmotiv der Rede wird. Die häufigen Wiederholungen des Vorwurfs könnten darauf basieren, dass Demosthenes keine konkreten Beweise für seine Behauptungen vorbringen konnte und auf diese Weise versuchte, die Richter davon zu überzeugen, dass der Angeklagte sich habe bestechen lassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1) Einleitung: Die Einleitung führt in das Leben des Demosthenes ein und beschreibt das Ziel der Arbeit, die Parapresbeia-Rede unter Einbeziehung des antiken Gesandtschaftswesens zu analysieren.

2) Demosthenes – Leben und Werke: Dieses Kapitel skizziert den Werdegang des Redners, von seiner Herkunft und Ausbildung über seine ersten Gerichtsreden bis hin zu seinem politischen Aufstieg und seinem tragischen Lebensende.

3) Der historische und politische Kontext der Parapresbeia-Rede: Hier werden die Hintergründe des Philokratesfriedens, der militärische Druck durch Philipp II. und der Ablauf der Gesandtschaftsreisen nach Makedonien erläutert.

4) Die Parapresbeia-Rede des Demosthenes – Rede XIX: Dieses Kapitel analysiert Struktur, Rhetorik und Argumentationsweise der Rede sowie die Rolle des Bestechlichkeitsvorwurfs gegen Aischines.

5) Das Gesandtschaftswesen in der griechischen Antike: Es werden Aufgaben, Wahlverfahren, Pflichten und die rechtliche Einordnung von Gesandten im antiken Griechenland dargestellt.

6) Fazit: Das Fazit fasst die rhetorischen Besonderheiten der Rede zusammen und bewertet die Bedeutung des Gesandtschaftsprozesses für die politische Karriere des Demosthenes.

Schlüsselwörter

Demosthenes, Aischines, Parapresbeia-Rede, Philokratesfrieden, antikes Griechenland, Diplomatie, Gesandtschaftswesen, Rhetorik, attische Redner, politische Geschichte, Athen, Bestechlichkeit, Gerichtsprozess, Politik, Antike.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der 19. Rede des Demosthenes (Parapresbeia-Rede) und ihrer historischen Einbettung in das politische Geschehen Athens Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind das Leben des Demosthenes, der Kontext des Philokratesfriedens, die juristischen und rhetorischen Aspekte der Parapresbeia-Rede sowie die Struktur des diplomatischen Gesandtschaftswesens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Charakteristika der Parapresbeia-Rede zu identifizieren und aufzuzeigen, wie Demosthenes den Prozess gegen Aischines für seinen eigenen politischen Aufstieg nutzte.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine historisch-analytische Methode verwendet, die auf der Auswertung primärer Quellen (Reden) und aktueller fachwissenschaftlicher Sekundärliteratur basiert.

Was behandelt der Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die biografische Vorstellung des Autors, die historische Kontextualisierung der Friedensbemühungen mit Makedonien, die inhaltliche Analyse der Rede XIX und die Darstellung der rechtlichen und sozialen Rolle von Gesandten in der Antike.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Demosthenes, Rhetorik, antikes Athen, Philokratesfrieden, Diplomatie und Prozessführung.

Welche Rolle spielte der Philokratesfrieden für den Prozess?

Der Philokratesfrieden bildete den Anlass für die Gesandtschaftsreisen; da der Frieden später bei der athenischen Bevölkerung unbeliebt wurde, diente er als Grundlage für die Vorwürfe des Verrats und der Bestechlichkeit gegen die beteiligten Gesandten.

Warum wird die Rede als "chaotisch" in ihrer Struktur bezeichnet?

Die Struktur wird als komplex und teilweise chaotisch beschrieben, da sie nicht den klassischen Schemata entspricht und durch ständige Wechsel zwischen narrativen und argumentativen Teilen geprägt ist, was jedoch vermutlich eine bewusste rhetorische Taktik des Demosthenes war.

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Details

Title
Die Parapresbeia-Rede des Demosthenes (Rede XIX) und das Gesandtschaftswesen im antiken Athen
College
University of Bonn  (Geschichtswissenschaft)
Grade
1,0
Author
Deborah Heinen (Author)
Publication Year
2015
Pages
13
Catalog Number
V306698
ISBN (eBook)
9783668053007
ISBN (Book)
9783668053014
Language
German
Tags
Demosthenes griechische Antike Recht Rede Gesandtschaftswesen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Deborah Heinen (Author), 2015, Die Parapresbeia-Rede des Demosthenes (Rede XIX) und das Gesandtschaftswesen im antiken Athen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/306698
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