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Sprachprobleme im Kindesalter. Erhöht eine bilinguale Früherziehung das Risiko einer Sprachretardierung?

Eine Vergleichsstudie an englisch- und deutschsprachigen Vorschulkindern

Titel: Sprachprobleme im Kindesalter. Erhöht eine bilinguale Früherziehung das Risiko einer Sprachretardierung?

Hausarbeit , 2015 , 28 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Germanistik - Linguistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Bilingualismus – ein Begriff, der viele Facetten in sich trägt. Ein Begriff, der von unterschiedlichen Definitionsansätzen geprägt ist. Doch was verbirgt sich wirklich dahinter? Ist es wahr, dass zweisprachige Kinder Sprachprobleme besitzen, weil sie mit dem doppelten Spracherwerb schlichtweg überfordert sind?
Diese Arbeit geht der Frage nach, ob eine bilinguale Früherziehung das Risiko der Sprachretardierung bei Vorschulkindern im Alter von fünf bis sechs Jahren erhöht.

In der vorliegenden Studie wurden 35 monolignuale deutschsprachige und 33 bilinguale deutsch-englischsprachige Kinder mittels eines eigen entwickelten Sprachtests befragt. Dieser soll sowohl die rezeptiven als auch die produktiven Sprachfähigkeiten der Kinder überprüfen. Der methodische Einblick lässt die Intention hinter den Sprachtests erkennen und bietet einen Überblick über die Untersuchungsform sowie die Versuchsplanung.

Die Fragestellung wurde in den letzten Jahren bereits häufig untersucht. Trotzdessen gibt es bis heute keine einheitliche Antwort darauf. Frühkindliche Zweisprachigkeit ist immer noch durch Mythen belastet. Doch besonders momentan besitzt das Thema eine ausschlaggebende gesellschaftliche Relevanz, weil die Globalisierung aktueller ist als je zuvor. Es gilt als kulturelles Vermögen, sobald eine Person mehrere Sprachen fließend beherrscht. Mindestens genauso groß ist die Angst, dass das eigene Kind nicht mal den Zugang zu einer Sprache besitzt, zurückzuführen auf den Begriff des Semilingualismus. Ist eine bilinguale Erziehung also eher ein Risiko oder doch eine Chance? Da diese Frage bis heute kontrovers diskutiert wird, soll diese Arbeit Klarheit schaffen. Das Ergebnis soll nicht nur den linguistischen Diskurs beleben, es soll auch eine Hilfestellung für Eltern und Erzieher bieten, die sich mit Bilingualität beschäftigen.

Alle erwähnten Sprachprobleme werden in dieser Studie unvoreingenommen betrachtet und auf ihre Merkmale untersucht. Zudem ist zu sagen, dass die Begriffe Bilingualität und Zweisprachigkeit als Synonyme verwendet werden. Das gilt auch für Monolingualität und Einsprachigkeit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Spracherwerb im Kleinkindalter

2.1 Dimensionen der Bilingualität – Ein Definitionsversuch

2.2 Spracherwerbstypen

2.3 Spracherziehungsmethoden im familiären Kontext

3. Probleme der Sprachentwicklung im Vorschulalter

3.1 Allgemeine Sprachprobleme

3.2 Spezifische Sprachprobleme bilingualer Kinder

4. Methode

5. Der Sprachtest

5.1 Entwicklung und Intention

5.2 Auswertung

6. Durchführung/Vorgehen

7. Ergebnisse

8. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, ob bilinguale Früherziehung bei Kindern im Alter von fünf bis sechs Jahren das Risiko für eine Sprachretardierung erhöht. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob zweisprachig aufwachsende Kinder im Vergleich zu monolingualen Kindern tatsächlich häufiger Sprachstörungen aufweisen oder ob diese Befürchtung auf unbegründeten Mythen basiert.

  • Grundlagen des bilingualen und simultanen Spracherwerbs
  • Methoden der zweisprachigen Erziehung im familiären Umfeld
  • Klassifizierung allgemeiner Sprachstörungen und spezifischer Herausforderungen bei Mehrsprachigkeit
  • Konzeption und Anwendung eines eigens entwickelten Sprachtests
  • Empirischer Vergleich der Sprachkompetenzen zwischen 35 monolingualen und 33 bilingualen Vorschulkindern

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Bilingualismus – ein Begriff, der viele Facetten in sich trägt. Ein Begriff, der von unterschiedlichen Definitionsansätzen geprägt ist. Doch was verbirgt sich wirklich dahinter? Ist es wahr, dass zweisprachige Kinder Sprachprobleme besitzen, weil sie mit dem doppelten Spracherwerb schlichtweg überfordert sind? Die Fragestellung, die den Leitfaden für die folgende Arbeit liefert, lautet: Erhöht eine bilinguale Früherziehung das Risiko der Sprachretardierung bei Vorschulkindern im Alter von fünf bis sechs Jahren?

Um einen Einstieg in das Thema zu finden, soll die erste Hälfte der Arbeit eine theoretische Grundlage bilden. Zu Beginn werden bilinguale Spracherwerbstypen sowie Erziehungsmethoden vorgestellt. Im Anschluss erfolgt der konkrete Bezug auf Probleme der Sprachretardierung von Kindern. Sprachprobleme sind besonders im Vorschulalter keine Seltenheit, weswegen für jene Arbeit nur diejenigen detailliert beschrieben werden, die auch am häufigsten vorkommen. So wird zunächst ein allgemeiner Einblick gewährleistet, wohingegen die praktische Aufarbeitung sich konkret auf die Fragestellung bezieht und diese überprüft.

Zu diesem Zweck wurden 35 monolignuale deutschsprachige und 33 bilinguale deutsch-englischsprachige Kindern mittels eines eigen entwickelten Sprachtests befragt. Dieser soll sowohl die rezeptiven als auch die produktiven Sprachfähigkeiten der Kinder überprüfen. Der methodische Einblick lässt die Intention hinter den Sprachtests erkennen und bietet einen Überblick über die Untersuchungsform sowie die Versuchsplanung. Im nächsten Kapitel wird der Sprachtest im Vordergrund stehen. Es geht darum, nach welchen Vorlagen er entwickelt wurde und nach welchen Kriterien seine Auswertung erfolgte.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert das Thema Bilingualismus und leitet die Forschungsfrage hinsichtlich des Risikos einer Sprachretardierung bei fünf- bis sechsjährigen Kindern her.

2. Spracherwerb im Kleinkindalter: Dieses Kapitel behandelt die theoretischen Grundlagen der Bilingualität, verschiedene Spracherwerbstypen sowie diverse Methoden der zweisprachigen Erziehung im familiären Kontext.

3. Probleme der Sprachentwicklung im Vorschulalter: Es erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit allgemeinen Sprachstörungen sowie spezifischen Herausforderungen, die bei bilingualen Kindern auftreten können.

4. Methode: Hier wird der methodische Hintergrund der Studie erläutert, inklusive der Auswahl der Probanden, des Forschungsdesigns und der Entscheidung für ein abduktives Vorgehen.

5. Der Sprachtest: Dieses Kapitel beschreibt die Entwicklung und Intention der Testaufgaben sowie das Punktesystem, das zur quantitativen Auswertung der Sprachleistungen verwendet wurde.

6. Durchführung/Vorgehen: Die praktische Erhebung an verschiedenen Berliner und Brandenburger Kindertagesstätten sowie aufgetretene Störvariablen und Schwierigkeiten werden hier dokumentiert.

7. Ergebnisse: Die gewonnenen Daten aus dem Sprachtest werden ausgewertet und zeigen kaum signifikante Unterschiede zwischen den monolingualen und bilingualen Probanden.

8. Schlussbetrachtung: Das Fazit belegt, dass bilinguale Erziehung kein höheres Risiko für Sprachretardierung darstellt und die meisten Befürchtungen diesbezüglich unbegründet sind.

Schlüsselwörter

Bilingualismus, Spracherwerb, Sprachretardierung, Vorschulalter, Sprachentwicklungsstörung, Mehrsprachigkeit, Erstsprache, Zweitsprache, Sprachtest, Monolingualität, Semilingualismus, Code-Switching, Sprachkompetenz, Interferenz, Kindertagesstätte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen bilingualer Früherziehung und dem Risiko einer möglichen Sprachretardierung bei Vorschulkindern.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Arbeit behandelt?

Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen des bilingualen Spracherwerbs, verschiedene Erziehungsmethoden, die Klassifizierung von Sprachstörungen sowie eine praktische empirische Untersuchung ab.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob eine zweisprachige Erziehung bei fünf- bis sechsjährigen Kindern zu einer verzögerten Sprachentwicklung führt oder diese fördert.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Untersuchung verwendet?

Es wurde eine empirische Gruppenstudie an 68 Kindern mittels eines selbst entwickelten Sprachtests durchgeführt, wobei das methodische Vorgehen als Abduktion definiert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit inhaltlich behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Spracherwerb und -problemen sowie eine detaillierte Darstellung der durchgeführten Untersuchung, inklusive Testdesign, Durchführung und Auswertung der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Publikation am besten?

Die zentralen Begriffe sind Bilingualismus, Spracherwerb, Sprachretardierung, Sprachentwicklungsstörung, Mehrsprachigkeit und Sprachkompetenz.

Warum wurde für die Studie eine Altersgrenze von fünf bis sechs Jahren gewählt?

Diese Altersgruppe wurde gewählt, da Kinder in diesem Alter laut linguistischer Literatur bereits über die nötigen metasprachlichen Fähigkeiten verfügen, um erfolgreich zu kommunizieren und an den Testaufgaben teilzunehmen.

Welche Bedeutung haben die Ergebnisse für Eltern und Erzieher?

Die Ergebnisse signalisieren, dass die Angst vor Sprachproblemen durch Zweisprachigkeit weitgehend unbegründet ist, solange eine konsequente Erziehungsmethode angewandt wird, was Eltern bei der Entscheidung für bilinguale Erziehung entlasten kann.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sprachprobleme im Kindesalter. Erhöht eine bilinguale Früherziehung das Risiko einer Sprachretardierung?
Untertitel
Eine Vergleichsstudie an englisch- und deutschsprachigen Vorschulkindern
Hochschule
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
28
Katalognummer
V305453
ISBN (eBook)
9783668095700
ISBN (Buch)
9783668095717
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sprachprobleme kindesalter erhöht früherziehung risiko sprachretardierung eine vergleichsstudie vorschulkindern
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2015, Sprachprobleme im Kindesalter. Erhöht eine bilinguale Früherziehung das Risiko einer Sprachretardierung?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/305453
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Leseprobe aus  28  Seiten
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