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Zur Begründung und Kritik des Stellenwerts von Gerätturnen im Sportunterricht

Title: Zur Begründung und Kritik des Stellenwerts von Gerätturnen im Sportunterricht

Term Paper (Advanced seminar) , 2004 , 13 Pages , Grade: 1.0

Autor:in: Manuel Kuss (Author)

Didactics - Sport, Sport Pedagogy

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Summary Excerpt Details

Objektiv betrachtet befindet sich das Gerätturnen in der Schule in einer Art Dauerkrise. So stellt das Gerätturnen oftmals eine Art Gratwanderung zwischen Lust und Unlust dar. Es besteht eine vielfach ablehnende Haltung der Schüler gegenüber dem traditionellen Turnen. Viele Schüler zeigen motorische sowie konditionelle Defizite auf, und die unzulängliche Lehrerqualifikation bzw. Lehrermotivation und auch die mangelnde Geräteausstattung der Schulen beeinflussen diesen Werdegang (diese Misere) negativ mit.
Die Aufgabe des Lehrers besteht nun darin, sich diesem Problem zu stellen, die augenblickliche „Turnwirklichkeit“ als eine Herausforderung anzunehmen und zu versuchen, das Gerätturnen wieder zu beleben. Der Lehrer sollte sich hierbei an der Leitidee orientieren, ein Gerätturnen für alle Schüler zu veranstalten, also auch für die Übergewichtigen, die Schmächtigen, die Ängstlichen, die Langgewachsenen, aber auch die Talentierten Schüler. Hier bietet sich die Möglichkeit, das sogenannte „Freie Turnen“ in der Schule zu etablieren und den Weg, weg vom strengen Leitbild des Kunstturnens zu suchen. Hierbei muss der Lehrer versuchen, aus den schlechten Voraussetzungen und Gegebenheiten möglichst das optimale zu erreichen, nach dem Motto: „Aus wenig viel machen!“

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Bildungswert des Gerätturnens

2.1 Die konstitutiven Prinzipien des Gerätturnens

2.2 Bildungswert des Gerätturnens

2.3 Austauschbarkeit des Gerätturnens

3 Problembereich des Gerätturnens in der Schule

3.1 Das Gerätturnen in der Praxis

4 Das Konzept des „Freien Turnens“

4.1 Das Freie Turnen in der Schule

5 Die Vielfalt des Turnens – Ordnungsmöglichkeiten

5.1 Ausgangspunkte für die Planung des Gerätturnunterrichts

6 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die aktuelle Krise des Gerätturnens im Schulsport und entwickelt Perspektiven, wie das Turnen durch eine Neuausrichtung wieder für alle Schüler attraktiv gestaltet werden kann. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich damit, wie durch das Konzept des „Freien Turnens“ und eine Abkehr von rein leistungssportorientierten Normen eine motivierende und bildungsrelevante Turnpraxis etabliert werden kann.

  • Analyse der Dauerkrise des schulischen Gerätturnens
  • Untersuchung des Bildungswerts und der konstitutiven Prinzipien des Turnens
  • Bewertung des Konzepts „Freies Turnen“ als alternative Vermittlungsform
  • Herausforderungen in der praktischen Umsetzung und Notengebung
  • Methodische Ansätze für eine differenzierte Unterrichtsplanung

Auszug aus dem Buch

2.1 Die konstitutiven Prinzipien des Gerätturnens

Die nachfolgenden Ausführungen basieren auf dem Artikel von Söll (1973, S. 301) Voraussetzung für die Ausübung vom Gerätturnen ergeben sich einerseits durch den Geräteeinsatz, der den menschlichen Körper erst dazu befähigt, eine beliebige Lage im Raum einzunehmen und andererseits durch den Kraftansatzpunkt, der überwiegend von den Händen gebildet wird und das eigentliche zugreifen, stützen, hängen und schwingen an den Geräten erst ermöglicht.

Die Ausschöpfung der Bewegungsmöglichkeiten im Raum stellt das erste Grundprinzip des Gerätturnens dar. Durch den Einsatz von Geräten werden dem Menschen Bewegungsmöglichkeiten eröffnet, die ihm normalerweise von seinen biologischen Voraussetzungen her, in seiner natürlichen Umgebung, nicht möglich wären. Hier ist an jede nur denkbare Schwung-, Überschlag- und Drehbewegung in beinahe jeder Körperlage zu denken.

Die Perfektionierung der Bewegung stellt das zweite Grundprinzip des Gerätturnens dar. An einer bestimmten Auswahl von Geräten müssen eine Auswahl von sportlich ergiebigen und ansprechenden Bewegungen geturnt werden. Diese müssen nach einem festen Regelwerk und Wettkampfbedingungen absolviert werden. Hier nimmt das konstitutive Prinzip der Perfektionierung der Bewegung einen hohen Stellenwert ein. Ziel ist es, die Qualität der Bewegung in Bezug auf Schwierigkeit, Richtigkeit und Darbietung zu perfektionieren, da die turnerische Bewegung ja keine außerhalb ihrer selbst liegenden Ziele, also zum Beispiel das Erreichen einer bestimmten Weite oder die unmittelbare Überwindung eines Gegners verfolgt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die gegenwärtige Dauerkrise des Gerätturnens im Schulsport, geprägt durch mangelnde Motivation der Schüler und unzureichende Rahmenbedingungen.

2 Der Bildungswert des Gerätturnens: Analysiert die theoretischen Grundlagen und konstitutiven Prinzipien des Turnens sowie dessen spezifischen Wert für die körperliche Bildung.

3 Problembereich des Gerätturnens in der Schule: Erörtert die praktischen Hindernisse im Unterricht, insbesondere motorische Defizite der Schüler und die oft praxisferne Vermittlung.

4 Das Konzept des „Freien Turnens“: Stellt einen alternativen Ansatz vor, der stärker an den individuellen Voraussetzungen der Lernenden orientiert ist.

5 Die Vielfalt des Turnens – Ordnungsmöglichkeiten: Definiert zentrale pädagogische Ausgangspunkte für eine zielgerichtete und erfahrungsorientierte Unterrichtsplanung.

6 Zusammenfassung: Fasst die Notwendigkeit eines grundlegenden Wandels im Schulturnen zusammen, um durch einfachere Ansätze wieder „Leben in die Bewegung“ zu bringen.

Schlüsselwörter

Gerätturnen, Schulsport, Freies Turnen, Bildungswert, Bewegungserziehung, Bewegungsfertigkeiten, Unterrichtsplanung, Sportdidaktik, motorische Defizite, Leistungsfähigkeit, Grundtätigkeiten, Körpererfahrung, Vermittlungskonzepte, Schülermotivation, Körperbeherrschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Situation des Gerätturnens im schulischen Sportunterricht und sucht nach Wegen, um das Interesse der Schüler durch neue Konzepte wieder zu wecken.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind der Bildungswert des Turnens, die Probleme der aktuellen Praxis sowie das alternative Konzept des „Freien Turnens“.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Gerätturnen trotz vorhandener Krise als Angebot für alle Schüler – unabhängig von deren Leistungsstand – im Sportunterricht erhalten und sinnvoll umgestaltet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, in der existierende fachdidaktische Artikel und Konzepte (u.a. von Söll, Bruckmann und Knirsch) zusammengeführt und kritisch bewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Bildungswerts, die Analyse von Hindernissen im Schulsport (wie mangelnde Kraft oder Motivation) sowie die detaillierte Vorstellung und Begründung des „Freien Turnens“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Gerätturnen, Schulsport, Freies Turnen, Bildungswert und bewegungspädagogische Ansätze charakterisiert.

Warum wird die herkömmliche Notengebung im Gerätturnen problematisiert?

Die Notengebung wird kritisiert, weil eine objektive Leistungsbewertung im „Freien Turnen“ kaum möglich ist und der Fokus auf starre Leistungskriterien die Freude am individuellen Bewegungserleben einschränkt.

Welche Rolle spielt die „körperliche Grunddisposition“ der Schüler?

Die Arbeit betont, dass viele Schüler heute motorische Defizite aufweisen, weshalb Lehrer verstärkt Kräftigungsprogramme integrieren müssen, anstatt nur komplexe Turnübungen zu fordern.

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Details

Title
Zur Begründung und Kritik des Stellenwerts von Gerätturnen im Sportunterricht
College
University of Koblenz-Landau  (Sportwissenschaft)
Course
Spezielle Sportdidaktik der Sekundarstufe 1
Grade
1.0
Author
Manuel Kuss (Author)
Publication Year
2004
Pages
13
Catalog Number
V305245
ISBN (eBook)
9783668031357
ISBN (Book)
9783668031364
Language
German
Tags
begründung kritik stellenwerts gerätturnen sportunterricht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Manuel Kuss (Author), 2004, Zur Begründung und Kritik des Stellenwerts von Gerätturnen im Sportunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/305245
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