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Wie beeinflussen Einkommen, Bildung und Civic Skills das politische Handeln? Eine Regressionsanalyse der Daten des ALLBUS 2008

Titel: Wie beeinflussen Einkommen, Bildung und Civic Skills das politische Handeln? Eine Regressionsanalyse der Daten des ALLBUS 2008

Hausarbeit , 2012 , 20 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Esther Rumohr (Autor:in)

Soziologie - Methodologie und Methoden

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Grundlegend für jede Demokratie ist die Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen am politischen Geschehen. Die politische Partizipation dient der Bevölkerung dazu, auf die Entscheidungen der Politik im Handlungsrahmen der Gesellschaft Einfluss zu nehmen. Die Einflussnahme findet freiwillig statt und dadurch entstehen Schwankungen in dem Grad der Beteiligung zwischen einzelnen Personen.

In dieser Arbeit werden Faktoren ermittelt, die die politische Partizipation von Individuen beeinflussen. Die Fragestellung lautet: Beeinflusst die Verfügbarkeit über bestimmte Ressourcen das politische Handeln von Akteuren? Im Konkreten wird dabei der Einfluss von Einkommen, Bildung und Civic Skills auf die unkonventionelle legale politische Partizipation untersucht. Anhand einer Regressionsanalyse der Daten des ALLBUS 2008 (GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften 2011) wird der Einfluss der Determinanten auf die politische Partizipation getestet.

Zunächst werden dazu im zweiten Kapitel theoretische Überlegungen dargestellt. Im Abschnitt 2.1 wird politische Partizipation definiert und die unterschiedlichen Arten von politischer Beteiligung beschrieben. Anschließend werden auf Grundlage des Civic-Voluntarism-Modell von Verba et al. (1995) drei Determinanten herausgearbeitet, die die Beteiligung von Akteuren an dem politischen Geschehen beeinflussen. Davon ausgehend wird eine Hypothese aufgestellt. In Kapitel 3 folgt die Operationalisierung der abhängigen und unabhängigen Variablen auf Grundlage der Daten des ALLBUS 2008 (GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften 2011). Zur Ermittlung der abhängigen Variable dient eine Faktorenanalyse. Die Datenauswertung mit Hilfe der Regressionsanalyse wird in Kapitel 4 beschrieben. Abschließend werden noch einmal alle Ergebnisse dieser Arbeit zusammengefasst dargestellt, um somit Aussagen über die Fragestellung treffen zu können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorie

2.1 Politische Partizipation

2.2 Determinanten politischer Partizipation

3. Operationalisierung

3.1 Abhängige Variable: Politische Partizipation

3.2 Unabhängige Variablen

3.2.1 Einkommen

3.2.2 Bildung

3.2.3 Mitgliedschaft

3.2.4 Freizeitaktivitäten

4. Datenauswertung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss sozioökonomischer Ressourcen – konkret Einkommen, Bildung und Civic Skills – auf die unkonventionelle legale politische Partizipation von Individuen. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert darauf, ob die Verfügbarkeit dieser Ressourcen das politische Handeln der Akteure beeinflusst, wobei die Analyse auf Basis der Daten des ALLBUS 2008 mittels einer multiplen linearen Regressionsanalyse durchgeführt wird.

  • Analyse der Determinanten politischer Partizipation auf Basis des Civic-Voluntarism-Modells
  • Konstruktion eines Index für unkonventionelle legale politische Partizipation mittels Faktorenanalyse
  • Operationalisierung sozioökonomischer Ressourcen (Einkommen, Bildung, Mitgliedschaft)
  • Empirische Überprüfung der multivariaten Hypothese durch Regressionsanalyse

Auszug aus dem Buch

2.1 Politische Partizipation

Drei Merkmale sind zentral um politische Partizipation zu definieren: Erstens handelt es sich um freiwillige Handlungen, die ohne Zwang ausgeführt werden. Aufgrund des Merkmals der Freiwilligkeit ist es zunächst unsicher, ob das Wählen in Staaten mit Wahlpflicht wie Brasilien oder der Türkei nach dieser Definition eine Form der politischen Partizipation ist. Gibt es allerdings trotz Wahlpflicht die Möglichkeit zwischen verschiedenen Kandidaten (bzw. Wahloptionen) zu entscheiden und ungültig zu wählen, so kann die Teilnahme an politischen Wahlen auch nach dieser Definition und bei bestehender Wahlpflicht der politischen Partizipation zugerechnet werden (vgl. Sperberg 2000, 42). Zweitens agieren dabei die Bürger, somit handelt es sich um Privatpersonen, die sich politisch beteiligen. Drittens ist das Ziel der politischen Partizipation die Einwirkung auf die Entschlüsse des politischen Systems (vgl. Gabriel & Völkl 2008, 270; van Deth 2001, 203; Lüdemann 2001, 43). Der Adressat von politischer Partizipation ist somit die Politik, welche im Handlungsrahmen der Gesellschaft für die Bevölkerung geltende Entschlüsse entwirft, entscheidet und geltend macht. Dabei definiert sich ein klar festgelegter Zweck von politischer Handlung: Die Einwirkung auf politische Schritte. Dadurch entsteht auf Seiten der partizipierenden Bürger eine politische Macht (vgl. Gabriel & Völkl 2008, 270).

In der Partizipationsforschung unterscheidet man unter anderem zwischen konventioneller und unkonventioneller politischer Beteiligung (Geißel, Brigitte & Virginia Penrose 2003, 4). Als konventionell gelten solche Handlungen, die eingebettet sind in einen institutionell präzise festgelegten Zusammenhang. Beispielsweise regelt das Wahlgesetz in Deutschland die Durchführung von Wahlen. Man spricht auch davon, dass konventionelle Partizipation herkömmliche, weit verbreitete und übliche Handlungen sind, so zum Beispiel die Mitarbeit in Parteien. Unkonventionelle Handlungen sind hingegen eher nicht herkömmlich und liegen meist außerhalb eines institutionalisierten Kontext, wie beispielsweise Demonstrationen oder Bürgerinitiativen (vgl. Geißel & Penrose 2003, 4). Beim unkonventionellen Verhalten ist zusätzlich die Differenz von legalen und illegalen Aktivitäten bedeutsam, so macht es beispielsweise einen Unterschied ob jemand an einer legalen Demonstration teilnimmt oder an einer illegalen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage und des methodischen Ansatzes zur Untersuchung des Einflusses von Ressourcen auf politische Partizipation.

2. Theorie: Theoretische Fundierung des Partizipationsbegriffs sowie Herleitung der Hypothesen basierend auf dem Civic-Voluntarism-Modell.

3. Operationalisierung: Detaillierte Darstellung der Erstellung der abhängigen Variablen (Partizipations-Index) und der unabhängigen Variablen (Ressourcen-Indikatoren) aus dem ALLBUS 2008 Datensatz.

4. Datenauswertung: Empirische Prüfung der multivariaten Hypothese mittels multipler linearer Regression und Interpretation der Regressionsergebnisse.

5. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Ausgangsfrage und kritische Reflexion der Ergebnisse.

Schlüsselwörter

Politische Partizipation, Civic-Voluntarism-Modell, Ressourcen, Einkommen, Bildung, Civic Skills, ALLBUS 2008, Regressionsanalyse, unkonventionelle Partizipation, politische Teilhabe, Faktorenanalyse, politische Beteiligung, Demokratie, Sozialwissenschaften.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Verfügbarkeit persönlicher Ressourcen (Einkommen, Bildung, Fähigkeiten) und der Ausübung unkonventioneller legaler politischer Partizipation bei Individuen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind politische Partizipationsformen, sozioökonomische Determinanten, das Civic-Voluntarism-Modell sowie die methodische Umsetzung in Form von Faktoren- und Regressionsanalysen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob und wie die Verfügbarkeit von Ressourcen das politische Handeln von Akteuren beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine quantitative Analyse durchgeführt, die eine Faktorenanalyse zur Konstruktion eines Partizipations-Index sowie eine multiple lineare Regressionsanalyse zur Hypothesenprüfung umfasst.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine detaillierte Operationalisierung der Variablen auf Basis des ALLBUS 2008 und eine empirische Datenauswertung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen politische Partizipation, sozioökonomische Ressourcen, Regressionsanalyse, Civic-Voluntarism-Modell und ALLBUS 2008.

Wie wurde die abhängige Variable "Politische Partizipation" konkret operationalisiert?

Die Variable wurde durch die Erstellung eines additiven Index gebildet, basierend auf einer Faktorenanalyse von zwölf verschiedenen Beteiligungsformen, wobei Faktoren geladen wurden, die der legalen unkonventionellen Partizipation zugeordnet sind.

Warum wurde die Variable "Zeit" aus der Analyse ausgeschlossen?

Aufgrund eines theoretischen Widerspruchs zwischen den Ressourcen Zeit und Civic Skills bzw. Freizeitaktivitäten wurde auf den Faktor Zeit verzichtet und stattdessen Freizeitaktivitäten als Ressource interpretiert.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wie beeinflussen Einkommen, Bildung und Civic Skills das politische Handeln? Eine Regressionsanalyse der Daten des ALLBUS 2008
Hochschule
Universität Bielefeld  (Soziologie)
Veranstaltung
Vertiefung Methoden - Politisches Verhalten
Note
2,0
Autor
Esther Rumohr (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
20
Katalognummer
V305235
ISBN (eBook)
9783668033504
ISBN (Buch)
9783668033511
Sprache
Deutsch
Schlagworte
einkommen bildung civic skills handeln eine regressionsanalyse daten allbus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Esther Rumohr (Autor:in), 2012, Wie beeinflussen Einkommen, Bildung und Civic Skills das politische Handeln? Eine Regressionsanalyse der Daten des ALLBUS 2008, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/305235
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Leseprobe aus  20  Seiten
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