Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › BWL - Revision, Prüfungswesen

Prüfung des Goodwills nach dem risikoorientierten Prüfungsansatz

Titel: Prüfung des Goodwills nach dem risikoorientierten Prüfungsansatz

Hausarbeit , 2014 , 32 Seiten

Autor:in: Dominik Claßen (Autor:in)

BWL - Revision, Prüfungswesen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen einer Untersuchung unter 235 Unternehmen stellte die European Securities and Markets Authority (ESMA), eine unabhängige EU-Behörde, die sich mit der Stabilitätssicherung des Finanzsystems in der Europäischen Union befasst, in einem 2013 veröffentlichten Bericht zum Teil erhebliche Goodwills in den Bilanzen der befragten Unternehmen fest. Die Gesamtsumme der im Jahr 2010 von den 235 Unternehmen bilanzierten Goodwill beläuft sich auf ca. 790.000 Mio. EUR. Das entspricht einem durchschnittlichen Goodwill von ca. 3.361 Mio. EUR.

Diese Befragung verdeutlicht die Relevanz der Prüfung des Goodwills im Rahmen der Abschlussprüfung. Durch den erheblichen Wertansatz sowie die häufig auch vorhandene starke Gewichtung des Goodwills in Relation zur Bilanzsumme können etwaige Fehler dazu führen, dass der Abschluss mit wesentlichen Fehlern behaftet ist. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, ist der Goodwill entsprechend im Rahmen der Prüfung zu berücksichtigen.

Zunächst soll in der vorliegenden Ausarbeitung im Kapitel 2 auf die Entstehung sowie die Folgebewertung des Goodwills eingegangen und dessen Wesen veranschaulicht werden, bevor im folgenden Kapital der Fokus auf den risikoorientierten Prüfungsansatz gelegt wird. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Behandlung der Prüfungsziele in Bezug auf den Goodwill. Diese werden im Kapitel 3 erläutert. Dabei wird auf das Prüfungsziel „Bewertung“ ein besonderes Augenmerk gelegt. Anschließend wird eine abschließende Betrachtung vorgenommen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Einführung

1.2 Gang der Arbeit

2 Goodwill

2.1 Erstbewertung

2.2 Folgebewertung

3 Risikoorientierter Prüfungsansatz

3.1 Wesentlichkeit

3.2 Prüfungsrisiko

3.2.1 Inhärentes Risiko

3.2.2 Kontrollrisiko

3.2.3 Entdeckungsrisiko

3.3 Prüfungsmethode

3.4 Einsatz von Spezialisten

3.5 Prüfungsdokumentation

3.6 Berichterstellung

4 Prüfungsziele

4.1 Vollständigkeit

4.2 Bewertung

4.2.1 Bildung der CGU

4.2.2 Zuordnung des Goodwills

4.2.3 Ermittlung des erzielbaren Betrages

4.3 Bestehen

4.4 Ansatz

4.5 Eigentum

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die Besonderheiten bei der Prüfung eines Goodwills im Rahmen einer Abschlussprüfung unter Anwendung eines risikoorientierten Prüfungsansatzes zu analysieren und die zentralen Prüfungsziele zu identifizieren. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie der Wirtschaftsprüfer trotz hoher Bewertungsspielräume und subjektiver Schätzungen eine verlässliche Aussage über die Werthaltigkeit des Goodwills treffen kann.

  • Grundlagen der Goodwill-Bewertung nach IFRS
  • Anwendung des risikoorientierten Prüfungsansatzes
  • Analyse der zentralen Prüfungsziele bei Goodwill-Positionen
  • Methodik der Plausibilisierung durch externe Vergleichsdaten
  • Bedeutung der Prüfungsdokumentation und Spezialisteneinsatz

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Inhärentes Risiko

Das inhärente Risiko beschreibt das Risiko für das Vorhandensein von wesentlichen Fehlern oder Unrichtigkeiten unter der Annahme eines fehlenden internen Kontrollsystems (IKS). Besonders bei Vorliegen von ungewöhnlichen Geschäften, hohen Bewertungsspielräumen oder seltenen Geschäftsvorfälle ist von einem verstärkten inhärenten Risiko auszugehen. Bei der Prüfung des Goodwills sind es besonders die gegebenen hohen Bewertungsspielräume, die ein inhärentes Risiko bewirken.

Der Abschlussprüfer hat das inhärente Risiko in Bezug auf den Goodwill im Vorfeld der Prüfung anhand einer Schätzunsicherheit zu quantifizieren, um so die Einhaltung der Wesentlichkeitsgrenzen sicherzustellen und die Prüfungshandlungen entsprechend dem bestehenden Risiko anzupassen. Dadurch wird dem dem risikoorientierten Prüfungsansatz nachgegangen und der Prüfungsumfang im weiteren Verlauf weder zu hoch, noch zu niedrig ausgelegt.

Den für Schätzungen im Bereich von Abschlussprüfungen für Geschäftsjahre ab 2010 anzuwendenden International Standards on Auditing (ISA) 540 beschreibt den Umgang mit der Schätzungsunsicherheit im Rahmen der Abschlussprüfung. Grundsätzlich ist das Vorhandensein von Schätzungen in der Prüfung keine Besonderheit, da beinahe jede Abschlussaussage mit einer gewissen Unsicherheit behaftet ist. Bei Aussagen bezüglich des Goodwills ist diese Unsicherheit aufgrund der Vielzahl an Bilanzierungsspielräumen jedoch besonders ausgeprägt. Zudem steigt die Schätzunsicherheit allgemein durch immer komplexere Rechnungslegungsvorschriften kontinuierlich an.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Jahresabschlussprüfung ein und beleuchtet die Bedeutung des Goodwills als signifikante Bilanzposition bei großen Unternehmen.

2 Goodwill: Hier werden die methodischen Grundlagen der Erstbewertung mittels Purchase-Price-Allocation sowie die Anforderungen an die jährliche Folgebewertung gemäß IAS 36 erläutert.

3 Risikoorientierter Prüfungsansatz: Dieses Kapitel beschreibt die wesentlichen Komponenten der Prüfungsplanung, insbesondere die Bestimmung der Wesentlichkeit und die Einschätzung des Fehlerrisikos bei Goodwill-Bewertungen.

4 Prüfungsziele: Die verschiedenen Prüfungsziele wie Vollständigkeit, Bewertung und Ansatz werden im Detail diskutiert, wobei der Schwerpunkt auf der Plausibilisierung des erzielbaren Betrages liegt.

5 Schlussbetrachtung: Abschließend wird das Ergebnis zusammengefasst, wobei insbesondere die Notwendigkeit der frühzeitigen Einbindung des Prüfers und der Einsatz von Spezialisten zur Qualitätssicherung betont werden.

Schlüsselwörter

Goodwill, Abschlussprüfung, risikoorientierter Prüfungsansatz, IFRS, Impairment-Test, CGU, Wesentlichkeit, Prüfungsrisiko, Schätzunsicherheit, Bewertung, Kaufpreisverteilung, IAS 36, Diskontierungszinssatz, Sensitivitätsanalyse, Wirtschaftsprüfer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Durchführung einer risikoorientierten Prüfung von Goodwill-Positionen in Jahresabschlüssen gemäß internationalen Rechnungslegungsstandards.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Bewertung von Goodwill, der risikoorientierte Prüfungsansatz, das Impairment-Testing und die damit verbundenen Prüfungsziele.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Abschlussprüfer mit den spezifischen Herausforderungen und Ermessensspielräumen bei der Goodwill-Prüfung umgehen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse geltender Rechnungslegungsstandards, Prüfungsstandards (IDW PS, ISA) und der Auswertung von Branchenstudien.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der Prüfungsansatz, die methodische Herangehensweise an die Prüfung von Prüfungszielen und die Dokumentationspflichten detailliert analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist maßgeblich geprägt durch Begriffe wie Goodwill, IFRS, Risikoorientierung, Impairment-Test und Bewertungssicherheit.

Wie geht der Prüfer mit der Schätzunsicherheit bei der Goodwill-Bewertung um?

Der Prüfer quantifiziert das inhärente Risiko anhand von Bandbreiten, bildet Punktschätzungen und vergleicht diese mit den Ansätzen des Unternehmens, um so die Einhaltung der Wesentlichkeitsgrenzen sicherzustellen.

Warum ist die Zuordnung des Goodwills zu einer CGU für den Prüfer so wichtig?

Da der Goodwill keine unabhängigen Mittelzuflüsse generiert, erfolgt die Werthaltigkeitsprüfung auf Ebene der Cash-Generating-Units; die Prüfung dieser Zuordnung ist daher entscheidend für die korrekte Durchführung des Impairment-Tests.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Prüfung des Goodwills nach dem risikoorientierten Prüfungsansatz
Hochschule
Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin
Veranstaltung
Schwerpunktfach
Autor
Dominik Claßen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
32
Katalognummer
V303719
ISBN (eBook)
9783668021440
ISBN (Buch)
9783668021457
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Goodwill; Impairment-Test; IFRS 3; IAS 36; CGU; risikoorientierter Prüfungsansatz; Abschlussprüfung; Wirtschaftsprüfung PPA Wesentlichkeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dominik Claßen (Autor:in), 2014, Prüfung des Goodwills nach dem risikoorientierten Prüfungsansatz, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/303719
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  32  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum