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Männer und Frauen. Welche Geschlechtsstereotype werden heute massenmedial vermittelt?

Title: Männer und Frauen. Welche Geschlechtsstereotype werden heute massenmedial vermittelt?

Seminar Paper , 2014 , 28 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Ann Pepper (Author)

Gender Studies

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Es lässt sich eine Veränderung in den traditionellen Geschlechterrollen und -vorstellungen in Deutschland vermerken. Dies lässt sich in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen und Ebenen erkennen. Beispielsweise nimmt die Anzahl der weiblichen Politikerinnen stetig zu und immer mehr Männer nehmen Elternzeit in Anspruch. Zusätzlich wurden auch auf Rechtsebene die Rechte der Väter von unehelichen Kindern gestärkt und das Namensrecht geändert.
Diese Veränderungen deuten darauf hin, dass es einen gesellschaftlichen Wandel, eine Ablösung alter Bewusstseinsstrukturen und Verhaltensnormen gegeben haben muss. Diese Entwicklungen schreiten jedoch zögerlich und kaum erkennbar voran, sind aber dennoch vorhanden. Obwohl auf Gesetzesebene viele Diskriminierungen gegenüber den Frauen abgeschafft wurden, ist eine Frau in der Realität dennoch nicht wirklich gleichberechtigt.
Es werden immer noch gewisse Klischees den Frauen zugeordnet und durch die mediale Berichterstattung verbreitet, wenn nicht sogar erzeugt und gefördert. Im Bereich der Politik gibt es dazu die meisten Untersuchungen. Denn in diesem gab es die meisten Veränderungen, welche im Widerspruch zur gesellschaftlichen Entwicklung stehen.
Bis in die 1970er Jahre zeichnete sich die Kenntnisnahme von weiblichen Politikerinnen durch Nichtbeachtung und Geringschätzung aus. Erst in den 1980er Jahren wurden Politikerinnen verstärkt zur Kenntnis genommen und ab der Jahrtausendwende kann man erst von einer sachlichen differenzierten Betrachtung sprechen. Dies liegt vor allem an der aktiven Präsenz und der zusätzlichen medialen Wahrnehmung von Angela Merkel.
Dennoch werden Stereotype weiterhin verwendet und haben weiterhin bestand, welches einige Studien belegen können. So haben sich in den letzten Jahren die Stereotyoen vervielfacht und es wurden weitere Subtypen differenziert, welche ermöglichen sollen, dass sich jeder Rezipient in den Medien wiederfindet. Es ist die Art und Weise wie die Medien die Geschlechterrollen konstruieren. Denn auf diese Weise werden die Vorstellungen und die Beurteilungen von Frauen und Männern in der Gesellschaft geprägt. Denn die Medien bilden nicht nur die reine Realität ab, sondern interpretieren und konstruieren ebenso ein Bild von Weiblichkeit und Männlichkeit. Jedoch kann man auch davon ausgehen, dass die Medien nur die bereits vorherrschenden Geschlechterrollen reflektieren und ausbauen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition und Begriffserklärung

2.1 Massenmedien

2.1.1 Fiktionale Medien und Non-Fiktionale Medien

2.2 Stereotypen von Mann und Frau

3. Die Bedeutung der Medien für die Existenz von Stereotypen

4. Kommunikationswissenschaftliche Geschlechterforschung

4.1 Gleichheits- bzw. Repräsentanzansatz u. (de-)konstruktivistische Ansatz

4.2 Neuer Forschungsansatz unter Verbindung der zwei Grundansätze

5. Frauen und Männer in den Medien

5.1 Darstellung der Männer und Frauen in fiktionalen Medien

5.2 Darstellung der Männer und Frauen in non-fiktionalen Medien

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Wandel und die Persistenz von Geschlechterstereotypen in den Massenmedien. Dabei wird analysiert, inwieweit mediale Darstellungen von Frauen und Männern traditionelle Rollenbilder reproduzieren oder ob sich durch gesellschaftliche Veränderungen neue, differenziertere Stereotypen in fiktionalen und non-fiktionalen Medien etabliert haben.

  • Historische Entwicklung der Geschlechterrollen in den Medien
  • Kommunikationswissenschaftliche Ansätze zur Genderforschung
  • Analyse von Stereotypen in der Fernseh- und Zeitschriftenwerbung
  • Gegenüberstellung männlicher und weiblicher Stereotypen
  • Einfluss gesellschaftlicher Veränderungen auf die mediale Repräsentation

Auszug aus dem Buch

2.2 Stereotypen von Mann und Frau

Der Begriff Stereotyp ist eine Vorstellung einer Gruppe oder die Vorstellung über eine andere Gruppe von Menschen. Diese Vorstellung beinhaltet beschränkte Merkmale, welche relativ starr und dauerhaft sind. Die Bezeichnung „Stereotyp“ stammt aus der Sozialpsychologie und wurde von Walter Lippmann geprägt. Die Funktion der verschiedenen Typen besteht in der Abgrenzung von zwei verschiedenen Gruppen, den Ingroups und Outgroups. Diese können wiederrum in Untergruppen wie ethische, religiöse oder berufliche Gruppen untergliedert werden. Wie auch ein Modell fungiert ein Stereotyp zur Reduzierung von Komplexität im Alltag. Jedoch ist dies nicht auf die Informationsverarbeitung selbst bezogen sondern auf die reine Beurteilung von Gruppen. Im Gegensatz zu Vorurteilen sind Stereotypen verkürzte Vorstellungen von anderen, hingegen Vorurteile sind negative, unzulässige Einstellungen gegenüber anderen Menschen oder Gruppen.7

Geschlechterstereotype gehören zum Bestand des Alltagswissen und werden bereits im frühkindlichen Alter geprägt. Die Akteure der Prägung sind vor allem Eltern, Lehrerinnen und Lehrer aber auch Medien. 8 Das Wissen über charakteristische Merkmale von Frauen und Männern kann auf Grund des geteilten Kulturkreis existieren. Es kann aber auch Stereotypen geben, welche unabhängig vom Kulturkreis, also über die Ländergrenzen hinaus, gleich sind.9

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Wandel der Geschlechterrollen in Deutschland und stellt die zentrale Frage, inwieweit Medien diese Rollen interpretieren, konstruieren oder lediglich reflektieren.

2. Definition und Begriffserklärung: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe Massenmedien und Stereotypen, um ein wissenschaftliches Fundament für die weitere Untersuchung zu schaffen.

3. Die Bedeutung der Medien für die Existenz von Stereotypen: Hier wird der Stellenwert der Medien als Sozialisationsagenten erörtert, die durch gezielte Kommunikation Bilder von Weiblichkeit und Männlichkeit erzeugen oder festigen.

4. Kommunikationswissenschaftliche Geschlechterforschung: Das Kapitel bietet einen Überblick über theoretische Ansätze wie den Gleichheitsansatz und den (De-)Konstruktivismus sowie einen neueren integrativen Forschungsansatz.

5. Frauen und Männer in den Medien: Der Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Stereotypen, die in fiktionalen und non-fiktionalen Medien für Frauen und Männer existieren.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit resümiert, dass zwar eine Zunahme an differenzierten Stereotypen zu verzeichnen ist, traditionelle Rollenbilder jedoch weiterhin stark in den Medien präsent sind.

Schlüsselwörter

Geschlechterstereotype, Massenmedien, Genderforschung, Rollenbilder, Werbeanalyse, Fiktionale Medien, Non-fiktionale Medien, Sozialisation, Medienwirkungsforschung, Geschlechtszuschreibung, Repräsentanz, Konstruktivismus, Identität, Stereotypisierung, Medieninhalte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Männer und Frauen in modernen Massenmedien dargestellt werden und welche Geschlechterstereotype dabei vermittelt werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die thematischen Schwerpunkte liegen auf der Definition von Stereotypen, der Rolle der Medien als Spiegel der Gesellschaft und der wissenschaftlichen Analyse medialer Rollenzuschreibungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen medialen Darstellungen und gesellschaftlichen Geschlechterrollen aufzuzeigen und zu klären, ob sich diese Rollenbilder im Laufe der Zeit gewandelt haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine umfassende Literaturrecherche und die Auswertung bestehender Inhaltsanalysen und empirischer Studien zur Genderforschung in den Medien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl fiktionale (Werbung) als auch non-fiktionale Medien hinsichtlich ihrer Geschlechterdarstellungen analysiert und Kategorien für verschiedene Stereotypen bei Männern und Frauen entwickelt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Geschlechterstereotype, Mediensozialisation, Gender Media Studies und die Differenzierung zwischen traditionellen und neuen Rollenbildern.

Wie unterscheiden sich Stereotypen in der Werbung bei Männern und Frauen?

Frauen werden häufiger über häusliche Rollen oder als „Schmuckobjekt“ definiert, während Männer vermehrt in beruflichen oder sportlichen Kontexten als kompetent, durchsetzungsfähig oder finanziell sicher auftretende Akteure dargestellt werden.

Warum spielt das Reality-TV eine Rolle für die Geschlechterkonstruktion?

Das Reality-TV verdeutlicht, dass Weiblichkeit in den Medien oft als ein durch „harte Arbeit“ und mediale Inszenierung hergestelltes Konstrukt präsentiert wird, anstatt als natürliche Eigenschaft.

Gibt es einen Wandel hin zur Gleichberechtigung in den Medien?

Obwohl sich die Anzahl der Stereotypen vergrößert hat und Ansätze zur Modernisierung erkennbar sind, zeigt die Analyse, dass traditionelle Rollenmuster in den Köpfen der Rezipienten und in der Medienberichterstattung weiterhin sehr dominant sind.

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Details

Title
Männer und Frauen. Welche Geschlechtsstereotype werden heute massenmedial vermittelt?
College
University of Applied Sciences Mittweida
Grade
2,0
Author
Ann Pepper (Author)
Publication Year
2014
Pages
28
Catalog Number
V303709
ISBN (eBook)
9783668020757
ISBN (Book)
9783668020764
Language
German
Tags
männer frauen welche geschlechtsstereotype
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ann Pepper (Author), 2014, Männer und Frauen. Welche Geschlechtsstereotype werden heute massenmedial vermittelt?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/303709
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