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Medialer Umgang mit den Zivilcourage-Fällen Tugce und Joey. Opfer zweiter Klasse?

Titel: Medialer Umgang mit den Zivilcourage-Fällen Tugce und Joey. Opfer zweiter Klasse?

Hausarbeit , 2015 , 30 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Julia Jacob (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Zwei tote junge Menschen, zwei Täter, zwei trauernde Familien, zwei Opfer durch Zivilcourage, zwei unterschiedliche Haltungen der Bürger, zwei Gewichtungen der Aufmerksamkeit von Medien und Politikern: Tugce und Joey, zwei junge Menschen, die Zivilcourage bewiesen haben und als Folge ums Leben kamen. Doch während die Medien in aller Ausführlichkeit von Tugces Fall berichteten, wird Joey kaum erwähnt. Kann man von einem „Opfer zweiter Klasse in den Medien“ sprechen oder sind beide Fälle so unterschiedlich, dass die mediale Präsenz Tugces gerechtfertigt ist?

In der Hausarbeit werde ich mich aus forschungsökonomischen Gründen primär auf die Onlinemedien und Online-Printmedien konzentrieren, da diese in Deutschland eine sehr hohe Reichweite haben und dadurch eine große Menge an Menschen erreichen können.
Im Bereich der Printmedien werde ich die Onlineberichte der drei größten überregionalen Tageszeitungen Bild, Süddeutsche Zeitung und Frankfurter Allgemeine, sowie die größte Niedersachsen regionale Zeitung, die Hannoversche Allgemeine Zeitung untersuchen.

Im Internet werde ich mich auf Kommentare und Diskussionen aus Foren und aus sozialen Netzwerken, wie zum Beispiel Facebook und Twitter konzentrieren.
Auch wenn das Radio und das Fernsehen viel genutzte Medien in Deutschland sind, habe mich dazu entschieden, sie als Informationsquelle auszulassen, da Tagessendungen selten aufgezeichnet werden und es somit nicht möglich ist, die Informationen und die Berichterstattung präzise nachzuweisen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition Zivilcourage

3 Erklärung des Vorwurfs „Opfer zweiter Klasse in den Medien“

4 Darstellung der Fallbeispiele

4.1 Fall Tugce A.

4.2 Fall Joey K.

4.3 Tabellarischer Vergleich der Fälle

5 Prüfung der Synchronisierbarkeit der beiden Fälle

6 Präsenz in Print- und Onlinemedien

6.1 Printmedien

6.2 Onlinemedien

7 Gründe für unterschiedliches Aufsehen

8 Auswirkung der medialen Berichterstattung

9 Schlussbetrachtung des Vorwurfs „Opfer zweiter Klasse in den Medien“

10 Reflexion zur Hausarbeit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die signifikanten Unterschiede in der medialen Berichterstattung über zwei vergleichbare Fälle von Zivilcourage, um zu analysieren, ob der Vorwurf berechtigt ist, dass bestimmte Opfer in den Medien als „Opfer zweiter Klasse“ behandelt werden.

  • Vergleich der medialen Präsenz von Tugce A. und Joey K.
  • Analyse von Print- und Onlinemedien hinsichtlich ihrer Berichterstattungsmuster
  • Untersuchung der Rolle von sozialen Netzwerken bei der Meinungsbildung
  • Identifikation von Faktoren, die zu einer unterschiedlichen medialen Wahrnehmung führen
  • Kritische Reflexion der Medienmechanismen und deren Einfluss auf die öffentliche Wahrnehmung

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Zwei tote junge Menschen – Zwei Täter – Zwei trauernde Familien – Zwei Opfer durch Zivilcourage – Zwei unterschiedliche Haltungen der Bürger – Zwei Gewichtungen der Aufmerksamkeit von Medien und Politikern

Tugce A. und Joey K., zwei junge Menschen, die Zivilcourage bewiesen haben und als Folge ums Leben kamen.

Im Zeitraum vom 15. November bis zum 4. Dezember 2014 vergehen nur 19 Tage und doch sterben zwei junge Menschen durch den selben Einsatz – Zivilcourage. Die Intensität der Aufmerksamkeit der Medien und Menschen ist jedoch eine ganz unterschiedliche. Diese Gewichtung wird in der folgenden Hausarbeit untersucht und analysiert.

In Tugces Fall erfährt man sehr viel über Tugces Leben, die Geschehnisse in der Unfallnacht und den Trauerprozess der Familie. Bei Joey K. hingegen konzentrieren sich die Medien primär auf den Täter. Über das Opfer wird nur wenig bekannt gegeben.

Auf den ersten Blick erscheinen die Fälle vergleichbar, aber sind Sie es auch? Kann man von einem „Opfer zweiter Klasse in den Medien“ in Joeys Fall sprechen oder sind beide Fälle so unterschiedlich, dass die mediale Präsenz Tugces gerechtfertigt ist?

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der unterschiedlichen medialen Aufmerksamkeit für zwei vergleichbare Fälle von Zivilcourage ein und formuliert die zentrale Forschungsfrage.

2 Definition Zivilcourage: Dieses Kapitel erläutert den Begriff der Zivilcourage durch etymologische Herleitung und verschiedene fachliche Definitionen.

3 Erklärung des Vorwurfs „Opfer zweiter Klasse in den Medien“: Hier wird der Hintergrund des Internet-Vorwurfs beleuchtet, der die ungleiche Behandlung verschiedener Opfer durch die Medien thematisiert.

4 Darstellung der Fallbeispiele: Das Kapitel bietet detaillierte Beschreibungen und einen tabellarischen Vergleich der Schicksale von Tugce A. und Joey K.

5 Prüfung der Synchronisierbarkeit der beiden Fälle: Es wird untersucht, ob die Fälle in ihrer Struktur und ihren Umständen tatsächlich so ähnlich sind, wie es auf den ersten Blick scheint.

6 Präsenz in Print- und Onlinemedien: Eine Analyse der Berichterstattung in Printmedien sowie der Resonanz in sozialen Netzwerken und Online-Diskussionen.

7 Gründe für unterschiedliches Aufsehen: Untersuchung möglicher Faktoren, die zu der stark abweichenden öffentlichen Wahrnehmung der beiden Ereignisse geführt haben könnten.

8 Auswirkung der medialen Berichterstattung: Das Kapitel betrachtet die Folgen der medialen Gewichtung, etwa hinsichtlich politischer Reaktionen oder internationaler Aufmerksamkeit.

9 Schlussbetrachtung des Vorwurfs „Opfer zweiter Klasse in den Medien“: Ein Resümee über die Mechanismen der Medien bei der Auswahl von Geschichten und die Validität des Vorwurfs.

10 Reflexion zur Hausarbeit: Eine kritische Auseinandersetzung mit dem gewählten Thema, den methodischen Herausforderungen und der Quellenlage.

Schlüsselwörter

Zivilcourage, Medienanalyse, Tugce A., Joey K., Opfer zweiter Klasse, mediale Berichterstattung, soziale Netzwerke, öffentliche Wahrnehmung, Printmedien, Onlinemedien, mediale Inszenierung, Trauerprozess, Heldenverehrung, Nachrichtenfaktoren, journalistische Selektion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der ungleichen medialen Behandlung zweier Fälle von Zivilcourage, bei denen die Opfer jeweils ums Leben kamen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die Medienethik, die mediale Inszenierung von Schicksalen und die psychologischen Hintergründe der öffentlichen Anteilnahme.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Vorwurf der „Opfer zweiter Klasse“ zu prüfen und zu verstehen, warum die Medien den einen Fall deutlich intensiver thematisierten als den anderen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Analyse von Medienberichten (Print- und Online) sowie der Auswertung von Resonanzen in sozialen Netzwerken.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Fallbeschreibungen, eine Prüfung der Vergleichbarkeit und die detaillierte Analyse der medialen Berichterstattung in verschiedenen Kanälen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Zivilcourage, mediale Selektion, Opfer zweiter Klasse und mediale Inszenierung.

Welche Rolle spielten soziale Netzwerke bei der Wahrnehmung?

Soziale Netzwerke dienten als Katalysator für die öffentliche Meinung, wobei der Fall Tugce A. dort eine massiv höhere Reichweite und Emotionalisierung erfuhr als der Fall Joey K.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Medien bei der Auswahl?

Die Autorin argumentiert, dass Medien selektiv berichten und dabei vor allem auf Geschichten setzen, die durch Emotionalisierung eine hohe Auflage oder Reichweite versprechen.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Medialer Umgang mit den Zivilcourage-Fällen Tugce und Joey. Opfer zweiter Klasse?
Hochschule
Hochschule Hannover
Note
1,3
Autor
Julia Jacob (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
30
Katalognummer
V303459
ISBN (eBook)
9783668053533
ISBN (Buch)
9783668053540
Sprache
Deutsch
Schlagworte
medialer umgang zivilcourage-fällen tugce joey opfer klasse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Julia Jacob (Autor:in), 2015, Medialer Umgang mit den Zivilcourage-Fällen Tugce und Joey. Opfer zweiter Klasse?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/303459
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  30  Seiten
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