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Prostitution in Russland. Rechtliche Stellung, Palermo-Protokoll und Analyse eines Zeitungsartikels

Title: Prostitution in Russland. Rechtliche Stellung, Palermo-Protokoll und Analyse eines Zeitungsartikels

Term Paper (Advanced seminar) , 2013 , 24 Pages , Grade: 11

Autor:in: Christin Pinnecke (Author)

Russian / Slavic Languages

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Prostitution ist neben dem Priesteramt das älteste Gewerbe der Welt. Seien es die Tempelprostituierten im antiken Griechenland, die sich Fremden für Zahlungen an den Tempel hingeben mussten oder die Trossweiber im Mittelalter, die mit den Soldaten der Kreuzzüge mitzogen.

Die gesellschaftliche Akzeptanz wandelte sich dabei immer wieder zwischen Duldung oder Verfolgung. Denn einerseits wurde versucht durch die Besteuerung des Sexgeschäfts die Kassen von staatlichen oder kirchlichen Einrichtungen zu füllen. Anderseits wurden diese Frauen geächtet und für ihr „unsittliches“ Leben bestraft. Hinzu kamen diverse Einrichtungen, in denen sich Frauen, die aus der Prostitution aussteigen wollten, melden konnten.

Im Zuge meines Seminars „Sex und Sprache“ fragte ich mich wiederholt, welchen Stand Prostituierte in Russland haben. Denn dort ist die russisch-orthodoxe Kirche mit ihren Werten nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wieder erstarkt. Doch gleichermaßen ist Prostitution ein Phänomen, was trotz Verbote nie verschwand.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Prostitution – Was ist das?

2.1 Rechtliche Stellung in Deutschland

2.2 Rechtliche Stellung in Russland

2.3 Russisch-Orthodoxe Kirche

2.4 Palermo-Protokoll

3. Artikel

3.1 Inhalt des Artikels

3.2 Leserkommentare

4. Fazit

5. Quellenverzeichnis

5.1 Literaturquellen

5.2 Internetquellen

6. Anhang

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Status der Prostitution in Russland vor dem Hintergrund gesellschaftlicher moralischer Wertvorstellungen und politischer Debatten. Ziel ist es, mittels einer Analyse eines russischen Zeitungsartikels und der dazugehörigen Leserkommentare die aktuelle Stimmungslage sowie die Argumentationsmuster der Befürworter und Gegner einer Legalisierung der Prostitution in Russland herauszuarbeiten.

  • Historische Einordnung und allgemeine Definition von Prostitution
  • Vergleichende Analyse der rechtlichen Situation in Deutschland und Russland
  • Einfluss der Russisch-Orthodoxen Kirche auf die gesellschaftliche Sichtweise
  • Analyse eines aktuellen politischen Vorstoßes zur Legalisierung in Russland
  • Auswertung der öffentlichen Meinung anhand von Leserkommentaren

Auszug aus dem Buch

Prostitution – Was ist das?

Prostitution ist verbunden mit dem Faktor Geld. Der Verkaufswert ist die Sexualität oder bestimmte sexuelle Handlungen, die der Freier von einer Prostituierten erwirbt. Diese Herangehensweise ist wichtig, da sehr oft angenommen wird, dass die Prostituierte die Ware sei. Doch das ist nicht korrekt, denn ist es ihr Handeln was bezahlt wird. Sobald man davon spricht, dass die Frau die Ware ist, spricht man vom Menschenhandel. Vergleichbar ist das mit der Tätigkeit eines Lehrer oder eines Arztes, bei denen auch ihre Arbeitskraft und nicht sie als Person die Ware ist.

Genauso wie bei jeder anderen Bezahlung für Arbeitskraft gibt es geltendes Recht und Gesetze, die die Tätigkeiten regulieren. Nun wird die Prostitution in den Ländern sehr unterschiedlich gehandhabt. Da gibt es vier unterschiedliche Zugänge zur Regulierung von Prostitution.

Das Prohibitionsprinzip bestraft alles, was in irgendeiner Form mit der Prostitution in Zusammenhang steht. Die schließt alle Handlungen und Personen mit ein. Bei dem Abolitionsprinzip wird als langfristiges Ziel die Abschaffung der Prostitution angestrebt. Dabei steht die Prostitution nicht direkt unter Strafe, aber sämtliche Handlungen wie Zuhälterei, Bordelle und auch die Freier. Die Prostituierten werden nicht direkt belangt, da man davon ausgeht, dass sie Opfer dieses Systems sind. Das nächste Prinzip wäre das Regulationsprinzip. Dabei wird die Prostitution als notwendiges Übel toleriert und staatlich kontrolliert. Das bedeutet, dass es somit Genehmigungen für Bordelle und Rotlichtvierteln gibt und dass sich Prostituierte registrieren lassen und Einkommenssteuern zahlen müssen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in die historische Langlebigkeit der Prostitution ein, benennt die Forschungsfrage bezüglich der Situation in Russland und erläutert das methodische Vorgehen bei der Analyse eines spezifischen Zeitungsartikels.

Prostitution – Was ist das?: Dieses Kapitel definiert Prostitution als entgeltliche Dienstleistung und stellt vier grundlegende Regulierungsprinzipien (Prohibition, Abolition, Regulation, Entkriminalisierung) gegenüber.

Rechtliche Stellung in Deutschland: Es wird dargelegt, dass in Deutschland das Entkriminalisierungsprinzip gilt, welches sexuelle Handlungen gegen Entgelt als rechtswirksame Verträge einstuft und die Autonomie der Prostituierten betont.

Rechtliche Stellung in Russland: Dieses Kapitel beschreibt die Illegalität der Prostitution in Russland, die hohen gesellschaftlichen und kirchlichen Widerstände sowie die Problematik der Zwangsprostitution.

Russisch-Orthodoxe Kirche: Hier wird die ablehnende Haltung der Kirche analysiert, die Prostitution aufgrund ihrer moralischen Soziallehre als Zerstörung der menschlichen Ganzheit und Seele verurteilt.

Palermo-Protokoll: Das Kapitel thematisiert die internationalen Bemühungen zur Bekämpfung des Menschenhandels und die daraus resultierende Anpassung der russischen Gesetzgebung.

Artikel: Dieser Abschnitt stellt den zentralen Zeitungsartikel der Partei "Rechte Sache" vor, der die Forderung nach einer Legalisierung zur Debatte stellt.

Inhalt des Artikels: Es werden die Argumente des Parteivorsitzenden Dunajew wiedergegeben, der für eine Legalisierung plädiert, um Sklavenarbeit zu beenden und soziale Absicherung zu ermöglichen.

Leserkommentare: Die Analyse der Kommentare zeigt eine tief gespaltene Gesellschaft, die zwischen moralischer Ablehnung und dem pragmatischen Wunsch nach Kriminalitätsbekämpfung und sozialen Rechten schwankt.

Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die persönliche Überzeugung der Autorin, dass eine Legalisierung einen wichtigen Schritt zur Wahrung von Menschen- und Bürgerrechten darstellt.

Schlüsselwörter

Prostitution, Legalisierung, Russland, Menschenrechte, Gesetzgebung, Entkriminalisierung, Sozialethik, Russisch-Orthodoxe Kirche, Zwangsprostitution, öffentliche Meinung, Sexarbeit, politische Debatte, Menschenhandel, soziale Absicherung, gesellschaftliche Normen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der gesellschaftlichen und rechtlichen Einordnung der Prostitution in Russland sowie den Debatten um eine mögliche Legalisierung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die rechtliche Lage in Deutschland und Russland, die Rolle der Kirche, die Problematik der Zwangsprostitution und die öffentliche Wahrnehmung des Themas.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Analyse eines russischen Zeitungsartikels, um die Argumentationslinien in der russischen Gesellschaft bezüglich einer Legalisierung der Prostitution zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine qualitative Analyse eines Zeitungsartikels samt der dazugehörigen Leserkommentare durchgeführt, ergänzt durch eine Literaturanalyse zum rechtlichen und ethischen Hintergrund.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu den Regulierungsformen, eine rechtsvergleichende Betrachtung, die kirchliche Perspektive und die detaillierte Auswertung der aktuellen politischen Debatte in Russland.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Prostitution, Legalisierung, Menschenrechte, Russland und gesellschaftliche Moralvorstellungen.

Wie steht die Russisch-Orthodoxe Kirche zum Thema?

Die Kirche lehnt Prostitution strikt ab, da sie diese als Sünde gegen den Körper und die Seele betrachtet, die die moralische Integrität der Gesellschaft gefährdet.

Welche Hauptargumente bringen Befürworter der Legalisierung in Russland vor?

Befürworter argumentieren primär mit der Notwendigkeit, kriminelle Strukturen zu zerschlagen, Steuereinnahmen zu generieren und den Prostituierten Schutz sowie soziale Garantien zu bieten.

Was ist die Kernkritik der Gegner in den Leserkommentaren?

Die Gegner sehen in der Legalisierung eine moralische Degeneration und einen Verrat an traditionellen russischen Werten; zudem wird befürchtet, dass der Staat öffentliche Mittel für ein moralisch verwerfliches Gewerbe verschwendet.

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Details

Title
Prostitution in Russland. Rechtliche Stellung, Palermo-Protokoll und Analyse eines Zeitungsartikels
College
Justus-Liebig-University Giessen  (Institut für Slavistik)
Grade
11
Author
Christin Pinnecke (Author)
Publication Year
2013
Pages
24
Catalog Number
V302189
ISBN (eBook)
9783668012967
ISBN (Book)
9783668012974
Language
German
Tags
Prostitution Russland Kirche Zeitung Zeitungsartikel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christin Pinnecke (Author), 2013, Prostitution in Russland. Rechtliche Stellung, Palermo-Protokoll und Analyse eines Zeitungsartikels, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/302189
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