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Gesundheitsschädliche sekundäre Pflanzenstoffe. Ausarbeitung zum Fach Angewandte Humanernährung

Titel: Gesundheitsschädliche sekundäre Pflanzenstoffe. Ausarbeitung zum Fach Angewandte Humanernährung

Hausarbeit , 2012 , 14 Seiten , Note: 1,5

Autor:in: Jan Siedentopf (Autor:in)

Biologie - Krankheiten, Gesundheit, Ernährung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird zusammenfassend geklärt, was sekundäre Pflanzenstoffe, insbesonders gesundheitsschädliche, sind. Die wichtigsten Vertreter werden samt ihrer Bedeutung und Hintergründe erörtert.

Dabei wird Bezug auf empfohlene Tagesdosen und Relevanz für Mensch und Tier genommen. Solanin in der Tomate und Kartoffel, Blausäure in Mandeln und die möglichen Wirkungen von Muskatnuss sind nur einige Beispiele. Lesen Sie mehr und verstehen Sie mehr. Für ein abgerundetes Verständnis zum Thema pflanzliche Ernährung ist diese Arbeit eine gute Zusammenfassung.

Bei sekundären Pflanzenstoffen handelt es sich um zahlreiche Stoffe verschiedenster chemischer Struktur. In den Pflanzen liegen sie in meist relativ geringen Mengen vor. 5.000 bis 10.000 Stoffe sind hierbei dem Menschen über die Nahrung zugänglich. Sie können, dank funktioneller Eigenschaften und der verschiedenen chemischen Strukturen in Polyphenole, Carotinoide, Phytoöstrogene, Glucosinolate, Sulfide, Monoterpene, Saponine, Protease-Inhibitoren, Phytosterine und Lectine eingeteilt werden. Sie führen jeweils spezielle Aufgaben aus und sind daher nicht notwendig für den Primärstoffwechsel einer Pflanze.

Das Nichtvorhandensein von sekundären Pflanzenstoffen ergibt für den Menschen keine Mangelerscheinungen. Allerdings bestehen bestimmte Wirkungen auf den Organismus, auch steht die gegenseitige Beeinflussung der sekundären Pflanzenstoffe zur Diskussion.
Überwiegend sind sekundäre Pflanzenstoffe positiv zu bewerten in Bezug auf die menschliche Gesundheit. Dennoch gibt es unter ihnen Substanzen, die den menschlichen Organismus schädigen oder sogar bis zum Tod führen können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gesundheitsschädliche Sekundäre Pflanzenstoffe

2.1 Solanin

2.2 Blausäure

2.3 Lectine

2.4 Oxalsäure

2.5 Myristicin

2.6 Estragol und Methyleugenol

2.7 Cumarin

2.8 Morphin

2.9 Toxine in Giftpilzen

2.10 Limonen und Toluol

3. Abschließende Bemerkungen

4. Quellen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Ausarbeitung verfolgt das Ziel, einen wissenschaftlichen Überblick über potenziell gesundheitsschädliche sekundäre Pflanzenstoffe zu geben, die trotz der überwiegend positiven gesundheitlichen Bewertung dieser Stoffgruppe ein toxisches Risiko für den menschlichen Organismus darstellen können.

  • Definition und Klassifizierung sekundärer Pflanzenstoffe
  • Biologische Ursachen der Toxizität als evolutionäre Abwehrmechanismen
  • Detaillierte Analyse einzelner Giftstoffe (z.B. Solanin, Blausäure, Lectine)
  • Technologische Maßnahmen zur Inaktivierung oder Reduktion von Schadstoffen
  • Bedeutung von Verzehrsgewohnheiten und Dosierung für die Lebensmittelsicherheit

Auszug aus dem Buch

2.1 Solanin

α-Solanin zählt zu den Glycoalkaloiden, wobei ein Zuckerrest mit differenter Verknüpfung es von seinem Verwandten, dem α-Chaconin unterscheidet. Das Solanin hat einen leicht bitteren Geschmack. Glycoalkaloide haben die Eigenschaften wasserlöslich und hitzebeständig zu sein. Dieser Aspekt schließt ein, dass sie nicht während des Kochens von Lebensmitteln unschädlich gemacht werden, sodass sie in das Kochwasser übergehen.

Vor allem Nachtschattengewächse, wie Kartoffeln, Auberginen und Tomaten enthalten Solanin. Ebenso sind unreife Früchte und grüne Stellen als Quelle eines hohen Solaningehaltes zu nennen.

In der Kartoffelpflanze ist Solanin unregelmäßig verteilt. Der Gehalt in Blättern, Blüten und Keimen ist sehr hoch, während die Knolle geringer betroffen ist. Dennoch ist auch hier ein Solaningehalt zu beachten. In der Schale der Knolle liegt mehr des schädlichen Pflanzenstoffes vor, als im Inneren der Knolle. Stress beim Transport der Kartoffeln, Lichteinflüsse, mikrobieller Befall oder mechanische Beschädigung der Knolle, kann den Glycoalkaloidgehalt stark ansteigen lassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung klärt den Begriff der sekundären Pflanzenstoffe und differenziert zwischen deren überwiegend positiven Eigenschaften und dem potenziellen toxischen Risiko für den Menschen.

2. Gesundheitsschädliche Sekundäre Pflanzenstoffe: Dieses Kapitel erläutert die evolutionären Hintergründe der Giftbildung in Pflanzen als Schutz vor Schadorganismen und führt eine systematische Vorstellung einzelner toxischer Substanzen durch.

2.1 Solanin: Es wird die toxische Wirkung von Solanin in Nachtschattengewächsen sowie die Bedeutung der Lagerung und Verarbeitung von Kartoffeln und Tomaten beschrieben.

2.2 Blausäure: Dieses Kapitel behandelt das Vorkommen von cyanogenen Glycosiden in Lebensmitteln wie Bittermandeln oder Maniok und die daraus resultierende Gefahr der inneren Erstickung.

2.3 Lectine: Der Fokus liegt auf der toxischen Wirkung dieser Pflanzenproteine, insbesondere Ricin, sowie deren Fähigkeit, die Darmresorption zu beeinträchtigen.

2.4 Oxalsäure: Es werden die Risiken einer hohen Oxalsäureaufnahme für die Nierengesundheit und die Bindung essenzieller Mineralstoffe diskutiert.

2.5 Myristicin: Dieses Kapitel beleuchtet die halluzinogene und toxische Wirkung von Myristicin bei Überdosierung, insbesondere in Muskatnüssen.

2.6 Estragol und Methyleugenol: Es wird die potenziell erbgutschädigende und krebserzeugende Wirkung dieser Aromastoffe in Kräutern und Gewürzen analysiert.

2.7 Cumarin: Die Zusammenfassung thematisiert die Lebertoxizität von Cumarin in Zimt und die regulatorischen Grenzwerte zu dessen Begrenzung.

2.8 Morphin: Dieses Kapitel beschreibt die Problematik der Morphinkontamination in Mohnsamen und die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken für Verbraucher.

2.9 Toxine in Giftpilzen: Es wird zwischen echten und unechten Pilzvergiftungen sowie den verschiedenen Toxinarten wie Amatoxinen oder Coprin unterschieden.

2.10 Limonen und Toluol: Die abschließende Übersicht behandelt kurz die reizenden Wirkungen dieser Stoffe in Zitrusfrüchten und Absinth.

3. Abschließende Bemerkungen: Der Autor resümiert, dass technologische Verarbeitungsprozesse und eine abwechslungsreiche Ernährung essenziell sind, um die toxikologischen Gefahren sekundärer Pflanzenstoffe zu minimieren.

4. Quellen: Auflistung der verwendeten Literatur und Webquellen, die der Arbeit zugrunde liegen.

Schlüsselwörter

Sekundäre Pflanzenstoffe, Toxizität, Solanin, Blausäure, Lectine, Oxalsäure, Myristicin, Estragol, Cumarin, Morphin, Pilzgifte, Lebensmittelsicherheit, Gesundheit, Ernährung, Giftstoffe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Ausarbeitung befasst sich mit sekundären Pflanzenstoffen, die im Gegensatz zu den meisten gesundheitsfördernden Vertretern dieser Gruppe ein gesundheitsschädliches oder sogar lebensbedrohliches Potenzial für den menschlichen Organismus aufweisen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Identifizierung verschiedener Toxine in Lebensmitteln, die Analyse ihrer Wirkmechanismen im menschlichen Körper sowie Möglichkeiten zur Schadstoffreduktion.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuklären, unter welchen Umständen eigentlich natürliche Pflanzenstoffe schädlich wirken können und wie man durch korrektes Verhalten (Lagerung, Zubereitung) Risiken senkt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine strukturierte Literaturanalyse, die auf wissenschaftlichen Fachbeiträgen, Lebensmittelverordnungen und toxikologischen Erkenntnissen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zehn verschiedene Gruppen oder Einzelstoffe (wie Solanin, Blausäure oder Lectine) detailliert hinsichtlich ihrer Herkunft, Wirkung und Verzehrempfehlungen vorgestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sekundäre Pflanzenstoffe, Toxizität, Lebensmittelsicherheit und die spezifischen Bezeichnungen der besprochenen Gifte wie Solanin oder Cumarin charakterisiert.

Wie lässt sich die Toxizität von Solanin in Kartoffeln verringern?

Die toxische Belastung kann durch korrektes Schälen des Gemüses, die Vermeidung von Lichteinfall bei der Lagerung und das Trennen des Kochwassers vom verzehrfertigen Produkt reduziert werden.

Warum ist beim Verzehr von Mohnsamen Vorsicht geboten?

Mohnsamen können aufgrund von Verunreinigungen bei der Ernte Anteile von Morphin enthalten, welches in höheren Dosen als starkes Schmerzmittel wirkt und das zentrale Nervensystem beeinflusst.

Welche Rolle spielt die Hitzeeinwirkung bei der Inaktivierung von Giftstoffen?

Hitze, beispielsweise durch Kochen, ist eine wesentliche technologische Methode, um bestimmte Gifte wie Lectine oder bestimmte Pilztoxine unschädlich zu machen, wobei die Wirksamkeit je nach Substanz variiert.

Ist der Genuss von Fencheltee aufgrund von Estragol bedenklich?

Der Autor stellt fest, dass die Meinung zu Fencheltee in Richtung Unbedenklichkeit tendiert, da der heiße Sud nur sehr geringe Mengen Estragol enthält, was für die Verwendung als Hausmittel nicht kritisch ist.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gesundheitsschädliche sekundäre Pflanzenstoffe. Ausarbeitung zum Fach Angewandte Humanernährung
Hochschule
Hochschule Anhalt - Standort Bernburg
Note
1,5
Autor
Jan Siedentopf (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
14
Katalognummer
V302078
ISBN (eBook)
9783668013063
ISBN (Buch)
9783668013070
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gesundheitsschädlich sekundäre Pflanzenstoffe Solanin Lectine Myresticin Blausäure Pilzgifte Zimt Cumarin Gift toxische Wirkung Oxalsäure
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jan Siedentopf (Autor:in), 2012, Gesundheitsschädliche sekundäre Pflanzenstoffe. Ausarbeitung zum Fach Angewandte Humanernährung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/302078
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Leseprobe aus  14  Seiten
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