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Lebenslanges Lernen von Mitarbeitern in der Pflege. Lernmöglichkeiten und unterstützende Rahmenbedingungen

Title: Lebenslanges Lernen von Mitarbeitern in der Pflege. Lernmöglichkeiten und unterstützende Rahmenbedingungen

Term Paper , 2012 , 29 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Tanja Raddatz (Author)

Instructor Plans: Health / Medicine / Sports / Social Topics

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Wissen und Wissensvermittlung gewinnen in den Gesundheitseinrichtungen zunehmend an Bedeutung. Lebenslanges Lernen ist für die berufliche Bildung der Pflegenden unumgänglich. Ständig müssen sich die Mitarbeiter in der Pflege neues Wissen aneignen und dieses in die berufliche Praxis umsetzen.

In dieser Arbeit wird die Lernsituation der älteren Mitarbeiter in der Pflege unter folgenden Fragestellungen betrachtet:
Welche Lernmöglichkeiten haben ältere Mitarbeiter in der Pflege? Welche Unterstützungen und Rahmenbedingung sind sinnvoll?

Als Einstieg möchte ich einen Interviewausschnitt einer Pflegekraft in der Alten- und ambulanten Pflege zitieren.
„Die psychischen Belastungen sind das Entscheidene, sie werden einfach höher, insbesondere für die Älteren, dieses völlige Erschöpftsein im psychischen Bereich, nicht nur weil die Zeitvorgaben immer enger werden, auch weil immer höhere Anforderungen seitens der Behörden, des MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherungen) usw. gestellt werden.

Die administrativen Aufgaben werden immer mehr und auch der externe Druck auch. Dann kommt noch hinzu: Man muss sich immer wieder mit neuen Konzepten und Theorien auseinandersetzen, man muss ja dann auch hochflexibel im Kopf bleiben. Das verunsichert viele. Was ich sehe ist, dass Ältere auch mal wieder ein Stück Sicherheit haben wollen. Und
was ich sehe, ist, dass die Älteren auch den alten Sachen nachtrauern. Früher konnte man mit den Bewohnern mal einen Ausflug machen. Du konntest mal in Ruhe ein Gespräch führen. Heute geht das nicht mehr so einfach.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Voraussetzung für ein lebenslanges Lernen

2.1 Modell der Salutogenese von A. Antonovsky: Kohärenzgefühl

2.2 Gesundheitsvorsorge bei älteren Pflegekräften

3 Probleme und Potentiale älterer Mitarbeiter in der Pflege zum Thema lebenslangen Lernen

3.1 Lebenslanges Lernen in der Pflege

3.2 Lernkonzeptionen

3.3 Ebenen der Lernkompetenzen

3.4 Altersabhängige Veränderungen

3.4.1 Physiologie des älteren Gehirns

3.4.2 Fluide und kristalline Intelligenz

3.5 Veränderung der Arbeitsmotivation bei älteren Menschen

3.6 Motivationale Selektivität und sozioemotionale Selektivität

4 Förderung des lebenslangen Lernens

4.1 Organisatorische Ansätze zum lebenslangen Lernen älterer Mitarbeiter in der Pflege

4.2 Erfahrungs- und Wissensmanagement

4.3 Schaffung einer lernförderlichen Umgebung

4.4 Kommunikation und Klima

4.5 Vorbehalte älterer Mitarbeiter gegen Weiterbildungen

5 Lernmodelle und Empfehlungen

5.1 SOK Modell (Selektion, Optimierung, Kompensation)

5.2 Didaktische Möglichkeiten

5.2.1 Problemorientiertes Lernen

5.2.2 Fallanalysen und Fallstudien

5.3 Hilfestellungen beim lebenslangen Lernen

6 Schlussfolgerungen und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Lernsituation älterer Mitarbeiter in der Pflege vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels. Ziel ist es, Strategien zur Aufrechterhaltung der Arbeitsfähigkeit und zur Förderung der Kompetenzentwicklung durch lebenslanges Lernen aufzuzeigen.

  • Demografischer Wandel und seine Auswirkungen auf die Pflege
  • Lernkonzepte und altersabhängige Lernpotenziale
  • Organisatorische Rahmenbedingungen zur Förderung lebenslangen Lernens
  • Didaktische Methoden wie problemorientiertes Lernen und Fallanalysen
  • Gesundheitsmanagement und Erhalt der Arbeitsfähigkeit älterer Pflegekräfte

Auszug aus dem Buch

3.4.1 Physiologie des älteren Gehirns

Voraussetzung für ein erfolgreiches Lernen im Alter sind die physiologischen und anatomischen Gehirnfunktionen bei älteren Menschen. Eine natürliche Degeneration von Hirn und Nervensystem ist eine normale physiologische Alterserscheinung. Neueste Studien zeigen, dass die meisten Neuronen bis zum Tod völlig gesund bleiben. Allerdings verkleinern sich Volumen und Grösse des Gehirns im Alter von 20 bis 90 Jahren um etwa fünf bis zehn Prozent. Auch seine Topographie verändert sich. Die Furchen werden breiter und es bilden sich intra- und extrazelluläre Ablagerungen, sogenannte „Tangles“ und „Plaques“. Noch ist nicht genau geklärt welche Rolle diese Defizite spielen, denn sie treten sowohl bei gesunden älteren Personen als auch bei Alzheimererkrankten auf. Das ältere Gehirn ist in der Lage die Auswirkungen des Alterns zu kompensieren, sogar seine mentalen Funktionen zu verbessern. (Huch, R. 2007:S.465)

Zwischen 45 und 50 Jahren erhöht sich das Myelin in den Temporal- und Frontallappen, sodass man in diesem Alter besser mit seinem Wissen umgehen kann. Studien belegen, dass geistig aktive ältere Menschen entweder beide Hemisphären nutzen oder eine andere Hemisphäre als junge oder geistig träge ältere Menschen. Unklar ist, ob das Gehirn auf diese Weise die Denk- und Gedächtnisprozesse trotz fortschreitender Degeneration aufrecht erhält.

Unumstritten sind die Vorzüge eines gesunden Lebensstils für die Gesunderhaltung des Gehirns und der Nervenleistungen mit den Bausteinen: Bewegung, gesunde Ernährung, Ruhe und geistige Fitness. (Gehirn&Geist Spezial, Nr.1/2011)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung des lebenslangen Lernens in der Pflege und formuliert die zentralen Forschungsfragen zur Lernsituation älterer Mitarbeiter.

2 Voraussetzung für ein lebenslanges Lernen: Dieses Kapitel erläutert das Salutogenese-Konzept nach Antonovsky und die gesundheitlichen Herausforderungen im Pflegeberuf.

3 Probleme und Potentiale älterer Mitarbeiter in der Pflege zum Thema lebenslangen Lernen: Hier werden lernrelevante Faktoren wie Altersveränderungen des Gehirns, kognitive Fähigkeiten sowie die Veränderung der Arbeitsmotivation und Selektivität bei älteren Mitarbeitern analysiert.

4 Förderung des lebenslangen Lernens: Dieses Kapitel diskutiert organisatorische Ansätze, Wissensmanagement, die lernförderliche Gestaltung des Arbeitsumfelds und den Umgang mit Vorbehalten gegenüber Weiterbildungen.

5 Lernmodelle und Empfehlungen: Es werden didaktische Modelle wie das SOK-Modell sowie spezifische Lehrmethoden vorgestellt, die ältere Pflegekräfte beim Lernen unterstützen sollen.

6 Schlussfolgerungen und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Handlungsempfehlungen zusammen und bewertet die Bedeutung einer mitarbeiterorientierten Unternehmenskultur für die Zukunft der Pflege.

Schlüsselwörter

Lebenslanges Lernen, Pflege, ältere Mitarbeiter, Salutogenese, Kohärenzgefühl, demografischer Wandel, Kompetenzmanagement, Arbeitsmotivation, Gesundheitsmanagement, problemorientiertes Lernen, SOK-Modell, Weiterbildung, Altersstereotypen, Arbeitsfähigkeit, Pflegeberuf

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Herausforderung, ältere Mitarbeiter in der Pflege durch gezielte Ansätze des lebenslangen Lernens langfristig im Beruf zu halten und ihre Arbeitsfähigkeit zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Themen umfassen die physiologischen Grundlagen des Alterns, die Bedeutung von Motivation und Lernkompetenzen, organisatorische Förderungsmaßnahmen durch das Personalmanagement sowie didaktische Methoden für Weiterbildungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, welche spezifischen Lernmöglichkeiten für ältere Pflegekräfte existieren und welche Rahmenbedingungen sowie Unterstützungsformen sinnvoll sind, um sie den Anforderungen des Berufsalltags gerecht werden zu lassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Anwendung wissenschaftlicher Modelle (z.B. Salutogenese nach Antonovsky, SOK-Modell nach Baltes) auf den pflegerischen Kontext.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Probleme und Potenziale älterer Mitarbeiter, diskutiert organisatorische Maßnahmen zur Schaffung einer lernförderlichen Umgebung und stellt didaktische Konzepte vor, die auf ältere Zielgruppen zugeschnitten sind.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind lebenslanges Lernen in der Pflege, demografischer Wandel, Kompetenzmanagement, SOK-Modell und Gesundheitsförderung.

Warum ist das "Modell der Salutogenese" für das Verständnis älterer Pflegekräfte wichtig?

Das Kohärenzgefühl nach Antonovsky hilft zu erklären, wie Pflegekräfte Anforderungen und Ressourcen in Einklang bringen können, was für die psychische Widerstandsfähigkeit im Alter entscheidend ist.

Wie kann die Methode des "Problemorientierten Lernens" (POL) konkret in der Pflegeausbildung eingesetzt werden?

POL fördert durch Fallstudien das eigenverantwortliche Lernen und die Anwendung von Erfahrungswissen, was besonders bei älteren Mitarbeitern die Akzeptanz gegenüber Weiterbildungen erhöht.

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Details

Title
Lebenslanges Lernen von Mitarbeitern in der Pflege. Lernmöglichkeiten und unterstützende Rahmenbedingungen
College
University of Applied Sciences Hamburg
Grade
1,0
Author
Tanja Raddatz (Author)
Publication Year
2012
Pages
29
Catalog Number
V301805
ISBN (Book)
9783668005358
ISBN (eBook)
9783956874901
Language
German
Tags
lebenslanges lernen mitarbeitern pflege lernmöglichkeiten rahmenbedingungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tanja Raddatz (Author), 2012, Lebenslanges Lernen von Mitarbeitern in der Pflege. Lernmöglichkeiten und unterstützende Rahmenbedingungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/301805
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