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Ruprecht von Nassau-Sonnenberg als Fehdeunternehmer im Sternerkrieg 1371–1373

Title: Ruprecht von Nassau-Sonnenberg als Fehdeunternehmer im Sternerkrieg 1371–1373

Term Paper , 2015 , 16 Pages , Grade: 13

Autor:in: Sarah Naglik (Author)

History - Basics

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Summary Excerpt Details

In der vorliegenden Arbeit werden Ruprechts Fehdeaktivitäten genauer betrachtet. Zunächst wird die Auseinandersetzung um Nassau-Hadamar mit Ruprechts Großcousin und Anna von Nassau-Hadamars Vetter, Johann von Nassau-Dillenburg, dargestellt, die der Auslöser für Ruprechts Eintritt in den Sternerkrieg war.
Anschließend wird auf Ruprechts Rolle im Sternerkrieg selbst eingegangen. Als zentrale Quelle dient dabei der Vertrag, den Ruprecht mit den hessischen Landgrafen schloss.
Im abschließenden Teil dieser Arbeit wird untersucht, inwieweit Ruprechts Beteiligung an der Sternerfehde ihm selbst zugutegekommen ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ruprecht, der Streitbare

2.1 Der Graf ohne Land

2.2 Der Streit um die Grafschaft Nassau-Hadamar

3 Ruprecht, der Fehdehelfer

3.1 Ruprechts Vertrag mit Hermann II. von Hessen

3.2 Ruprechts Beteiligung am Sternerkrieg

3.3 Ruprechts Vergleich mit Johann von Nassau-Dillenburg

4 Ruprecht, der Landvogt

4.1 Der ewige Streit um Nassau-Hadamar

4.2 Ruprechts Tod

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von Graf Ruprecht von Nassau-Sonnenberg als Fehdeunternehmer während des Sternerkrieges (1371–1373) und analysiert, wie er seinen Mangel an eigenem Land durch geschickte politische Bündnisse und militärisches Engagement auszugleichen wusste.

  • Analyse der historischen Rolle des "Fehdeunternehmers" im 14. Jahrhundert.
  • Untersuchung der Bündnispolitik zwischen Ruprecht und den hessischen Landgrafen.
  • Betrachtung der erbrechtlichen Auseinandersetzungen um die Grafschaft Nassau-Hadamar.
  • Auswertung von zeitgenössischen Verträgen als primäre historische Quelle.
  • Bewertung des Einflusses von Verwandtschaftsverhältnissen auf den politischen Aufstieg Ruprechts.

Auszug aus dem Buch

3.2 Ruprechts Beteiligung am Sternerkrieg

Aufgrund des Vertrages mit dem Landgrafen war Ruprecht legitimiert sich an einer Fehde zu beteiligen, die ihn bis dahin nicht tangiert hatte. Diese Vorgehensweise lässt sich mit dem „gewohnheitsrechtlich anerkannten[n] Fehdegrund pro amico“ rechtfertigen. Dieser Fehdegrund gestattete „nicht nur die Beteiligung an der Fehde eines anderen, sondern vor allem auch die Fehdeführung für ihn oder in seinem Namen“. Der Fehdegrund pro amico konnte auch aufgrund eines Vertrages zustande kommen, der ausschließlich die Fehdeabwicklung zum Inhalt hatte. Zudem verpflichtete sich Ruprecht ja nicht uneigennützig, sondern setzte darauf, die persönliche Auseinandersetzung mit Johann im Rahmen der Fehde zu seinen Gunsten entscheiden zu können. Damit ist die spätmittelalterliche „Fehdepraxis als [...] ein[...] Vorgang [zu betrachten], an dem nicht nur die unmittelbar fehdeführenden Parteien, sondern auch andere Personen und Gruppen mit jeweils eigenen Interessen beteiligt waren.“

Als der Landgraf von einer Versammlung der Sterner auf Schloss (Burg?) Herzberg erfuhr, eilte er mit Ruprecht und dessen Gefolge und weiteren Helfern dorthin und ließ ein Blockhaus gegenüber des Schlosses errichten, um die Sterner mit einem über 1000 Mann starken Heer zu belagern. Den Sternern gelang es jedoch, ein noch größeres Heer mit über 1500 Mann „zum Entsatze zu sammeln“ und Hermann II. und sein Gefolge konnten sich mit knapper Not nach Hersfeld retten. Die Sterner trauten sich nicht die Stadt anzugreifen und zogen sich, acht Tage die Gegend um Hersfeld verwüstend und brandschatzend, zurück.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die historische Ausgangslage der Doppelherrschaft in Hessen sowie die Entstehung der "Gesellschaft vom Sterne" und Vorstellung des Protagonisten.

2 Ruprecht, der Streitbare: Darstellung der persönlichen Ausgangslage Ruprechts als erbloser Graf und die daraus resultierende Notwendigkeit der Interessenwahrnehmung durch Fehden.

3 Ruprecht, der Fehdehelfer: Analyse der vertraglichen Bindung Ruprechts an Landgraf Hermann II. und seine aktive militärische sowie strategische Rolle im Sternerkrieg.

4 Ruprecht, der Landvogt: Untersuchung des weiteren Lebensweges, der politischen Karriere bis zum Amt des Landvogts der Wetterau und der fortwährenden Erbstreitigkeiten.

5 Fazit: Zusammenfassende Bewertung von Ruprechts unternehmerischem Geschick, das ihm trotz fehlender eigener Ländereien eine machtvolle Position sicherte.

Schlüsselwörter

Ruprecht von Nassau-Sonnenberg, Sternerkrieg, Fehdeunternehmer, Hessen, Nassau-Hadamar, Landgraf Hermann II., Fehdepraxis, pro amico, Mittelalter, Territorialgeschichte, Ganerbschaft, politische Bündnisse, Adel, Soldwesen, Kriegsführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit primär?

Die Arbeit analysiert die Lebensgeschichte und die Aktivitäten von Graf Ruprecht von Nassau-Sonnenberg im Kontext der spätmittelalterlichen Fehdewesen, insbesondere während des Sternerkrieges.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Konzepte des Fehdeunternehmertums, die Bedeutung vertraglicher Bindungen zwischen Adeligen sowie die erbrechtlichen Konflikte im nassauischen Raum.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie Ruprecht von Nassau-Sonnenberg trotz seiner schwierigen Ausgangslage als "Graf ohne Land" durch geschickte Fehdeführung und Allianzen politischen und materiellen Erfolg erzielen konnte.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewandt?

Es handelt sich um eine historische Arbeit, die primär auf der Auswertung von zeitgenössischen Verträgen, Chroniken und der modernen Fachliteratur zur spätmittelalterlichen Adelsgeschichte basiert.

Was wird im Hauptteil detailliert beleuchtet?

Der Hauptteil gliedert sich in die militärische Beteiligung Ruprechts am Sternerkrieg, seine Vertragsverhältnisse mit den hessischen Landgrafen sowie die langwierigen Auseinandersetzungen um das Erbe der Grafschaft Nassau-Hadamar.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Ruprecht von Nassau-Sonnenberg, Sternerkrieg, Fehdewesen, Nassau-Hadamar und Adelsgeschichte des 14. Jahrhunderts.

Welche Bedeutung hatte der "Fehdegrund pro amico" für Ruprecht?

Dieser gewohnheitsrechtliche Grund ermöglichte es Ruprecht, sich offiziell an einer Fehde zu beteiligen, um so unter dem Deckmantel der Unterstützung eines anderen Fürsten seine eigenen machtpolitischen Interessen gegen Konkurrenten wie Johann von Nassau-Dillenburg zu verfolgen.

Warum wird Ruprecht in der Limburger Chronik als "Graff ohne Land" bezeichnet?

Weil Ruprecht in der Erbfolge seines Vaters Gerlach I. übergangen wurde und über kein eigenes, durch Erbteil festes Territorium verfügte, das er hätte verwalten können; er war somit ökonomisch und politisch gezwungen, neue Einkommensquellen durch Fehden zu erschließen.

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Details

Title
Ruprecht von Nassau-Sonnenberg als Fehdeunternehmer im Sternerkrieg 1371–1373
College
University of Marburg  (Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften)
Grade
13
Author
Sarah Naglik (Author)
Publication Year
2015
Pages
16
Catalog Number
V301293
ISBN (Book)
9783668004528
ISBN (eBook)
9783956874345
Language
German
Tags
Ruprecht von Nassau-Sonnenberg Anna von Nassau-Hadamar Sternerkrieg Sternergesellschaft Hessen Nassau Sonnenberg Landvogt Wetterau Fehde Fehdehelfer Johann von Nassau-Dillenburg Hermann von Hessen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sarah Naglik (Author), 2015, Ruprecht von Nassau-Sonnenberg als Fehdeunternehmer im Sternerkrieg 1371–1373, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/301293
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