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Die Darstellungspolitik des Horst Seehofer. Die CSU unter seiner Führung

Titel: Die Darstellungspolitik des Horst Seehofer. Die CSU unter seiner Führung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 , 30 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Bettina Kleber (Autor:in)

Politik - Politisches System Deutschlands

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird der Frage nachgegangen, wie es dazu kam, dass Seehofer die Partei in den letzten zwei Jahren mit dem von ihm gewählten Politikstil des Machers nicht auf die ersehnten „50 plus X“ bringen konnte. Zur Beantwortung dieser Frage wird zuerst auf Karl-Rudolf Kortes Theorie eingegangen. Dabei werden Chancen und Risiken aufgezeigt.

In der Arbeit wird zuerst dargestellt, wie Seehofer im Laufe seiner Amtsführung über das Superwahljahr hinweg seinen Führungsstil zunehmend autoritärer ausgestaltete.
In einem weiteren Abschnitt wird Horst Seehofers Strategie beschrieben mittels Schwerpunktsetzung auf Telepolitik – und damit Darstellungspolitik – über die Bundespolitik den Koalitionspartner in Bayern zu schwächen, mit dem Ziel die Umfragewerte der CSU in Bayern zu steigern. Anschließend werden drei Beispiele aufgezeigt, die darlegen sollen, dass eine starke Prioritätensetzung auf Darstellungspolitik bei gleichzeitig ausbleibender Verknüpfung mit Entscheidungspolitik die Gefahr birgt, innerparteilich und in der Öffentlichkeit an Glaubwürdigkeit und Zustimmung zu verlieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Seehofer der Macher - Zwischen Machtwort, Telepolitik und Demoskopie

3. Die CSU unter der strengen Führung des Horst Seehofer

3.1 Der Amtsantritt von Horst Seehofer

3.2 Das neue Kabinett

3.3 Die Europawahl 2009 - Testlauf im «Super-Wahljahr»

3.4 Vor den Bundestagswahlen 2009

3.5 Bundestagswahl 2009

3.6 Nach der Bundestagwahl bis Wildbad Kreuth

4. Über die Bundespolitik zurück zur absoluten Mehrheit in Bayern?

5. Wenn auf Worte keine Taten folgen - Das Eintreten der Gefahren einer Fehlenden Verbindung zwischen Darstellungspolitik und Entscheidungspolitik

5.1 Quelle

5.2 Klinikum Augsburg

5.3 Bundeswehrreform

6. Fazit

7. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das politische Wirken von Horst Seehofer als bayerischer Ministerpräsident und CSU-Parteivorsitzender unter dem Aspekt seines Führungsstils als „Macher“. Dabei wird der Frage nachgegangen, weshalb es trotz dieser Strategie nicht gelang, das Ziel der Wiedererlangung einer absoluten Mehrheit ohne Koalitionspartner („50 plus X“) zu erreichen, und welche Rolle dabei die Kopplung von Darstellungspolitik und Entscheidungspolitik spielte.

  • Analyse des Führungsstils von Horst Seehofer im Kontext der Theorie von Karl-Rudolf Korte
  • Untersuchung der Telepolitik als Instrument der Machtdurchsetzung
  • Bewertung der Auswirkungen von Seehofers autoritärem Führungsstil auf die parteiinterne Geschlossenheit
  • Fallstudien zur politischen Praxis (Quelle, Klinikum Augsburg, Bundeswehrreform)
  • Kritische Reflexion des Spannungsverhältnisses zwischen Inszenierung und tatsächlicher politischer Umsetzung

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Amtsantritt von Horst Seehofer

Es ist nicht Ziel dieser Abhandlung die Ursachen für die fundamentalen Sympathieverluste der CSU zu benennen, die sich in den Landtagswahlen von 2008 abzeichneten. Allerdings sei darauf hingewiesen, dass es derzeit anhand der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Volksparteien ungleich schwieriger ist, als noch vor fünf bis zehn Jahren. Die Zunehmende Pluralisierung der Gesellschaft hat zu einer Stärkung kleinerer und einer Schwächung größerer Parteien geführt. Horst Seehofers Aufgabe, die Partei wieder so stark zu machen, dass sie im Jahre 2013 ohne lästigen Koalitionspartner regieren kann, ist deshalb in Anbetracht der Zeiten keine leichte Aufgabe.

Zu Beginn seiner Amtszeit hatte Seehofer ein exzellentes Standing in der Partei. Man wollte nach der massiven Lektion eine starke Führung, aber auch inneren Ausgleich. Seehofer sollte die Spannungen und Spaltungen, nach den aus oberbayerischen Kreisen forcierten Rücktritt des Ministerpräsidenten Beckstein, zwischen Altbayern (v.a. Oberbayern) und Franken, wieder glätten. Oberflächlich gelang dies Horst Seehofer zunächst gut. So sprach er in Interviews über den Frieden der zwischen den großen bayerischen Stämmen.

Seehofer kündigte auch vor seinem Amtsantritt als Regierungschef einen demokratischen Umgang mit der CSU an. So versprach er im Oktober 2008 vor der Parteizentrale in München – man mutmaßt die Anspielung an seinen Vor-Vorgänger Edmund Stoiber – ein Ende der «Basta-Politik» und die Etablierung eines neuen Politikstils. Das weckte den Eindruck, dass die Partei unter Seehofer aufgrund unterschiedlichster Faktoren ein stärkeres Gewicht zu besitzen schien und autonomer agieren könne als noch unter Stoiber.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert das historisch schlechte Landtagswahlergebnis der CSU 2008 und den damit verbundenen Wechsel des Ministerpräsidenten hin zu Horst Seehofer.

2. Seehofer der Macher - Zwischen Machtwort, Telepolitik und Demoskopie: Dieses Kapitel erläutert den theoretischen Rahmen der Darstellungspolitik und analysiert Seehofers Führungsstil, der durch Telepolitik und autoritäre Machtausübung geprägt ist.

3. Die CSU unter der strengen Führung des Horst Seehofer: Hier wird der chronologische Prozess von Seehofers Amtsantritt über verschiedene Wahlkämpfe bis hin zur Konsolidierung seiner Macht in der Partei nachgezeichnet.

4. Über die Bundespolitik zurück zur absoluten Mehrheit in Bayern?: Das Kapitel beleuchtet Seehofers Versuch, durch aggressive Bundespolitik und Themenbesetzung die Umfragewerte der CSU zu stabilisieren.

5. Wenn auf Worte keine Taten folgen - Das Eintreten der Gefahren einer Fehlenden Verbindung zwischen Darstellungspolitik und Entscheidungspolitik: Anhand konkreter Beispiele wird dargelegt, wie die Priorisierung der Inszenierung ohne gesetzgeberische Substanz zu Glaubwürdigkeitsverlusten führte.

6. Fazit: Das Fazit stellt fest, dass Seehofers Politikstil zwar kurzfristige Aufmerksamkeit erzeugte, jedoch die langfristige Bindung der Wähler und die parteiinterne Stabilität gefährdete.

7. Schluss: Der Schluss bilanziert Seehofers autoritäres Auftreten und seine Unfähigkeit, parteiinterne Netzwerke zu fördern, was sein politisches Vorhaben in Zweifel zieht.

Schlüsselwörter

Horst Seehofer, CSU, Darstellungspolitik, Entscheidungspolitik, Telepolitik, Führungsstil, Landtagswahl 2008, Bundestagswahl 2009, Machtzentralisierung, Politische Inszenierung, Regierungsstil, Umfragewerte, Glaubwürdigkeit, Koalitionspartner, Politische Kommunikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit analysiert den Führungsstil von Horst Seehofer als CSU-Vorsitzender und bayerischer Ministerpräsident und bewertet seine Strategie, durch eine „Macher“-Attitüde und den Einsatz von Telepolitik die Machtposition der CSU zu festigen.

Welche thematischen Kernbereiche werden behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung durch Kortes Darstellungspolitik, die Auswirkungen von Seehofers autoritärem Stil auf das Binnenklima der CSU sowie die Effektivität von Seehofers politischer Inszenierung bei realen Krisen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu verstehen, warum die gewählte Strategie, durch eine medienwirksame Kommunikation die Umfragewerte zu steigern, in der Praxis oft an der fehlenden Verbindung zu konkreter Entscheidungspolitik scheiterte.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Analyse, die den theoretischen Begriff der „Darstellungspolitik“ auf das konkrete Fallbeispiel des politischen Handelns von Horst Seehofer anwendet und dabei auf eine breite Quellenbasis aus Fachliteratur und Zeitungsberichten zurückgreift.

Welche Inhalte dominieren den Hauptteil?

Im Hauptteil werden sowohl Seehofers innerparteiliche Machtkonsolidierung nach dem Wahldebakel 2008 als auch spezifische politische Fallbeispiele wie die Rettung des Unternehmens Quelle oder die Kontroverse um das Uniklinikum Augsburg detailliert analysiert.

Wie lässt sich die Arbeit anhand von Schlagworten charakterisieren?

Sie lässt sich durch Begriffe wie CSU, Darstellungspolitik, Telepolitik, autoritärer Führungsstil und politische Inszenierung treffend beschreiben.

Warum wird Seehofers Rolle als „Macher“ kritisch hinterfragt?

Die Arbeit zeigt auf, dass sein „Macher“-Profil oft nur auf öffentlicher Inszenierung basierte, während notwendige Rückkopplungen mit der eigenen Partei und eine nachhaltige Politikumsetzung vernachlässigt wurden, was zu Authentizitätsverlusten führte.

Welche Rolle spielten die Fallbeispiele wie das Uniklinikum Augsburg?

Diese Fallbeispiele verdeutlichen das Spannungsfeld, in dem Seehofer ein „Machtwort“ sprach, um sich als Problemlöser zu inszenieren, dadurch aber politisch unter Zugzwang geriet, als die tatsächliche Umsetzung an wirtschaftlichen Realitäten scheiterte.

Welche Schlussfolgerung zieht die Autorin bezüglich Seehofers politischer Zukunft?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Seehofers Politikstil die Partei eher zerrüttet hat und er durch die fortwährende Missachtung parteiinterner Strukturen langfristig seine eigene Machtbasis gefährdet.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Darstellungspolitik des Horst Seehofer. Die CSU unter seiner Führung
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Politikwissenschaft)
Note
2,0
Autor
Bettina Kleber (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
30
Katalognummer
V300396
ISBN (eBook)
9783656978756
ISBN (Buch)
9783656978763
Sprache
Deutsch
Schlagworte
CSU Regieren in Bayern Landespolitik Darstellungspolitik Entscheidungspolitik Seehofer
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bettina Kleber (Autor:in), 2010, Die Darstellungspolitik des Horst Seehofer. Die CSU unter seiner Führung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/300396
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