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Die Bewertung des "Goodwill" auf Basis des "Fair Value" abzüglich Veräußerungskosten im Unterschied zum "Value in Use"

Title: Die Bewertung des "Goodwill" auf Basis des "Fair Value" abzüglich Veräußerungskosten im Unterschied zum "Value in Use"

Seminar Paper , 2015 , 40 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - Controlling

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Zweifelsohne kann festgestellt werden, dass der Wertminderungstest nach IAS 36 dem Bilanzierenden eine Vielzahl bilanzpolitischer Möglichkeiten bietet. Dazu trägt die Systematik des Wertminderungstests einen wesentlichen Teil bei.

Diese läuft auf eine Durchbrechung des Einzelbewertungsgrundsatzes hinaus und erfordert die Bildung und Bewertung von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (ZGE). Die Bewertung dieser ZGE hängt stark von den vom Unternehmen bei der Bewertung hinterlegten Annahmen ab. Dabei bildet der Goodwill in den Konzernbilanzen oftmals einen wesentlichen Posten auf der Aktivseite. Im Durchschnitt über alle DAX 30-Konzerne stellt er sogar rund 35% des bilanziellen Eigenkapitals dar. Bei einer vorzunehmenden Wertminderung in Höhe des kompletten Goodwill könnte in einigen Extremfällen, wie z.B. bei ThyssenKrupp, Fresenius oder der Deutschen Post das vollständige Eigenkapital aufgebraucht werden.

Ein solches Szenario, aber ebenfalls zahlreiche andere Gründe, verleiten die Managementetagen der Konzerne zum Aufschieben von Goodwill-Abschreibungen. Selbst während der letztmaligen Finanzkrise, als sich die Kurse der DAX-Unternehmen im Durchschnitt mehr als halbierten, ebenso wie mehrheitlich die anderer europäischer Unternehmen, waren höhere Abschreibungen wider Erwarten ausgeblieben. Meist werden höhere Goodwill-Abschreibungen erst vorgenommen, wenn Vorstände ausgetauscht werden und neue Manager die Bilanzen „aufräumen“.

Die vorliegende Arbeit befasst sich vor dem Hintergrund des hohen bilanziellen Stellenwertes des Goodwill schwerpunktthematisch mit der rechentechnischen Ermittlung eines Wertminderungsaufwands auf der Ebene einer ZGE und des damit verbundenen Wertminderungsaufwands für einen dieser ZGE zugeordneten Goodwill. Dabei werden die wesentlichen Unterschiede aufgrund der bestehenden IAS/IFRS-Regelungen zwischen den beiden grundsätzlichen vorzunehmenden Bewertungsmethoden – dem Value in Use (Nutzungswert) und dem Fair Value (beizulegenden Zeitwert) abzüglich Veräußerungskosten – anhand eines quantifizierenden Zahlenbeispiels ausgearbeitet und analysiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen der Goodwill-Bilanzierung nach IFRS

2.1 Entstehung und bilanzieller Erstansatz des Goodwill

2.1.1 Goodwill-Allokation auf ZGE

2.2 Folgebilanzierung des Goodwill

2.2.1 Systematik der Werthaltigkeitsprüfung

2.2.1.1 Fair Value abzüglich Veräußerungskosten

2.2.1.2 Value in Use

3. Analyse der Unterschiede zwischen Fair Value abzüglich Veräußerungskosten und Value in Use anhand einer Fallstudie

3.1 Ermittlung des Fair Value abzüglich Veräußerungskosten für die ZGE

3.2 Ermittlung des Value in Use für die ZGE

3.3 Analyse der Unterschiede zwischen Fair Value abzüglich Veräußerungskosten der ZGE und ihrem Value in Use

3.3.1 Differenzen zwischen Fair Value abzüglich Veräußerungskosten der ZGE und ihrem Value in Use im Hinblick auf die Cashflow-Prognose

3.3.2 Differenzen zwischen Fair Value abzüglich Veräußerungskosten der ZGE und ihrem Value in Use im Hinblick auf den Diskontierungszinssatz

4. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Seminararbeit untersucht die bilanzpolitischen Spielräume bei der Goodwill-Bewertung nach IFRS durch eine vergleichende Analyse zwischen dem „Fair Value abzüglich Veräußerungskosten“ und dem „Value in Use“. Das Ziel besteht darin, die Differenzen beider Methoden anhand einer Fallstudie zu quantifizieren und zu analysieren, wie subjektive Annahmen des Managements auf die Werthaltigkeitsprüfung einwirken.

  • Goodwill-Bilanzierung und Impairment-only-Ansatz nach IFRS
  • Systematik der Werthaltigkeitsprüfung und ZGE-Bildung
  • Methodische Unterschiede: Marktpreisperspektive vs. unternehmensspezifischer Fortführungswert
  • Analyse und Quantifizierung von Abweichungen in Cashflow-Prognosen und Diskontierungssätzen

Auszug aus dem Buch

3. Analyse der Unterschiede zwischen Fair Value abzüglich Veräußerungskosten und Value in Use anhand einer Fallstudie

Bei der Bestimmung des Fair Value über ein DCF-Verfahren können zwar die Restriktionen, die IAS 36 für die Ermittlung des Nutzungswertes im DCF-Verfahren vorsieht, unbeachtet bleiben, allerdings tritt an deren Stelle eine andere wesentliche Einschränkung: Ohne marktbasierte Inputs (sowohl hinsichtlich des Diskontierungszinssatzes als auch bezüglich der erwarteten Cashflows) für das Bewertungsverfahren wird der Anforderung zur Ermittlung des am Bilanzstichtag erzielbaren Wertes nicht Genüge getan. Falls das Ergebnis der Bewertung unzulässigerweise dennoch als Fair Value bezeichnet wird, kommt es zu einer „Fehletikettierung“. Ob sich im DCF-Verfahren der für die Bestimmung des Fair Value benötigte Kapitalisierungszinssatz von demjenigen für die Ermittlung des Nutzungswertes unterscheidet, darf angezweifelt werden. An der Eignung des WACC-Ansatzes bestehen in beiden Fällen keine Zweifel. Abweichungen können sich grundsätzlich nur bei der Bemessung von Risikozuschlägen ergeben. Anders als beim Value in Use müssen die verwendeten Zahlungsströme beim Fair Value die Markterwartungen widerspiegeln. Im Fall, dass die Erwartungen des Managements von den allgemeinen Markterwartungen abweichen, muss sich aufgrund des Äquivalenzprinzips ein unterschiedliches Risikoniveau ergeben. Eine optimistischere Managementplanung im Vergleich zu den Markterwartungen ist folglich für die Herleitung des Value in Use mit einem höheren Risikozuschlag im Kapitalisierungszinssatz zu diskontieren als die auf Markterwartungen basierende Planung für die Fair Value-Erittlung. Für den umgekehrten Fall gilt das gleiche Vorgehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den hohen Stellenwert des Goodwill in der Bilanz von DAX 30-Unternehmen und identifiziert bilanzpolitische Anreize sowie Ermessensspielräume bei der Durchführung von Wertminderungstests.

2. Grundlagen der Goodwill-Bilanzierung nach IFRS: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung, Erstbewertung und die Systematik der jährlichen Werthaltigkeitsprüfung von Goodwill auf Basis von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (ZGE).

3. Analyse der Unterschiede zwischen Fair Value abzüglich Veräußerungskosten und Value in Use anhand einer Fallstudie: Hier wird der methodische Vergleich beider Bewertungsansätze anhand eines konkreten Zahlenbeispiels durchgeführt, um die Auswirkungen unterschiedlicher Prognosen und Diskontierungssätze zu isolieren.

4. Zusammenfassung: Das Fazit resümiert, dass die bilanzpolitischen Gestaltungsspielräume bei der Schätzung von Bewertungsparametern signifikant sind und eine kritische Reflexion des Impairment-only-Ansatzes ermöglichen.

Schlüsselwörter

Goodwill, IFRS, Impairment-Test, IAS 36, Fair Value, Value in Use, zahlungsmittelgenerierende Einheit, ZGE, Diskontierungszinssatz, DCF-Verfahren, Bilanzpolitik, Unternehmensbewertung, Cashflow-Prognose, Kapitalkostensatz, Werthaltigkeitsprüfung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Unterschiede zwischen den beiden nach IAS 36 zulässigen Bewertungsmethoden für den Werthaltigkeitstest von Goodwill: dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten (Fair Value) und dem Nutzungswert (Value in Use).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die IFRS-Rechnungslegungsvorschriften, die Ermittlung erzielbarer Beträge, die DCF-Bewertungsmethode sowie der Einfluss von Ermessensentscheidungen des Managements auf Goodwill-Abschreibungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Quantifizierung und Analyse der Wertunterschiede, die entstehen, wenn bei der Goodwill-Bewertung einer ZGE unterschiedliche Annahmen für Cashflows und Diskontierungszinsen getroffen werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine theoretische Fundierung der IAS/IFRS-Regelwerke mit einer anwendungsorientierten Fallstudie, in der die Bewertung einer Tochtergesellschaft (TU AG) modellhaft durchgerechnet wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Erläuterung der Goodwill-Bilanzierung und die konkrete Analyse der Differenzen zwischen Fair Value und Value in Use im Kontext einer Fallstudie, inklusive deren Sensitivität gegenüber Cashflow- und Zinsänderungen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Goodwill-Impairment, ZGE, WACC, Fair-Value-Hierarchie, DCF-Verfahren und bilanzpolitischer Spielraum.

Wie wirkt sich die „Pessimismus-Planung“ des Managements auf den Value in Use aus?

Die pessimistischere Planung führt bei der Ermittlung des Nutzungswertes zu geringeren Zahlungsströmen, was jedoch durch einen angepassten (niedrigeren) Risikozuschlag im Diskontierungssatz teilweise kompensiert wird.

Warum ist das Thema Goodwill-Bilanzierung für DAX-Unternehmen relevant?

Da der Goodwill bei vielen DAX-Konzernen einen signifikanten Anteil am Eigenkapital ausmacht, haben Abschreibungen darauf direkte und massive Auswirkungen auf das Konzernergebnis, was zu einem hohen Anreiz für bilanzpolitisches Verhalten führt.

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Details

Title
Die Bewertung des "Goodwill" auf Basis des "Fair Value" abzüglich Veräußerungskosten im Unterschied zum "Value in Use"
College
Ruhr-University of Bochum
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2015
Pages
40
Catalog Number
V299996
ISBN (eBook)
9783656966524
ISBN (Book)
9783656966531
Language
German
Tags
bewertung goodwill basis fair value veräußerungskosten unterschied
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2015, Die Bewertung des "Goodwill" auf Basis des "Fair Value" abzüglich Veräußerungskosten im Unterschied zum "Value in Use", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/299996
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